Frage von heidi2vanille, 59

Hausverkauf mit Makler nach welchen Kriterien?

Guten Tag zusammen, ich möchte ein Haus verkaufen und habe drei unterschiedliche Makler zur Begutachtung gebeten (Wertermittlung). Zwei liegen preislich ungefähr auf gleicher Höhe,was meiner objektiven Beurteilung nicht sehr nahe kam. Sie lagen unter meiner Erwartung. Der dritte jedoch liegt deutlich, ca 30%, über den anderen Preisvorstellungen. Er ist völlig überzeugt das Haus zu diesem Preis verkaufen zu können u. lässt meine Einwände, wie unrealistisch u. nicht angepasster Preis, nicht gelten. Wie geht man jetzt am besten vor, wenn man auch kein wirkliches Bauchgefühl für einen dieser Makler hat? Ziel ist es zudem, das Haus schnellstmöglich zu verkaufen. Wäre sehr dankbar für eine Meinung

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Colombo1999, 11

Ich würde mir von den Maklern die Bewertungsherleitung zeigen lassen, so dass sie für Dich nachvollziehbar ist.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der 3. Makler mit seinem 30% mehr tatsächlich nur pokern wollte, um den Zuschlag zu bekommen, sehe ich hier ebenfalls als sehr hoch an.

Du kannst auch mit den zweien, die ungefähr gleich liegen, noch einmal dahin gehend sprechen, dass Du Ihnen mitteilst, dass es eine Bewertung eines Maklers gibt, die 30 % über seinem Ergebnis liegt. Wenn sie überzeugt sind von ihrem Ergebnis, werden sie sinnvoll argumentieren und hinsichtlich des Bewertungsergebnisses Transparenz zeigen.

Gehe einfach in die Offensive und fordere Transparenz. Du wirst dann den Profi erkennen.

Wenn Du allerdings Sorge hast, dass Du unnötigerweise Geld verschenken könntest, dann besteht eine Möglichkeit darin, dass Du einem der realistisch erscheinenden Makler den Zuschlag gibst und Ihr für einen Zeitraum von 6, maximal 8 Wochen einen etwa 10 % höheren Preis für die Bewerbung vereinbart. Wenn Ihr merkt, dass der Preis tatsächlich zu hoch ist, geht ihr runter. Das ist keine wirklic hzu empfehlende Vorgehensweise, denn eine Preisreduktion ist kein gutes Mittel, wenn man einen vernünftigen Preis erzielen will. Außerdem darf der Zeitraum für den erhöhrten Preis nicht zu lange sein, damit Ihr die Immobilie nicht für den Markt "verbrennt". - Das wäre auch nur eine Lösung, wenn Du anders (durch überzeugende Argumente) das Gefühl nicht los wirst, Geld zu verschenken.

Ein weiterer Weg ist es, dass Du einen unabhängigen Gutachter beauftragst. Den musst Du dann bezahlen, aber Du hast ein professionell ermitteltes Ergebnis.

Antwort
von ADT248, 27

Hallo,

bin selbst Makler und objektiv betrachtet würde ich immer über einen Makler verkaufen der seriös ist. Seriöse Makler kennen sich bestens aus, wenn man krank ist, geht man schließlich auch zum Arzt.
Nun zu deiner Frage: private Immobilienverkäufer haben einen ideelle Wertvorstellungen die meist über dem tatsächlich erzielbaren Verkehrswert liegt. Wenn die beiden ersten Makler preislich nah beieinander liegen scheint das auch der reelle Verkehrswert bei kurzfristiger Verkaufsabsicht zu sein, der dritte Makler scheint unrealistische Versprechungen zu machen um den Auftrag zu bekommen, Tipp Finger weg!
Wer von beiden nun besser ist, hängt von den Kompetenzen und dem Service ab.

