Frage von RedRose2015, 177

Help me please (Religion)?

Hey Leute, mich beschäftig schon seit einiger Zeit das Thema Religion. Ich bin nicht getauft und bis jetzt fand ich die Religion immer als schwachsinnig, doch in der letzten Woche, ist mir wiederholt aufgefallen, dass ich über Gott nachdenke. Ob er wirklich existiert. Und mittlerweile glaube ich auch daran. Ich bete jeden Abend zu Gott. Das habe ich früher nie gemacht und das wundert mich jetzt. Tja jetzt habe ich eine Freundin, die behauptet ich würde "Gott beschmutzten", weil ich bete, aber nicht getauft bin. Außerdem meint sie, dass wenn man nicht getauft ist, auch nicht Gläubig sein kann...was für ein Schwachsinn?! Oder? Stimmt das was sie sagt oder labert sie nur Mist? Danke für schnelle Antworten

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Whitekliffs, 26

Hallo RedRose

zuerst einmal: Gott freut sich, dass du zu ihm betest.

Dass du im Moment über Gott nachdenkst und angefangen hast, zu beten, ist ja, weil Gott DICH sucht und eine Beziehung zu DIR haben möchte. Er sucht dich und jetzt suchst du ihn. So fängt es an. Freu dich darüber.

Lies mal im Neuen Testament in Apostelgeschichte von der Begegnung mit dem Mann aus Äthiopien. Der hat Gott gesucht, dafür sogar eine lange Reise gemacht, hat die Bibel gelesen und fuhr nach Hause, ohne etwas verstanden zu haben.

Aber Gott hat gesehen: da ist ein Mann, der sucht mich wirklich! Und deshalb hat er ihm den Phillipus geschickt, der ihm dann genau erklären konnte, dass es um Jesus geht, der für unsere Sünden gestorben ist.

Erst als der Mann das verstanden hatte und für sich in Anspruch genommen hatte, hat er sich taufen lassen.

http://bibelserver.com/text/NLB/Apostelgeschichte8

Taufe ist die Folge VON Glauben! Es ist das äussere Bekennen von etwas, was im Herzen bereits passiert ist. Nämlich du zeigst damit, dass ab jetzt Jesus dein Herr und dein Retter ist.

Viele Menschen sind zwar getauft, aber wo ist der Glaube?

Kommentar von Whitekliffs ,

Danke für den Stern,  RedRose. Wenn ich dir noch irgendwie helfen kann, gerne!

Antwort
von JTKirk2000, 67

Ich bin nicht getauft und bis jetzt fand ich die Religion immer als schwachsinnig, doch in der letzten Woche, ist mir wiederholt aufgefallen, dass ich über Gott nachdenke. Ob er wirklich existiert. Und mittlerweile glaube ich auch daran.

Über Gott nachzudenken und an Gott zu glauben, sind zwei verschiedene Dinge. Nichts desto trotz, will ich damit nicht behaupten, dass Du nicht an Gott glaubst, denn das kannst nur Du selbst wissen, aber wenn man vorher Religion immer für schwachsinnig hielt und nach nur einer Woche Nachdenken auf einmal an Gott glaubt, dann ist das eher unwahrscheinlich. Ebenso wahrscheinlich ist, falls man doch an Gott glauben sollte, dass dieser Glaube dann noch nicht sehr gefestigt ist, und eine Woche erneutem nachdenken ebenso wieder zu der Annahme führen kann, dass man Religion für schwachsinnig hält.

Wer meint, dass man Gott beschmutzt, wenn man betet, ohne getauft worden zu sein, hat von dem, was in der Bibel steht, keine Ahnung. In http://www.bibleserver.com/text/EU/Jakobus1,5 steht eindeutig, dass man immer zu Gott beten kann, wenn man eine Antwort braucht. Laut dem Folgevers ist es nur wichtig, dass man glaubt, auch eine Antwort zu erhalten. Dort steht keine weitere Bedingung außer dass man Glauben hat. Laut http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus21,22 kann man auch um Hilfe bitten und wird diese auch erhalten, wenn man Glauben hat. Man sollte dann aber darauf achten, dass dies im Einklang mit den Werten ist, die Christus laut der Bibel lehrte, nämlich einmal die Nächstenliebe und Beachtung der Entscheidungsfreiheit anderer. Die Taufe ist zwar wichtig, aber nicht maßgeblich, wenn es darum geht, ob man zu Gott beten darf. Die Taufe dient allein dazu, sich von seinen vorher begangenen Fehlern, von denen man umgekehrt ist, reinwaschen zu lassen (in manchen Kirchen schließt dies eine so genannte Erbsünde ein, weil man in diesen an die Erbsünde glaubt), und sich der entsprechenden Kirche anzuschließen. Ob man einer bestimmten Religion angehört oder nicht, hat mit dem Glauben an Gott nicht unbedingt etwas zu tun. Beispielsweise wurde ich im Alter von spätestens 6 Jahren getauft (ich weiß nicht mehr, wann das genau war, denn ich kann mich daran nicht mehr erinnern) und war aus eigener Entscheidung heraus zwischen meinem 11. und 15. Lebensjahr aktiv in der evangelischen Kirche, verlor dann aber meinen Glauben an diese Kirche, weil ich größere Differenzen, zwischen dem was in der Bibel steht und dem was die Lehre der evangelischen Kirche ist, fand. Im Alter von 30 Jahren fand ich zu einer anderen Kirche, welche nach meinem Verständnis den klaren Aussagen der Bibel entspricht, aber auch in der Zwischenzeit hatte ich nie meinen Glauben an Gott verloren, sondern nur meinen Glauben an die Kirche, in der ich inaktiv geworden bin.

