Frage von xXdrunkemasters, 55

Hey Leute meine Haare sind so gut wie bis oben hin splissig und strohig das sieht einfach nicht mehr schön aus habt ihr Tipps was man da machen könnte?

?:)

Antwort
von Meeew, 19

Wirklich helfen wird nur abschneiden.
Du könntest aber auch Öle benutzen erst mal.
Ich rede von richtigen Ölen und nicht das Zeug aus der Schampoo Abteilung.
Die helfen erst mal das noch gesunde Haar zu stärken und der Spliss sieht nicht so arg aus.

Meine Empfehlung, da meine Haare auch splissen, ist Mandelöl.
Mit hilft es und es heißt bei Mandelöl auch es Hilfe gut gegen Spliss.

Erwarte aber keine Wunder.

Als Fragen:  wie oft wäscht du die Haare?
Wo trägst du Schampoo auf?
Rubbelst du die Haare trocken oder Föhnst du?
Föhnst du heiß? Benutzt du oft Glätteisen und Co?

Kommentar von Andreas Schubert ,

Mandelöl hilft ebenso wenig gegen Spliss wie andere Öle oder sonstige Produkte.  Mandelöl hält die Haarspitzen geschmeidig und kann dafür sorgen, dass sich die Spitzen dadurch dann nicht gleich beim geringsten Anstoßen oder der geringsten Reibung spalten.  Nicht weniger können Öle  ... aber auch nicht mehr.  Öle sind Fett und Fett hält eben geschmeidig.

Antwort
von ChristineC, 18

Bei Spliss hilft leider nur den ganzen Spliss abzuschneiden, ansonsten frisst dieser sich immer weiter hoch. Wie lang sind denn deine Haare, und wie weit hoch geht der Spliss?

Es gibt sicherlich einige Pflegeprodukte die damit werben, gesplisste Haare zu reparieren, aber das funktioniert nicht.

Wie kommt es, dass deine Haare so kaputt sind? Färben? Glätten? Föhnen? Kein regelmässiges Spitzenschneiden? Haarpflegeprodukte mit Silikonen? Es wäre denke ich wichtig, den Grund herauszufinden, um so kaputte Haare zukünftig zu vermeiden.

Expertenantwort
von Andreas Schubert, Haarpflege-Experte, 5

Nun .. wenn die Haare so gut wie bis oben hin "splissig " sind, heißt dass schlicht und einfach, dass Du ziemlioch schlampig/fahrlässig mit den Haaren umgegangen bist und nun die Quittung dafür bekommst, denn schon "nur" gespaltene Haarspitzen wirst Du einfach nur durch einen fachgerechten Spliss-Schnitt richtig und gründlich los und wenn Du den Zeitpunkt versäumst, dann erweitert sich der Spalt in den Haaren halt einfach immer weider nach oben in die Haarlängen.

Wer immer gleich einen fachgerechnten, gründlichen Spliss-Schnitt durchführen lässt, sobald eben nur die Haarspitzen gespalten sind, verliert durch einen reinen Spliss-Schnitt kaum bis überhaupt nichts an Haarlänge und wenn man dann noch ein paar Maßnahmen zur Haarpflege und dem korrekten Umgang mit Haaren beachtet, kommt man mit 2, 3 max. 4 Spliss-Schnitten pro Jahr aus und zwischendurch (je nach Schnitt und Haarlänge) dann noch 2 bis 3  minimalen Nachschnitten, um die Form zu halten, denn Haare wachsen ja ungleichmäßig nach.

Bitte auch von Selbstversuchen absehen, denn auch wenn es dafür zig Anleitungen im Web gibt  ... die falsche Schere, die falsche Scherenhaltung und/oder -führung und Du züchtest ehr noch mehr Schäden.

Haare müssen definitiv nicht strohig sein und je geschmeidiger sie sind, desto weniger rasch anfällig sind sie auch in Sachen Spliss und/oder Haarbruch.

Sogenannte Anti-Spliss Produkte können Spliss ebenso wenig beseitigen oder "heilen" wie Öle oder sonstige Mittelchen, denn was kaputt ist ist einfach kaputt und muss abgeschnitten werden.   Aber Haare wachsen ja monatlich 0,8 bis 1,25 cm (und auch nicht mehr ... ob Coffein-Shampoo, Lotionen, Inversion Methode oder sonstiger Humbug) und somit wchsen Sie ja eben auch recht zügig wieder nach  ... auch wenn Du jetzt dann wohl erst einmal einiges abschneiden lassen musst ...... sonst erweitert sich ja der Spalt bis zu den Ansätzen und dann auch weiter in das, was nachwächst.

Spitzen stets geschmeidig halten, sorgt z.B. dafür, dass sie sich nicht gleich
bei jeder geringsten Reibung und/oder evtl. auch nicht gleich jedesmal,
wenn sie irgendwo anstoßen, sofort spalten. Auch der korrekte Umgang mit Haaren nebst wirklicher, sinnvoller und nachhaltiger Pflege reduziert zumindest die meisten selbst generierten Spliss-Ursachen.

Was sehr viele Menschen falsch machen, fängt oft schon dabei an, WIE sie die Haare waschen und wie sie dann auch noch mit nassen Haaren umgehen.

Aber es gibt ja sowas wie einen "Fahrplan" gegen die häufigsten selbst  generierten "Spliss-Ursachen" und es ist kein wirkliches "Geheimnis",
dass sich z.B. stets geschmeidige Haarspitzen weniger schnell schon beim
geringsten Anstoßen oder bei der geringsten Reibung gleich wieder
spalten.

