Frage von steffi1993,

hausverwaltung oder vermieter

hallo ihr lieben,

ich wohne in einem mehrfamilienhaus, das eigentlich über eine hausverwaltung läuft. es besteht aber die möglichkeit, die wohnungen auch zu kaufen. ein bekannter hat sich schon vor mehreren jahren eine eigentumswohnung in diesem hause angeeignet und vermietet diese jetzt an uns.

kann nur er uns eine kündigung aussprechen? welche rechte hat die hausverwaltung?

unser nachbar, auch eigentumswohnungsbesitzer hat sich sich über mich aufgrund angeblich nächtlicher ruhestörung bei der hausverwaltung beschwert, was aber nicht der wahrheit entspricht. er hat einfach nur ein persönliches problem mit mir.

Hilfreichste Antwort von Lousyl,

hier ist immer der vermieter der etwas zu sagen hat ,die hausverwahltung hat damit nichts zu tun ,sie kann die beschwerde nur weitergeben

Antwort von lama63,

nur der Eigentümer kann kündigen

Antwort von Gianna6,

Zunächst bestimmt der Eigentümer über die Verwendung seiner Eigentumswohnung. Wenn er sich entschließt, sie zu vermieten, unterstellt er sich dem Mietrecht bzw. den Regelungen, wie er sie selbst im Mietvertrag vereinbart. Darin eingeschlossen ist auch das Recht einer fristgerechten Kündigung; hier zumeist dann ausgesprochen aus dem Grunde bessermöglicher Verwertung am Markt oder aber zur beabsichtigten Eigennutzung. Die Kündigungsfristen für in jüngerer Zeit abgeschlossene Mietverträge wurden inzwischen vereinheitlicht auf 3 Monate für beide Seiten. Der Mieter könnte sich eine längere Nutzungsdauer hier sichern, indem er beispielsweise über eine mit dem Eigentümer zu treffende Mieter-Modernisierungs-Vereinbarung die Wohnung besser ausstattet zu eigenen Kosten. So z.B. könnte man ja über höherwertigen Fußbodenbelag oder dergl. nachdenken - also eine Aufwertung der Wohnung, die den Eingentümer ja nichts kostet, die aber vom Mieter praktisch nicht mitnehmbar (nicht mehr entfernbar) sind. Für derartige Investitionen des Mieters soll diesem dann eine so genannte Abwohndauer noch zugebilligt werden, die bei größeren Aufwendungen auf etwa 8 Jahre ausgedehnt wird.

Ein völlig anderes Thema ist das mit dem Nachbarn. Denn der Eigentümer der Wohnung, sofern er über die Hausverwaltung regeln läßt und seine Wohnung nicht selbst verwaltet (was auch ginge), ist lediglich an einer pünktlichenund regelmäßigen Mieteinnahme interessiert. Üblicherweise finanziert er ja hiermit auch noch den Kaufpreis aus, weil zumeist über Bankdarlehen mit finanziert wird. Alles weitere hat er demnach (bis hin zur Austragung von Gerichtsverfahren bei Streitigkeiten mit Mietern) der Hausverwaltung regelmäßig übertragen. Diese hat dann nach dem Mietrecht zu regeln, wenn Abweichungen von der guten Ordnung auftreten sollten. Am besten, Du erklärst dich schriftlich der Hausverwaltung gegenüber, daß die Anschuldigungen des Nachbarn eben völlig an den Haaaren herbeigezogen, also völlig unbegründet sind und bittest um Einflußnahme der HV, daß der Nachbar diese Belästigungen doch bitte unterlassen möchte, da er ansonsten mit seinem Verhalten das Mieterklima im Hause belastet, was im Falle weiteren Zuwiderhandelns seine fristlose Kündigung einbringen sollte. Zur Not nämlich, dh. wenn die HV hier nicht wirksam würde, könnte man als Mieter auch die HV verklagen wegen Untätigkeit in der Pflicht (mit zuletzt ggf. gleicher Rechtsfolge, daß sie spätestens dann dem Mieter - bei entsprechendem Nachweis seines unaufhaltsamen Störens im Hause - zu kündigen hätten). Das erscheint langwierig, aber so läuft Mietrecht. Es ist nur etwas für Ausdauernde.

Antwort von amigo06,

Was Mietangelegenheiten betrifft, ist dein Ansprechpartner der Vermieter. Aber was so ums Haus angeht, ist die Verwaltung zuständig. Der Verwalter kann dir also nicht kündigen.

Antwort von urlifri,

Die Hausverwaltung wendet sich an deinen Vermieter und der sich an dich und umgekehrt.Kündigen können die dir nicht.

Antwort von ThomasBeh,

Die HV kann Dir nicht kündigen, nein.

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