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hey ich brauch die Satire von Satire von Ehpraim Kishon kennt die einer von euch??? ♥♥♥

gefragt von llilaa am 18.09.2009 um 12:40 Uhr
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Satire x 62 Ehpraim Kishon x 1

anonym
beantwortet von boardergirl am 18. September 2009 12:53
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Neun Augenpaare hefteten sich auf ihn. Kunstetter beendete mit nervenzermürbender Gelassenheit seine Mahlzeit und bestellte Kaffee. Wir hielten den Atem an. Hätte Kunstetter sich jetzt mit der Frage, ob jemand Kaffee wünsche, an die Runde gewandt, so hätte er sich damit eindeutig als Gastgeber deklariert und die Verantwortung für die finanzielle Seite der Angelegenheit auf sich genommen. Kunstetter tat nichts dergleichen. Gleichmütigen Gesichts schlürfte einen Kaffee und plauderte Belangloses mit Madame Kunstetter. Unterdessen hatten noch ein paar Ratten das sinkende Schiff verlassen. Die Passagierliste war auf sieben verlorene Seelen geschrumpft. Wer zahlt? Längst waren alle Gespräche versickert. Dann und wann fiel eine kurze Bemerkung über Vietnam oder über das jüngste Ehescheidungsgerücht aber das wahre Interesse der Anwesenden galt nur noch eben dieser Anwesenheit: jede weitere Verminderung würde für die Zurückbleibenden ein Anwachsen der Zahlungsgefahr bedeuten, dessen waren sich alle bewusst. Eine der Geiseln, Ben-Zion Ziegler, erhob sich mit demonstrativer Gleichgültigkeit »Entschuldigen Sie mich, bitte,« sagte er. »Ich muss einen dringenden Anruf machen.« Ohne Hast, als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt, schlug er die Richtung zu der nahe beim Ausgang gelegenen Telefonzelle ein. Kalter Schweiß trat auf unsere Stirnen. Erst jetzt fiel uns auf, dass Ziegler ohne seine Frau gekommen war, was ihm erhöhte Bewegungsfreiheit gewährte. Er kam nie zurück. Wochen Später berichtete ein angeblicher Augenzeuge, dass Ziegler tatsächlich die Telefonzelle betreten und hernach zu unserem Tisch zurückgewinkt hätte, bevor er das Lokal verließ. Niemand hatte ihn winken gesehen. Hat er überhaupt gewinkt? Und wenn er überhaupt gewinkt hat: was soll's? Wer zahlt? Die Runde bröckelte weiter ab, die dumpfe Spannung nahm weiter zu. Ich verfluchte die Unachtsamkeit, die meine Frau und mich verführt hatte, unsere Plätze so zu wählen, dass die Kellner in unserem Rücken standen und dass wir nicht sehen konnten, was sie dort planten. Wir waren in größter Gefahr, ihrer Verschwörung zum Opfer zu fallen. Jeden Augenblick konnte sich der Oberkellner von schräg seitwärts über mich beugen und mir die vornehm unter einer Serviette verborgene Rechnung zuschieben. Ich hatte keine Ausweichmöglichkeit. Ich war wehrlos. Und dann geschah etwas Entsetzliches. Mit dem Ausruf »Um Himmels willen!« sprang Kunstetter auf, wobei er einen besorgten Blick auf seine Uhr warf. »Unser Babysitter!« Und eh wir uns dessen versahen, hatte er mit seiner Frau den Tisch verlas­sen. Ingenieur Guck öffnete den Mund, als ob er ihm etwas nachrufen wollte, brachte aber nur ein unartikuliertes Gurgeln hervor und sank aschfahl In seinen Sessel zurück. Kunstetter war unsere letzte Hoffnung. Jetzt, nach seiner feigen Flucht, bestand die Zahl der Eingeschlossenen aus drei Ehepaaren: den Glicks, den Bar- Honigs und uns. Ich sah mich um. Der Oberkellner stand noch immer in seiner Ecke und fixierte uns unter buschigen Augenbrauen. Nie im Leben habe ich so buschige Augenbrauen gesehen. Wie hoch die Rechnung wohl sein würde? Kalte und warme Vorspeisen, Steaks vom Infragrill, gepflegte Weine ... Plötzlich begann Frau Bar- Honig mit ihrem Gatten polnisch zu reden. Man brauchte keinen Dolmetscher, um zu verstehen, worum es ging. Ich war entschlossen, nicht nachzugeben. Wie zur Bekräftigung fühlte die Hand der besten Ehefrau von allen in der meinen. Es tut gut, in den wirklich kritischen Situationen, die uns das Schicksal auferlegt, nicht allein zu sein. Ich erwiderte ihren Händedruck. Wir wussten, dass jetzt der Kampf auf Tod und Leben begonnen hatte. Ein achtloser Schritt und du bist verloren. Aufgepasst, alter