Frage von Lennartonken, 142

Hey Leute, Warum glaubt ihr an eure Religion, ist es für euch Logisch, weiteres steht in der Info-Box!?

Hey Leute :) Ich und ein Kumpel haben uns letztens über alles mögliche unterhalten... Dabei sind wir auf das Thema Religion gestoßen. Wir haben uns beide gefragt, wieso Leute überhaupt daran glauben und es als Logisch empfinden können. Die Frage könnte auf einige vielleicht irritierend oder beleidigend wirken, das ist definitiv NICHT das Ziel. Es dient nur dem Verständis gegenüber der Denkweise anderer Menschen.

LG

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 44

Ich bin Buddhist und für mich persönlich ist es einfach die beste Art mein Leben zu führen. Ich lerne viel über mich selbst, lebe bewusster und habe mehr Verständnis für meine Mitmenschen, als ohne die buddhistische Praxis.

Dennoch sehe ich meine Religion auch kritisch und glaube nicht einfach alles, was in irgendwelchen Schriften steht - der Buddha ruft im Kalama Sutta ja sogar ausdrücklich dazu auf, Autoritäten zu hinterfragen.

Mir ist bewusst, das einige Vorstellung des Buddhismus, wie etwa das Karma, nicht wissenschaftlich beweisbar sein mögen und einige Rituale sind rational gesehen eigentlich zwecklos - aber es ist ja nun auch keine Wissenschaft.

Für mich ist der Buddhismus attraktiv, weil er mir die Möglichkeit zur Selbstreflexion gibt, ohne mich mit religiösen Dogmen von Göttern, Geboten und Propheten zu überfrachten.

Ich denke, es ist grundsätzlich eine Frage, wie der Einzelne seine Religion versteht - als totalitären Moralkodex, oder als lebensbejahenden Leitfaden.

Der Buddhismus ist für mich nicht so totalitär und lässt Raum für die eigene Entscheidung, anstatt alles durch Gebote zu reglementieren und Gehorsam einzufordern. Daher sehe ich ihn positiv.

Kommentar von Enzylexikon ,

Da du ja explizit das Thema der Logik ansprachst:

Mir ist wie gesagt klar, das manche Lehren im Buddhismus wirklich Glauben voraussetzen, weil es keine rationale, beweisbare Grundlage gibt. Dennoch erscheint er mir weitgehend logisch.

Ein Beispiel:

Das Leben ist leidvoll, weil wir an Äußerlichkeiten bzw. Bedürfnissen haften und alles von unserem begrenzten, Ich-bezogenen Standpunkt aus sehen, denn wir aber als absolut wahr ansehen.

Das ist für mich logisch.

  • Man will berufliche Anerkennung...kriegt sie nicht...man leidet
  • Man will eine Partnerschaft...sie scheitert...man leidet
  • Man will sich selbst verwirklichen...ist verwirrt...man leidet

Faktoren wie Aggression, Anhaftung und mangelnde Weitsicht als Ursache für das Leiden anzusehen, ist für mich logisch.

Weshalb sollte ich davon ausgehen, dass all diese Fehlschläge entweder Strafen für Sünden, oder Prüfungen Gottes für mich sind?

Das ist mir zu unlogisch und wirft zu viele Fragen auf. Man müsste zB überhaupt erst einmal die Existenz Gottes plausibel machen.

Ich respektiere aber natürlich, wenn andere diese Weltsicht haben und von diesen Dingen überzeugt sind - auch wenn ich diese Überzeugungen selbst nicht teile. :-)

Kommentar von Lennartonken ,

Woop! Super Erklärung :) 

Kommentar von Enzylexikon ,

Vielen Dank. :-)

Antwort
von onanas, 53

Ich bin überzeugte Christin. Zu erstmal finde ich es einfach nicht logisch, dass die Erde durch eine Art Urknall entstanden sein soll und Leben in solch einer Komplexität und Varietät enstand. (Wenn auch im Wandel der Zeit) Ich persönlich finde folgenden Vergleich ziemlich logisch: Die Welt ist voller Informationen und Daten. Jedoch können diese, genauso wie in der Informatik und Programmierung nicht aus dem nichts entstehen. Sie brauchen einen Autor. In diesem Falle wäre das Gott. Vielleicht scheint diese Darstellung nicht für jeden logisch doch ich finde das erklärt die Existenz eines Schöpfers relativ einfach und verständlich.                                                                                      Zum anderen bin ich Christin, da ich diese Existenz eines Gottes schon so haut nahe erlebt habe. Das lässt sich kaum beschreiben und erscheint für andere vielleicht dumm aber ich glaube an einen Gott, der uns vollkommen liebt und diese Liebe habe ich eben gespürt. Ich weiß nicht, ob das für euch verständlich klingt und es lässt sich eigentlich auch viel mehr dazu sagen aber ich hoffe das erklärt meinen Glauben zumindest ein wenig :)

