Frage von toneRing, 75

Heißt das, wenn man Panik Attacken hat, dass man nicht belastbar ist?

Hallo ihr lieben ☺

Ich hab ja seit 2015 Panik Attacken ( Symptom meiner Depression und meines Trauma. ) die mich damals täglich quälten.

Ich wurde krank und mache seit dem jetzt 2 Monate nichts . Bzw Kur/Therapie und bin krankgeschrieben bekomme auch Medikamente

Schön und gut es hörte auf .

Aber sobald der kleinste Stressfaktor kommt (z.b Krankenhausbesuche , müde , mehr zu tun als sonst, Streit , usw) brechen die wieder aus.

Entweder sie kommen heftig oder sie schlummern vor sich hin und es ist nix ganzes aber auch nix halbes. Dann bin ich ewig angespannt.

Da ich im September wieder arbeiten möchte komme ich jetzt schwer ins grübeln

Heißt das jetzt für mich Ich bin nicht belastbar ? Oder wie seht ihr das? Das kann nicht sein, dass Panik Attacken einen so quälen können..... :/ ich will das halt nicht akzeptieren

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo toneRing,

Schau mal bitte hier:
Arbeit Angst

Antwort
von loema, 35

Ja. Jetzt  bist du noch nicht wieder belastbar.
Aber bis September ist es noch lang hin.
Bis dahin kannst du viele Dinge machen, die deine Belastbarkeit wieder herstellen. Und du kannst vorallem dann im September eine Stufenweise Wiedereingliederung machen, so dass du nicht direkt wieder Vollzeit arbeiten muss.

Antwort
von DODOsBACK, 39

Du willst es nicht akzeptieren? Diese Attacken sind ein Teil von dir, deine Reaktion auf "Umweltsignale". Du kannst sie nicht verleugnen oder ignorieren - du musst dich mit ihnen auseinandersetzen!

Das schlimmste daran ist die "Angst vor der Angst". Und die wächst immer weiter, je öfter du wegläufst, Dinge vermeidest oder überreagierst.

Steh die Panikattacken durch! Such dir jemanden, der Händchen hält und dich tröstet, aber stell dich deiner Angst!

Lerne, deine Ängste zu verstehen und damit umzugehen. Du wirst sie nicht "einfach so" wieder los - aber (wie andere chronisch kranke Menschen auch) kannst du lernen, damit zu leben.

Wer seine Grenzen kennt, ist innerhalb dieser Grenzen durchaus belastbar! Und alle Einschränkungen sind nur Momentaufnahmen - du kannst mit Geduld und harter Arbeit sehr viel mehr erreichen!

"Nicht belastbar" sind jedenfalls nur Menschen, die sich zu hilflosen Opfern erklären und von jeder neuen Attacke überrascht werden, weil sie nie den Mut hatten, die Mechanismen dahinter zu verstehen.

Expertenantwort
von samm1917, Community-Experte für Depression, 27

Mein Problem (und das vieler anderen die ich kenne) war, dass man vor allem Angst vor der Angst hat. Wie solls auch anders gehen? Logisch hat man Angst vor dem Schlimmsten was man kennt.

Diese führte zu einem dauerhaften "Alarmzustand" in Erwartung der nächsten Attacke. Sobald ich ein wenig Stress ausgesetzt war oder mein geregelter Tagesablauf aus den Fugen gerieht, keimte die Angst wieder auf.

Man ist nach diesen Attacken nicht mehr so belastbar, doch dies lässt sich ändern. Ich absolvierte ein ziemlich anstrengendes Desensibilisierungstrainig. Ich setzte mich dosiert wieder Reizen aus um mich an diese zu gewöhnen.

Antwort
von voayager, 25

Wenn man keine Gegenmaßnahmen ergreift, dann ist man bedingt durch Paniken nicht belastbar. Doch kann man sich mittels Beruhigungsmitteln u.o. Atemtherapie, Autogenes Training dagegen wappnen.

Antwort
von MichaelN1987, 28

Nein, also belastbar bist du schon, aber du hast halt einfach Angst davor nicht belastbar zu sein und das löst deine Panikattacken aus, und die Panikattacken kommen auch nur durch die Gedanken, da du dich da zu sehr reinsteigerst, du musst erst verscuehn deine Panikattacken zu akzeptieren und die in die "hineinzulassen", damit du erst merkst, dass das gar nicht so schlimm ist und dann weiter machen.

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