Hey Leute. Für die nächste mathearbeit, muss ich folgendes können:?

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1 Antwort

Der Wahrscheinlichkeitsbegriff nach Laplace setzt voraus, dass alle elementaren Ergebnisse die gleiche Wahrscheinlichkeit haben. Das Abzählen der für ein interessierendes Ereignis möglichen Fälle erfordert dann nur kombinatorische Überlegungen.

Beispiel : Würfel, Glückspiel.

Frequentistische Wahrscheinlichkeitsbegriff beschreibt Wahrscheinlichkeiten als einen Grenzwert von Häufigkeiten in unendlich langen Versuchsreihen. Wenn man ein Experiment beliebig oft wiederholen kann, kann man die relative Häufigkeit berechnen, indem man die Anzahl der Treffer durch die Anzahl der gesamten Versuche teilt. Der Grenzwert dieses Bruchs, ist dann die gesuchte Wahrscheinlichkeit.

Beispiel : Die Wahrscheinlichkeit ein Mädchen oder einen Jungen zu zeugen liegt bei ca. 50%. Im Gegensatz zu Laplace ist das aber nicht vorher bestimmt wie bei einem Würfel, sondern ergibt sich nur aus der Beobachtung unendlich vieler Versuche.

Subjektive Wahrscheinlichkeit ist eine Prognose, eine Hypothese, ein Versuch hätte ein bestimmtes Ergebnis. Es ist nicht möglich, einen Versuch oft genug zu wiederholen, also einen Grenzwert zu ermitteln. Sie bleibt eine Schätzung, ein Grad persönlicher Überzeugung.

Beispiel : "Wenn die Schule um 13 Uhr endet, wird mein Kind zu 90% fünf Minuten später aus der Schule kommen."
"Ich werde die Klausur mit 80% Wahrscheinlichkeit bestehen."

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