Wenn ein Mann testen will ob seine Kinder seine Eigenen sind, wird das künftig bestraft. Natürlich kann er der Erlaubnis vorher einholen - aber damit zerstört er unvermeidlich das Verhältnis zur Ehefrau, auch wenn das Misstrauen des Mannes unberechtigt war. Wenn die Frau untreu war und sie dem Mann ein "Kuckucksei" untergejubelt hat, für das dieser 20 Jahre und länger bezahlt - oft sogar noch nach einer Scheidung - dann war das nicht bestraft. Findet ihr das noch gerecht?

Vielleicht solltest Du auch ein wenig an das Kind denken.

Eigentlich nich wirklich gerecht... Find als Mann sollte man schön wissen dürfen ob das auch echt das eigene Kind ist!!!
genitori am 24. April 2009 11:19 Kannst Du ja auch, hier geht es um die Frage, ob man heimliche Tests machen darf!!
DH!

wenn man bedenken hat, dass die frau untreu gewesen sein könnte und mit der vermutung nicht alles zerstören will, wie du bereits geschrieben hast, finde ich, sollte männern die chance gewährt werden, einen vaterschaftstest machen zu lassen, auch ohne die einwilligung der frau. gerecht ist es in meinen augen nicht, denn untreue passiert einfach zu häufig...leider. allerdings sollte man dabei nicht das kind vergessen, was unter dem ganzen am meisten leiden könnte

Wenn er heimlich den Test macht ist das Vertrauen ohnehin schon icht mehr da.
Im Ernst, ist es wirklich so? Es ist ungerecht. Aber nach 20 Jahren als "Kuckucksvater" liebt man doch sein Kind, als wäre es das eigene. Das hat mit dem "biologischem" nichts zu tun? Was will man denn dann mit dem Ergebnis machen? Das Kind dafür bestrafen, weil du nicht der Erzeuger bist? Du bist trotzdem der geliebte Papa. Denke doch mal über diese Seite nach.
leasingmama am 24. April 2009 11:25 Aber auch das Kind hat ein Recht zu wissen von wem es stammt. Stell dir nur mal folgendes vor. Die Mutter hatte eine Verhältnis mit dem besten Freund des Ehemannes. Diese Freundschaft bleibt erhalten, der Freund heiratet und wird Vater. Die Kinder der beiden Paare kommen sich näher und sie wird schwanger. Von ihrem Halbbruder....das Beispiel ist nicht lebensfern sondern selbst gesehen
Ja. Ich finde das Urteil schon ungerecht, was ich schrieb. Nur sollte man bedenken, wie man dann mit dem Kind umgeht, wenn es sich herausstellt, dass der Papa nicht der leibliche Vater ist. Es geht um das Recht des Kindes. Und dieses ist nun einmal oberste Priorität.
leasingmama am 24. April 2009 11:28 Eben, es geht um das Recht des Kindes. Ist es sein Recht belogen zu werden?
Man kann es so oder so sehen. Mit einer Lüge zu leben ist oft besser, als die grausame Wahrheit zu hören.
Das ist generell eine heikle Sache, wir reden hier von Erbgut welches untersucht und verglichen wird. Wer will schon, dass man sein Erbgut nimmt und es einfach vergleicht. Da macht sich ein kleiner knirps zwar keine gedanken drum, aber es gibt sowas wie menschenrechte, die auch für ein baby gelten. Es ist allerdings wahr, dass auch ich sowas machen würde, auch wenn ich mit 5000€ strafe zu rechnen hätte...

wenn nur allgemeine Eifersucht der Grund ist, daß ein Mann glaubt, seine Kinder wären nicht genetisch mit ihm verwandt - dann ist die Ehe definitiv nichts wert. Wenn eine Frau den Vaterschaftstest verweigert, kann das zwei Gründe haben.Entweder: sie weiß, er ist der Vater und will nicht, daß die Kinder mitkriegen, daß er das bezweifelt - oder aber er ist es nicht - und sie möchte ihn als "Vater "erhalten. Eine wirklich partnerschaftliche Ehe ist das aber m.E. auf gar keinen Fall. Leidiglich eine "Versorugngsfrage" -und die sollte neutral gelöst werden. Also mit Vaterschaftstest. Am besten fände ich, ein Gen-Fingerabdruck bei der Geburt.aber das stelle ich als Forumfrage ein.OK

Ja, der Vater kann doch offen sagen, wenn er Bedenken hat.

Definitiv ist das nicht gerecht! Eine Statistik hat erhoben das jedes 2 Kind nicht von dem Mann sein soll der in der Vaterschaftsanerkennung steht
Interessant.
genitori am 24. April 2009 11:17 Jedes 2. Kind ist nicht von dem angegebenen Vater??? Ich hab 3, also ist eines nicht von meinem Mann ??? Okay, wenn Du das sagst ... naja, die Statistik wird´s schon wissen.
Diese Statistik möchte ich mal sehen.
@Longimanus:
Wo hast Du sie gefunden ??
Sphyrnidae am 24. April 2009 11:21 War mal im TV zu sehen, ist schon eine Weile her...
Sphyrnidae am 24. April 2009 11:20 Es handelt sich um eine Statistik, nicht um meine Meinung
genitori am 24. April 2009 11:25 Das habe ich verstanden, nur das Ergebnis halte ich für falsch! Jedes 2. Kind ist ein Kuckuckskind - das kann nicht stimmen!!
Halte ich für kompletten Blödsinn.

Wenn ich bedenken habe nehme ich die Vaterschaft doch nicht an.

Der Gesetzgeber hat sich schon dabei was gedacht.
Wenn ich aber mißtrauisch gegenüber meiner Frau bin, dann laß ich mich auch scheiden bzw. trenne mich
Und zahlst dann Unterhalt für das Kind

Es ist völlig unverständlich! Eine Schande für einen Rechtsstaat!

wenn der mann den test heimlich machen will, ist es mit dem vertrauen ohnehin nicht weit her, oder ?
problematisch ist das ganze natürlich trotzdem ...
manchmal gibt es gute Gründe die Vaterschaft anzuzweifeln. Wenn das Ergebnis des Tests die Vaterschaft des Mannes bestätigt, kann der Mann ja einfach die Klappe halten und alles ist gut (oder sogar besser). Falls der Test negativ ausfällt und er das Kind liebt und und auch seine Frau vielleicht trotzdem behalten will, kann er ebenfalls die Klappe halten. Aber er hat zumindest die Wahlfreiheit. Und bei einer Scheidung für ein fremdes Kind Unterhalt zu zahlen ist nun wirklich ein wenig viel verlangt.
was hat denn das Kind davon, wenn es älter ist - plötzlich eine Knochenmarkspende braucht - der Vater einen Test machen müsste und es dann durch diesen bösen Zufall erfahren würde, dass er nicht der leibliche Vater ist?
Kann ich nur zustimmen. Ich denke eher, dass nicht der Vater für den Test bestraft werden sollte sondern viel mehr die Mutter, wenn sie den Mann jahrelang belogen hat
Ganz richtig leasingmama.
seh ich genauso wie leasingmama