Man kann also auch durchaus gläubig sein, egal ob man getauft ist oder einer Kirche angehört. Ebenso kann man auch ungläubig sein, egal ob man getauft ist und daher noch einer Kirche angehört. Es gibt viele Fälle, wo Menschen im Kindesalter aufgrund der Entscheidung der Eltern getauft werden, wobei diesen Menschen, die als Kinder getauft werden, in vielen Fällen egal ist, was Religion bedeutet, da sie selbst nicht glauben. Es gibt aber auch Fälle, wo sich Menschen aktiv dafür entscheiden, sich taufen zu lassen, und dann innerhalb weniger Jahre feststellen, dass sie eigentlich gar nicht mehr den Glauben haben, den sie einmal hatten - ja sogar denken, dass sie gar nicht geglaubt haben. Von solchen Fällen kenne ich einige.

Aufgrund von letzteren Fällen würde ich dazu raten, sich nicht vorzeitig taufen zu lassen, nur weil man meint, eine Woche oder gar einen Monat über Gott nachgedacht zu haben. Die Entscheidung zur Taufe ist eine Entscheidung, sein bisheriges Leben, also die negativen Einflüsse, hinter sich zu lassen und nach den Geboten zu leben. Das ist keine Entscheidung, die man leichtfertig treffen sollte. Ich habe nicht die Absicht, jemanden Leichtfertigkeit zu unterstellen, aber ich habe mehrfach erlebt, wie viele sich erst haben taufen lassen, und später nach manchmal nur Monaten meinten, dass sie nie wirklich geglaubt haben und von Kirche nichts mehr wissen wollen - und diese Leute haben sich selbst und aus eigener Entscheidung im Erwachsenenalter für die Taufe entschieden. Erst wenn man wirklich sicher im Glauben ist, sollte man sich daher taufen lassen und auch nach der Taufe sollte man seinen Glauben weiter stärken, denn einen Stillstand im Glauben gibt es nicht. Entweder wird der Glaube stärker, wenn man daran arbeitet, oder er wird wieder schwächer. 

Kommentar von RedRose2015 ,

Also ich verstehe deine Einwände (Wenn man das so nennen kann). Ich habe nie richtig geglaubt, dass Gott existiert, dafür ist meiner Familie zu viel schreckliches passiert. Ich dachte immer, dass Gott einen beschützen soll, doch jetzt glaube ich an Gott. Er hat mir geholfen, als ich nicht mehr konnte. Ich habe angefangen zu beten, damit er mir die Kraft gibt, alles durchzustehen, was bald passieren wird. Ich bin nicht naiv und leichtfertig, oh nein, aber im Moment füllt mich der Glauben an Gott aus. Es ist als würde er mir helfen, dadurch zu stehen.

Als ich 8 Jahre alt war, habe ich an Gott geglaubt. Das er Menschen unterstütz und ihnen den Weg weißen kann (ich war noch ein naives Kind), doch dann starben nacheinander meine Verwandten und deswegen habe ich den glauben verloren. Doch jetzt, wo wieder jemand aus meiner Familie krank geworden ist(Krebs-wie alle anderen auch) und man ihr gesagt hat, dass sie nur noch zwei Monate hat, habe ich angefangen zu beten und es hat mich von meinem Kummer und meiner Angst abgelenkt. Es hilft mir.

Ich werde mich wahrscheinlich niemals taufen lassen, aber der Glaube bleibt mir. Wahrscheinlich versteht es keiner so richtig, wie ich mich fühle. Es ist als wäre ich frei, wenn ich zu Gott bete. Ich mag wie eine Spinnerin klingen, aber es ist wirklich so. Es hilft mir. Andere Menschen trinken ihren Kummer weg und ich bete ihn jetzt weg.

Des weiteren, hast du gesagt das man in einer Woche den glauben nicht finden kann (ist nicht der genaue Wortlaut), oder so. Da muss ich gestehen habe ich mich verschrieben. Ich meinte: in den letzten Wochen und nicht in der letzten Woche (meine Korrektur spinnt ein bisschen). Trotzdem danke ich dir für deine Lange und ausführliche Antwort :)

Kommentar von JTKirk2000 ,

Er hat mir geholfen, als ich nicht mehr konnte. Ich habe angefangen zu beten, damit er mir die Kraft gibt, alles durchzustehen, was bald passieren wird. Ich bin nicht naiv und leichtfertig, oh nein, aber im Moment füllt mich der Glauben an Gott aus. Es ist als würde er mir helfen, dadurch zu stehen.

Das ist ein guter Grund, um zum Glauben an Gott zu finden, aber wie ich auch bereits geschrieben habe, sollte man, wenn einem der Glaube an Gott wichtig ist, an diesem Glauben arbeiten, weil er sonst auf die Dauer wieder nachlässt, bis es einem irgendwann so erscheint, als hätte man nie an Gott geglaubt.

doch dann starben nacheinander meine Verwandten und deswegen habe ich den glauben verloren.

