Frage von 27tinchen27, 369

neuer Hengst auf dem Hof?

Hi,
Ich bin 16 Jahre alt und bekomme bald wieder eine reitbeteiligung.
Diesmal ist es aber ein 4 jähriger Hengst der in ein paar Monaten neu auf dem Hof ankommt.
Jetzt zu meiner Frage,auf was sollte ich achten?wie baue ich am besten Vertrauen auf?
Ich habe keine Erfahrung mit Hengsten,aber mit Jungpferden.
LG

Antwort
von SunshineHorse, 178

Hey,
kommt auf den Charakter an . Ist er ziemlich nervös sowie aufgeregt ? Dann würde ich sagen , lass es lieber und schaue nach einem kastrierten Wallach/Stute dessen Charakter ruhig und ausgeglichen ist . Ich würde es dir raten , da Hengste ziemlich sche*ße seien können ;) ja ich rede da aus kleiner Erfahrung .... Hab mal einen 5 Jährigen Hengst laufen lassen , das war echt wild ;)) Ich kann dir nur empfehlen nach einem Lehrpferd zu suchen . Das soll nichts böses Geißen oder bedeuten das Du nicht reiten kannst . Nein , es soll Veduten dass du dein Leben nicht unnötig Extra aufs Spiel setzt ! Mit 16 hast du noch dein ganzes Leben um einen Hengst zu reiten . Such doch vielleicht nach einem ausgebildeten Turnier/Freizeitpferde , von diesen lernst du mehr und sie sind in der Regel aus verlässlicher ;) Ansonsten würde ich zur Vertrauensübung viel Bodenarveit , Schrecktraining und Spazieren gehen . Allerdings nur spazieren gehen , wenn du den Hengst unter Kontrolle hast und er nicht mal einfach durchtickt !
Ich wünsche dir viel Spaß mit deiner RB sei es Hengst,Wallaxh oder Stute ! 🎀👒

Kommentar von Shanice92 ,

Was ist ein kastrierter wallach  xD

Kommentar von SunshineHorse ,

Upps 😂😂😂😂ja , ich bin nicht so intelligent unterwegs heute. 😂👌😊

Expertenantwort
von Heklamari, Community-Experte für Pferde, 38

na, da hast Du mit Deiner Frage ja eine wilde Diskussion ausgelöst....

ich hoffe für Dich, daß Du nicht als kostenloser oder gar zahlender "Bereiter" ausgenutzt wirst, wenn man Dir in so jungen Jahren schon den Beritt von Jungpferden anvertraut

und jetzt sogar ein Hengst, ggf sogar eine rohe Remonte?

entweder Du bist ein geniales Naturtalent, das ggf auf diese Weise verheizt /ausgenutzt wirst oder die Erwachsenen sind sich ihrer Verantwortung nicht bewußt

Sicher wirst du Freude an dem Job haben, sonst tätest Du's nicht....

Aber mal ehrlich: Du machst Erwachsenenarbeit, die normalerweise mit 400 bis 800€ pro Pferde und Monat vergütet wird

Alles Reiterliche ist ja oben schon durchgehechelt worden; mein eintiger Rat: Halte Dich an die Trainerin und laß Dir zeigen, wie's denn sein/werden soll mit dem "Hengstchen" BEVOR du dich selbst dran machst.

Ich hoffe, die Leute sind deine Mühe und Arbeit wert....

Viel Freude am JOB

(Eigentlich müßten sie Dir im Gegenzug alle nötigen Lehrgänge sponsern, wenn Du wirklich sooo viel Talent hast)

Antwort
von Leolynn14, 180

Das kommt natürlich ganz auf das Pferd an auch bei Hengsten gibt es dominante Typen und welche die sich etwas schneller unterordnen. Am wichtigsten ist das du den Hengst nie daran zweifeln lässt das du in der Rangordnung über ihm stehst. Das kann gerade bei Hengsten auch mal schnell gefährlich werden.

Wenn du noch keine Erfahrung im Umgang und der Erziehung von Hengsten hast, solltest du dir auf jeden Fall Unterstützung holen.

Ein Pferd, noch dazu ein junger Hengst ist kein Spielzeug.

