Heute Nachmittag ist ein Hund auf mich los, allerdings ohne Bisswunden. Hätte zu dem Vorfall noch fragen, kann mir da jemand helfen?

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12 Antworten

Hallo,

ja, das war mit Sicherheit ein großer Schreck für dich.

Wenn du zum Arzt gehst, wird sich aufgrund der ärztlichen Angaben ohnehin die Krankenkasse mit einem Fragebogen bei dir melden. Denn sie möchten wissen, wer für diesen Unfall verantwortlich war, damit sie sich dort die Behandlungskosten zurückholen können.

Diese Angaben solltest du dann auch auf jeden Fall gewissenhaft und richtig abgeben.

Du solltest auf jeden Fall zum Arzt gehen, denn es können bei solchen Stürzen auch immer später noch Folgen auftreten ....

Dann solltest du dir natürlich überlegen, ob es nicht doch verantwortungsvoller wäre, doch noch eine Anzeige wegen Körperverletzung bei der Polizei zu stellen - das geht immer noch.

Deiner Schilderung nach war es ja nicht die erste Attacke des Hundes. Nun stell dir bitte vor, dass es beim nächsten Mal vllt. ein kleines Kind ist, das angegriffen wird - und wo die Sache nicht so glimpflich abläuft. Was ist dann?

Die Besitzerin scheint die Angelegenheit des unerzogenen Hundes ja nicht sehr ernst zu nehmen, denn sonst hätte der Hund spätestens nach der 1. Attacke ja schon einen Maulkorb bekommen.

Ich liebe Hunde sehr - aber ein Hund, der Menschen gefährlich wird, gehört gemeldet, denn nur dann wird sich etwas ändern. Und nein, er wird nicht gleich eingeschläfert, aber die Besitzerin wird behördliche Auflagen bekommen - die sie dann mit ziemlicher Sicherheit auch umsetzen wird - also eine Maulkorbpflicht, hoffentlich auch ein Wesenstest, für den der Hund dann endlich mal in eine Hundeschule kommt (damit er ihn besteht). So ist auch ihm geholfen!

Alles Gute

Daniela

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Kommentar von ALotQuestions
28.06.2016, 21:37

Du bist die Beste Daniela! Von dir können sich so einige Männer und Frauen ne Scheibe abschneiden.

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Ist noch nicht zu spät,  allerdings wird es wegen Deinen Verletzungen kaum zu einer nennenswerten Schmerzensgeld Zahlung kommen.  Aber es gilt natürlich, alles was Dir an Schaden entstanden ist, muß die Hundehalterin oder deren Versicherung dir ersetzen, so als hätte das Ereignis nie stattgefunden.

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Kommentar von ALotQuestions
28.06.2016, 20:30

Danke für die Info. Sehr nett!

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Gerade weil der Hund schon jemanden angegriffen hat solltest du eine Anzeige machen.  Das Schmerzensgeld wird sehr bescheiden sein, wenn du überhaupt etwas bekommst.

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Wir leben nicht in Amerika, wo man für jeden Pubs Schmerzensgeld bekommt. Fordern kannst Du, wirst aber, wenn überhaupt, nur sehr wenig bekommen. Bis dahin ist der Weg lang, Du benötigst einen Anwalt, und es würde mehr als stressig.

Dafür brauchst Du in jedem Fall einen Bescheid vom Arzt, denn ohne Verletzung, die dokumentiert und somit nachweisbar ist, kommst Du auf dieser Schiene nicht weiter.

Aber was ist eigentlich passiert? Der Hund ist vermutlich von einem Angriff auf seine Besitzerin ausgegangen. Er war ordnungsgemäß angeleint, und es passiert auch jüngeren Leuten, daß sie etwas aus der Hand verlieren. Siehst Du doch an Deinem Handy. Wie genau das passiert ist, spielt überhaupt keine Rolle, weil da sicher Aussage gegen Aussage stehen würde, Deine Frage hätte also kurz und knackig sein können.

Selbstverständlich muß die Besitzerin den Schaden ersetzen, wenn sie eine ordentliche Halterin ist, hat sie eine Versicherung für den Hund, wenn nicht, kommt es eben aus ihrer eigenen Tasche.

