Kann man eine Sucht (Heroin) mit den Genen an den Nachwuchs weitergeben?

Schlimme Frage ! Ich wünsche mir, dass dies nicht möglich ist. Weil ein Heroinsüchtiger Mensch, sollte niemals Kinder haben.. !! Gruss Solf
Eine konkrete Sucht kann man nicht vererben (es sei den man nimmt Heroin während der Schwangerschaft, aber das hat dann nix mehr mit Genetik zu tun). Es gibt aber Vermutungen, das die grundsätzliche Anfälligkeit für Süchte auch genetisch bedingt ist (betrifft weniger Heroin als z.B. Alkohol)

Suchtverhalten bzw. vielmehr die Scuhtneigung können generell genetisch vorbedingt sein. Dagegen ist oft das Kind, das durch eine suchtkranke Frau ausgetragen wird, schon im Mutterleib und genauso nach der Geburt süchtig.
UlfDunkel am 28. Juni 2007 14:41 So ist es -- leider.
Sicher ist, dass jede Veranlagung auch zu einem gewissen Teil vererbbar ist. Aber süchtig wird man ja erst, wenn man sich mit der Droge eilässt und sie konsumiert. Deswegen: Eine Sucht ist nicht vererbbar aber ein Suchtabhängigkeitspotential schon!

Nein, das kann man natürlich nicht. Die Gene ändern sich von Zeugung an nicht mehr und geben keine Auskunft über Deinen Lebenswandel.
Es gibt die Theorie, daß eine gewisse Empfänglichkeit für Abhängigkeit und Sucht im allgemeinen vererbbar sein mag, aber auch das ist nicht bewiesen.

Nein, dafür ist eher das soziale Umfeld die persönliche Situation verantwortlich.
Man gibt aufjedenfall einen SUCHTGEN mit in die Wiege des Kindes, es wird sogesehen Heroinsüchtig geboren. Ist nur der Mann Heroinabhäigig erleidet das Kind keinen Entzug nach der Geburt. Andernfalls wenn die Mutter Heroinabhängig ist, schiebt das Neugeborene bis zu 9 wochen tourkey. also entzug. Auch wenn die Frau schon einige Jahre clean ist, heißt das nicht, das die Gift- bzw. Suchtstoffe längst alle aus dem Körper ausgeschieden ist. Es besteht immer Risiko. Außerdem, ein Heroinsüchtiger oder ehemals Süchtiger, kann immer wieder Rückfällig werden. Denken Sie daran, und denken Sie daran, was dies für eine Belastung für das Kind wäre...
stefffi23 am 6. März 2008 17:44 ?? Eine suchtkranke Frau bekommt ein Kind - die Sucht, die hier bei der Geburt/während der Schwangerschaft an das Kind weitergegeben wird, hat nichts mit Genen zu tun, sondern liegt darin begründet, dass der Blutkreislauf der Mutter mit dem des Kindes verbunden ist. Es liegt also KEINE Vererbung der Sucht vor.
Ich finde dieses Thema zu diskutieren sehr schwer, vor allem ist es hart, teilweise auch schon menschenverachtend zu sagen, dass Suchtkranke keine Kinder bekommen sollten, weil die Gefahr der Vererbung (was wirklich nicht bewiesen ist) bestehen könnte. Ich habe selbst schon viele Suchtkranke erlebt, die durch die Kinder ihren Lebensmut wiederfanden und nicht mehr rückfällig wurden. Man sollte nicht zu schnell urteilen...
LG
dito...DH!!!!
Damit tust Du den Nachkommen von Sigmund Freud aber keinen Gefallen. Ok, das war Kokain ;-)
Hi, FIPHH, der Name jetzt ist ja noch beknackter. So heißt doch niemand. :-)
Eben deshalb. Ich hab extra gegoogelt ;-)