Antwort
von JaneDoe18, 119

Da können wir dir nicht wirklich weiterhelfen.
(Ausser mit eigener Meinung, die wohl bei den meisten bei, eine 16 Jährige gehört nicht auf einen 4 Jährigen Hengst.)
Wir kennen weder dich, noch den Hengst.
In dem Fall hälst du dich am besten an den Besitzer, deine Eltern und deine Reitlehrerin. Die kennen euch beide und werden euch am besten helfen können.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Pferde, 167

Sorry, aber wie viel Erfahrung kann man mit Jungpferden haben, wenn man erst 16 ist? M.M.n. so gut wie keine.

Bei einem Hengst bist du da vollkommen fehl am Platz, der gehört zu jemandem, der extrem konsequent ist und der sich mit Hengsthandling auskennt, kein Hengst und auch kein Jungpferd gehört in die Hände eines Teenagers.

Kommentar von 27tinchen27 ,

Es kommt daher dass ich schon sehr lange reite und mit Ca.13 Jahren angefangen habe Jungpferde zu reiten.
Außerdem kaufe ich ihn ja nicht,sondern die Besitzerin kennt mich und hat mir angeboten ihn zu reiten.Ich habe auch einen guten Reitlehrer der mir helfen kann

Kommentar von friesennarr ,

Dann frag die Reitlehrerin was du beachten sollst, wenn sie dir einen 4 jährigen Hengst zutraut - warum hier bei GF?

Kommentar von DCKLFMBL ,

man muss mit keinem Pferd ''Extrem Konsequent'' sein, man muss ihnen das auf Pferdesprache klar machen!

Kommentar von sukueh ,

Konsequentes menschliches Verhalten entspricht aber Pferde-Verhalten. 

Kommentar von DCKLFMBL ,

Konsequentes Menschliches Verhalten entspricht meistens nicht der Pferdesprache!

Menschen meinen mit Konsequents meistens einen Klaps hier einen Klaps da wenn das Pferd mal Quatsch macht! Pferde Schlagen sich aber nicht.

Kommentar von ellaluise ,

Wer hat irgendwas von "Klaps" oder "Schlagen" geschrieben? Niemand, und das ist auch in jedweder "Erziehung" Fehl am Platze.

Nicht irgendetwas hinein interpretieren!

Kommentar von friesennarr ,

Ich jetzt gerade.

Kommentar von friesennarr ,

Ich erkläre dir mal was konzequent ist:

Konzequent heist das sich das Pferd auf meine Reaktionen voll verlassen kann. Ich werde niemals loben, was das Pferd schlecht macht und ich werde nichts abmahnen was richtig ist. Mein Pferd kann mich einschätzen - es weis, das ich gerecht bin. Übrigens auch mit Strafen.

Bei mir bekommen Pferde die eiserne Gesetze übertreten keinen Klaps, die werden verhauen. Eiserne Gesetze sind: Nach dem Mensch ausschlagen = absolut verboten. Nach dem Menschen beissen = absolut verboten.

Pferde Schlagen sich aber nicht.

Lol. So ein Quatsch - natürlich hauen die sich und zwar extrem - wenn ein Pferd ein Familiengesetz nicht beachtet wird es aber sowas von vertrimmt, das kannst du als Mensch nicht nach machen.

Fohlen werden wenn sie mit dem Euter nicht ordentlich umgehen in den Hintern gebissen, in der Heftigkeit kann ich als Mensch nicht annähernd mithalten.

Lese mal bitte die Definition von konzequentem Handeln

= Immer gleich - immer nachvollziehbar.




Kommentar von DCKLFMBL ,

Bei mir bekommen Pferde die eiserne Gesetze übertreten keinen Klaps, die werden verhauen

man Verhaut kein Pferd! das machen Pferde unter sich nur wenn sie Kämpfen nicht zur Bestrafung! in deinen 41 Jahren Erfahrung mit Pferden hast du wohl nicht gelernt wie man ein Pferd Behandelt…Nicht Schlagen und schon gar nicht Verhauen, zum Loben NICHT Klopfen usw.

Kommentar von friesennarr ,

Meinst du in echt, was der Mensch tun kann würde beim Pferd tatsächlich schmerzhaft ankommen? Lach mich tot.

Wenn ich sehe wie meine Stute mit ihrem Fohlen umgeht, da kann ich absolut nicht mithalten. Wenn die Pferde im Auslauf sich vermöbeln, da kann ich auch absolut nicht mithalten.

Und ja, ich verhaue mein Pferd bei solchen Vertragsbrüchen, weil sonst habe ich kein Pferd mehr, sondern ein Monster.

