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Helmpflicht für Radfahrer: Was kann ICH dagegen unternehmen?

gefragt von luetzelmatt am 14.03.2009 um 15:20 Uhr

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Helmpflicht für Radfahrer: Was kann ICH dagegen unternehmen?

In der Schweiz soll die Helmpflicht für Radfahrer eingeführt werden, trotzdem belegt ist, dass der Radfahrerhelm keinen Schutz bietet – so wenig wie ein Helm für Fussgänger etwas bringen würde.

Eine Reduktion der Unfälle würde höchstens damit erreicht, dass mit der Helmpflicht 30 % der Radfahrer ihr Velo an den Nagel hängen würden.

Also: Was kann ich als einfacher Bürger dagegen unternehmen, dass ich nicht noch in meinen alten Tagen behelmt durch die Stadt pedalen muss?

Mehr hier: http://www.woz.ch/artikel/inhalt/2005/nr24/Schweiz/11951.html

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Radfahrer x 49 Helmpflicht x 20 Velo x 13

holsch
beantwortet von holsch am 14. März 2009 15:22
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als kluger mensch machst Du nichts,

da ein helm schutz bietet


LittleArrow
beantwortet von LittleArrow am 14. März 2009 15:25
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Kritisch bei den Helmen ist ja, dass sie bei Stürzen meistens kaputt gehen und dadurch Folgeschäden auftreten.

Das würde bei einer Pudelmütze nicht passieren; die bleiben heile und sind daher eine echte Alternative.

Dieses Manko gilt übrigens auch beim Skifahren.

Kommentar von 6bdfe16d72eb72829a89e5bf9f6e0e10smallteppichhai am 14. März 2009 15:28

Nach einem Sturz sollst du den Helm ja auch wegwerfen und dir einen neuen kaufen!


teppichhai
beantwortet von teppichhai am 14. März 2009 15:24
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Das ist ja wohl nicht dein Ernst? Es gibt in Deutschland 800 Tote bei Fahrradunfällen jedes Jahr. Die meisten davon wegen Schädelbruch weil sie ohne Helm gefahren sind. Das kann in der Schweiz ja nicht sooo viel anders sein.


Kabark
beantwortet von Kabark am 14. März 2009 15:22
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Ziviler Ungehorsam. Helm weglassen, dafür gebüsst werden. Einen Tod muss man sterben. :-)


anonym
beantwortet von espressionant am 19. März 2009 15:09
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Du hast vollkommen Recht die Helmapostel haben sich nicht richtig informiert.
Ich kenne Schweizer Recht nicht, in DE gibt es den Artikel 2 des GG. Eine Helmpflicht würde in DE eventuell daran scheitern.
Dafür wären folgende Punkte zu beachten:
- Radfahren ist weniger gefährlich für den Kopf als Autofahren, Haushaltstätigkeiten oder Treppesteigen. Solange für die Gruppen eine Helmpflicht nicht mal angedacht ist kann man mal fragen warum eine Velohelmpflicht vorrangig vor einer Autohelmpflicht ist. Sicher kennst Du: http://autohelm.ch/
- In DE sind die meisten Verletzungen von Radfahrern dem Einsatz gefährlicher motorisierter Blechschachteln geschuldet. Eine Velohelmpflicht würde erstmal und hauptsächlich diesen nützen, da Ansprüche bei einem Unfall eventuell zurückgeschraubt werden. Die Fragen bei einer Unfallbegutachtung lauten dann: Saß der Helm richtig? War er jünger als 4 Jahre? Hatte er nie einen Unfall zuvor etc? Gilt in der Schweiz nicht auch, dass Störer belangt werden müssen und nicht die OPFER.
- Um die Verletztenzahlen bei Radfahrern zu verringern gibt es übrigens ein deutlich geringeres Mittel, nämlich das Verbot von Radverkehrsanlagen. Durch Radwege kommen viel mehr Menschen zu Tode und zu schweren Verletzungen als durch Helme jemals gerettet werden können.
- Die Helmpflicht ist für den Radfahrer mit hohem Aufwand verbunden und behindert die Radfahrer. Weniger Radfahren bedeutet aber schlechtere Volksgesundheit. Die Verhältnismässigkeit muß sicher auch in der Schweiz abgewogen werden.
Vielleicht gibt es ja eine Gruppe die sich kümmert. Eventuell einen Verein, dass ist einfacher als alleine vorzugehen.


anonym
beantwortet von luetzelmatt am 14. März 2009 15:56
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Ich habe hier keine Diskussion über die Vor- und Nachteile der Helmtragpflicht vom Zaun gerissen,

sondern Gleichgesinnte um RAT gefragt, wie ich die Helmtragpflicht verhindern helfen kann.


Marieke2712
beantwortet von Marieke2712 am 14. März 2009 15:26
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Ein Freund wäre, hätte er einen Helm getragen, noch am Leben.

Kommentar von 6bdfe16d72eb72829a89e5bf9f6e0e10smallteppichhai am 14. März 2009 15:28

: (


anonym
beantwortet von felczak am 15. November 2009 11:03
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Schutzfunktion von Radhelmen überbewertet Nur ein kleiner Teil von Radverkehrsunfällen im Alltagsverkehr hat eine Kopfverletzung zur Folge, die durch einen Helm gemindert hätte werden können. In unserem Nachbarland Schweiz ist die Helmtragequote – auf freiwilliger Basis – von etwa 2 % im Jahr 1987 auf 39 % im Jahr 2006 gestiegen. Beim Vergleich mit den Fahrradunfallzahlen konnte keine positive Wirkung durch das Helmtragen festgestellt werden. Siehe auch: http://www.argus.or.at/radhelmpflicht


anonym
beantwortet von Gajus am 3. Mai 2009 17:46
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Gar nichts. Gesetze müssen befolgt werden. Ich habe in Deutschland einen Bußgeldbescheid erhalten, da ich bewußt nicht auf einem Radfahrweg gefahren bin. Das kostet hier 15,--€.


Questor
beantwortet von Questor am 14. März 2009 16:50
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Bevor so ein Schwachsinn in Deutschland kommt, bin ich für eine (zwangs)-Haftpflicht für Radfahrer, in Verbindung mit einem Kennzeichen, damit man diese Unfallflüchtlinge endlich mal gesetzlich belangen kann.


cortijero
beantwortet von cortijero am 14. März 2009 15:46
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Ich hoffe nichts. Wenn du keinen Helm tragen willst, dann fahr doch ohne oder häng das Fahrrad an den Haken. Du hast sicher genug geld für die Strafe und ich hoffe, einen eventuellen Krankenhausbesuch wirst du auch selber zahlen müssen.


Swisslady
beantwortet von Swisslady am 14. März 2009 15:27
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So ein Unsinn...Helm tragen beim Radfahren minimiert das Risiko beträchtlich. Ich selber kenne mehrere Leute, die durch Helmtragen während des Unfalls keine schwereren Verletzungen hatten. Ich trage übrigens auch nur ungerne einen Helm und daher meistens keinen. Trotzdem ist der Schutz erwiesen.


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