Frage von MinnieMouseM, 77

Heizung und PC über nacht ausschalten?

Spart das Energie und Strom, wenn man nachts überhaupt nichts an hat? Also weder Heizung noch PC noch sonst irgendwas? ist das sinnvoll oder nicht?

Antwort
von GanMar, 42

Heizung und PC über nacht ausschalten?

Da ich im Schlaf keine E-Mails lesen, keine Bilder bearbeiten, keine Spiele spielen kann - da kann ich den PC also ausschalten. Und selbstverständlich spart das dann Strom.

Ob ich nachts die Heizung ausschalte oder nicht, hängt von der Temperatur ab. Aber Du kannst Dir vorstellen, daß ich im Sommer die Heizung sogar tagsüber ausschalte. Und eine ausgeschaltete Heizung spart selbstverständlich auch Strom.

Antwort
von xGeTReKtx, 54

Die Heizung sollte siche eigentlich in der Nacht selber abschalten bzw. weniger heizen.

Bein PC macht das logischerweise Sinn.

LG

Antwort
von Shiftclick, 53

Ein ausgeschalteter PC, der noch am Netz hängt, kostet größenordnungsmäßig 20 Euro pro Jahr. Bei mehr Geräten ist es natürlich mehr. Volkswirtschaftlich ist das wichtiger als für die persönliche Stromrechnung.


Antwort
von TokTokdasEi, 43

Wenn die Wohnungstemperatur so absinkt macht es keinen Sinn die Heizung Nachts auszuschalten.

Weil es Verbraucht dann die doppelte Energie um dann die Wohnung wieder aufzuheizen.

Ja den PC auf Energiespar Modus zu setzen das macht Sinn.

Kommentar von dompfeifer ,
Weil es Verbraucht dann die doppelte Energie um dann die Wohnung wieder aufzuheizen.

Diesen Blödsinn hast Du wohl in esoterischen Voodoo-Physik-Büchern gelesen. Da leugnet jetzt offensichtlich eine moderne Sekte ständig den Energieerhaltungssatz. Wie und wohin soll denn die verlorene Energie entweichen?

Kommentar von TokTokdasEi ,

Herr lass Hirn regnen .

Lass mal ein Haus einen Tag lang  komplett unbeheizt .

Dann Versuch mal es wieder auf ca . 21 C mittlere Temperatur zu heizen dann sehen wir mal wer da BLÖD ist .

Man du bist so ahnungslos das gehört ja bestraft.

Kommentar von dompfeifer ,

Der Versuch wäre für Dich durchaus hilfreich, da Du im Physik- und im Mathematikunterricht der Mittelstufe offensichtlich einiges versäumt hast. 

Wenn Du für 24 Stunden die Heizung abschaltest, dann hast Du genau die Heizkosten für 24 Stunden eingespart. Die Temperaturabsenkung tritt auch für 24 Stunden ein, allerdings mit der entsprechenden Zeitverzögerung: Die Wände geben bei der Abkühlung der Raumluft an die Wohnräume genau so viel Wärme ab, wie sie bei der erneuten Aufheizung zusätzlich aufnehmen. Das gleicht sich immer genau aus. Andernfalls wäre  zu erklären, wohin und warum durch die vorübergehende Temperaturabsenkung die Wärme verloren gehen sollte.

Ein Körper nimmt bei der Temperaturerhöhung von a nach b genau so viel Wärme auf, wie er er der Temperaturabsenkung von b nach a abgibt. Das jeweilige Quantum Wärme ergibt sich aus der Wärmekapazität des Körpers. Siehe Wiki "Wärmekapazität".

Kommentar von TokTokdasEi ,

Manche Hausbesitzer brauchen fast zwei Tage ihr Haus bzw. Hausmauern auf Normaltemperatur  wieder aufzuheizen .

Bei älteren Gebäude dauert das noch länger.

PS : selber besitze zwei Häuser und weiß wie das ist .

Natürlich könnte es sein das bei neue moderne Häuser das etwas anderes ist.

Kommentar von dompfeifer ,

Hallo TokTokdasEi ,

die von mir oben besagte Zeitverschiebung zwischen den beiden Zeitintervallen von Heizungs-Abschaltungphase und Temperaturabsenkungphase der Wohnungsluft steigt natürlich mit zunehmender Wärmekapazität des Mauerwerks (gewissermaßen das „Wärmeaufnahmevermögen“ nach Maßgabe der spezifischen Wärmekapazität des Baumaterials und des Mauervolumens). Hierbei handelt es sich im Alltag bei den allermeisten Wohnungen (zumindest in Wohnblöcken) keinesfalls um Tage, sondern um eine Verschiebung von höchstens zwei Stunden. Das bedeutet z.B. in der Praxis, dass bei einer (möglichst automatischen) Heizungsabschaltung von 21 bis 5 Uhr die Temperaturabsenkung um einige Grad Celsius erst etwa zwischen 23 und 7 Uhr wirksam wird, und die Wiederaufheizung auf die alte Tagestemperatur zwischen 5 und 7 Uhr stattfindet. Damit ist für einen gesunden Schlaf gesorgt und eine gleichzeitige Einsparung von genau 8 Stunden Heizungsbetrieb.