Gruß

Antwort
von AchIchBins, 7

Alle drei können seriös sein. Zur Zeit werden je nach Region teils aberwitzige Preise bezahlt. Dass ihre Erwartung höher ist ist normal, sein Auto bewertet man auch immer besser als das des Nachbarn. Hier muss die Frage gestattet sein..."auf welche fachliche Basis bezieht sich ihre Bewertungsberechnung?". Zur Zeit ist es wirklich so, die Berechnungen nach den vorschriftsmäßigen Bewertungsregeln weichen enorm vom tatsächlich zu erzielenden Preis auf dem Markt ab. Natürlich gibt es auch Makler die "hoch" ansetzen um den Auftrag zu bekommen, mehr hört der Kunde ja immer gern. Er traut sich evtl. aber einfach zu, diesen Preis zu erzielen. Die höhere Einschätzung muss also nicht gleich negativ anzusehen sein. Ich habe selbst auch schon einige Immobilien über der Schätzung von ansässigen Banken und Kollegen verkauft. Klar, das dauert auch mal länger. Es sollte ein Preis auch nicht reduziert werden. Interessenten denken sonst..."abwarten wie weit es noch nach unten geht" und das wurde ja schon geschrieben, das "verbrennt" die Immobilie. Da ihr Verkauf aber ja zügig erfolgen soll, geht das auch fast nur über einen "interessanten" Kaufpreis, ein Höchstpreis schließt das wohl aus, es sei denn die Immobilie liegt in einer begehrten Lage. Hier muss einfach das Gefühl entscheiden, wer ihnen als Makler besser liegt. Fragen sie einfach nochmal nach den Bewertungsgrundlagen auf denen der Preis zustande gekommen ist und ob der/die Makler sich nicht auch zutrauen etwas mehr zu erzielen. Sollte die Nachfrage aber gering sein, dürfen sie das dem Makler nicht anlasten. Viel Glück wünsche ich ihnen.

Antwort
von Hartos, 27

Warum unbedingt mit Makler verkaufen..
Diese 7% Provision auf den Verkaufspreis schreckt viele ab ..

Habe auch ein Haus gekauft ohne das da ein Makler mit drin gehangen hat..

Ich glaube wenn man ein Haus ohne Makler verkauft ,geht das schneller weg ..

Die 7% Wucher die Käufer mehr bezahlen ,könntest du dann auch mehr auf dein Vorstellungspreis draufschlagen..

Ich würde mein Haus immer ohne Makler verkaufen

Kommentar von Colombo1999 ,

Eine Maklerprovision von 6% netto ( in Deutschland sind das 7,14 % brutto) sind rund um den Globus üblich und ein gerechtfertigter Maklerlohn. Wucher dagegen strafbar. Ich würde mir an Deiner Stelle meine Worte etwas genauer überlegen und nicht eine ganze Branche der Straftat bezichtigen.

Kommentar von Colombo1999 ,

Und noch ein zweiter Kommentar: die 7% dann auf den Kaufpreis draufzuschlagen, das hast Du sicher empfohlen, damit es dann schneller weggeht, oder?

Im Übrigen zahlt der Käufer dann auch auf diesen überhöhten Preis die Grunderwerbsteuer und die Notar- und Grundbuchgebühren.

Weiterhin riskierst Du bei einem überhöhten Preis, dass Kaufinteressenten ihre Finanzierungen nicht durchbekommen.

Du siehst also, wie geistreich Dein Vorschlag ist: er ist von Maklerhass getragen, aber nicht von Sachverstand.

Kommentar von Hartos ,

Hää was falsches gegessen..😂

Wer redet hier von Maklerhass🙈

Meine Meinung ist einfach das diese über 7% Provision völlig übertrieben ist,die kann sich ein Käufer sparen wenn er ohne Maklerprovision kauft..
Die 6% Grunderwerb kommen ja auch noch dazu..

