Hausverbot für einen Freund, den Vermieter nicht leiden kann?

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7 Antworten

Er sagt entweder ich akzeptiere seine Hausregeln oder kann ausziehen. Ich nehme an, er hat dazu keine rechtliche Grundlage.

Das nimmst du richtig an: Mit Vermietung hat der VM sein Hausrecht aufgegben. Dein Freund kann dich so oft und lange besuchen, wie er sich keine Sachbeschädigung oder verbaler oder körperlicher Gewalt zu Schulden kommen liesse, die den VM zu einem polizeilichen Platzverweis berechtigen würden.

Dass euch der VM aber legal das Leben zur Hölle machen kann und du demnächst freiwillig umziehst oder jede Kleinigkeit abmahnt, die in Summe demnächst zu einer Kündigung berechtigen, steht auf einem anderen Blatt.

G imager761

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Das Hausverbot ist unwirksam.

Hier Infos dazu http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/h1/hausverbot.htm

Das Haus hat mehr als 2 Wohnungen, folglich kann Dir der Vermieter auch nur aus wichtigem, rechtlich zulässigem Grund kündigen.

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Das geht den Hauswirt nichts an, solange er nicht in Deiner Wohnung oder im Haus randaliert oder sonstwelche ungesetzlichen Dinge unternimmt. Ob er wegen einer anderen Geschichte Probleme mit ihm hat(te), hat nichts zu sagen. In einer Hausordnung kann man Mieter und deren Besucher bestenfalls zur Einhaltung der Hausordnung auffordern, aber keine Besuche verbieten.

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wen Du in Deiner Wohnung empfängst, geht Deinen Vermieter nichts an.

Du allein hast das Hausrecht in der gemieteten Wohnung . Ein Hausverbot seitens des Vermieters ist nicht zulässig und rechtfertigt schon lange keine Kündigung.

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Da hast du Recht, wer dich in deiner Wohnung besucht geht deinen Vermieter absolut nichts an.

Würde ich ihn eventuell schriftlich darauf hinweisen und auch darauf verweisen, dass entsprechend haltlose Drohungen bezüglich der Kündigung deines Mietvertrages zu unterlassen sind.

Weiterhin einfach mal an den Mieterschutzbund wenden und beraten lassen.

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Benimmt sich der Besucher massiv daneben (Randaliert, bedroht andere, …) kann ihm auch ein Hausverbot erteilt werden. Sonst nicht. Vielleicht hilft dir dieser Link:  www.immobilien-einblick.de/hausordnung

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darf er nicht.

wenn du irgendwo zur miete wohnst, ist das mehr als nur eine dienstleistung, die vom vermieter geändert oder unterbrochen werden kann.

deswegen die strengen kündigungsregeln. (ne familie auf die straße setzen ist kaum möglich, was glaubst du, warum gebäudespekulanten erst mal die heizung kaputtgehen lassen, damit mieter freiwillig gehen)

besuch deiner freunde in deiner wohnung darf er nicht unterbinden, das it deine privatsphäre und der weg zu deiner wohnung führt nicht durch sein schlafzimmer.

auch wohnt er ja nur zufällig im gleichen haus, euer mietverhältnis wäre ja kein anderes, wenn er woanders wohnen würde.

mieterschutzbund ist gut, die haben eine beratung, die dir auch noch die entsprechenden grundsatzurteile raussucht.

viel glück

ps
es gibt schon immer solche pfeifen. mich hat mal der unterhalb meiner freundin wohnende (ver)mieter spätabends an der tür angesch*ssen, weil ihm meine stiefel nicht gefallen haben (die er, zugegeben, beim laufen gehört hat). ich hab ihn ausgelacht und er wollte mich deswegen überreden, mich vor dem haus mit ihm zu prügeln. herr kurz hiess er auch noch, und nomen erat omen  XD

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