Hausverkauf: Darf Makler für Erstkontakt Geld verlangen?

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5 Antworten

Nein, auf keinen Fall ist das legitim. Suche dir einen seriösen Markler.

Seine Bezahlung erhält er am Ende abhängig vom Kaufpreis.

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Ich denke, dass hier zwischen der Provision, die der Makler mit Unterzeichnung des Kaufvertrags erhält, und einer Aufwandsentschädigung unterschieden werden muss.

Eine Provision erhält der Makler erst dann, wenn aufgrund seiner Vermittlungstätigkeit, bzw. aufgrund eines Nachweises, ein Kaufvertrag über die Immobilie zustande kommt.

Was Du hier allerdings erst einmal in Anspruch nehmen möchtest, ist eine einfache Dienstleistung. Das heißt, der Makler soll einschätzen, ob der von Dir beabsichtigte Verkaufspreis realistisch ist.

Um das festzustellen, muss der Makler natürlich entsprechende Unterlagen, bzw. Vergleichsobjekte prüfen, was Zeit und ggfs. auch Geld kostet.

Da hier dann aber die Gefahr besteht, dass er trotz seines Aufwandes keinen Maklervertrag erhält, lässt er sich das einfach vergüten.

Entgegen der Aussage der anderen User ist diese Forderung also durchaus legitim und auch nicht unseriös.

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Kommentar von Tankgirl34
09.02.2016, 09:48

Aber wie läuft das denn normalerweise ab? Der Makler muss mir doch ohne große Recherche sagen können, ob meine Preisvorstellung halbwegs realistisch ist. 

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Naja was die Makler dürfen und was nicht ist eine Sache...Sie tun es in Berlin und Brandenburg trotzdem, weil sie da im Moment machen können was sie wollen.

Ich gehe mal davon aus, dass ein Haus in Brandenburg (in einer schönen Lage) momentan sehr viel mehr Geld wert ist...

Ich würde dahin gehen und solange du nichts unterschrieben hast bei dem Makler darf er dir auch keine Rechnung stellen bzw musst sie dann nicht bezahlen.

Ich stehe momentan auf der anderen Seite (ich möchte kaufen) und auch ich muss mich immer wieder verpflichten zu zahlen falls ich abspringe und er andere Käufer dadurch verliert, das ist eine Grauzone und wie gesagt momentan können die Makler sich hier in der Gegend alles aussuchen

Einen Alleinauftrag würde ich aber eh nicht vergeben...

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Die Bezahlung eines Maklers ist von seinem Beitrag zum Erfolg abhängig. Dass er sich seinen Beruf wählte, als er noch alles und jeden ausnehmen durfte, ist sein Problem, nicht deines. Solange also kein Erfolg, also in dem Fall kein Verkauf, vorliegt, bekommt er auch kein Geld. Einen Alleinauftrag strebt er an, damit er sich die Provision nicht mit anderen teilen muss.

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Kommentar von ChristianLE
09.02.2016, 09:20

Im vorliegenden Fall geht es aber nicht um eine erfolgsabhängige Provision, sondern um die Vergütung einer Dienstleistung.

Der Fragesteller will vom Makler den Wert der Immobilie schätzen lassen und dieser möchte diese Dienstleistung vergütet haben.

Oder anders: Wenn dort anstatt "Makler" das Wort "Sachverständiger" stehen würde, wäre deine Antwort dann die selbe?

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Nein, er darf nicht einfach für ein Treffen Geld verlangen

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