Wie Du bereits geschrieben hast, warst Du da noch ein Kind und insofern ist es vollkommen in Ordnung, wenn da Dein damals vorhandener Glaube noch kaum gefestigt war, aber wenn man an Gott glaubt, so glaubt man entweder auch an das ewige Leben, oder man ist in seinem Glauben inkonsequent. Diese Inkonsequenz ist bei dem Glauben eines Kindes verständlich, da man als Kind wohl kaum bereits alles an der betreffenden Glaubenslehre kennen und verstehen wird, aber später sollte man dies schon in Erfahrung bringen, da ansonsten der Glaube durch jede kleine Prüfung in Frage gestellt wird. Dies ist einer der Gründe, weshalb man beständig an seinem Glauben arbeiten sollte.

Ich werde mich wahrscheinlich niemals taufen lassen, aber der Glaube bleibt mir. Wahrscheinlich versteht es keiner so richtig, wie ich mich fühle. Es ist als wäre ich frei, wenn ich zu Gott bete. Ich mag wie eine Spinnerin klingen, aber es ist wirklich so. Es hilft mir. Andere Menschen trinken ihren Kummer weg und ich bete ihn jetzt weg.

Ob Du Dich taufen lässt oder nicht, sollte ohnehin Deine eigene Entscheidung sein. Ich glaube, es gibt zumindest vier Personen, die
wissen, wie Du Dich fühlst. Einmal ist es der himmlische Vater, dann Jesus Christus, dann der Heilige Geist und schließlich Du selbst. Wichtig am Gebet, auch wenn dahingehend die Ansichten auseinander gehen, ist nicht, dass man irgendwelche vorgefassten Gebete spricht, sondern vielmehr, dass man mit Gott darüber spricht, was einen selbst bewegt. Wenn ich Gott für etwas dankbar bin, dann sage ich das auch genauso in meinen Worten, wie ich es denke oder empfinde. Und wenn ich ihn um etwas bitten möchte, was mir wichtig ist, sei es insbesondere, um anderen einen Dienst erweisen zu können, dann bitte ich ebenso auch in eigenen Worten.

Des weiteren, hast du gesagt das man in einer Woche den glauben nicht finden kann (ist nicht der genaue Wortlaut), oder so. Da muss ich gestehen habe ich mich verschrieben. Ich meinte: in den letzten Wochen und nicht in der letzten Woche (meine Korrektur spinnt ein bisschen). Trotzdem danke ich dir für deine Lange und ausführliche
Antwort :)

Ich hatte nicht vor, Deinen Glauben an Gott geringzuschätzen, sondern wollte Dir nur vor Augen führen, was so manche (unter meinen Bekannten viele) vernachlässigen. Wenn man den eigenen Glauben an Gott schätzt, so muss man mit Beständigkeit an diesem Glauben arbeiten. Gebete, Schriftstudium, eine Lebensweise entsprechend diesem Glauben helfen dabei, aber schon wenn eine Sache davon fehlt, kann der Glaube wieder schwächer werden und schließlich ganz verschwinden. In der Entwicklung des Glaubens gibt es keinen Stillstand. Er wird entweder stärker, wenn wir daran arbeiten, diesen zu stärken, oder er wird schwächer, wenn wir nicht daran arbeiten, unseren persönlichen Glauben zu stärken.

Kommentar von wildcarts2 ,

Wer meint, dass man Gott beschmutzt, wenn man betet, ohne getauft worden
zu sein, hat von dem, was in der Bibel steht, keine Ahnung. In  steht eindeutig, dass man immer zu Gott beten kann, wenn man eine Antwort braucht.

Da geht es aber um JUDEN und nicht um Christen! Die ganze Bibel richtet sich an Juden! Es galt bei den Juden tatsächlich als Sünde, wenn man JHWH angebetet hat, ohne ein beschnittener Jude zu sein.

Kommentar von danhof ,

Die ganze Bibel richtet sich an Juden!

Nein, das stimmt nicht. "Ab Jesus" kann JEDER zu Jesus und zum Vater kommen.

Epheser 2,11-15:

Vergesst nie, dass ihr früher verächtlich "Unbeschnittene" genannt wurdet, weil ihr zu den nichtjüdischen Völkern gehört. Die Juden wollten sich als "Beschnittene" von euch unterscheiden, obwohl ihre Beschneidung nur von Menschen durchgeführt wird. Ihr habt damals ohne Christus gelebt und wart ausgeschlossen von Gottes Volk. Darum galten für euch die Zusagen nicht, die Gott seinem Volk gab,

als er seinen Bund mit ihnen schloss. Ohne jede Hoffnung und ohne Gott habt ihr in dieser Welt gelebt. Aber weil Jesus Christus am Kreuz sein Blut vergossen hat, gehört ihr jetzt zu ihm. Ihr seid ihm jetzt nahe, obwohl ihr vorher so weit von ihm entfernt lebtet.

Durch Christus haben wir Frieden. Er hat Juden und Nichtjuden in seiner Gemeinde vereint und die Mauer zwischen ihnen niedergerissen. Durch sein Sterben hat er das jüdische Gesetz mit all seinen Geboten und Forderungen endgültig außer Kraft gesetzt. Durch Christus leben wir nicht länger voneinander getrennt, der eine als Jude, der andere als Nichtjude. Als Christen sind wir eins

Kommentar von RobinsonCruesoe ,

Genau so ist es!! Sehr schön.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Da geht es aber um JUDEN und nicht um Christen! Die ganze Bibel richtet sich an Juden! Es galt bei den Juden tatsächlich als Sünde, wenn man JHWH angebetet hat, ohne ein beschnittener Jude zu sein. 