Um mal aber ein bisschen Relevanz reinzubringen.  Meine Stute hat bisher ein mal den Hintern voll bekommen mit der Gerte, weil sie gezielt nach mir gebissen hat (frische Trächtigkeit) das geht sowas von gar nicht. Hat die dann auch nie wieder gemacht.

Einer meiner Junghengste hat mal gemeint man muß nach mir Auschlagen, dem bin ich mit dem Eimer hinterher und hab den Eimer auf seine Kruppe kaputtgehauen. Fazit - den hab ich so erschreckt, der hat nie wieder auch nur den Fuß nach dem Menschen gelupft. Aber weh getan habe ich dem ganz sicher nicht.

Da wird einem als altem Pferdemenschen auch noch erzählt, das man sein Pferd nicht klopfen darf, --- das könnte ihm weh tun.

Sorry, aber das kann ich nicht im geringsten ernst nehmen.


Kommentar von DCKLFMBL ,

Aber weh getan habe ich dem ganz sicher nicht.

Nein du hast ja nur einen Eimer auf der Kruppe kaputtgehauen (Ironie aus) Sag mal geht's eigentlich noch? ein Pferd merkt wenn eine Fliege auf ihm sitzt!


und man Klopft ein Pferd auch nicht! oder hast du schon mal gesehen das sich Pferde an den Hals Klopfen um sich zu Loben?


Und ja, ich verhaue mein Pferd bei solchen Vertragsbrüchen, weil sonst habe ich kein Pferd mehr, sondern ein Monster.

nicht dein Pferd ist das Monster, DU bist gegenüber den Pferden das Monster!!!

Du Kontrollierst deine Pferde durch ihre Angst vor dir! ich durch Vertrauen!

Kommentar von sukueh ,

So ein Schmarren, ich bin mir zu 100% sicher, dass keines der Pferde von Friesennarr Angst vor ihr hat. 

Was ich dagegen weiß, dass viele Pferdebesitzer meinen, ihr Pferd vertraut ihnen und sobald sie an einen Menschen kommen, der wirklich weiß, was er von dem Pferd will und dies auch nachdrücklich einfordert, zu - teilweise lebensgefährlichen - Furien werden. Es ist für ein Pferd leicht, kooperativ (und vertrauensvoll) zu erscheinen, wenn das Gegenüber keinerlei Ansprüche an es hat. 

Kommentar von DCKLFMBL ,

Ich habe Ansprüche an mein Pferd aber ich Behandle es gut und Schlage es nicht! bei mir ist er immer Brav wie ein Lamm!

Kommentar von friesennarr ,

Es ist halt schon erzogen - meine Jungpferde nicht - die lernen noch. Wenn du dann später mal eines meiner Pferde kaufst, dann kannst du dich auch zurücklehnen und geniesen, da brauchst du dann auch nichts mehr zu erziehen.

Habe erst Heute von meinem verkauften Wallach gehört, die neue Besitzerin meinte, " ein Engel auf 4 Hufen" - das war das schönste Kompliment das ich für eines meiner Verkaufspferde je bekommen habe.

Kommentar von DCKLFMBL ,

mein Pferd ist erst 5 also auch noch ein Jungpferd, ich Schlage aber nicht!

Kommentar von friesennarr ,

Aber deine Reitbeteiligung tut es lt. deiner anderen Frage, warum?

Kommentar von friesennarr ,

Na gut - dann glaub halt deiner Rosarotebrillendurchsicht. Hast du jemals in deinem Leben schon irgendwas Erzogen?

Kommentar von DCKLFMBL ,

Erziehung bedeutet nicht Gewalt!

Kommentar von friesennarr ,

Du liest meine Kommentare nicht durch, oder? Ich gehe nicht her und verhaue meine Pferde jeden Tag ohne Grund.

Meine Stute hat ein mal in 11 Jahren ihren Hintern vermöbelt bekommen weil sie gebissen hat !!! Jetzt verstanden?

Mein Junghengst hat den Eimer auf den Hintern bekommen als er 6 Monate alt war und nach mir ausgeschlagen hat und außer ganz arg lärm macht der Eimer gar nichts. Weist du eigendlich wie leicht ein Plastikeimer kaputt geht.
Er mußte nie wieder nachgeschult werden. Jetzt verstanden?

