Heute war der Heizungsableser da und meine Verteilerdinger zeigten alle einen Verbrauch an, obwohl ich noch nie eine Heizung aufgedreht hatte. Muss ich dann für einen Verbrauch zahlen, den ich in Wirklichkeit nie hatte?
Ja, musst Du. Denn die Verteiler zeigen den Verbrauch auch durch das "beheizt werden" durch die darüber und darunter liegenden Wohnungen an. Es sind in den meisten Fällen Verdunster und wenn Deine Wohnung warm ist, so verdunstet natürlich auch ein Teil. Natürlich deutlich weniger als bei Heizbetrieb.
Ist insofern auch gerecht, denn Deine Nachbarn haben ja für Dich mitgeheizt.

Ja, weil die Verdunstung auch bei den anderen Verbrauchern entsteht. Dann ist es wieder gerecht.
soweit ich das weiss regieren die Dinger auf Temperaturen. Wenn sie ein Verdunster sind dann ist der Schwund vorherberechnet und dann kostet er auch nix. Bei den Digitalen da weiss ich das nicht so genau aber die zeigen auch dann an wenn du nicht geheizt hast da auch sie nach der Tempratur im Raum gehen und danach messen wieviel du gehiuzt haben müsstest
Gruss

Du müsstest nachweisen, daß die Dinger nicht richtig funktionieren und das wird Dir nicht gelingen! Also wirst Du zahlen müssen.

Da die meisten Heizkörper ein Thermostat-Ventil haben, das sich selbst regelt, heizt sich die Wohnung zum Teil quasi selbst. Das verhindert bei unbewohnten Wohnungen das Einfrieren der Wasserleitungen.
Steht das Ventil z.B. auf 1 wird sich die Heizung ab unter 15 Grad einschalten, bei 2 ab unter 20 Grad usw. Hat man das Ventil auf den symbolischen Eisstern gestellt, wird sich die Heizung ab etwa unterhalb 7 bis 10 Grad einschalten.
Joger am 21. Januar 2008 22:28 Die Verdunster-Messröhrchen stellen nicht fest, ob der Heizkörper an ist oder nicht. Du bezahlst für die Temperatur, die in der Wohnung herrscht.
Heizkosten müssen gem. der Heizkostenverordnung abgerechnet werden. Dabei werden 50% - 70% (Verwaltung oder Wärmedienstfirma nach dem %satz fragen) nach gemessenem Verbrauch abgerechnet. Dass trotz ungeöffneten Heizkörperventilen Verbrauch angezeigt wird liegt an der sog. "Kaltverdunstung" die durch Umgebungswärme im Raum, z. B. auch durch Sonneneinstrahlung von aussen entsteht. Die restlichen 30% - 50% werden auf die Wohnflächen umgelegt. Sie umfassen die Wärmeverluste die u. a. an den Rohrleitungen im Keller, Mauerwerk und Kesselraum etc. entstehen und ebenfalls Heizkosten verursachen.
Auch wenn man nicht heizt verdunstest immer etwas Flüssigkeit - vorallem im Sommer. Dies ist aber bei allen gleich, so daß dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen. Heizt jemand sehr wenig muß dieser auf Grund der Ungenauigkeit wesentlich mehr zahlen als er verbraucht. Heizt jemand sehr viel, wesentlich weniger. Aber auch wenn du gar nicht heizen solltest wird ja trotzdem immer mindestens 50% der Abrechnung nach Quadratmeter berechnet, so daß man dann für andere die geheizt haben mitbezahlen muß. Heizt niemand, sind keine Kosten entstanden und dann muß auch niemand etwas bezahlen, selbst wenn die komplette Flüssigkeit verdunstet sein sollte. Man bezahlt ja nicht danach wielviel verdunstet ist, sondern wieviel relativ zu den anderen Bewohner verdunstet ist, anteilsmäßig an der Gesamtrechnung für die Heizung
korrekt