Die Bibel richtet sich insofern nur an Juden, wie sich ein Tafelwerk nur an Mathematiker richtet. So wie Chemie auf Physik und Physik auf Mathematik aufbaut (und alle sind entsprechend im Tafelwerk vertreten), baut das Neue Testament auf das Alte Testament auf und das Christentum auf das Judentum. Es ist traurig, dass Du das augenscheinlich noch immer nicht verstanden hast. Das Neue Testament zählt nicht zu den Heiligen Schriften des Judentums, sondern ebenso wie das Alte Testament zu denen des Christentums. Ob Du das persönlich akzeptierst oder nicht, ist dabei irrelevant. Würden die Juden neben dem Alten Testament auch das Neue Testament als Heilige Schrift ansehen, so müssten sie zwangsläufig Jesus Christus als den Sohn Gottes sehen. Sie glauben zwar an de 
Messias, aber Jesus haben sie nicht als solchen akzeptiert, weil sie nicht verstanden haben, dass seine Aufgabe als Erlöser sich nicht auf die Befreiung von der Besatzung durch das römische Reich bezog.

Antwort
von danhof, 17

Ich finde es schön, wenn Du dich für Gott interessierst.

Und nein, Man beschmutzt Gott nicht durch das Gebet. Im Gegenteil. Gott freut sich über jeden, der kommt.

Man muss auch nicht getauft sein. Man muss auch kein Abendmahl feiern. Man muss auch keine Kirchensteuer zahlen. Man muss erst mal gar nichts. Erst mal kommt das Interesse.

Ich würde dir empfehlen, dich mal in einer Gemeinde umzuschauen. Vielleicht mal einen Gottesdienst zu besuchen. Entweder in einer evangelischen /  katholischen Landeskirche, oder auch in einer Freikirche.

Kommentar von ngdplogistik ,

Und so Du in der allerletzten Sekunde zu mir findest als Erkennender, bist Du willkommen, denn siehe, die Letzten werden die Ersten sein.

Wieviel Zeit bleibt in der letzten Sekunde zu tun, was die Welt für richtig hält. Ich komme wie ein Dieb in der Nacht und wenn ich komme, habe Sauberkeit um Dich, wie Deine Seele, die rein sein soll. 

Lass die Toten die Toten begraben und kümmere dich um dein Leben, denn dieses ist wichtig zu tun.

Liebe Grüße

Antwort
von ngdplogistik, 81

Liebe/R RedRose,

Wenn Du, wie Du meinst an Gott glaubst, wirst Du Dich irgendwann ganz von Deiner Person ausgehend, taufen lassen.

Die Taufe unterliegt keinem Zwang, der von irgendeiner Person ausgeht, sondern sollte wirklich n u r aus Deinem Inneren kommend, geschehen..

Deine Freundin kann Dir  keine Entscheidung hierzu abnehmen.

Denn erst, wenn Du von ganzem Herzen Gott bejast, ist eine Taufe auch wirklich eine Taufe, die n u r Du vornehmen lassen kannst und welche dann auch wohl kaum ihre Wirkung verfehlt.

Liebe Grüße

Antwort
von MarkusKapunkt, 41

Deine Freundin hat keine Ahnung. Sie beschmutzt Gott, wenn es ihn gibt, viel mehr mit ihrer Aussage, denn wenn sie sich selbst nur wegen ein paar Spritzer Wasser, die sie vermutlich bereits als Baby auf den Kopf bekommen hat, für etwas besseres und reineres hält, dann hat sie keine Ahnung von Gott. Natürlich darfst du an Gott glauben und beten, dafür brauchst du nicht getauft sein. Die Taufe ist nur ein Aufnahmeritual der Kirche und ein Bekenntnis zum Christentum als Religion. Aber Glaube sind Religion sind zwei paar Schuhe. Du musst ja auch nicht zwangsläufig in einen Fußball-Fanclub eintreten, wenn dir die betreffende Mannschaft gefällt. 

Antwort
von Belruh, 17

Bete zu Gott wenn es dir hilft! Warum sollte man sich Wasser über das Haupt giessen lassen um etwas anzubeten was für alle zugänglich ist?

Ich gehöre keiner Religion an und glaube an keine von den Vorhandenen. An eine Urkraft glaube ich auch, und habe mich schon mit den verschidenen Religionen und Gebeten befasst. Demzufolge habe ich auch schon verschiedene Gebete selbst durchgeführt, z.b. das christliche oder islamische Gebet. Vielleicht versuchst du mal ein anderes Gebet. Wenn es deine Freundin stört dann bete entweder weiter so, nimm ein anderes Gebet, oder erfinde ein eigenes. Es ist schliesslich jedem Menschen selbst überlassen wen und was er anbeten möchte.

Antwort
von RobinsonCruesoe, 33

Also Du fragst, ob die Taufe nötig ist, um an Gott zu glauben. Die Antworten, die Du hier bekommen hast, besagen mehr oder weniger, dass die Taufe nichts damit zu tun habe, ob und mit welcher Intensität man glaubt. Glauben, so ist aus diesen Antworten zu folgern, sei eigene Entscheidung und individuelle Leistung. Angenommen, Du findest Dich in dieser Art von Antworten wieder, dann hätte Deine Frage auch lauten können: Brauche ich die anderen, um an Gott glauben zu können?