Junge! Wer jetzt eine Andeutung innerer Schwäche erkennen lässt oder vielleicht gar eine kleine Gebärde macht, die der Ober als Zeichen von Zahlungswilligkeit missdeuten könnte, hat es sich selber zuzuschreiben. Vor meinem geistigen Auge tauchten die vielen tragischen Fälle auf, in denen ein Unschuldiger die Rechnung für eine ganze Gesellschaft zahlen musste, nur weil er unbedachterweise die Hand gehoben hat, um eine Fliege zu verscheuchen: Schon war mit einem Satz der Kellner da und drückte ihm den unheilvollen Wisch in die Hand. Also keine Handbewegung. Überhaupt keine Bewegung. Eiserne Ruhe. Es ging auf drei Uhr früh. Obwohl unser Tisch schon seit zwei Stunden der einzige noch besetzte war, fühlten wir uns untereinander völlig isoliert. Niemand wollte es riskieren, den Aufbruch vorzuschlagen. Wer solches täte, würde unweigerlich die Aufmerksamkeit des Oberkellners auf sich ziehen und müsste die Rechnung zahlen. Da - was war das? Bar­ Honig und Ingenieur Glick sprachen plötzlich mit auffallender Lebhaftigkeit aufeinander ein, ihre Gattinnen unterbrachen sie, fielen ihnen und sich selbst ins Wort, steigerten das Gespräch zu immer größerer Intensität . . . es war klar, was hinter dem Manöver steckte: der Kellner musste sich auf den Weg zu unserem Tisch gemacht haben, und da die anderen so tief in ihr Gespräch verwickelt waren, würde er sich an mich als an den einzig Zugänglichen wenden. Mir blieben nur noch wenige Sekunden. Mein Hirn arbeitete fieberhaft. Und dann hatte ich einen meiner bekannt genialen Einfälle. Ich würde die anderen glauben machen, dass ich tatsächlich bereit wäre, die Rechnung zu übernehmen, würde mittels einiger gezückter Geldscheine ihr Vertrauen gewinnen, und einer oder der andere würde sich schließlich dazu verleiten lassen, aus purer Formalität eine Floskel zu murmeln wie: »Nein . . . lassen Sie doch . . . « oder dergleichen. Zu seiner namenlosen Bestürzung würde ich daraufhin mit einem eilfertigen »Bitte sehr, ganz wie Sie wünschen !« die Rechnung an ihn weiterschieben und würde zusammen mit meiner Frau sofort verschwinden. Diese Endspielvariante ist allgemein als »Haifarochade« bekannt, weil sie von einem dortigen Industriellen anlässlich einer Silvestereinladung zum erstenmal praktiziert wurde. Ich wandte mich also halb um und rief laut und deutlich: »Herr Ober! Die Rechnung, bitte « Die Ehepaare Bar- Honig und Glick verstummten augenblicklich und lehnten sich erleichtert zurück, während ich mit unnachahmlicher Eleganz meine Brieftasche hervorzog und scheinbar unbeteiligt auf den Effekt der Haifarochade wartete. Diesmal versagte sie kläglich. Weder Glick noch Bar-Honig rangen sich auch nur zu einem Ansatz jener guten Manieren durch, die man von halbwegs zivilisierten Menschen füglich erwarten darf. Sie saßen stumm und mit gesenkten Augen, nur ihre Nasenflügel vibrierten ein wenig das war alles. Um die Mundwinkel Ingenieur Glicks glaubte ich sogar ein schäbiges Lächeln spielen zu sehen, aber da handelte es sich wohl schon um eine Fiebervision, wie sie auf einen zum Untergang Verurteilten eindringt. Mit zwei Fingern lüftete ich die Serviette, gerade weit genug, um die Endsumme der Rechnung ins Blickfeld zu bekommen. Sie belief sich auf 160 Pfund. »Bitte nur zu unterschreiben, Monsieur«, sagte der Kellner. »Her Kunstetter hat alles auf sein Konto setzen lassen.« Ich krallte meine freie Hand ins Tischtuch. Nie werde ich Kunstetter diese Nacht verzeihen. Nie. Warum hat er das getan? Warum hat er uns stundenlang in qualvollen Ängsten schmoren lassen? Was für ein sadistischer Schuft muss er sein, um auf eine solche Tücke zu verfallen? Gleichmütig signierte ich die Rechnung, steckte meine Brieftasche wieder ein und verließ den Tisch, ohne mich nach den schäbigen Schnorrern umzusehen, die in starrer Bewunderung dasaßen. Jetzt hatten sie endlich einmal gesehen, wie ein wirklicher Gentleman sich als Herr der Lage zeigt. Mein Ruf ist seither allenthalben gestiegen. Auch Sie werden schon davon gehört haben. »Man kann« - so heißt es immer wieder -, »man kann über Kishon sagen, was man will: aber großzügig ist er. Wirklich großzügig.«


anonym
beantwortet von boardergirl am 18. September 2009 12:53
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Die Nacht, in der mein Haar ergraute

Die Premiere war vorüber. Nachdem wir in den Künstlergarderoben pflichtgemäß unsere Glückwünsche abgeliefert hatten, versammelten wir uns beim Bühnenausgang, um ernsthaft über die Dinge zu reden. Wir befanden uns in bester Stimmung, denn das Stück hatte einen einwandfreien Durchfall erlitten. Jetzt galt es, die Ursachen zu analysieren. Plötzlich fragte Kunstetter (ich erinnere mich ganz genau, dass die Frage von Kunstetter kam): »Wie wär's und wir gingen eine Kleinigkeit essen?« Sein Vorschlag fand allgemeinen Beifall. Jemand empfahl das neueröffnete »Balalaika« - Restaurant, das - wie schon der Name vermuten ließ - feinste französische Küche offerierte. Die Preise in einem solchen Lokal liegen zwar etwas über dem Durchschnitt, aber nach einem schlechten Stück will man wenigstens gut essen. Schon rein äußerlich machte die »Balalaika« einen erstklassigen Eindruck. Die holzgetäfelten Wände waren mit Gobelins geschmückt, das Licht kam aus hohen Kerzenhaltern und die Kellner aus Südfrankreich. Sechs Tische wurden zusammengeschoben, und bei dieser Gelegenheit zeigte sich, dass unsere Gesellschaft aus mehr als zwanzig Personen bestand, darunter eine Anzahl völlig Unbekannter. Das ist schon so beim Theater. Gewisse Randfiguren des Betriebs hängen sich immer an die Berühmtheiten an. Obwohl die Preise unsere schlimmsten Befürchtungen übertrafen, bestellten wir allerlei kalte und warme Hors-d'oeuvres und als Hauptgericht die Spezialitäten des Hauses. Alles schmeckte vorzüglich, der Wein war spritzig, die Konversation desgleichen, das Leben war schön, und zur Hölle mit kleinlichen Pfennigfuchsereien. Ich hatte gerade den letzten Bissen meines Steaks au poivre mit einem kräftigen Schluck Pommard heruntergespült, als meine Ehefrau, die beste von allen, mich am Ärmel zupfte. »Ephraim«, flüsterte sie. »Schau! « Tatsächlich: einige Plätze am Tisch waren leer. Ihre Inhaber mussten sich nach Beendigung der Mahlzeit verflüchtigt haben. Insgesamt tafelten noch zwölf Personen. »Die als erste gehen, werden fallen«, lautet ein altes Wahrwort. Aber es ist nirgends die Rede davon, dass sie vorher zu zahlen haben... Meine Blicke suchten den Oberkellner und fanden ihn. Er hatte sich in eine strategisch wichtige Ecke platziert und stand in seinem einwandfreien Frack beinahe reglos da. Nur von Zeit zu Zeit hob er die buschigen Augenbrauen und machte Notizen. Ich merkte, dass auch die Blicke der anderen auf ähnliche Art beschäftigt waren wie die meinen. Ihr sonderbares Flackern schien eine geheime Furcht auszudrücken, die sich nicht in Worte fassen lässt oder höchstens in die Worte: »Wer wird das bezahlen?