Frage von Razer20, 189

Hausverbot bei lidl?

Hallo , heute als ich wie immer bei lidl einkaufen war , drengelte sich ein ungeduldiger kunde nach vorne , wass mir nicht passte und sprach ihn an dass er nach hinten gehen solle und sich normal wie jeder andere anstellen soll (normaler ton) . Dan fing der kassierer an sich für den drengler einzusetzen und sagte dass er vorher schon hier war . Was mich aber nicht gerade erstaunt hatte . Ich war an dem tag schon zum 2 mal da , ich drengle mich trotzdem nicht vor ( es geht auch ums prinzip ) !! Nach einer ca . 2 minütigen disskussion mit dem kassieren kam ein filialleiter der mir nach meinem versuch mich zu beschweren meinen einkauf wegnahm und mir hausverbot erteilte ! Ohne etwas zu fragen oder sagen lassen !! Dies will ich mir nicht gefallen lassen und will zum rechtanwalt ! Handle ich richtig ??? Danke für eure hilfe !!!

Antwort
von konstanze85, 76

Ich nehme an, dass die Verkäuferin ihn kurz zuvor bereits abkassiert hatte und er ggf. etwas vergessen hat, was er erst beim Abkassieren gemerkt hat.

Es kommt nicht selten vor, dass die Kassiererin dann aus Kulanz sagt, dass man sich dann nicht nochmal lange anstellen muss, sondern gleich vorkommen kann.

Ist mir auch schon oft passiert, sowohl als diejenige, bei der sich vorgedrängelt wurde, als auch diejenige, die sich vordrängeln durfte, in Absprache mit der Kassiererin.

Einen Gang zum Anwalt fänd ich in diesem Fall recht lächerlich und auch wenig erfolgversprechend.



Kommentar von BalTab ,

Das hätte die Kassentusse aber auch dann erklären können. Ändert aber nix dran, das da mmer noch vordrängeln ist, und unverschämt. Ich reg mich auch immer über Leute auf, die ihre Zeugs auf das Kassenband werfen und dann nochmal in den Markt laufen, und noch einen Ladung Zeugs holen.

FALLS das s ogew3ewasen sien sollte, wie du vermutest, hätte die Kassierin daruf hinweisen sollen ,das der Kassiervorgang noch nicht abgeschlossen ist. War der abgeschlossen, hat der andre Kudne Pechegehabt und gehröt hinten in die Schlange.

Kommentar von konstanze85 ,

Das bestimmt aber nicht der Kunde. Die Kassiererin hat das Recht das dem Kunden aus Kulanz anzubieten.Darüber muss sie auch niemanden informieren. Sie hat sich ja in Deinem Beispiel dann für den Kunden eingesetzt und ihn vorrangig abkassiert, das reicht doch.

Es ist auch das gute Recht jedes Kunden, der seine Waren schon auf das Band gelegt hat, und dem einfällt, dass ihm doch noch was fehlt, nochmal schnell in den Markt zu gehen, um das noch zu holen und e zu seinen Sachen auf das Band zu legen, wenn er eh noch nicht an der REihe ist. Das hält auch niemanden auf, weder andere Kunden, noch die Arbeit der Kassiererin.

Und wenn Du im Laden auch so abfällig warst, wie hier gerade (Kassentusse), wäre allein damit schon ein Hausverbot gerechtfertigt.

Du regst Dich über nichts auf.

Antwort
von 123Florian321, 104

Das mit dem Rechtsanwalt würde ich lassen, bestraf sie doch einfach damit, dass du nicht mehr dort einkaufst...

Wenn es sich so zugetragen hat, wie du beschreibst (und ich will dir damit nichts unterstellen), bist du definitiv im Recht, allerdings eher nicht gesetzlich, der Filialleiter dürfte das denke ich sogar ohne Begründung machen.

LG Florian

Antwort
von linny85, 82

Klar, ein Anwalt kann in diesem Fall der richtige Ansprechpartner sein. Vorher würde ich allerdings versuchen, den Fall telefonisch an der Lidl-Kundenhotline zu lösen. Die Nummer dafür steht im Internet.

Antwort
von Nemesis900, 85

Da kann dir auch kein Rechtsanwalt helfen. Der Filialleiter kann dir Hausverbot erteilen wie er will, dafür braucht er noch nicht mal einen Grund.

Kommentar von BalTab ,

FALSCH!

Kommentar von Nemesis900 ,

Könntest du deine Behauptung auch begründen bzw. auch nur mal sagen was angeblich falsch sein soll?

Antwort
von Chewbaccat, 76

Verdrängen in diesem Sinne ist keine Sache gegen die du in dem Falle was tun kannst.
Die Menschen die dort arbeiten haben das Hausrecht und damit muss man sich abfinden.