Wie alt bist du eigendlich, das du noch mit rosaroter Brille durch die Gegend läuftst?

Kommentar von friesennarr ,

Nett das du mir das Sagst, ich habe nur 41 Jahre Erfahrung mit Pferden und Jungpferden, komisch, bei den Hengsten musste ich immer sehr beeindruckend sein - sonst trampeln die mir auf dem Kopf herum - besonders die, die schon lange in keiner natürlichen Haltung mehr leben. Oder die dreijährigen, die frisch von der Fohlenweide kommen - Konsequenz ist Pferdesprache - kein Pferd spricht wischi waschi, die sagen immer ganz genau was gemeint ist.

Und ja, mit dem Hengst musst du noch extremer konsequent sein, als mit allen anderen sowieso schon.

Kommentar von ponyfliege ,

im prinzip nur deswegen, weil hengste meist in einer junghengstgruppe aufwachsen. 2 jünglinge plus althengst ist das optimale verfahren.

da werden die jünglinge passend vorerzogen, ohne dass grossartig menschliches eingreifen erforderlich ist.

und - der tag an dem das testosteron zum erstenmal "schiesst", ist meist auch der einzige tag, an dem der jungspund plötzlich mit einer behandlungswürdigen bisswunde vom "alten" im paddock steht.

wenn man den passenden erzieher dazustellt, lernen die jungs erstens ordentliches sozialverhalten, ausserdem wissen sie, dass sie sich auch in anwesenheit von stuten dem boss unterzuordnen haben. vorausgesetzt natürlich, der mensch ist in der lage nahtlos die rolle des althengstes zu übernehmen. nach dem motto: okay, gleiche gruppe, neuer anführer.

ich hab in meinem leben nur einmal ein pferd vermöbelt - das war grad im begriff, einen menschen zu zerdrücken, der sich nicht durchsetzen konnte. das war gefahr im verzug.

aber es kommt schon mal das knie raus oder auch der fuss. oder auch die schulter. spöckes hat halt drauf zu achten, wo ich rumlaufe. und hat auszuweichen, wenn ich durchwill. weil eben der ranghöhere nicht ausweicht. der rempelt, wenn der niedrigere nicht an die seite geht. und wenn das noch nicht reicht, dann kommt halt mal der ellenbogen mit wucht raus. in den schenkel oder in die rippen. reicht das immer noch nicht - dann gibts einen netten punkt kurz oberhalb des widerristes. reingreifen und mit aller kraft zudrücken und drehen. gleichzeitig das knie hoch. wenn du weisst, wie und wo, kapiert das jeder hengst. 

und wenn er das raushat - dann kannst du mit ihm auf der koppel sogar spielen. sogar das fangen spiel. allerdings jagst DU den hengst, NIE der hengst dich. und du bleibst immer unter körperspannung, immer innerhalb einer gewissen imponierhaltung.

und genau das kann eine 16-jährige einem hengst nicht vermitteln. dazu brauchts einen menschen, der ERWACHSEN ausstrahlt.

das ist einfach nur mal "friesennarr übersetzt", für alle, die das oben nicht verstanden haben!

Kommentar von friesennarr ,

dann gibts einen netten punkt kurz oberhalb des widerristes. reingreifen und mit aller kraft zudrücken und drehen. gleichzeitig das knie hoch. wenn du weisst, wie und wo, kapiert das jeder hengst.

Klar funkt das ist ja wie das beissen der anderen Pferde als Ermahnung. Und unten kommt der drohende Fuß.

Kommentar von sukueh ,

Wo kommen dann eigentlich die ganzen Koppelverletzungen her, wenn sich Pferde nicht ordentlich kloppen würden ? Das können ja kaum lauter Kämpfe sein, denn welcher Pferdebesitzer würde sein Pferd in einer kämpfenden Herde belassen ? 

Kein Wunder, dass so viele Leute Probleme mit ihren Pferden haben, wenn sie glauben, man könnte Erziehungsmaßnahmen mit Gesprächskreisen durchdiskutieren. 

Kommentar von DCKLFMBL ,

man macht das nicht mit Gewalt!

Kommentar von JaneDoe18 ,

Und wie hätte ich mich damals dem (mir fremden) Friesen gegenüber verhalten sollen, als er meinte mich erst äusserst unsanft anrempeln, bei nicht loslassen mit mir am Zügel loszumarschieren und mich letztendlich durch ausrutschen meinerseits noch fast überrennen zu müssen?


