Frage von Jessika2113,

Heimunterbringung der Eltern was kann der Sozialamt von mir fordern?

Meine Eltern müssen in ein Pflegeheim. Leider können sie von ihrer Rente die Kosten nicht decken. Das Sozialamt wird ja sicher dann das Geld von mir fordern. In welcher Höhe kann das sein?

Antwort von Mietnormade,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Maximal die Differenz von Rente zu Unterbringungskosten. Ist aber von Deinem Einkommen abhängig was sie wirklich kriegen.

Antwort von Mismid,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Das ist Abhängig von deinem Verdienst, deinen Ersparnissen und der Größe deiner Familie. Für jedes Familienmitglied daß du versorgen mußt erhöht sich der Freibetrag. Es gibt auch einen Freibtrag für Rücklagen zur Rente. Nur was über deinem Freibetrag liegt, mußt du überhaupt dazuzahlen. Meistens maximal 50% davon. Man kann auch oft mit dem zuständigen Sozialamt handeln. Es gibt nämlich dafür keine einheitliche Regelung. Es ist von Gemeinde zu Gemeinde verschieden, wieviel Pronzent verlangt wird

Antwort von Becci101181,

wie schon von mietnormade erklärt kann die differenz zwischen unterbringungskosten und eingesetztem einkommen komplett gefordert werden, aber nur, wenn es die wirtschaftlichen verhältnisse hergeben. leider ist es bei elternunterhalt wirklich so, dass es keinen festgesetzen unterhalt gibt (bei kindesunterhalt im heim sind es 26 bzw. 46 €).es wird geschaut wieviel einkommen die familie hat(auch vom ehepartner) und dann werdenen die freibeträge festgesetz.mit jedem familienmitglied erhöht sich der freibetrag.sollte unterm strich noch etwas übrige bleiben können je nach sachlage 50 % vom übersteigenden einkommen gefordert werden.

Antwort von Streunerin,

Schau mal hier, ist ganz brauchbar :

http://www.dispo.de/forum/read.php?13,1722

Ein Sozialer Dienst(ich war damals bei einer kompetenten Fr. im Krankenhaus) oder sonst auch ein Anwalt für Familienrecht kann Dir, Genaueres sagen. Du mußt Deine Einkünfte,Ersparnisse sowie deine Ausgaben , auch eigene private Altersvorsorge - einfach alles dazu berechnen und bereit halten. Und wenn der Beschluß vom Sozialamt dann kommt - rechne es selbst nochmal nach. Bei mir haben sie sich ein wenig verrechnet. Hatte dann Widerspruch eingelegt. Da mein Vater dann nach nem ca. halben Jahr verstorben ist haben sie dann wegen der Kürze der Leistungen ganz von einer Zahlung meinerseits abgesehen. Leider weiß ich nicht mehr ganz genau bescheid. Ist schon n paar Jahre her, daher hab ich die Unterlagen auch nicht mehr zur Hand wegen genauer Höhe des Selbstbehalts....

Antwort von jockl,

Diese Frage ist von Mietnormade unzureichend beantwortet. Das Sozialamt geht in jedem Fall mit Minimaleinsatz in Vorlage, kann aber ggf. über das Einkommen hinaus sogar auf ein Privatvermögen und u.U. auf Immobilien, Verkauf derselben zurückgreifen. Das kann ein Fall für das Sozialgericht, im ersten Rechtszug kostenlos; nur ggf. Anwaltskosten, werden. Hier scheint mir im Ernstfall anwaltliche Hilfe unbedingt erforderlich. Es kann um sehr viel Geld gehen.

Kommentar von Becci101181,

du malst ja jetzt wirklich das schlimmste an die wand. selbstgenutztes wohneigentum ist immer geschützt und andere immobilien, wenn man zum beispiel ein miethaus hat können gegebenenfalls auch geschützt sein, wenn man glaubhaft versichern kann, dass es als altersvorsorge gedacht ist. und einen anwalt würde ich erst nach der festsetzung der höhe des unterhalts kontaktieren.

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