Daß einige Leute Angst vor Hunden haben war schon immer so und wird sich auch nicht ändern. Manche bekommen diese Angst von ihren (ängstlichen) Eltern mit auf den Weg, andere machen mal eine schlechte Erfahrung und meinen deshalb, alle Hunde seien böse. Hat man einmal diese Angst, merken Tiere dies ganz schnell. Auch das Wegrennen und mit erhobener Hand auf ein Tier zugehen kann leicht von diesem als Angriff gewertet werden und ist eigentlich eine normale Reaktion.

Natürlich ist ein agressiver Hund nicht einfach, als Besitzer würde ich selbst ihm in einem solchen Fall einen Maulkorb verpassen. Hier aber gleich nach dem Einschläfern zu rufen halte ich doch für völlig übertrieben.

Also bitte mach Deine Schäden geltend, vergiß die Schadensersatzforderung, und sprich vor allem in Ruhe mit der Hundebesitzerin, aber mach kein Faß auf.

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Kommentar von ALotQuestions
28.06.2016, 21:08

Auch wenn ich dir bei einigen Punkten stark widersprechen muss (denn sie entspricht nicht der Realität) sind deine Aussagen größtenteils vernünftig. Auch dir danke ich für deine Antwort.

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Du solltest dir deine Verletzungen auf alle Fälle schnellstens ärztlich attestieren lassen. Du kannst noch 3 Monate danach Anzeige erstatten, auch wenn du es bei dem Vorfall abgelehnt hast. 

Mit Schmerzensgeld hat das aber nichts zu tun, das bewirkt eine Anzeige nicht, hier wird nur wegen der Körperverletzung ermittelt und die Frau ggf. verurteilt zu einer Strafe. Willst du Schmerzensgeld, musst du eine Zivilklage anstreben gegen die Frau. 

Frage ist halt, wieviel Mitschuld man dir an dem Vorfall gibt und wieviel Verschulden die Frau trifft. 

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Kommentar von ALotQuestions
30.06.2016, 00:25

Hm meine einzige Mitschuld : ich bin weggerannt habe aber Zeugen, die bestätigen können, wie stark aggressiv der Hund war (immerhin hat er vor zwei Wochen einen Jogger angegriffen)

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Ja, auch wenn man nicht will, dass ein Hund eingeschläfert wird..du solltest finde ich trotzdem eine Anzeige erstatten, oder verlangen, dass der Hund einen Maulkorb tragen soll, denn wenn er, was wahrscheinlich passieren wird, nochmal jemanden angreift und ihn beißt..dann könnte das schlimmenden, außerdem jagt man Kindern AAngst vor Hunden ein, wenn so etwas passiert, ich spreche aus eigener Erfahrung...Und Schmerzensgeld kannst du natürlich auch verlangen, doch bitte, verlange auch, zumindestens, einen Maulkorb für den Hund, ich habe immer noch Angst vor Hunden seit ich gebissen wurde!!!

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Kommentar von ALotQuestions
28.06.2016, 20:27

Ich persönlich liebe Hunde, aber war in dem Augenblick echt auch unter Schock, denn das war alles andere als lustig ! Danke für deine Antwort.

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du solltest auf jeden fall den vorfall melden. eine hundehalterin ,die ihren hund nicht im griff hat und der schon zum wiederholten male auffaellig wurde, muss auflagen fuer ihren hund bekommen. evtl muss der hund einen wesenstest machen, evtl ins tierheim gebracht, eingeschalefert wird er nicht.

hier geht es in erster linie um leinen und maulkorbpflicht! evtl kosten bei der verorgung deiner wunden etc werden dir ersetzt. wenn nachweislich durch diesen vorflall deine handy beschaedigt wurd auch das.

bitte informiere dich aber zusaetzlich ueber richtiges verhalten, wenn man auf einen aggressiven hund trifft... man entfernt sich langsam und betont gelangweilt , entweicht seitlich. nicht klein machen ...

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Erst mal finde ich erstaunlich wie emotionsgeladen du dich der Sache widmest. Du schilderst die Sache sachlich und ohne irgendwelche Aggression. 