Aufheizungsphasen nach gewöhnlichen, praktikablen Temperaturabsenkungszeiten (z.B. für die Schlafzeit) von mehreren Tagen erscheinen mir ausgesprochen abenteuerlich. Dazu muss man schon ein kleines, freistehendes Häuschen (möglichst mit offenen Fenstern) tagelang auskühlen lassen. Auf diese Weise kann man natürlich tatsächlich Wärme verschwenden.

Das liegt dann aber keinesfalls daran - wie die oben besagten Esoteriker ständig predigen – dass das Mauerwerk zur Aufheizung mehr Wärme aufnimmt (Da wird hier gelegentlich vom „Hundertfachen“ geschrieben!) als es bei der Abkühlung abgibt. Das liegt dann gewöhnlich schlicht daran, dass in der Abkühlphase des Mauerwerks die abgegebene Wärme nicht genutzt wurde, z.B. wegen übereiltem Leerstand des Hauses. Wenn danach die gesamte im Mauerwerk gespeicherte Wärme tatsächlich zwei Tage braucht zur nutzlosen Zerstreuung in die Gegend, dann dauert natürlich auch die Wiederaufheizung zwei Tage. Da würde sich das heizungsökonomische Problem auf das Management der Zeitverschiebung reduzieren.

Das ist aber auch gar nicht der gewöhnliche Alltag im Sinne der Fragestellung. Hier war nur von nächtlicher Heizungsabschaltung die Rede (und keinesfalls von Hausbesitzerproblemen bei etwaigen Entmietungen). Und dabei wird immer gespart, und zwar ganz genau die Betriebskosten für die abgeschaltete Zeit. Von praktischen Problemen mit der Zeitverschiebung im normalen Alltag hat man erstens noch kaum etwas gehört, und zweitens war das hier gar nicht gefragt.

Kommentar von TokTokdasEi ,

Okay Danke , viel gelernt.

Dennoch orientiere ich mich an meinen Gaszähler, der sagt mir genau wie effektiv ich zu Heizen habe und Fehler Quittiert er mit Kosten.

Kommentar von dompfeifer ,

O.K. - Übrigens: Die Formel 

"Energie sparen durch unnötiges Heizen"

widerspricht nicht nur den Naturgesetzen, sondern auch dem ganz schlichten, gesunden Menschenverstand!

Und in Frostnächten drehe ich meine Heizung nachts auch nicht immer ganz ab. Man kann man ja die Heizleistung nach Bedarf reduzieren (sowohl über Leistungsregler als auch über Temperaturregler). Mit jeder Reduzierung der Heizleistung wird Energie gespart! Unnötiges Durchheizen ist immer die teuerste Variante! Das kannst Du auch mit Deiner Methode bestätigen.

Antwort
von Geisterstunde, 25

PC ausschalten macht Sinn, bei der Heizung aber nicht. Die Wohnung kühlt dann über Nacht zu sehr aus und es ist dann viel teurer, die Wohnung komplett wieder aufzuheizen als die Heizung durchlaufen zu lassen.

Kommentar von dompfeifer ,
es ist dann viel teurer, die Wohnung komplett wieder aufzuheizen als die Heizung durchlaufen zu lassen.

Das ist totaler physikalischer Unsinn! Siehe dazu meinen Kommentar bei TokTokdasEi. 

Expertenantwort
von Peppie85, Community-Experte für Energie & Strom, 28

den pc so wie so. die frage ist nur, obs was mit der heizung bringt. vor ein paar wochen noch auf jeden... aber mittlerweile wirds nachts zu kalt zum heizung aus machen...

unsere heizung war übrigens die letzten 3 monate komplett aus... warmwasser machen wir mit kernfussion.

lg, anna

Antwort
von dompfeifer, 25

Stromkosten entstehen nur durch eingeschaltete Elektrogeräte. Heizkosten entstehen nur durch eigeschaltete Heizungen.

Ob Du nachts Computer und Heizung brauchst und das auch bezahlen willst, musst Du selbst wissen. Da mischen wir uns nicht in Deine Sinndeutung ein.

Kommentar von TokTokdasEi ,

Man du bist so ahnungslos und unrealistisch das gehört ja bestraft !!

Antwort
von Remmelken, 35

Es ist durchaus sinnvoll Geräte wie den PC oder auch die andere Unterhaltungselektronik abzuschalten wenn man sie längere Zeit nicht benötigt.

Andererseits ist es nicht sinnvoll die Heizung über Nacht komplett abzustellen, weil die Wohnung sonst stark auskühlt und das Aufheizen auch wieder viel Energie verbraucht. Bei starkem Frost über längere Zeit besteht zudem die Gefahr das Wasserohre einfrieren. Es ist besser die Heizung stark zu drosseln, aber nicht ganz abzuschalten.

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