Schon alleine die wichtigen, täglichen Bürstenstriche und dazu noch eines der 4 reinen Naturöle, die optimal für Haarspitzen geeignet sind, sorgen für deutlich mehr Geschmeidigkeit, können pure Weichmacher (Spülungen) überflüssig machen und geschmeidige Haarspitzen spalten sichweniger rasch bei den kleinsten Berührugen, Reibungen, etc.

Mehr zu den Bürstenstrichen und den Ölen weiter unten.

Immer daran denken, dass Haare zwar "tote Hornschicht" sind und Horn eigentlich ein recht robustes Material ist, aber

1. sind Haare sehr dünn/fein
2. sind Haare in nassem/aufgequollenem Zustand extrem "verletzbar"

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen und
massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut
gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Natur-Kamm vorsichtig/sachte durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss. Deshalb
empfiehlt sich auch spätestensab Schulterlänge die Haaransatzwäsche,
die dem Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser
erspart.

Für das Verdünnen und die Haaransatzwäsche sind grundsätzlich
ausschließlich hochwertige Shampoos geeignet, die auch wirklich sowohl
richtig gute waschaktive Substanzen enthalten als auch echte,
konzentrierte Wirkstoffe. Durch das Verdünnenrelativiert sich aber auch
automatisch wiedet der Kaufpreis und viele hochwertige Naturshampoos
sind dann durch diese Anwendung in den effektiven Kosten plötzlich noch
günstiger als viele Chemieshampoos, die auf billigen Industriereinigern
und gesundheitsschädlicher Chemie basieren.

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für 8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut)
weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos,
fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care, O'right, Sanoll, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w. . . . an einem konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Bei den Shampoos von MARIAS ist zudem nicht einmal Zuckertensid im Einsatz (ist zwar auch 100% natürlich, kann aber in wenigen Fällen zu
Kopfhautjucken führen - deshalb haben wir auch auf MARIAS umgestellt).
Es gibt mittlerweile viele Allergieren (unter Anderem auch gefördert durch
sehr viele herkömmliche Chemie-Shampoos ... und nicht nur von denen
aus Drogerien und Supermärkten, denn auch Friseurmarken wie Paul
Mitchell, Redken, Kerastase, Schwarzkopf, Wella & Co. tragen keinen
"Heiligenschein" mehr).

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Zusätzlich (und eigentlich grundlegend) sorgen logischerweise auch die täglichen Brüstenstriche für geschneidiges Haar .... seitdem zig Millionen
Menschen denken (weil es die Werbung ja sagt), Chemieshampoos und
Spülungen hätten wirklich etwas mit Haarpflege zu tun, sind solche
Basics leider etwas "aus der Mode geraten" ... auch wenn gerade die
täglichen Bürstenstriche .... richtig durchgeführt .... den meisten
unserer Kundinnen haufenweise Produkt(e) ersparen.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR. Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die Bauweise
der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen kannst und
so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem entfällt
so die "Hebelwirkung" mit dem Anfassen am Griff und somit geht das bei
50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig! Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

Mit reinen Naturölen lassen sich Haarspitzen selbstverständlich
zusätzlich absolut geschmeidig halten und je geschmeidiger die
Haarspitzen sind, desto weniger schnell spalten sie sich bei den
geringsten Berührungen und/oder Reibungen.

Die 4 für die Haarspitzen optimal geeigneten, reinen Naturöle sind: Macadamiaöl, Mandelöl. Jojobaöl und Arganöl.

Jetzt könnte man sagen "Öl ist doch gleich Öl, denn Ole sind de facto
nichts als Fette  . ..   aber unterschiedliche Fette/Öle haben z.B.
auch unterschiedliche Gewichte und die vier genannten Öle gehören im
gegensatz zu Olivenöl, Kokosöl, etc. schlicht und einfach mit zu den
leichtesten Ölen und beschweren dadurch eben die Haarspitzen nicht
unnötig zusätzlich.

Haare, deren Pflege und der Umgang mit Haaren  ... all das hat in der
Basis schlicht und einfach mit Biologie und Physik zu tun. 

Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege fängt nicht
mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit irgendwelchen
Chemie-Shampoos . . . und Spülungen sind auch nur Kämmhilfen.

Toi toi toi und ich drück' Dir die Daumen für schönes, gesundes Haar.

Antwort
von IngHUBERT, 20

Da kann man nicht mehr viel machen. Würde erstmal die Spitzen schneiden lassen und nach nem guten Shampoo suchen.

Kommentar von Andreas Schubert ,

Ein Shampoo ist ein Reinigungsmittel für den Kopf (die Haare werden beim Ausspülen genügend mitgereinigt) und bewirkt rein gar nichts gegen Spliss oder wirklich und ehrlich gegen strohiges Haar.

Antwort
von Dummie42, 20

Kaputt ist kaputt. Reparieren lässt sich da nichts. Es gibt sehr schicke Kurzhaarschnitte.

Antwort
von Becca22, 11

Gegen Splizz hilft nur abschneiden- natürlich kannst du deine Haare nicht bis oben hin abschneiden (ist es wirklich so schlimm?), aber Stück für Stück solltest du versuchen den Splizz loszuwerden.

Antwort
von PeaceCrafter, 15

Haare schneiden

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