djfreiflug am 02.10.2009 um 19:26 Uhr
Was passiert, wenn man zum Arzt geht weil man die Symptome hat, was kann er dagegen machen, ist es dann heilbar, wenn sich rausstellt, das man ein "Herzinfarktrisikopatient" ist? Nein und ich hab nicht die Symptome, also muss ich auch nicht zum Arzt.
In einem Herzkatheterlabor im Klinikum werden die verstopften Gefäße ggf. wieder geöffnet und durch einen sog. "Stand" dauerhaft offen gehalten. Es ist also absolut notwenig, bei eindeutigen Beschwerden unverzüglich einen Arzt aufzuschen, denn wenn man erst stundenlang wartet, kann bereits zu viel vom Myokard (dem Herzmuskel) abgestorben sein.

Heilbar ist das falsche Wort.
Man kann das Risiko verringern, indem man gewisse Dinge, wie fettes Essen, Rauchen, Bewegungsmangel etc ändert.

Du wirst in dem Falle Dein Leben "etwas" umstellen müssen, und Risiken auszuschalten bzw. so gering wie möglich zu halten. Z.B. kein Rauchen, viel Bewegung, Colesterin senken, eventuell deine Essgewohnheiten ändern, Gewichtsreduzierung, keinen Stress etc.

Wenn der Patient nur ein "Risikopatient" ist, läßt sich allerhand machen. In erster Linie ist es wichtig, dass die Ernährung umgestellt wird. Das heißt, weniger fettiges Essen, dafür gesunde Kost. Sport trainiert die "Pumpe" natürlich obendrein. (Natürlich nur in Maßen und unter ärztlicher Anleitung, wenn man sowieso mit dem Herzen bedient ist.) Und zu guter Letzt ist der Streß so weit als möglich zu reduzieren. Geht vielleicht nicht immer, aber einen Versuch ist es wert. Zigaretten und Alkohol sind natürlich ebenso zu vermeiden. Alles Liebe
djfreiflug am 2. Oktober 2009 19:32 DH

Heilbar nicht. Aber man kann Vorsichtsmaßnahmen treffen. z.B. Blutverdünner, gesunde Ernährung. Aber kommen kann er trotzdem.

Wenn man ein Risikopatient ist kann man vorbeugen und regelmäßig den Arzt aufsuchen.
djfreiflug am 2. Oktober 2009 19:29 Und was macht der Arzt dann, außer untersuchen?
Ein rechtzeitig erkannter Herzinfarkt ist behandelbar.
djfreiflug am 2. Oktober 2009 19:28 Wie behandelt man sowas, und was heißt rechtzeitig
Durch konsequente und dauerhafte Ernährungsumstellung (kein tierisches Eiweiß, kein Industriezucker, keine denaturierten Fette, keine Auszugsmehle, viel Frischkost, viel Vollkornprodukte, viel Nüsse und andere Ölfrüchte ), mehr Bewegung und Abstellung des Rauchens kommt man aus der Risikozone heraus. Ärzte werden in Ernährungsfragen nicht ausreichend ausgebildet und wissen das leider nicht alle. Mit verschiedenen Pillen, auch Herzkathetern o.ä. wird das Risiko nicht geringer, meiner Meinung nach sogar größer, weil sich ja an den Ursachen nichts ändert. Man muss schon selbst aktiv werden und selbst etwas ändern wollen!

ein risikopatient wird immer einer bleiben
Ebbbi am 2. Oktober 2009 19:28 wenn man gewichtsbedingt risikopatient ist und man abnimmt dann nicht mehr

was genau ist deine frage?
djfreiflug am 2. Oktober 2009 19:28 Was der Arzt dagegen tun kann, wie weit die Medizin ist, das man dann nicht am Herzinfarkt stirbt
Danke