Du wirst wohl um die Anzeige nicht drumherum kommen. Nicht nur, wenn du etwaige Ansprüche geltend machen willst, sondern eben auch weil unter anderem deine Krankenkasse z.B. etwaige Ansprüche gegen die Halterin geltend machen kann und will. Zu dem kommt für mich auch noch der moralische Grund zu tragen. Vorweg.. Ich bin ebenfalls Hundehalter.. 

Wenn es bereits schon ähnliche Vorfälle gegeben hat, dass würde ich dich sogar darum bitten, dass du eine entsprechende Anzeige erstattest. Die Folgen für den Hund wären natürlich drastisch. Wird aber sicherlich nicht eingeschläfert. Es wird wohl ein Wesenstest angeordnet, der Hund bekommt Leinen und Maulkorbzwang und wird mit entsprechenden Auflagen versehen. Was am Ende auch den Besuch einer Hundeschule bedeutet. Grundsätzlich ist ein solcher Hund aber eine Gefahr für Mensch und Tier. Da kann ja sonstwas passieren. Du warst jetzt auch ein Erwachsener Mensch. Was ist aber mit Kindern..zum Beispiel...

Dazu kommt, dass dadurch, dass die Halterin keine entsprechende Vorsichtsmaßnahmen getroffen hat (Ein Vorfall war ja mindestens schon) sich die Halterin durchaus Minimum der fahrlässigen Körperverletzung schuldig gemacht hat. Ich halte eine solche Halterin für nicht geeignet einen Hund führen. Am Ende wird dies dann mit Geldstrafe bzw. Sozialstunden belegt. Kann natürlich auch sein, dass bereits hier etwaiges Schmerzensgeld und Schadensersatz zur Auflage gemacht wird.

Gehst du zum Arzt mit deinen Verletzungen, dann kann sich die Krankenkasse ebenfalls die Kosten von der Halterin erstatten lassen. Auch hast du natürlich selbst einen Schadensersatzanspruch. Es spricht auch NICHTS dagegen dieses geltend zu mache. Musst ja etwaiges Schmerzensgeld nicht behalten und kannst auch spenden, wenn du das Gefühl ahst dich dadurch nicht bereichern zu wollen. 

Um mal eines ganz klar zu sagen, du hast hier keine Fehler gemacht. Solange du die Frau nicht angegriffen hast.

Natürlich kann es am Ende auch sein, dass die Halterin den Hund abgeben muss. Da muss aber dann schon sehr viel Wasser den Berg runtergelaufen sein. 

Ich würde auf jeden Fall die Anzeige erstatten. Die geht auch noch nachträglich. Geht eigentlich bei fast alles Dienststellen mittlerweile auch online. Natürlich ist sehr wichtig, dass du auch zum Arzt gehst. Bestenfalls auch ein Unfallarzt oder sogar direkt in die Klinik. 

Zusätzlich würde ich eine entsprechende Anzeige bzw. Meldung beim Ordnungsamt machen und dort auch das AZ der Strafanzeige angeben. 

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Kommentar von ALotQuestions
29.06.2016, 09:47

Man sollte immer versuchen sachlich zu bleiben, wie schlimm dies auch war..

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Kommentar von Szwab
29.06.2016, 14:03

Eine Strafanzeige ist entbehrlich. Strafrecht und Zivilrecht sind zwei unterschiedliche Sachen.

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Kommentar von ALotQuestions
29.06.2016, 16:09

Habe diesen Vorfall beim Ordnungsamt gemeldet

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Kannste, aber Schmerzensgeld in Deutschland ist nicht viel.

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Kommentar von ALotQuestions
28.06.2016, 20:28

Trotzdem, danke vielmals fürs antworten.

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Du brauchst nur zum Hausarzt gehen, denn der muß den Hundebiss auf jeden Fall bei der Polizei melden.

 Es könnte auch sein, daß eine Tollwut-Untersuchung ansteht, wenn das Gebiet als gefährdet eingestuft ist. 

Erst die ärztliche Behandlung in Angriff nehmen und dann in Ruhe über Schmerzensgeld nachdenken. 

