Hausverkauf: Welche Informationen soll/kann ich von Interessenten vor Besichtigungstermin erbitten?

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10 Antworten

Das kommt natürlich etwas auf die Nachfrage an. Wenn man bemüht ist niemanden zu vergraulen, kann man fragen, wo die Leute aktuell wohnen, warum sie umziehen wollen, wo sie arbeiten. Häufig kommt auch das "junge Glück" um die Ecke, die sich schon 3 Wochen kennen und nun unbedingt zusammen ziehen wollen. Auch so etwas kann überreschenderweise klappen. Sollte da jemand so garnicht zu dem Objekt passen, würde ich die Besichtigung ablehnen.

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Besuchstourismus ist nie schön. Aber gerade zu Beginn des Verkaufsprozesses musst du einfach deine eigenen Erfahrungen machen und sehen, welche Schlüsse du für die weiteren Besichtigungen daraus ziehen kannst. Verhindern, dass Menschen „einfach mal gucken kommen“, kannst du alleine kaum.

Alternative: Du gehst zum Profi, der dein Haus für dich vermarktet. Er weiß,
worauf es ankommt und woran man Besuchstouristen erkennt, die aus
Langeweile anderer Leut’ Immobilien anschauen. In der Region Niederrhein kann ich aushelfen (http://www.pauly-immobilien.de/).

In anderen Regionen macht es Sinn, dass Du Dich in Deinem Bekanntenkreis umhörst. Vielleicht kann Dir jemand einen Makler empfehlen mit dem er gute Erfahrungen gemacht hat.

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du solltest dir die Nachbarn anschauen und mit ihnen sprechen, sie wissen meistens weshalb verkauft wird. Z.B. nach Hochwasser fragen, nach Grundwasser,Abfluß von Regenwasser bei Starkregen und natürlich auch welche Pläne das Straßenverkehrsamt hat.

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Wenn du zu viel fragst, dann kommen die womöglich gar nicht zur Besichtigung. Ich würde also gar nichts vorher wissen wollen. Brauchst du ja auch nicht.

Wenn sie da waren und das Haus kaufen wollen, wäre nur wichtig zu wissen, ob sie eine Finanzierungsbestätigung einer Bank haben. Dann kann man beim Notar einen Kaufvertrag aufsetzen lassen.

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Umgekehrt wird ein Schuh daraus!

Sie wollen gut verkaufen, folglich müssen Sie einer Vielzahl von potentiellen Käufern das Objekt "schmackhaft" machen.

"Die Braut will zu dem geschmückt sein, wenn sie erfolgreich an den Mann gebracht werden soll"!.

Lassen Sie sich von einem guten Makler beraten, für den auch Homestaging kein Teufelswerk ist.


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Wenn Du ein Objekt anzubieten hast, bei dem die Kaufinteressenten Schlange stehen , könnte es tatsächlich nervenschonend sein, etwas zu sieben.

Heerscharen von Neugierigen, die einfach nur mal schauen wollen braucht auch niemand.

Allerdings fallen mir offen gestanden keine sinnvollen Kriterien ein, die eine sachlich begründete Vorauswahl erleichtern könnten.

Fragen nach der Solvenz der Interessenten verbieten sich, weil sie entweder nur abschrecken oder niemals wahrheitsgemäß beantwortet werden würden.

Am wirksamsten würde ich immer noch eine detaillierte Objekt- und Lagebeschreibung halten, die ein möglichst genaues Bild vermittelt und dadurch Leute, die andere Vorstellungen haben, nicht zu einer Besichtigung animiert.

Nicht mit Sicherheit verhindern kannst Du aber, dass reine "Seh-Leute" durch Dein Haus laufen.

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PCMouse:

Ist es dir mögliich, ohne großen Zeit- unh Kostenaufwand das Objekt zu besichtigen, vereinbare mit dem Makler sofort zur Hauptverkehrszeit einen nahen Termin und mach dich vor Ort schlau.

Andernfalls könntest du fragen nach Baujahr, massiv oder Fertighaus, Unterkellerung, Dachform (Flachdach, Zeltdach,Walmdach etc.) Qm-Wohnfläche, Grundstücksgröße, Garage, ruhige Wohnlage oder, Hauptverkehrsstraße.

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Kommentar von lesterb42
13.09.2016, 16:37

Er ist der Verkäufer.

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Vorabauswahl.....was soll das? Gib dem ersten der die Zusage des vereinbarten Kaufpreises macht Deine Zusage.....der Notar macht beim Abschluss des Kaufvertrages den Rest, überprüft auch vorab die Bonität des Käufers für Dich!

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Kommentar von Gustavolo
13.09.2016, 12:09

kenibora:

Eine für alle Leser überraschende Novität: "Der Notar überpürft auch vorab die Bonität des Käufers für dich."

Wer hat denn versucht, dir diesen gefährlichen Unsinn zu erzählen?

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Damit vergraulst du alle Interessenten

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