Einfangen, Hals streicheln und "sorry, ich stand dir im Weg, aber das war wirklich nicht in ordnung" flüstern?


Den hab ich wieder geschnappt, am Zügel rumgeholt und ihm ordentlich eine vor die Brust gelangt. Ein verwirrter Blick, noch zwei "Versuche" für die es einen Klaps gab und dann war die Sache geritzt. Hat nie wieder Probleme gegeben, in der Zeit in der ich dort noch gearbeitet habe.


Es gibt Situationen, da helfen keine Samthandschuhe.

Kommentar von DCKLFMBL ,

Traurig das niemand hier sein Pferd ohne Gewalt unter Kontrolle halten kann!

Kommentar von friesennarr ,

Siehe meinen Kommentar von vor 2 sec.

Kommentar von JaneDoe18 ,

1. War nicht mein Pferd. Hatte das Tier zum ersten Mal an der Hand.
2. Das Verhalten des Pferdes in dem Moment war grundlos, und schlichtweg inakzeptabel und gefährlich.
3. Eine solche Situation muss nach möglichkeit augenblicklich unterbunden werden, bevor etwas ernstes passiert.
4. Wie hättest du denn reagiert, wenn du ein Pferd zum ersten Mal an der Hand hat, dieses dich ohne Vorwarnung anrempelt, den Kopf vor die Brust klemmt und losmarschiert? Wie wärst du mit den 600+kg umgegangen?
DAS würde mich jetzt mal wirklich interessieren.

Kommentar von friesennarr ,

Passend zum Thema wurde gerade diese Frage eingestellt:

https://www.gutefrage.net/frage/mein-pferdbeisststeigtlegt-die-ohren-an-und-komm...

Kommentar von beglo1705 ,

Also mir kommt das so vor, als hättest du gar keine Ahnung. Zuerst verteufelst du alle die mit Gebiss reiten, dann die die ihre Pferde konsequent erziehen, dann die die sich durchsetzten müssen weil man sonst einen Tyrann im Stall hat und dann erzählst du auch noch, dass du noch nie runter gefallen bist. Jeder, der schon mal einen (Jung)Hengst hatte, weiß was da unter Umständen los sein kann, wenn man keine Grenzen zieht und gezielt austreten oder beißen oder irgendwelche Sperenzchen geht einfach nicht, nirgendwo.

Ein Hengst ist voll mit Testosteron und wehe dem, der das unterschätzt und sich nicht durchzusetzen weiß, das kann lebensgefährlich werden.

Kommentar von friesennarr ,

DCKLFMBL - man macht das auch nicht mit Gewalt - du verstehst es nicht, was wir dir sagen wollen - es geht aber auch nicht immer nur mit tüttel tüttel und gut zureden.

Es ist selten das ich "Kraft" brauche - aber es kommt vor. Ein gut erzogenes Pferd, das weis wo sein Platz ist wird das vermutlich niemals brauchen.

Anders bei jungen Hüpfern von 0 bis 6 Jahre, die noch lernen müssen wie es funkt und wie das zusammensein von Mensch und Pferd auszusehen hat.

Kommentar von DCKLFMBL ,

ich krieg es auch ohne Gewalt hin, und mein Pferd ist erst 5! 

Kommentar von friesennarr ,

Hat dein Pferd schon mal eherne Gesetze übertreten - dich gebissen oder nach dir ausgeschlagen? Hast du dieses Pferd bekommen als es fertig ausgebildet war, oder hast du ihn ausgebildet?

Kommentar von DCKLFMBL ,

als ich ihn Gekauft habe war er 3 Jahre alt und gerade erst Angeritten Voll Ausgebildet ist er auch noch nicht, Geschlagen habe ich ihn nie und werde ich auch nicht!

mich Gebissen oder gar Ausgetreten hat er nie gemacht 

Kommentar von friesennarr ,

Was hättest du gemacht, wenn er es getan hätte? Vielleicht hat der Züchter oder Vorbesitzer schon gut erzogen, oder er ist einfach vom Charakter her einfach - das gibt es auch.

Erkläre mir doch bitte warum du dann deine Reitbeteiligung dein Pferd hauen lässt und mit Gebiss reiten? Ich verstehe das nicht.