Ach ja der Hund! 

Wenn er schon mal gebissen hat, dann werden auf den Besitzer schwere Zeiten zukommen. 

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Kommentar von melinaschneid
28.06.2016, 21:01

Deutschland ist schon seid Jahren offiziell Tollwut frei.

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Kommentar von DreiBesen
28.06.2016, 21:13

Entschuldigung, aber ich lese aus dem Text nicht heraus, dass der Fragesteller gebissen wurde, sondern sich durch den Sturz Prellungen zugezogen hat.

Huch, steht sogar in der Überschrift.

Sry für den Klugschiss. ;p

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Um hierzu einigermaßen fundiert Stellung nehmen zu können, müsste man jetzt erst einmal hören, was die Dame dazu zu sagen hat. Kann ja sein, dass die die Situation völlig anders schildert.

Kannst du nachweisen, dass das Handy nicht schon vorher ein defektes Display hatte?

Ob das alles so stimmt, was du schreibst, wissen wir nicht.

Abgesehen davon empfinde ich deine Panikreaktion, bloß weil ein Fifi mal auf dich zu rennt, völlig überzogen. Ich denke, das Problem ist nicht der Hund, sondern das Problem ist dein völliges Versagen gegenüber dem Hund. Lerne, mit Hunden klarzukommen. Sie leben mit uns seit zwanzigtausend Jahren.


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Kommentar von inicio
29.06.2016, 09:14

es war wie man lesen kann eine grosser hirtenhund. das problem ist nicht der hund -ok, -aber uaf jeden fall die halterin, die ihren hund weder erzihen noch beherrschen kann. ein hundehalter ist verantwortlich, wenn der hund andere gefaehrdet oder belaestigt.

fuer die folgen dieses vorfalls muss dir adem haften bzw. die hundehaftpflicht.

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Kommentar von ALotQuestions
29.06.2016, 12:21

Ja die hatte das auch vor der Polizei gestanden, dass Mein Handy beim fallen aus der Tasche gefallen ist

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Auf keinen Fall zur Polizei gehen.

1. Hunde verhalten sich immer so, wie der Mensch sie erzogen hat.

2. Wegen einem Sturz und kleiner Prellung am Knie und Ellenbogen alleine gedanklich auf die selbe Stufe zu stellen wie das Risiko den Hund mit der Anzeige zu töten finde ich abartig.

3. Will der Hund sicher nur seine Besitzerin schützen die schon etwas älter ist.

Such das Gespräch mit der Dame wegen deinem Handy, oder kläre es mit der Versicherung. Du bist gerannt und hingefallen dabei ist es kaputt gegangen. Der Hund hat dich ja nicht geschupst.

Edit: Vllt. auch mal darüber nachdenken das eigene Verhalten besser zu steuern wenn ein nervöser Hund da ist bevor wir uns wieder dem bösen Hund widmen.


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Kommentar von ALotQuestions
28.06.2016, 20:54

Er hat Autos, die vorbeigefahren sind angebellt. Die Besitzerin hat ihn schon seit 7 Jahren ( so viel zu dem Thema " erschrecken " ). Er wurde einfach nicht richtig erzogen / geschult. Sowas darf einfach nicht passieren. Die wussten ganz genau wie aggressiv der Hund ist, daher hatte der Ehemann "unauffällig" den Hund frühzeitig Weg gebracht. Abartig finde ich viel eher die Vorstellung, dass der Hund ein kleines unschuldiges Kind, welches vor den aggressiven blicken / bellen / draufzu laufen des Hundes Angst bekommt, mit einer ernsthaften Verletzung davon kommt geschweige denn mit Lebensgefährlichen Wunden davon kommt, welches das ein Leben lang mit sich trägt. Du siehst es von der falschen Perspektive, denn du kannst ja einen Typen, der zich Schlägereien anstiftet, nur weil man Ihn anschaut, in Schutz nennen. Denn das tust du grade.

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Kommentar von StefanieNeu
28.06.2016, 20:55

Sehe ich genauso !

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Kommentar von ALotQuestions
28.06.2016, 20:55

*Frühzeitig weggebracht bevor die Polizei antraf

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