Kommentar von kotzmichnichtan ,

Schön dass es noch so Gläubige Christen wie dich gibt

Kommentar von Lennartonken ,

Danke für deine Sichtweise ^^ (Meine von der Welt ist natürlich felsenfest in mir verankert) aber dennoch habe ich eine Frage. 

Du sagst, dass es einen Autor brauch... Der Autor muss in dem Fall auch einen Autor haben und der davor, wenn man diese Denkweise weiter verfolgt... Demnach würde es immer so weiter gehen und nun ja... irgendwo muss es schlagartig angefangen haben... Diskutieren?

Kommentar von onanas ,

Verstehe schon worauf du hinauswillst :) Naja als Beispiel wurde nur die Beziehung zwischen Autor und Informationen bzw. Schöpfung betrachtet. Da hat ein Autor eines Autoren erstmal keinen direkten Einfluss. Aber wenn man es so sieht könnte man sich tatsächlich fragen, woher Gott denn kommt. Finde ich persönlich auch eine gute Frage. Ich nehme da die Bibel als Grundlage, in welcher steht Gott war immer und wird immer sein. Er ist nicht terminiert und hat aus diesem Grunde auch keinen Schöpfer. Menschlich gesehen ist das natürlich nicht zu begreifen aber schauen wir uns das Universum an, sehen wir genauso Dinge die unendlich sind: das Universum, Zahlen usw. Um auf die Anfangs Parabel zurückzugreifen, stellt diese das Konzept nicht 1:1 dar, da der Autor ein Mensch ist und eben kein Gott aber das Grundprinzip passt, denke ich :)

Antwort
von Aaron2Mose, 44

Ich gehöre (noch) keiner Religion an, da ich ohne aufgewachsen bin. Mir wurde mein Leben lang klar gemacht, das es keinen Gott gibt. Ich selbst war davon eine Ewigkeit überzeugt. Die Wissenschaft hatte für alles eine Erklärung, da zuckte die Religion nur mit den Schultern und sagte "Gott wars" . Aber bei einer Sache, einem Detail, das jedoch alles ausmacht hat die Religion schon seit über 2000 Jahren die Nase vorn. Wie entstand das Universum ? Viele sind Atheisten und sagen, der Urknall und die Evolution sind Ursprung allem. Aber mal ehrlich, das alles hier, die Komplexität unserer Welt, des Universums aus dem Nichts ? Einfach so ? Eher nicht. Genauso witzig und ein Beweis das hinter "Gott" doch mehr stecken muss als gedacht ist, das alle möglichen Wissenschaftler versuchen zu beweisen das er nicht existiert. Aber wieso muss man beweisen das etwas nicht existiert, wenn es doch angeblich nicht existiert ? Ich muss auch keinem Beweisen das es keine pinken Einhörner gibt, dennoch versuchen seit Hunderten von Jahren es Menschen bei Gott. Das Problem ist nur, Menschen werden niemals mehr erfahren als Gott zulässt. Deshalb werden wir es nie schaffen in zu wiederlegen oder zu belegen. Damit macht sich Gott unantastbar und in meinen Augen existent.

Kommentar von Lennartonken ,

Ich möchte mehr darüber wissen warum es für dich existent ist. Wenn etwas unantastbar ist, ist es nicht gleich existent und man spricht dem ohne weiteres keine Berechtigung zu... Erklärung?

Kommentar von Aaron2Mose ,

Gerne :) Meine Erklärung lautet wie folgt:

Gott kennen wir als allmächtiges und allwissendes Wesen. Er erschuf dieses Universum und uns Menschen so, wie er es sich vorstellte. Wir sollen ja alle Ebenbilder seiner sein. Ich hielt das bisher für absoluten Mist, weil ich nicht in der Lage war mir vorzustellen das ein "Gott" uns "erschaffen" haben soll. Doch mit der Zeit macht man sich Gedanken um Gott und die Welt und was Gott für mich existent macht ist ganz einfach die Tatsache das mir jeder einzelne Mensch auf diesem Planeten jeden Tag beweist das er existiert. Ob es die Menschen sind die jeden Tag beten gehen, den es gut geht und es schaffen voller Erfüllung zu leben (was ich übrigens beneide) oder die anderen, die sich dagegen sträuben die Existenz zu akzeptieren. Wie ich sagte, in meinen Augen ist es ein Widerspruch in sich, beweisen zu wollen das es nicht existiert, wenn es doch anscheinend nicht existiert. 

