Helfen Tiere gegen Einsamkeit?

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13 Antworten

Auf jeden Fall. Das sollte dann aber etwas zum Streicheln sein und keine Ameisenfarm - z.B.

Allerdings braucht Dich Dein Tier  immer und nicht nur dann, wenn Du traurig bist. Das kannst nicht einfach in die Ecke stellen, wenn Dir gerade nicht danach ist.

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Kommentar von mrspecial88
19.08.2016, 06:12

Ja das ist schon klar. Einen gefährten der einfach immer da ist und einen brauch das wäre schon schön

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So ein tierischer Hausgenosse bringt Liebe und Wärme mit sich, wenn du auf seine Bedürfnisse einsteigst und eins wählst, das sich anfassen lässt und kuschelig ist. Wobei Bekannte eine Bartagame auch zum Kuscheln geeignet finden oder andere zu gern und entspannt die Fische betrachten...schau dir Tiere an, geh auch ins Tierheim, denn Kleintiere wie Kaninchen und Meerschweinchen gibt es dort sehr viele und du kannst dich beraten lassen. Es macht Spaß, sich auf ein Tier einzustellen, den Käfig auszusuchen, die Spielmöglichkeiten und das Futter anzuschaffen und den Ort zu wählen, wo das Tier geschützt stehen wird und zugänglich für uns Menschen ist.

Haustiere wie Hund und Katze spüren sehr intensiv unsere Stimmungen, sie bemerken menschliche Schmerzen und suchen den Körperkontakt, sie können durch ihre blosse Anwesenheit trösten und aufbauen, es ist jemand da, der sich immer über dein Kommen freut, der sich über Leckerlis und Ansprache freut und dir deine Liebe tausendfach zurückgibt.

Ersatz für menschliche Zuneigung sind Tiere nicht. Sprechen kannst du zwar mit ihnen und du erzielst Schnurren, wohlige Laute, Freude etc. aber keine Antwort auf deine Probleme, Fragen, du kannst deinen Kummer, deine Sorgen nicht teilen.

Aber Tiere können als Blitzableiter erstmal geeignet sein, als erste Anlaufstelle, als Begleiter zum Nachdenken, wie man weiter vorgehen könnte, sie können auch eine Brücke zwischen Menschen schlagen, die sich nicht kennen oder zerstritten sind.

Deine Erwartung dem Tier gegenüber als Seelsorger darf also nicht überzogen daherkommen. Wenn du das tier als wertvollen Freund siehst, es gut versorgst und auf seine Gesundheit achtest, hast du lange Freude daran und immer eine Aufgabe.

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Kommentar von mrspecial88
19.08.2016, 08:21

Toller Text. vorallem der letzte Satz ist echt super.

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Ich finde, dass Haustiere etwas sehr Schönes sind. Wenn man sie gut behandelt, sind sie ja durchaus sehr zutraulich und putzig. Und wenn man mal so überhaupt nicht mit der Welt zurecht kommt, kann ein liebevoller flauschiger Freund hilfreich sein, um die schwere Zeit durchzustehen. 

Trotzdem ist der Kontakt zu Tieren kein Ersatz für menschliche Zuneigung. Das Gefühl der Einsamkeit entsteht ja, weil einem letztlich die Menschen fehlen. Mensch und Tier können zwar echt gute Kumpels sein, aber so richtig auf einer Wellenlänge sind Lebewesen dann doch mit ihresgleichen. Pferde können am besten mit anderen Pferden, Hunde mit Hunden und Menschen eben mit anderen Menschen. Deshalb solltest du deine Mitmenschen trotz eines netten Haustieres nicht aus den Augen verlieren. 

Aber ich finde Haustiere an sich total super! Ich empfehle eins, das nicht zu klein ist – vielleicht nicht kleiner als ein Kaninchen. Es ist leichter, einen Draht zum Tier herzustellen, wenn man dessen Aktionen auch irgendwie deuten kann. Das ist bei Tieren wie z.B. Mäusen, die ziemlich rastlos sind und scheinbar wahllos umherrennen, womöglich nicht so einfach. Außerdem solltest du damit rechnen, dass so ein Tier durchaus ziemlich alt wird. Besonders Vögel können locker 10 Jahre alt werden und sind so lang auch auf deine Pflege angewiesen. Ein Tier ist kein Spielzeug für Schlecht-Wetter-Tage, sondern ein denkendes und fühlendes Wesen, das sich nach Wohlergehen sehnt. Du solltest bereit sein, den Bedürfnissen deines neuen Feundes allzeit gerecht zu werden. Dazu gehören nicht nur füttern und sauber machen, sondern auch reden, spielen und kuscheln – wie bei Menschen auch. Das erfordert etwas Zeit, Geduld und Gefühl. Aber wenn du all das aufbringen kannst, werden du und dein Tierchen sicher bald unzertrennlich sein.  

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Tiere sind etwas ganz Wunderbares.
Sie helfen bei Einsamkeit, und wenn man mal traurig ist, kommen sie einfach zu einem & es sieht so aus, als würde das Tier versuchen den Menschen zu trösten.
Tiere sind immer für einen da.
Natürlich sollte man sich darum auch kümmern & es nicht einfach aussetzen, wenn man mal keinen "Bock" drauf hat.
Das sind Lebewesen.

Ich habe keine Geschwister oder sonstiges, klar Freundinnen, allerdings sehe ich die selten aus Zeitmangel & übern Weg läuft man sich so mal aus Zufall.