Was aber macht die "Taufe" zur Taufe? Zum Wesen einer "Taufe" gehört es ganz offensichtlich, dass sie von anderen vorgenommen wird; man kann sich nicht selbst taufen. Dies gilt für den Juden ebenso wie für den Christen und für den Muslim. Damit drückt die "Taufe" aus, dass Glaube in keiner Religion Privatangelegenheit ist.

Solange der Mensch sich nicht taufen lässt (oder, analog, nicht das muslimische Glaubensbekenntnis spricht), lebt er in dem Wahn, sich selbst erlösen zu können, weil er nur sich als Maßstab anerkennt. Wer sich aber selbst misst, der vermisst sich leicht, der ist vermessen.... Die Bibel erwähnt hierzu "Michas Privatheiligtum". Glauben heißt eben nicht, sich aufgrund seiner eigenen Stärke gerettet zu glauben, sondern durch Gottes Gnade.

Wir alle sind nur Glieder am Leib Christi, sagt Paulus, und wir alle formen ihn. Er ist der Weinstock, wir die Reben. Wenn ich mich dieser Hierarchie verweigerte, also selbst Weinstock sein wollte und nicht eine Rebe unter vielen, dann würde ich mich selbst "heiligen". Aber ich allein bin nicht heilig. Heilig ist der Mensch, der den anderen und sich gemeinsam als Einheit denkt. Für den der Mensch "Beziehung" ist, so wie Gott "die Liebe selbst" ist. Also eigentlich nur Gott selbst ....

Die Taufe symbolisiert diesen schlichten Sachverhalt. Ein Symbol war zu alter Zeit ein Gegenstand, der in zwei Hälften geteilt war, etwa ein Ring: die eine Hälfte des Rings besitzt Du, die andere Hälfte die Gemeinschaft der Getauften. Beide Hälften müssen zusammen kommen, um ein Ganzes, einen Ring, ein Symbol zu bilden.

Kommentar von danhof ,

Das ist schon alles richtig. Aber ich werde nicht durch die Taufe gerettet, sondern durch die Bekenntnis zu Jesus Christus.

ERST an Gott glauben, DANN "bei Gelegenheit" auch mal taufen lassen.

Die Taufe ist auch ein offenes Bekenntnis unter Zeugen. Die Welt soll sehen, dass ich mich zu Gott und Jesus bekenne.

Sie ist natürlich nicht unwichtig oder zweitrangig, aber ich meine eben, man sollte die Reihenfolge einhalten.

Ich bin ja auch nicht Vater, wenn ich einen Kindersitz ins Auto baue.

Kommentar von RobinsonCruesoe ,

Ich gebe Dir Recht, was die Reihenfolge betrifft. Allerdings meine ich, dass der Glaube an Jesus Christus erst dann "Hingabe-Glaube", "Vertrauen" ("credere in deum") ist, wenn ich mich zur Taufe entscheide. Vorher ist es nach meinem Dafürhalten nur ein "Credere deum", d.h. ein Glauben, dass es so etwas Gott gibt. Oder vielleicht noch ein "Credere Deo", was im Fall des Christentums bedeutet, daran zu glauben, dass Gott sich in Jesus Christus selbst offenbart hat. So komme ich auf folgende Entwicklung religiösen Bewusstseins:

1) natürliche Gotteserkenntnis ("credere deum"): "da ist irgendwas, das grösser ist als ich"

2) Dieses Etwas ist nicht nur, sondern es hat sich offenbart. Ich glaube grundsätzlich einmal den Inhalt der Offenbarung ("credere Deo")

3) Ich glaube und vertraue auf Gott, ich gebe mich dem Glauben an Gott hin ("Credere in Deum")

Damit ich mich ganz und gar auf Gott verlassen kann, muss ich sein Wort hören; denn der Glaube kommt vom Hören. Hören kann ich aber nur das Wort Gottes im mitmenschlichen Wort.

Kommentar von RobinsonCruesoe ,

Noch etwas erscheint mir bei der Taufe bedenkenswert und das unterstreicht meiner Meinung nach ihre beziehungshaften Charakter: Taufe ist nicht der stumme Eintrag in ein Vereinsregister, sondern ein Dialog, der aus den Fragen besteht, die auch im Glaubensbekenntnis bejaht werden (sollten). Hier wie dort lege ich vor der Welt und mit ihr das Bekenntnis zu Gott ab, nicht für mich im stillen Kämmerlein.

Antwort
von Aleqasina, 59

Zunächst mal: Gott kann man nicht beschmutzen! :-)
Da kannst du also ganz beruhigt sein.

Und natürlich kann man an Gott glauben, ohne getauft zu sein. Nicht die Taufe führt zum Glauben, sondern der Glaube führt, wenn man will, zur Taufe. So war es bei mir. Ich habe mich taufen lassen, nach dem ich gläubig geworden bin. Aber so eine Entscheidung muss reifen. Vor allem muss sie freiwillig sein.

Gott selbst nimmt dich an, so wie du bist.

Ohne Bedingungen.

Ohne Vorleistungen.

Kommentar von YoungLOVE56 ,

In den meisten Fällen führt vor allem der Glaube der Eltern zur Taufe.