Würde Gott NICHT existieren, wurde diese Konversation nicht stattfinden, weil es ja gar keinen Sinn macht darüber zu diskutieren. Verstehst du wie ich meine ?Oder würdest du dir die Mühe auch bei Einhörnern machen ? Ob und wie er letztendlich existiert, oder als was, das ist eine andere Frage. Aber er tut es.  

(((Das ist mein persönlicher Beweis für seine Existenz. Ob man das nun akzeptiert oder nicht, das bleibt jedem selbst überlassen. Ich habe aber nur dieses eine Leben auf dieser Erde und ich bin nicht mehr als einer von 7 Milliarden anderen Menschen und für mich, als einfacher junger Mann reicht dies, um ein glückliches Leben, leben zu können. Und darum sollte es ja eigentlich gehen, oder nicht ? ^^ ))))

Kommentar von Lennartonken ,

Es macht ebenfalls keinen Sinn darüber zu diskutieren, ob es den Weihnachtsmann gibt oder nicht. ^^ Für mich ist es so: Die Menschen (der Großteil, heute und damals) kann sich nicht erklären wie alles entstanden ist. Wenn du es aber trotzdem wissen willst, denkst du dir etwas aus. So machen Menschen das... 

Aber das wichtigste ist, ist das man glücklich ist :) 

Kommentar von Aaron2Mose ,

Es macht ebenfalls keinen Sinn darüber zu diskutieren, ob es den Weihnachtsmann gibt oder nicht. ^^ 

Und da haben wir meiner Meinung nach den ersten Gottesbeweis. Keiner diskutiert darüber ob der Weihnachtsmann noch existiert oder nicht. Alle wissen das Schwachsinn ist. 

Aber Gott ? Es gibt Hunderte, tausende Wissenschaftler, Atheisten, Agnostiker die versuchen den Menschen klarzumachen, das eine göttliche Existenz nicht nötig ist. Das Gott nicht existiert. 

Aber wieso die Existenz von etwas widerlegen wollen, das nicht existiert ? Macht ja bei der Zahnfee auch keiner ?!

Siehst du ? Also muss ja doch mehr dahinter stecken. Sonst würde das ja nicht passieren. 

Aber du hast Recht, am Ende zählt nur, das man glücklich ist. 



"Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich."
Lukas 1,37

Antwort
von JTKirk2000, 14

Warum glaubt ihr an eure Religion

Weil die Religion, der ich angehöre, in fast allen Dingen mit meinem persönlichen Glauben übereinstimmt, (obwohl ich diese erst kennen gelernt hatte, als ich bereits 30 Jahre alt war), und ebenso mit den klaren Aussagen der Bibel.

ist es für euch Logisch

Das auch, aber darüber hinaus habe ich vieles erlebt, was meinen Glauben auch zusätzlich bestärkt hat.

Kommentar von Lennartonken ,

Viele erzählen davon, dass sie Erfahrungen gemacht haben...

WAS MEINT IHR DAMIT?! Erzählt doch mal...

Kommentar von JTKirk2000 ,

Viele erzählen davon, dass sie Erfahrungen gemacht haben...

Ich weiß nicht, wie es mit den vielen ist, aber bei mir ist es so.

WAS MEINT IHR DAMIT?! Erzählt doch mal...

Wieso schreibst Du im Plural? Ich bin nur eine Person.

Wenn jemand schreibt, aber nicht davon berichtet, dann liegt das meist daran, dass es der betreffenden Person heilig ist und sie entsprechend ihrem Glauben Zusammenhänge erkannt hat, die andere nicht erkennen, weil sie diesen Glauben nicht teilen, und daher auch das, was die Person entsprechend wertschätzt, andere als nichts erachten. 