« Die nächste Bestandsaufnahme ergab zehn Verbliebene. Im Schutz der intimen Kerzenbeleuchtung hatte ein weiteres Paar den Raum verlassen. Immer schleppender wurde die Konversation, immer dumpfer die Spannung, die über der Tafel lag. Niemand wagte seinen Nachbarn anzusehen. Fast glaubte man das Klicken der inneren Registrierkassen zu hören, die den Preis der einzelnen Bestellungen zusammenrechneten. Nach und nach richteten sich alle Augen auf Kunstetter. Rein moralisch betrachtet, müsste eigentlich er für die Rechnung aufkommen. Die Einladung war ja von ihm ausgegangen. Ein anderer wäre gar nicht auf die Idee gekommen, nach einem so miserablen Theaterabend auch noch ein kostspieliges Restaurant aufzusuchen. Wie hatte Kunstetter gesagt? Kommt, meine Freunde«, hatte er gesagt, »kommt und speist mit mir! « Möglicherweise hatte er sogar hinzugefügt: »Ihr seid meine Gäste« oder etwas Ähnliches. Jedenfalls stand fest, dass er der Veranstalter des Unternehmens war. Und er war ein rechtschaffener Mann. Er würde zahlen. ganz gewiss würde er zahlen. Oder?


anonym
beantwortet von SimbaLucy am 18. September 2009 12:47
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Der hat viele Satiren !!! Musst schon genauer schreiben welche!


kuntzkids
beantwortet von kuntzkids am 18. September 2009 12:47
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Es gibt nicht "die eine Satire" von Kishon -- der hat etliche geschrieben! Vielleicht googelst Du mal oder suchst eine Bücherei auf?!


Saahira
beantwortet von Saahira am 18. September 2009 12:45
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Welche denn? Der gute Mann hat etliche geschrieben..... Kauf dir ein Buch von ihm und lies selbst nach und suche dir eine aus.

Viel Spass ;-)

Kommentar von llilaa am 18. September 2009 12:47

iergent eine brauch ich .... sag mir eine biiiiiiiiiiiittee

Kommentar von 3fe3efe7ca3d63df08bcd4440fbb9df9smallSaahira am 18. September 2009 12:49

eine von hundert...nee nee lies mal schön selbst. Wir haben mal die mit dem Autofahrer der gerade im Cafe hockt und von der Politesse aufgeschrieben wird in der Theater AG aufgeführt als ich noch gaaaaaaaaaanz jung war....war lustig. Suche und du wirst finden ;-) viel Spass beim Hausis machen ;-)


anonym
beantwortet von micky2009 am 18. September 2009 12:43
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wir machen keine Hausaufgaben

Kommentar von llilaa am 18. September 2009 12:44

des is KEINE hausaufgabe ,des is für mein seminar in münchen .....


anonym
beantwortet von llilaa am 18. September 2009 12:42
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nein sorry


anonym
beantwortet von llilaa am 18. September 2009 12:42
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nein sorry


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