Frage von steffi1993 14.10.2010

hausverwaltung oder vermieter

  • Hilfreichste Antwort von Lousyl 14.10.2010

    hier ist immer der vermieter der etwas zu sagen hat ,die hausverwahltung hat damit nichts zu tun ,sie kann die beschwerde nur weitergeben

  • Antwort von lama63 08.12.2010

    nur der Eigentümer kann kündigen

  • Antwort von Gianna6 15.10.2010

    Zunächst bestimmt der Eigentümer über die Verwendung seiner Eigentumswohnung. Wenn er sich entschließt, sie zu vermieten, unterstellt er sich dem Mietrecht bzw. den Regelungen, wie er sie selbst im Mietvertrag vereinbart. Darin eingeschlossen ist auch das Recht einer fristgerechten Kündigung; hier zumeist dann ausgesprochen aus dem Grunde bessermöglicher Verwertung am Markt oder aber zur beabsichtigten Eigennutzung. Die Kündigungsfristen für in jüngerer Zeit abgeschlossene Mietverträge wurden inzwischen vereinheitlicht auf 3 Monate für beide Seiten. Der Mieter könnte sich eine längere Nutzungsdauer hier sichern, indem er beispielsweise über eine mit dem Eigentümer zu treffende Mieter-Modernisierungs-Vereinbarung die Wohnung besser ausstattet zu eigenen Kosten. So z.B. könnte man ja über höherwertigen Fußbodenbelag oder dergl. nachdenken - also eine Aufwertung der Wohnung, die den Eingentümer ja nichts kostet, die aber vom Mieter praktisch nicht mitnehmbar (nicht mehr entfernbar) sind. Für derartige Investitionen des Mieters soll diesem dann eine so genannte Abwohndauer noch zugebilligt werden, die bei größeren Aufwendungen auf etwa 8 Jahre ausgedehnt wird.

    Ein völlig anderes Thema ist das mit dem Nachbarn. Denn der Eigentümer der Wohnung, sofern er über die Hausverwaltung regeln läßt und seine Wohnung nicht selbst verwaltet (was auch ginge), ist lediglich an einer pünktlichenund regelmäßigen Mieteinnahme interessiert. Üblicherweise finanziert er ja hiermit auch noch den Kaufpreis aus, weil zumeist über Bankdarlehen mit finanziert wird. Alles weitere hat er demnach (bis hin zur Austragung von Gerichtsverfahren bei Streitigkeiten mit Mietern) der Hausverwaltung regelmäßig übertragen. Diese hat dann nach dem Mietrecht zu regeln, wenn Abweichungen von der guten Ordnung auftreten sollten. Am besten, Du erklärst dich schriftlich der Hausverwaltung gegenüber, daß die Anschuldigungen des Nachbarn eben völlig an den Haaaren herbeigezogen, also völlig unbegründet sind und bittest um Einflußnahme der HV, daß der Nachbar diese Belästigungen doch bitte unterlassen möchte, da er ansonsten mit seinem Verhalten das Mieterklima im Hause belastet, was im Falle weiteren Zuwiderhandelns seine fristlose Kündigung einbringen sollte. Zur Not nämlich, dh. wenn die HV hier nicht wirksam würde, könnte man als Mieter auch die HV verklagen wegen Untätigkeit in der Pflicht (mit zuletzt ggf. gleicher Rechtsfolge, daß sie spätestens dann dem Mieter - bei entsprechendem Nachweis seines unaufhaltsamen Störens im Hause - zu kündigen hätten). Das erscheint langwierig, aber so läuft Mietrecht. Es ist nur etwas für Ausdauernde.

  • Antwort von amigo06 14.10.2010

    Was Mietangelegenheiten betrifft, ist dein Ansprechpartner der Vermieter. Aber was so ums Haus angeht, ist die Verwaltung zuständig. Der Verwalter kann dir also nicht kündigen.

  • Antwort von urlifri 14.10.2010

    Die Hausverwaltung wendet sich an deinen Vermieter und der sich an dich und umgekehrt.Kündigen können die dir nicht.

  • Antwort von ThomasBeh 14.10.2010

    Die HV kann Dir nicht kündigen, nein.

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