Ich werde es aber trotzdem versuchen. Zum Beispiel habe ich anfangs um Antworten mit geschlossenen (Ja oder Nein) Fragen um etwas gebetet, was mir persönlich wichtig war. Zu einigem erhielt ich gleich die erhoffte Antwort, bei anderen Dingen dauerte das etwas. In Fallen, wo ich Anderen einen Gefallen getan habe und es mit dem Wetter für einen solchem Gefallen nicht so rosig aussah, dieser Gefallen aber doch zu der entsprechenden Zeit besser hätte erfüllt werden sollen, hatte ich entsprechend um Beistand gebetet, und die Bitte wurde immer wortgetreu erfüllt. Näher ins Detail würde ich da nur gehen, wenn ich genau wüsste, dass dies nur andere Gläubige lesen, was hier aber nicht der Fall ist. Ich habe in diversen Fällen auch für andere Gläubige gebetet, wobei ich vor allem zwei Erlebnisse sehr interessant finde, zu denen zwar Nichtgläubige vermutlich auch keinen Kontext sehen würden, aber für mich wäre das ohne Kontext vom Zusammenhang her so, dass der Zusammenhang unübersehbar wäre. Diese beiden Erlebnisse beziehen sich auf eine Internetbekanntschaft, die ich über eine weltweite Singleseite der Kirche, der ich angehöre kennengelernt habe und die in Armenien lebt. Sie suchte nach jemandem mit dem sie glücklich zusammen sein kann, aber ich wusste, dass ich nicht der Richtige für sie bin. Nach einer gewissen Zeit, hatte ich Gelegenheit, zum Freiberg-Tempel zu fahren und dort betete ich für sie, dass sie ihrem Partner für Zeit und Ewigkeit bald begegnen würde. Innerhalb von 2 Wochen erhielt ich dann von ihr eine E-Mail, dass sie sehr glücklich darüber ist, dass sie nun jemanden aus Sri Lanka kennengelernt hat, der beruflich in ihrem Heimatort zu tun hat, wenn ich mich recht entsinne, sogar an ihrem Arbeitsplatz. Einige Zeit darauf haben sie geheiratet, wollten kurz darauf auch im Tempel heiraten, nur gibt es in Armenien keinen Tempel der Kirche (damals gab es nicht einmal in der Ukraine einen solchen). Ich versuchte, über die armenische Botschaft eine Einladung zu bekommen, damit sie und ihr Mann dank eines Visums im Tempel in Freiberg heiraten könnten, doch das brachte nichts. Kurz darauf hatte ich wieder Gelegenheit zum Freiberg-Tempel zu fahren und betete dort für sie, dass sie bald in einem Tempel der Kirche heiraten könnten. Innerhalb der darauffolgenden Woche haben sie endlich im Bern-Tempel heiraten können und sie schickte mir davon ein paar Bilder. 

Ebenso wie erhörte Gebete habe ich auch diverse andere Dinge erlebt, wie Visionen, Anleitungen zu geistigen Gaben, Inspirationen (in klaren Worten und Sätzen), Eingebungen, die mich dazu aufforderten, etwas für andere zu tun. All dies ist für mich tatsächlich existent und sofern ich mich danach gerichtet hatte, war die Konsequenz immer positiv.

Antwort
von BeaBeautiful, 18

Guten Abend an alle, die jetzt noch unterwegs sind oder sich die Antwort erst im Nachhinein durchlesen :)

Ich bin eine sehr überzeugte Christin, die es liebt, über solch ein Thema zu diskutieren, also wenn ihr noch einige Argumente gegen Gott habt, dann nur rein in die Kommentare ;)

Als Erstes: Eine Religion oder vielmehr eine Lebensrichtung hat nicht die Logik im Vordergrund. Genau das ist auch der Punkt, weshalb viele viele Menschen das Christentum als "unsinnig" befinden, was man ihnen auch nicht verübeln kann.

Der menschliche Verstand hält sich an Erklärungen, Logik und Nachweisungen fest, weil es viel einfacher ist, etwas mit einer Anleitung oder einer wissenschaftlichen Bestätigung in die Schublade zu legen und es als erklärt ab zu stempeln.

So etwas ist einfach viel leichter und übersichtlicher. Wenn aber etwas über die Vorstellungskraft des Menschen geht, ist dieser überfordert und versucht, eine Erklärung zu erschaffen.

Aber Gott, das Christentum und alles, was damit zusammenhängt, braucht Glaube, Verständnis, Hoffnung, Vertrauen und Liebe. Wenn man erst einmal Gott vertraut und glaubt, dass es ihn tatsächlich gibt, dann spürt man das auch, und damit will ich hier grade nicht irgendeine Lüge auftischen, denn ich habe ihn auch schon mal erlebt.

Sehen wir es so: Der Mensch ist einfach ein Mensch, der einen bestimmten Horizont hat. Doch sobals dieser überschritten ist, gilt alles als unsinnig, irrelevant und wird als verrückt abgestempelt.