Man braucht also nicht zwingend dringend einen Makler beim Hauskauf oder Verkauf richtig 👍

Meine Meinung dazu,musste mit Leben🍻👍

Kommentar von AchIchBins ,

Merken sie selbst wie unsinnig ihr "Beitrag" war?! Nicht? dann lesen sie mal, vll. hilft das. Sie sind ganz stolz darauf ihr Haus "günstig" ohne Makler gekauft zu haben. Sie empfehlen dem Fragesteller aber, 7 % auf den Vorstellungspreis draufzuschlagen. Sie Schlaumeier ;-), denn das hat der Verkäufer auf den von ihnen bezahlten Preis nämlich sicherlich auch getan und wahrscheinlich noch mehr, denn statistisch gesehen schätzen private Verkäufer ihre Immobilie ca. 20 % zu hoch ein. Das heißt, sie haben letztendlich zuviel bezahlt....lol. 20 % weniger bezahlt aber dafür 7 % an einen involvierten Makler, DAS wäre ein guter Kauf gewesen. Naja, zu spät, der Vorbesitzer ihres Hauses freut sich sicher einen "schlauen" Käufer gefunden zu haben und reibt sich sicher bei jedem Gedanken an sie die Hände. Zudem darf der Punkt "Sicherheit" nicht vergessen werden. Ein privater Käufer darf sich bei evtl. sichtbaren Mängeln dumm stellen, ein Makler nicht, das kann im schlechtesten Fall teuer werden.

Kommentar von Hartos ,

Falsch..
Wer sagt denn das ich vorher nicht ein Sachverständigen der max 500€ kostet hinzugezogen habe um den Wert des Hauses und Mängel abzuschätzen..  Sagen wirmal  bei einem Wert von 300.000  spare ich somit 20.500€ 🤓

Das ist das erste..Das zweite ist das Käufer eher Interesse an Häusern haben die ohne Maklerprovision verkauft werden ..

Wenn man sich vorstellt man zahlt 21.000€ für 30min wenn überhaupt Haus und Garten vorstellen dann frag ich mich warum soll man in welcher Relation das steht ..

Und das mit dem draufschlagen ist einfach so gemeint ,wenn ein Käufer bereit ist eine Maklerprovision von 21000 zu zahlen ,dann ist er bestimmt auch bereit mehr für ein Haus auszugeben ,aber dann zum Vorteil des Verkäufers...

Und die Frechheit eigentlich an dieser Maklerprovision ist einfach ,warum zahlt das der Käufer,was soll denn sowas ,hab ich als Käufer einen Makler beauftragt ..NEIN..
Das hat wenn schließlich der Verkäufer zu zahlen,was eigentlich schon so sein sollte,aber nicht passiert..

Habe nichts gegen Makler ist auch nur ein Job,aber diese Wucherprovision lächerlich ..Da reichen 1% auch was eigentlich vom Verkäufer zu übernehmen wäre..

Meine Meinung bleibt ,man braucht keinen Makler ob Kauf oder Verkauf

Antwort
von waldschrat69, 7

Es könnte sein, dass der Makler, der weit über den Preisvorstellungen der Anderen liegt das nur tut um die Anderen aus dem Feld zu räumen. Sobald er dann den Auftrag hat reduziert er dann nach und nach den Preis. Also Taktik!!

Ich würde keinen Alleinauftrag geben.

Antwort
von Fischmehl, 19

einen der ersten beiden nehmen, wenn es schnell gehen soll

für einen makler ist umschlaggeschwindigkeit wichtiger als maximale provision jedes mal zu generieren

sie verkaufen häuser lieber schneller als für mehr geld

die ersten beiden werden dir so einen preis genannt haben, wofür sie es schenll verkaufen wollen

wenn ich anhand dieser informationen aus dem bauch entscheiden müsste, würde ich sagen, dass der dritte unseriös ist

er will auf jeden fall den auftrag und erzählt dir irgendetwas, von dem er glaubt, dass du es hören willst

dann versucht er es paar monate zu vekaufen udn sagt dir dann, dass du jetzt mit dem preis doch runter muss

aber ist halt geraten

nimm einen der ersten beiden und sag ihnen, du willst 10-20.000 mehr oder was du halt haben willst

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten