Frage von annibanni202, 81

Heimat verloren, Heimat gefunden. Die Integration deutscher Vertriebener nach dem zweiten Weltkrieg. Was kann man darüber erzählen?

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Geschichte, 14

Man müsste sehr viel erzählen.

Das Wesentliche, was man erzählen kann, findest du z. B. in diesem sehr guten Buch:

Andreas Kossert: Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945. 4. Aufl. 2009.

Vielleicht gibt es in deiner Umgebung (Familie, Freunde, Nachbarn ...) jemanden, der aus einer Familie stammt, die nach dem WK II fliehen musste, am besten sogar einen Zeitzeugen, der aus eigenem Erleben erzählen kann. Du könntest ja mal bei eurem Geschichtsverein nachfragen, die können solche Kontakte vermitteln. Dann erfährst du Vieles aus "erster Hand". Solltest du ein Referat halten müssen: den Zeitzeugen in den Unterricht einladen, das wird für deine ganze Klasse ein spannender Unterricht!

MfG

Arnold

Antwort
von Mastrodonato, 23

Ein Beispiel ist der Stadtteil Neu-Gablonz, wo sich 18 000 Umgesiedelte angesiedelt haben - https://de.wikipedia.org/wiki/Neugablonz

Antwort
von PatrickLassan, 39

Meinst du wirklich die Integration der deutschen Ostgebiete, die bekanntlich zu Polen bzw. Russland gehören, oder die Integration der Vertriebenen aus diesen Gebieten?

Kommentar von annibanni202 ,

Die Vertriebenen aus diesen Gebieten*

Antwort
von andreasolar, 14

Wenn du den 2.Satz  deiner Frage googelst, findest du eine Fülle von Artikeln; als 1. Treffer diese Seite:

http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/56359/nach-dem-2-welt...

Antwort
von Militaerarchiv, 33

Die Integration war sehr schwer, viele Häuser ausgebomt, Lebensmittel waren knapp. Da es bei sich bei diesen Flüchtlingen aber Großteils um Frauen, Kinder und Greise handelte und nicht um wehrfähige Männer, die aus dem gleichen Kulturkreis kamen, schaffte Deutschland das.

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