Hast du dir selber aber schon mal überlegt, das selbst das total unsinnig ist? Wenn etwas unsere Vorstellungskraft weit überragt, heißt das noch lange nicht, dass es nicht stimmen kann.

Außerdem braucht ein Mensch immer Beweise. Beweis hier, Beweis dort. Aber wenn es einfach heißt: Kannst du das nicht ohne Beweis glauben? dann ist der Mensch völlig übergeschmissen, weil das seinen bisherigen Prinzipien widerspricht.

Doch Jesus hat auch gesagt: Glücklich sind die, die ohne Beweise glauben können. Ich bin glücklich, weil ich ohne Beweise glauben kann ;)

Wenn ihr es bis hierhin geschafft habt, dann gratuliere ich euch ganz herzlich und danke euch für eure Aufmerksamkeit!

Über jegliche Anmerkungen als Kommentar freue ich mich auch, ganz egal ob positiv oder negativ ;)

Sehr liebe Grüße:

@BeaBeautiful

Antwort
von Andrastor, 43

Hier bitteschön, das ist die Antwort: Indoktrination.

Kommentar von Lennartonken ,

Interessanter Weise haben wir in unserer "Diskussionsrunde" ebenfalls Argumente (wie im Video gennant) mit besprochen. 

Aber Danke für das Video ^^ :)

Antwort
von selmii58, 8

Hey diese Frage lese und höre ich oft und ich beantworte sie immer so: 

Religion ist für mich etwas friedliches. Egal um welche Religion es geht, im Grunde ist das Ziel einer Religion, dass friedliche zusammenleben von Menschen, das friedliche leben und sterben, der Schutz vor Bösem, die Furcht vorm Töten, der perfekte Mensch zu sein um am Ende im Paradies zu landen. In der Realität ist das natürlich nicht immer der Fall. Die ganzen Kriege die Gruppierungen die Religionen verursacht haben sind der Beweis, dass es nicht immer ganz so funktioniert wie es gedacht war. 

Ich persönlich empfinde aber die Religion als eine Art Schutz vor dem totalen Durchdrehen. Die Religion gibt mir das Gefühl, mein Leben hätte einen Sinn. Ich glaube gerne daran, dass nach dem Tod das Paradies auf mich wartet und meine Seele endlich Frieden findet, statt mich mit dem Gedanken zu quälen, dass nach dem Tod NICHTS kommt und ich einfach weg bin. Die Religion und der Glaube an das Leben nach dem Tod nimmt mir die Angst davor zu sterben. Und auch daran zu glauben, dass die Menschen die ich liebe ihren Frieden finden beruhigt mich. 

Ich finde auch, dass die Religion die Menschen und Familien zusammenbringt. Vielleicht ist das heute mit Weihnachten nicht mehr so wie damals. Viele feiern Weinachten, weil es ein schönes Fest ist und nicht mehr aus Religiösen Gründen. Aber ich bin Moslem und bei uns ist Ramadan einer der wichtigen Dinge die man machen sollte und ich bin froh darüber, dass wir das als Familie auch wirklich machen. Im normalen Alltag nämlich kommt jeder an einer anderen Uhrzeit nach Hause. Manchmal kommen meine Brüder gar nicht nach Hause zum essen, oder die eine Hälfte isst draußen und der Rest zuhause. Aber an Ramadan sitzt die Familie wenigstens ein Monat im Jahr jeden Tag zum Essen zusammen. So wie Weinachten und Ostern bei den Christen. 

Ich könnte ohne Religion glaube ich Depressionen bekommen. Klingt total dramatisch, aber ich bin ein Mensch der sich viel Gedanken um alles und jeden macht. Ich mache mir viele Sorgen über meine Mitmenschen und habe Angst davor, dass irgendwann etwas schlimmes passiert, oder das Leben von jemandem zerstört wird durch eine Krankheit oder sonstiges. Aber daran zu Glauben, dass wenn ich Gott darum bitte auf diese Menschen acht zu geben und dass alles Schicksal ist, dass all diese Dinge aus einem bestimmten Grund passieren, genau das gibt mir diese gewisse Ruhe und Gelassenheit. Ich glaube daran, dass ich mich auf Gott und meine Religion verlassen kann. 

Für mich bedeutet Religion seinen Nächsten zu lieben, immer Gütig und Freundlich zu sein, Toleranz zu zeigen, keine Vorurteile zu haben und den Frieden in Gott zu finden, auch wenn die Realität genau das Gegenteil zeigt. Das liegt meiner Meinung nach aber auch nicht an den Religionen an sich, sondern mehr daran was die Menschen daraus machen. 