Kommentar von Aleqasina ,

Das ist hier aber nicht die Frage.

Kommentar von Garfield0001 ,

im großen und ganzen gebe ich dir recht. aber man kann gott schon beschmutzen, zb in dem man Seinen Namen "in dem Dreck" zieht oder in dem man - wie bei den Kreuzzügen - Gott vor den Karren schiebt

Antwort
von Gronkor, 42

Natürlich kannst Du an Gott glauben und beten, ohne getauft zu sein.

Erstmal gibt es eine Reihe Religionen, in denen an Gott geglaubt wird, ohne dass man sich taufen lässt (Judentum, Islam, Bahaitum, Hinduismus, ...), zweitens ist die Idee von Gott nicht zwingend an eine Religion gebunden (es gab zum Beispiel auch eine Menge Philosophen, die an Gott geglaubt haben, ohne religiös zu sein), und drittens kann es ja sein, dass Du Dich noch taufen lässt - und irgendwie muss man dann ja mit dem Glauben anfangen.

Antwort
von ev0let, 28

Die Frage an was du glaubst würde ich mir vorher stellen, willst du Christ werden? Oder glaubst du einfach an eine Gott? Es gibt viele Religionen und alle habe ihr schwächen und stärken, oder du machst es wie ich, ich bin Agnostikerin, das heisst so viel wie es könnte sein das ein Gott existiert oder auch nicht, wir wissen es nicht.

Antwort
von ThomasAral, 70

stimmt natürlich nicht -- du kannst auch lange zeit ungetauft sein bis du dich entscheidest.

Antwort
von goingin, 57

Also ich finde es gut dass man auch darüber nachdenkt. Was deine Freundin sagt ist völliger Quatsch man kann an Gott glauben auch wenn man nicht getauft ist ich glaube auch an Gott und bin auch nicht getauft.

Antwort
von Andrastor, 23

Was sie sagt ist, wie du erkannt hat, absoluter Schwachsinn. Natürlich wollen die Religionen dass du dich ihnen anschließt und dich taufen lässt, weil jede/r neue Gläubige/r bedeutet mehr Geld und mehr Macht.

Ich würde an deiner Stelle jedoch versuchen wieder zu deinem Verstand zurückzukehren und dich wieder daran erinnern warum du nicht geglaubt hast.

Antwort
von Max7777777, 47

Quatsch, du kannst auch an Gott glauben ohne getauft zu sein. Sollte es Gott geben kann ich mir schlecht vorstellen das er sich beschmutz fühlt, nur weil du diese "Kirchen" teater nicht mitgemacht hast.

Antwort
von wildcarts2, 29

Das ist schwierig. Je nach Interpretation ist das anders.

Eigentlich ist man nur dann ein Christ, wenn man getauft wurde und offizielles Mitglied der Kirche ist. Aber heute sehen das viele anders, weil sich das Empfinden gegenüber Religion geändert hat. Religion hat heute viel weniger Macht im öffentlichen Leben und der Politik. Gleichzeitig macht Religion viele schlechte Schlagzeilen, weswegen viele Menschen aus den Kirchen austreten und denken, sie seien dann immer noch Christen.

Wenn ich bei Opel kündige und privat einen Opel fahre, bin ich dann immer noch ein Opel-Mitarbeiter?

Individueller Glaube ist eigentlich Nonsens. Denn religöser Glaube ist ein starres Gesamtkonzept. Es beinhaltet die Regeln, Dogmen und Ideen einer bestimmten Religion und auch deren spezielles Gottesbild. Sich selbst etwas zurechtzulegen ist eher sinnfrei. Entweder man ist Christ oder nicht. Alles dazwischen - also eine fehlende Mitgliedschaft und nur das teilweise ausleben/anerkennen/einhalten der Regeln - ist Selbstbetrug.

Warum denkst du denn an Gott oder willst an ihn Glauben? Hast du etwas schlechtes erlebt, bist du in einer depressiven oder nachdenklichen Phase?

Gottglaube macht keinen Sinn, denn es ist ausreichend belegt, dass Götter nur von Menschen erfunden wurden.

Religiöse Moralvorstellungen sind zudem unnatürlich.

Frage dich:

  • Verabscheue ich Menschen mit anderem Glauben oder Unglauben?
  • Kann ich mich auf einen Gott festlegen und alle anderen als falsch ansehen, obwohl andere meinen Gott nicht anerkennen?
  • Weiss ich, was Religion für Verbrechen zu verantworten hat, die AUFGRUND des Glaubens geschehen sind?
  • Verabscheue ich Homosexualität und außerehelichen Sex?
  • Ignoriere ich naturwissenschaftliche Erkenntnisse und glaube lieber an Wunder?

Du kannst noch viele weitere Fragen stellen, bevor du dich der Religion zuwendest. Da du offensichtlich noch jung bist, gebe ich dir den Rat, erst einmal neutrale Quellen (Geschichtsbücher zb) zu untersuchen. Schau dir deine und andere Religionen an, bevor du dich einer anschließt.

Vertrau mir: Wenn du richtig forschst, wirst du keinen Grund finden, um religiöse zu werden.

