Heu allergie beim reiter?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ja, es ändert einiges. Meine Haferallergie wurde immer schlimmer, so lang ich mit Boxenpferden zu tun hatte. So schlimm, dass mein Pferd Gerste fressen musste, weil ich sonst seinen Trog nicht sauber machen hätte können, wenn er mal rein geäpfelt hat - und das kam fast täglich vor bei einem 173 großen Pferd, das in der Box lebt. Auch wenn ich in einen Sack mit haferfreiem Müsli gegriffen habe, bin ich aufgeblüht, denn der Irrsinn ist, da steht außen drauf "haferfrei", sodass man denkt, das sei für Allergiker auf Hafer geeignet. Aber da ist Haferschälkleie drin ... dummerweise sitzen die Allergene direkt unter der Schale, d.h. die Schälkleie ist das, was den Ärger macht.

Mein Pferd zog Mitte 2011 in den Offenstall. Seit Ende 2011 kann ich sogar direkt in die Hafertonne fassen ohne Probleme zu haben. Kaum ist man aus dieser ammoniakgeschwängerten Luft draußen, wo die Problemstoffe nicht abziehen können, schon bessert es sich erheblich.

Hast den Offenstallplatz schon zu einem Zieltermin reserviert? Dass Du quasi am Tag Deines Führerscheinerwerbs umziehen kannst? Weil bei uns ist die Warteliste so lang, dass es einige Zeit dauern kann, da was zu bekommen. Wenn Du nun denen vertraglich zusicherst, am ... zu kommen und erklärst, dass es Dir wegen Deiner Allergie wichtig ist, nehmen sie eventuell drei, vier Monate einen Leerstand auf dem Platz in Kauf oder sehen zu, dass Dein Pferd an dem Tag zumindest in eine Integrationsbox o.ä. ziehen kann und dann auf den nächsten freien Offenstallplatz nachrückt. Dass Du einfach so schnell wie möglich aus der Belastung kommst.

Ich persönlich würde ja sehen, ob es nicht einen Übergangsplatz gibt, wo mehr Luft ist und lieber auf die Halle verzichten. Was hilft die beste Trainingsanlage, wenn Du irgendwann von der Lunge her so belastet bist, dass Du gar nimmer reiten kannst. Ich selbst nutze die Halle an sonnigen Sommertagen - da ist sie nämlich nicht so überfüllt ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich steh in einem Selbstversorgerstall, Offenstall. Es gibt einige Halterinnen bei uns, die auch eine Heustauballergie haben. Und Offenstall hin oder her, mit Heu muss trotzdem umgegangen werden. Die Halterinnen mit Heustauballegie helfen sich ganz gut, indem sie mit Nasenmaske misten. Die bekommst du in der Apotheke, sie sollen eigentlich gegen Erkältungsansteckungen schützen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo, 

mein kleiner Cousin hat auch eine Heuallergie und hatte Schwierigkeiten damit, dass die Kaninchen in der Wohnung waren. Wurde dann auf Außenhaltung umgestellt und das ging dann auch. 

Es macht schon einen großen Unterschied, ob du in einem geschlossenem Raum, wo überall Heustaub rum fliegt, bist oder ob du draussen bist. Zudem musst du nicht täglich in einem Offenstall misten, bei uns wechselt man da ab. Ich würde es auf jeden Fall machen. :) 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung