Frage von dahoamisdahoam1, 37

Ich möchte Hebamme werden. Ist das sinnvoll?

Ich möchte immer schon Hebamme werden ich bin 13 Jahre. Welche Ausbildung und so würde ich brauchen? Ist es sinnvoll Hebamme zu werden? Danke!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Fabibeer, 23

Heey! :)

Ich bin 17 Jahre alt und wollte auch schon immer Hebamme werden. Der Beruf ist wunderschön, aber auch echt hart. Ich würde dir raten, ein Praktikum in einem Kreißsaal zu machen, um zu schauen, ob du dafür überhaupt geeignet bist. Das Problem ist nur, dass die Kreißsäle meistens Leute nehmen, die schon 18 Jahre alt sind, weil sie Angst haben, dass jüngere Mädchen einen Schock bekommen, wenn sie eine Geburt sehen (sowas gibt es echt!).

Meiner Meinung nach ist es immer sinnvoll Hebamme zu werden, da dieser Beruf immer gebraucht wird. Er kann nicht aussterben. Das Problem ist nur, dass freiberuflich zu arbeiten teurer wird und man selbst wenn man im Krankenhaus arbeitet, nicht sehr viel verdient, aber es reicht zum leben.

Es gibt aber auch Möglichkeiten zur Weiter- und Fortbildung. Du kannst Vorsorge und Nachsorge machen oder Familienhebamme werden. Da hast du dann auch mit Spezialfällen wie Teenieschwangeren und mehr zu tun :)

Die Ausbildung zur Hebamme dauert im Schnitt 3 Jahre, dafür brauchst du mindestens einen Realschulabschluss oder einen Hauptschulabschluss mit einer weiteren Berufsausbildung (zum Beispiel Krankenschwester). Wenn du schon die Berufsbezeichnung einer Krankenschwester hast, dann kann die Ausbildungszeit auf 2 Jahre verkürzt werden (also 1 Jahr gespart ;)).

Hoffe ich konnte dir weiterhelfen. Und bleib dran mit deinem Berufswunsch!

Viele Grüße Fabi

Kommentar von dahoamisdahoam1 ,

Ich schau mir öfter im Fernsehen Babys erstes Jahr oder so an da bekomme ich eigentlich keinen Schock da würde ich am liebsten aufstehen und denen helfen und danke für die nette Antwort! :)

Kommentar von Fabibeer ,

Kein Problem ;) So gings einer Freundin von mir auch und als sie dann im Echt dabei war, ist sie leider umgekippt. :/ Aber ich hoffe, dass es bei dir nicht so ausgeht! Viel Glück :) 

Oh und noch mehr über die Ausbildung und den Berufsalltag zu erfahren kannst du auf diese Seite gehen: http://www.hebrech.de/forum2/2/s0/message.html

Das ist ein Hebammenforum für alle, die Hebamme werden wollen und mehr. :) Bin da auch des öfteren ;)

Antwort
von isebise50, 31

Es gibt in Deutschland zwei Möglichkeiten der Ausbildung zur Hebamme; an einer der 58 Hebammenschulen oder als Bachelorstudiengang (z.B. in Bochum, Fulda und Berlin).

Es ist ein stressiger, verantwortungsvoller, manchmal auch trauriger und unterbezahlter Beruf und er ist vielfältig, erfüllend und wunderbar.

Was meinst du genau mit sinnvoll - worauf bezogen?

Schau mal unter: https://www.hebammenverband.de/beruf-hebamme/ausbildung/

Auf jeden Fall - sowohl um einen Einblick in den Beruf zu erlangen als auch um deine Chancen bei deiner Bewerbung für einen Ausbildungsplatz zu erhöhen - empfehle ich dir ein mehrmonatiges Praktikum.

Alles Gute für dich und viel Erfolg!

Antwort
von sonnymurmel, 37

Hey... das ist auf jeden Fall ein sinnvoller Beruf. Ich würde allerdings wg.der hohen Haftpflichtversicherung eher eine Klinikanstellung anstreben.

Es kommt darauf an wo du wohnst.... schau mal unter: Hebamme-Ausbildung.de

Antwort
von Herb3472, 30

Hebamme ist zweifelsohne ein schöner und verantwortungsvoller Beruf. Wie es in Deiner Region mit der Ausbildung aussieht, kannst Du sicher mit Google herausfinden.

Antwort
von JHutch, 35

Der Beruf Hebamme ist toll.
Also in NRW machst du dazu eine schulische Ausbildung.
Allerding ist dieser Beruf zur Zeit sehr 'wackelig' denn die Versucherungen wollen nicht dafür aufkommen, was dazu führen soll, das Ärzte diesen Beruf übernehmen.
Ich persönlich möchte diesen Beruf auch ausführen allerdings wird mit an jeder Beratungsstelle die Hoffnung für genommen. Du solltest dich erkundigenn :)

Kommentar von isebise50 ,

Warum wird dir abgeraten bzw. die Hoffnung genommen? Die Aussichten für Berufseinsteiger auf dem Arbeitsmarkt sind gut.

Kommentar von JHutch ,

Weil es eine private Ausbildung ist. Die bedeutet sie ist teuter und es ist schwer in diese rein zu kommen. Zudem weil Hebammen durch Ätzte ersetzt werden soll und man somit studieren muss.

Kommentar von isebise50 ,

In deiner Antwort hast du dich auf NRW bezogen, also lebst du in Deutschland. Wer hat dir denn so einen Blödsinn erzählt?

Das Studium ist natürlich, wie jeder andere Studiengang auch, selbst zu finanzieren. Doch auch da gibt es z.B. BAföG. An einer Hebammenschulen in Deutschland bekommst du ein Gehalt. Die Ausbildungsvergütung liegt im Schnitt bei 700€ im ersten, 750€ im zweiten und 850€ im dritten Ausbildungsjahr. 

Es gibt zwar nach wie vor mehr Bewerberinnen als Ausbildungsplätze, aber mit guten Noten, einem mehrmonatigen Praktikum und einem guten Eindruck beim Vorstellungsgespräch ist eine Zusage kein Ding der Unmöglichkeit. 

Nach der Gesetzeslage können Hebammen nicht durch Ärzte ersetzt werden, da es die sogenannte Hinzuziehungspflicht gibt. Das ist im Hebammengesetz unter "Vorbehaltene Tätigkeiten" im §4 geregelt:

Zur Leistung von Geburtshilfe sind, abgesehen von Notfällen, außer Ärztinnen und Ärzten nur Personen mit einer Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung „Hebamme” oder „Entbindungspfleger” sowie Dienstleistungserbringer im Sinne des § 1 Abs. 2 berechtigt. Die Ärztin und der Arzt sind verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, daß bei einer Entbindung eine Hebamme oder ein Entbindungspfleger zugezogen wird.

Kommentar von JHutch ,

Na da wurde mir komplett was anderes erzählt. Und dies bei diesen Berufs-Beratungsstellen...

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