Kommentar von delltaflo ,

Stimmt nicht. Das ist kein Grund für ein Hausverbot, er hat nichts kaputt gemacht, und auch niemanden Beleidigt. Und ein Filianleiter kann kein Hausverbot geben, Rechtlich gesehen. Das muss schriftlich sein, oder Mündlich wen ein Polizist vorhanden ist. Das muss das alles in der Zentrale und die Unterschreiben dann das. 

Kommentar von Feederprince ,

selbstverständlich ist der filialleiter dazu berechtigt, hausverbot auszusprechen

denkst du, die zentrale möchte sich mit hausverboten rumschlagen?

das interessiert die einen shicendreck, dafür genau ist der filialleiter da

und der rest ist auch hohle shice

Antwort
von delltaflo, 62

Also ein Anwalt bringt nichts. Schreib ein Mail mit der ganze Geschichte bei Kundendienst, oder Zentrale. Und du wirst sehn das wirt für Sie böse sein. Kenne es aus eigene Erfahrung hehe. 

Antwort
von DJFlashD, 61

Für solche unnötigen Streitereien haben die eben keine Zeit, ist Ja auch unangenehm für andere Kunden... Also ab jetzt In Aldi gehen und aus ner Mücke keinen Elefanten machen ;)

Antwort
von GoldMoralAnwalt, 53

Lass den Gang zum Anwalt. Ist Geldverschwendung. Ein Hausverbot bei Supermärkten muss nicht begründet werden.

Sofern sonst gegenüber dir keine Straftaten verübt worden sind, musst du es so hin nehmen.

Moralisch verstehe ich dich aber zu 100 % .

Kommentar von BalTab ,

Doch, MUSS ES!

Kommentar von GoldMoralAnwalt ,

Nein. Spam woanders.

Antwort
von BalTab, 41

Wozu einen Rechtsanwalt? der kostet Geld!

Wenn das so war, wie du beschrieben hast, ist das Hausverbot ungültig. Bei Privaträumen ist ein Hausverbot ohne jegliche Begründung möglich, bei öffentlich zugänglichen Räumen, wie halt auch ein Geschäft, muss das Hausverbot begründet sein!

ZB mit der Störung des Betriebsfriedens

Hinsichtlich des Betretens von Gebäuden ist anerkannt, dass der
Eigentümer grundsätzlich frei ist, zu entscheiden, wem er Zutritt zu
seinem Eigentum gewährt. Anders verhält es sich jedoch, wenn er z.B. ein Geschäft für den allgemeinen Publikumsverkehr eröffnet und damit zum Ausdruck bringt, dass er an jeden Kunden Leistungen erbringen will. Er erteilt in diesen Fällen generell und unter Verzicht auf eine Prüfung im Einzelfall eine Zutrittsbefugnis, solange und soweit der Besucher, insbesondere durch Störungen des Betriebsablaufes, keinen Anlass gibt, ihn von dieser Befugnis wieder auszuschließen (BGH NJW 1994, 188 f.
m.w.N.).



http://www.ferner-alsdorf.de/rechtsanwalt/zivilrecht/verbraucherrecht-zivilrecht...

Kommentar von GoldMoralAnwalt ,

Das gilt für Jobcenter, Finanzämter, Bürgerämter usw., aber nicht für Supermärkte.

Kommentar von BalTab ,

SELBSTVERSTÄNDLICH gilt das auch für Supermärkte! Oder hat du dort eine Einlasskontrolle?


ein Geschäft für den allgemeinen Publikumsverkehr


G E S C H Ä F T !!! Kannst du LESEN? Offenbar nicht! Was SONST ist ein Supermarkt, wenn kein Geschäft??????


Lies doch einfach mal den Link, bevor du so eine Müll postest!

DA GEHT ES EXPLIZIT UM HAUSVERBOT IN SUPERMÄRKTEN!



Vor langer Zeit, in den 60ern, war es noch Usus, dass der
Supermarkt-Betreiber machen darf was er möchte beim Thema Hausrecht und in freier Willkür entscheiden durfte: „Du kommst hier net rein“ (OLG Celle in OLGZ 72, 281 und OLG Hamm in BB 1964, 939). Die Zeiten sind heute vorbei, ich zitiere das Landgericht Bonn (10 O 457/99):




Kommentar von GoldMoralAnwalt ,

Laaangweilig.

Kommentar von BalTab ,

Beleidigt, weil du Unrecht hast? Warum hat du eig einen "anwalt" im nick, wenn du keine Ahnung von Recht hast?

Antwort
von MarcelDavis321, 64

Yoa aber die Frage ist ob es das Geld wert ist, was man für den Anwalt bereitstellen muss.

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