Dafür habe ich Ninchen, Wellies & zwei wunderbare Katzen (w 8 Jahre & m 1 1/2)

Tiere sind aber auch Zeitaufwendig & man muss ja auch viel Geld ausgeben
Z.b bei Hunden - Futter, Tierarzt, falls mal was ist, Kastration, Chippen oder Impfungen...

Manchmal aber, sind Tiere sogar treuer als Menschen...
Katzen stehen immer an deiner Seite.
Wenn ich mal traurig bin, whatever kommen meine Katzen zu mir & legen sich neben mir hin.

Ein Haustier anschaffen - gut. Dennoch wäre zu überlegen, kann ich es denn halten?
Passt es zu mir?
Viele Fragen muss man sich stellen.

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amaliteddy20 hat geschrieben, dass die ganze Wohnung wegen einer Katze gestunken hat. Das stimmt nicht, wenn man deren Katzentoiletten und die Wohnung sauber hält.

Trotzdem, ein Haustier gegen die Einsamkeit würde nur helfen, wenn du mit deinem ganzen Herz dahinter stehst und dir aller Konsequenzen bewusst  bist. Man kann Tiere nicht einfach austauschen wie Stofftiere.

Gegen Einsamkeit an sich, hilft sowieso nur der Kontakt mit anderen Menschen. Einfacher ist es, wenn man ein Hobby hat das man mit anderen Menschen teilt.

Alles andere wurde schon wunderbar geschrieben.

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Ich frage mich gerade: was mit einer WG ist. Weil da ist man nicht alleine und hat Kontakte zu anderen Menschen. Mit Glück findet man da auch Freunde. 

Wegen einen Haustier möchtest, mach dich schlau. Denn viele Tiere wollen 24 Stunden was von dir. Dann musst du sie pflegen. Einige Tiere werden alt und andere nicht. Dann kommt eine menge kosten auf einem zu. Hab ein Pfleger für das Tier wenn was ist. Oft wird auch auf Urlaub verzichtet. Wenn nicht, wollen die das Tier pflegen, halt Geld. Außer man hat Glück und findet privat jemanden der es gerne macht und kostenlos. Neben bei können kosten auf für einen Tierarzt zu kommen und das kann teuer werden. Nicht zu vergessen, es gibt Tiere, die mögen nicht so die Nähe eines Menschen. Das heißt: weniger schmusen und weniger Zuneigung. 

Was du machen kannst, geh ins tierheim und lerne die Tiere kennen. Vielleicht mit einem Praktikum oder so. Da kannst du die verschiedene Tiere kennen lernen und auch einige Fragen stellen. Die bestimmt gerne beantwortet wird. 


P. S.: mit einer WG, würde ich mir in ruhe anschauen.;-)

Ich wünsche dir alles Gute. 

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Kommentar von ElfeLegolas
19.08.2016, 08:03

Was du auch machen kannst, schau am Samstag 17/18h hundkatzemaus auf Vox. Da lernt man viel über Tiere und deren bedorfnussen. 

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Ich bin voll und ganz davon überzeugt, dass Haustiere die Einsamkeit vertreiben und die Gesundheit fördern – doch die tierischen Helfer werden immer noch unterschätzt. 

So viel ich weiß und auch oft schon gelesen habe, werden Haustiere sogar in Altersheimen eingesetzt, die Einsamkeit zu vertreiben.

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Hey ich bin leider noch etwas krank deshalb konnte ich meinen kinderwunsch nicht ausprägen dann hab ich mir zwei teddyzwergkaninchen besorgt und die sind jetzt wie meine kinder total knuffig und nehmen mir zu 100 prozent die langweile und etwas einsamkeit weg

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Kommentar von mrspecial88
19.08.2016, 06:14

So ähnlich hab ich mir das auch gedacht ja sehr süß. Vielleicht eher was was auch rumläuft wie eine katze wo kommt wenn tür aufgeht :D Hab angst allein in wohnung zu sein

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Ja gerade bei älteren Menschen

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Ja, das kann manchmal so sein

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Natürlich! Allerdings ist es auch eine grosse aufgabe für das tier zu sorgen.
Und man kann es nicht einfach in die ecke stellen wenn es einem wieder gut geht.

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Kommentar von mrspecial88
19.08.2016, 07:27

Ja so war das nicht gemacht. Man kann sich ja gegenseitig glücklich machen :)

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Kommentar von Blacksnow87
19.08.2016, 07:29

das ist so :)

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Nicht auf Dauer... es gibt da diese Krankheit.... Animalhording. Weil man einsam/traurig ist schafft man sich ein Tier an und dann noch eins und noch eins usw. bis man den Überblick verloren hat und total  überfordert ist und die Tiere verwahrlosen... ich weiss, das ist ein krasses Beispiel... aber auch darüber sollte man sich Gedanken machen. Ein Tier kann Trost spenden und einem Freude bereiten, aber es ersetzt keine persönlichen Kontakte zu anderen Menschen.

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Klar, man sollte sich nur Gedanken darüber machen, dass Tiere keine Kuscheltiere sind. Und es auch Tiere gibt, die nicht gern kuscheln.

Und dass Tiere viel mehr Ansprüche haben, als geknuddelt zu werden:

- Zeit

- Geld

- Artgenossen (unter Umständen bei Hauskatzen zB)

- Verantwortung (unter Umständen bis zu 20-25 Jahren)

und so weiter.

Wenn man psychisch labil ist, sollte man sich evtl lieber einen Gnadenhof in der Nähe suchen oder Tierheim und da Tiere knuddeln.

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