Lass dich nicht von religiösen Menschen in die Irre führen! Wenn du eine Versicherung abschließt, solltest du auch vergleichen und neutrale Quellen untersuchen. Der Vertreter will nur verkaufen und wird dir das Schlechte nicht erzählen. So ist es auch mit Gläubigen: Sie erzählen nur das was ihnen gefällt und sie kennen häufig selbst nicht einmal die Hintergründe ihrer Religion.

Glauben ist unnormal, künstlich, und führt dich weg von der Realität!

Glauben/Religion trennt die Menschen und hat ihnen immer nur geschadet!

Ich wünsche dir alles gute!

Kommentar von RedRose2015 ,

Tatsächlich habe ich mit 8 Jahren an Gott geglaubt (ich war noch ein Kind). Doch danach sind viele meiner Verwandten gestorben und ich habe aufgehört daran zu glauben, dass er uns beschützen will. Tja vor zwei Wochen habe ich dann erfahren, dass meine Oma nur noch 2 Monate zu leben hat (mittlerweile meine einzige Verwandte wenn man meine Eltern nicht mitzählt). Das hat mich komplett kaputt gemacht. Als dann auch noch gesagt wurde das meine Mutter wahrscheinlich auch Krebs hat (wird noch untersucht) wusste ich mir nicht mehr zu helfen.

Ich bin erst 17 Jahre alt und hatte keine Ahnung wie ich reagieren sollte. Also habe ich angefangen zu beten. Es hat mich befreit und mir geholfen. Es war besser als sich wieder etwas anzutun. Also habe ich gebetet, aber als meine Freundin behauptet hat, ich würde Gott damit beschmutzen, hat es sehr wehgetan. Ich möchte mich auf nicht taufen lassen, jedenfalls vorerst nicht.

Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber ich bin ruhig wenn ich bete, finde zu mir selbst. Wenn man mir etwas anderes sagen kann, womit ich meinen Kopf freibekomme (Meditieren mache ich auch schon) dann wäre ich glücklich, aber im Moment ist mein glauben an Gott, und das alles was passiert, einen Grund hat, das einzige was mich aufrecht hält.

Danke für deine schnelle Antwort :)

Kommentar von wildcarts2 ,

Wie ich vermutet habe. Denn meist wird man religiös, wenn etwas im Leben nicht läuft. Dann klammert man sich an jede Hoffnung.

Aber glaube mir, dazu brauchst du keine Religion!

Beten ist Autosuggestion. Du lenkst dich selbst von Problemen ab, und blendest sie eine Weile aus. Daher fühlst du dich wohl. Aber die Probleme gehen davon nicht weg.

Gerne können wir per PM darüber sprechen, da es öffentlich schwierig ist und den Rahmen hier sprengt. Also fühl dich frei mich als Freund hinzuzufügen.

Kommentar von danhof ,

Eigentlich ist man nur dann ein Christ, wenn man getauft wurde und offizielles Mitglied der Kirche ist.

Nein. Christ ist man, wenn man daran glaubt, dass Jesus Christus für uns gestorben ist. Römer 10,9: "Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: "Jesus ist der Herr!", und wenn du von ganzem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet werden."

Glauben ist unnormal

Schön. 2 Milliarden Menschen als unnormal dargestellt. Saubere Leistung. Dankeschön. Sich gleichzeitig vielleicht noch über die bösen, religiösen Missionare aufregen...

Sie erzählen nur das was ihnen gefällt und sie kennen häufig selbst nicht einmal die Hintergründe ihrer Religion.

Du ja offenbar selbst nicht. Siehe "Christ ist man, wenn...". Ein Veganer erzählt mir was über die richtige Fleischzubereitung...

Denn meist wird man religiös, wenn etwas im Leben nicht läuft.

War bei mir nicht so. Ich bin im Alter von 33 Jahren Christ geworden. Und es hat alles gepasst in meinem Leben.

Glauben/Religion trennt die Menschen

Ja, wenn man seinen (auch atheistischen) Glauben so alternativlos präsentiert und sich damit über andere erhebt, schon. Ansonsten würde ich es eher als bereichernd bezeichnen.

Antwort
von Ichthys1009, 17

Es ist schlimm, was du mit deiner Familie erlebt hast, dass so viele von deinen Verwandten gestorben sind. Und nun ist deine Mutter vielleicht auch noch krank.

Jetzt machst du die Erfahrung, dass dir das Beten hilft. Das ist eine gute Erfahrung. Höre auf deine eigene Erfahrung und lass dich nicht verunsichern von den Kommentaren deiner Freundin.

Jeder hat seinen eigenen Weg, auch im Glauben an Gott. Der eine wird zuerst getauft, der Zweite fängt als erstes an zu glauben, der Dritte beginnt zunächst mal mit dem Beten. Jeder dieser Wege ist vollkommen in Ordnung. Ich bin sicher, dass dich Gott führen wird, und dir auch in dieser schwierigen Zeit beistehen wird.

Antwort
von josef050153, 4

Im Gegensatz zu vielen Glaubensgemeinschaften (auch christlichen, muslimischen etc.) darf aber jeder beten. Gott ist groß genug, über deine Fehler beim Gebet hinwegzusehen,wenn dein Herz dabei ist.

Antwort
von YoungLOVE56, 40

Bist ja relativ leicht zu verunsichern - nein, Gott wird nicht "beschmutzt", durch's Beten bei ungetauften Menschen - nichtmal der wirklich gläubige Christ würde diese Frage heutzutage mit einem "Ja" beantworten.