Kommentar von DCKLFMBL ,

ich habe meiner RB schon mehrmals gesagt das sie es lassen soll und bin jetzt auch auf der Suche nach einer neuen RB der ihn Gebisslos reitet und nicht Schlägt.

er ist beim Richtigen Menschen der Gut Umgeht einfach und sehr Lieb, bei Jemand der ihn Schlägt (RB) ist er Bockig und gibt demjenigen auch nicht die Hufe!

Kommentar von friesennarr ,

Meine auch - die sind alle ganz lieb - also reduziere meinen Umgang mit meinen Pferden nicht auf die 2 oder 3 mal in 20 Jahren wo man mal härter mit ihnen sein mußte. Verstehst du das?

Warum beantwortest du eingendlich immer nur die Hälfte der an dich gestellten Gegenfragen? Was ist mit Teil eins meiner Frage?

Kommentar von sukueh ,

Ich wundere mich gerade sehr: du bezeichnest hier bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Leute hier als unfähige Pferdebesitzer, die ihre Pferde falsch behandeln, predigst bei jeder Gelegenheit, dass mit Gebiss reiten das übelste ist was man tun kann, und dann schaffst du es nicht, mit sofortiger Wirkung zu unterbinden, dass deine RB, das Pferd schlägt, absolut grundlos noch dazu, weil er doch lt. Deinen Worten brav wie ein Lamm ist. Dann lässt du es zu, dass auch nur ein Gebiss in die Nähe deines Pferdes kommt und sogar verwendet wird... 

Keines der Pferde, die ich kenne und die im Extremfall mal gemassregelt werden mussten, hat sich hinterher nicht mehr die Hufe auskratzen lassen. Weil das eine mit dem anderen nämlich nix zu tun hat. Es sei denn, bei der Maßregelung läuft was völlig aus dem Ruder. Über so eine RB (warum braucht man sowas überhaupt) regt man sich nicht lang auf, die wäre - bei deiner Einstellung für gebissloses reiten - doch maximal einmal ans Pferd gekommen und dann gleich wieder gekündigt worden. 

Kommentar von beglo1705 ,

Mein "Problemhengst" war 4 als ich ihn bekam. Ein Problempferd deshalb weil er nie eine Grenze gezogen bekommen hatte und seine Vorbesitzerin samt Bereiterin haben ihm alles durchgehen  lassen aus Angst ihm die Stirn zu bieten. Das war bei mir innerhalb einer 1/2 Std. geklärt, wer hier anschafft. Heute reitet ihn meine Tochter (7), ohne Sattel ohne Zaum.

Lieber einmal konsequent was klar gestellt, als immer wieder nix richtiges fertig gebracht.

Kommentar von sukueh ,

Richtig... Wie viele Pferdebesitzer gibts denn, die naserümpfend eine konsequente Erziehung mit "zu gewalttätig" gleichsetzen, in Extremsituationen aber wirklich zu - in meinen Augen dann absolut sinnloser Gewalt, weil das Pferd nullkommanull dabei lernt - greifen müssen, weil es um Leib und Leben geht ? 

Kommentar von sukueh ,

Pferde können unheimlich kooperativ sein... heißt aber deshalb noch lange nicht, dass sie irgendwann ihre Grenzen nicht doch austesten. Und da sie uns sowohl größen- als auch gewichtstechnisch weit überlegen sind, müssen wir uns als Menschen was überlegen. Wenn ein Pferd sich mir gegenüber so verhält, dass es mich verletzen oder im Zweifelsfall auch umbringen kann, bilde ich definitiv keinen Gesprächskreis, um die Sache aus der Welt zu schaffen. 

Kommentar von beglo1705 ,

sukueh- anscheinend gibt´s hier dennoch welche, die das mit ihren Pferden ausdiskutieren...

Kommentar von DCKLFMBL ,

ich Diskutiere das mit meinem Pferd auch aus aber ohne Schlagen!

Kommentar von friesennarr ,

Was sagst du da so? Was antwortet er dann?

siehe diese Frage:

https://www.gutefrage.net/frage/mein-pferdbeisststeigtlegt-die-ohren-an-und-komm...

solche Pferde kommen dann manchmal zu mir und ich soll sie wieder reparieren.

Kommentar von beglo1705 ,

Oder zu mir. Kannst mal "drüberschauen" was da nicht passt...

Kommentar von Shanice92 ,

Wie diskutiert  man mit tieren?

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