Hoffe ich konnte euch einen Einblick verschaffen :) Ihr könnt Unreligiös sein, aber an irgendetwas Glauben tut man immer, ob es nun Schicksal ist oder an die Wissenschaft. :) 

LG :))

Kommentar von Lennartonken ,

Das Gute ist, man muss nicht an die Wissenschaft glauben, da sie war ist. Man muss nur denken, aber das scheint Leuten schwer zu fallen :/ :(

Kommentar von selmii58 ,

Ja mir ist auch klar dass es für alles eine Antwort gibt und dass in Religionen nicht alles logisch ist aber das bringt mich trotzdem nicht von meinem glauben ab weil ich überzeugt davon bin ich kann auch fragen warum ein Atom aussieht wie ein Atom und warum es diese Eigenschaften hat für einige dinge gibt es keine Antwort

Es ist schwer menschen von dingen zu überzeugen wenn sie überhaupt nicht daran glauben :D

Antwort
von PIwolf, 72

Ich bin Heide, finde dieses Gottesgelaber für ziemlichen unfug... will damit niemand religiösen angreifen dass ist nur MEINE Meinung

Kommentar von Tarafee ,

Hey :) Ich finde es gut dass du offen deine Meinung äußerst. & darauf achten möchtest dass du dabei niemanden kränkst. Ich wollte nur sagen dass es einfacher wäre wenn du neutralere Begriffe benutzt als “Unfug“ oder “Gelaber“. Nur ein Tipp ebenfalls nicht angreifend gemeint. Liebe Grüße welches-Internet-Pseudonym-ich- auch-immer-benutzt-habe :D

Antwort
von TheSurion, 31

Weil der Mensch einen Sinn braucht. Und wenn es keinen Gott gibt, wieso wird er mittels Krankheiten, plagen etc bestraft?

Kommentar von Lennartonken ,

Nun das hängt mit der Umwelt zusammen. (Außer man möchte das Gegenteil behaupten oder man sagt Gott hat die Umwelt beeinflusst...) Kalter Winter = weniger Heuschrecken (kann mich bei der Tierart auch vertun) Warmer Winter = viele davon. Bei einem Kalten Winter werden dabei viele Larven zerstört und in einem warmen Winter eben nicht. 

Antwort
von Trefferia, 29

Also mir geht es so: Ich bin mir nicht sicher ob es Gott gibt. Es gibt zwar keinen Beweis für die Existenz Gottes, sondern nur Hinweise jedoch genauso Gegenbeweise/Kritiken gegen diese. Mich stört die Überbringung in Religionen und scheinen mir auch sehr unlogisch. Zudem wirft die Spaltung von Menschen zwischen Religionen Probleme auf.

Kommentar von Lennartonken ,

Welche Hinweise meinst du?

Kommentar von Trefferia ,

Ich meine als Hinweise Unerklärbares oder Zufälle. Es ist generell schwierig zu sagen, ob es sich um einen Zufall handelt oder etwas anderes dahinter stecken muss.

Antwort
von Shir0yasha, 59

Bin Satansjünger und Satan wird eines Tages die Welt beherrschen, da braucht man keine Logik muhahahahahaha

Kommentar von Lennartonken ,

^^

Kommentar von klausog333 ,

Fast richtig. Satan beherrscht in dieser Zeit (jetzt) die Welt in einem sehr hohen Maß und er macht das sehr raffiniert. Eines Tages wird ihm jedoch der Kopf zertreten. Zu seiner größten Schmach von einer Jungfrau, die er nie beherrscht hat und die ihn besiegen wird. Ich freue mich drauf!

Kommentar von Robinshoter3001 ,

wieso von einer Jungfrau? (Falls du das aus Christlicher Sicht sagst) In der Bibel steht nichts davon, dass Maria oder irgend eine andere Jungfrau den Satan besiegen wird. 

Kommentar von Lennartonken ,

Der Christliche Glaube hat nichts mehr mit der Bibel zu tun meiner Meinung nach. Ich bin Atheist, obwohl ich Konfirmiert bin, in einem evangelischen Kindergarten war und eine ebenfalls evangelisch Christliche Oma (die ich sehr geliebt habe). Sozusagen bin ich damit aufgewachsen. Aber schon im Kindergarten Alter habe ich daran gezweifelt... Mittlerweise halte ich es einfach für lächerlich! 
Aber jedem das sein....

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