Kommentar von RedRose2015 ,

Bin ich nicht! Aber ich weiß ja sleber nicht ob es so ist

Kommentar von YoungLOVE56 ,

Hallo? Dir haben grad sehr viele Leute gesagt, dass es nicht so ist. Vlt einfach mal lesen und akzeptieren.

Kommentar von RedRose2015 ,

Ach wirklich? Natürlich habe ich die Antworten gelesen und ich war mir VOHER nicht sicher, weshalb ich die Frage gestellt habe du Schlaumeier :)

Antwort
von GermanMuslima95, 20

Ich würde dir raten dich zuerst einmal mit den verschiedenen Religionen zu beschäftigen, mir ging es nämlich genauso. Ich habe mir dann zuerst das naheliegende, nämlich das Christentum ausgesucht um mich damit zu beschäftigen, musste aber schnell feststellen, dass dies meinem Gottbild nicht gerecht wurde.

So habe ich mich dann mit anderen Religionen auseinandergesetzt und nach langen Suchen und Vergleichen bin ich dann bei der Religion gelandet, die mir am Anfang am allerwenigsten zugesagt hat. Beim Islam.  Jetzt bin Ich Muslim und bin mir sicher, dass ich den wahren Weg gefunden habe.

Ich will dir nichts aufschwatzen oder so, nein. Ich gebe dir nur den Rat über den Tellerrand hinauszuschauen und dich mit offenen Herzen mit den Religionen zu beschäftigen. Und mache weiter Gebete, bitte um den richtigen Weg, denkst du denn Gott hilft dir nicht?

Wenn du die Wahrheit finden willst, so wirst du sie finden.

Antwort
von Meatwad, 4

Wieso betest du denn nicht zu Odin? Oder zu Anubis oder Zeus?

Der Mensch hat sich über die Jahrtausende unzählige Göttergestalten erdacht. Die Anzeichen, daß die Götter, die momentan in Mode sind, in irgendeiner Form realer sind als alle anderen/älteren Gottheiten, sind gleich Null. Nichts deutet darauf hin, daß irgendeines dieser Wesen existiert.

Anstatt jetzt zum Vorzeigebeter zu werden, solltest du dich lieber einmal kritisch mit dem Glauben beschäftigen bzw deine Zeit sinnvoller nutzen.

Mit Beten erreicht man überhaupt nichts. Man fühlt sich vielleicht selbst besser. Aber es ist trotzdem auf Dauer nicht gerade gesund. Am Beispiel deiner Freundin siehst du ja, in welche Richting sich das Gehirn entwickeln kann, wenn man sich in diese Mythen hineinsteigert.

Antwort
von Apfelwerfer, 27

Bei deiner Frage ist mir eine Begebenheit aus der Bibel eingefallen. Du findest sie in der Apostelgeschichte, im Kapitel 10. Dort wird von dem römischen Offizier Kornelius berichtet, der, obwohl nicht getauft, zu Gott betete. Daraufhin erschien ihm ein Engel Gottes und sagte zu ihm: „Deine Gebete und Gaben der Barmherzigkeit sind zur Erinnerung vor Gott emporgestiegen".

Gott erhörte also das Gebet dieses Mannes, obwohl er nicht getauft war. Aber wie ging die Geschichte weiter? Er bemühte sich sehr, den wahren Glauben an Gott zu finden. Dabei half ihm der Apostel Petrus, der ihm die Botschaft über Jesus Christus predigte. Daraufhin ließen sich Kornelius und seine Freunde und Angehörigen taufen.

Die Taufe folgt also auf den Glauben. Der Glauben ist aber nicht nur ein Gefühl in uns drin, sondern stützt sich auf eine fundierte Überzeugung. Wie das Beispiel zeigt, führen nicht alle Wege nach Rom, d.h. es gibt nicht unendlich viele Wege zu Gott. Ansonsten hätte Kornelius und seine Angehörigen bei ihrem römischen Götterglauben bleiben können. Gott wollte, dass sie die Wahrheit über Jesus Christus kennenlernen und sie mussten diesen Glauben annehmen.

Wie findet man heute den richtigen Glauben? Indem man sich intensiv mit Gottes Wort, der Bibel beschäftigt und genauso wie Kornelius helfen lässt, sie zu verstehen. Wenn du Hilfe benötigst, dann findest du sie auf jw.org.

Kommentar von izreflexxx ,

Wenn du Hilfe benötigst, dann findest du sie auf jw.org.

Lieber nicht. Ist eine Seite der Wachtturmgesellschaft (Zeugen Jehovas). Dann lieber so etwas überkonfessionelles hier: https://www.mehrglauben.de

Kommentar von Apfelwerfer ,

Huhhh, da hast du jetzt aber ein Geheimnis gelüftet. Nur gut, dass das gleich am Anfang der Seite steht. Die Seite ist gut. Besser als die "alle-Wege-führen-nach-Rom"-Seiten.

Antwort
von bananarama2000, 64

Sie lawert Müll. Es kommt nicht drauf an wo du betest, wie du bestest, wann du bestest, ob du getauft bist oder ein Kreuz besitzt odersowas. Es gibt keine Regeln was deinen Glauben angeht. Es sollte auch nie regeln geben!

Antwort
von nowka20, 3

sie labert nur mist, wie es in deiner fäkalsprache heißt

ich würde sagen: die hat keine ahnung

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