Frage von psychopathin5, 155

Haustiere verboten - Wohnung mieten, kann man den Vermieter vielleicht noch umstimmen?

Wir suchen grade eine Wohnung allerdings darf man (bei denen die mir gefallen) keine Haustiere haben. Wir haben aber einen Dackel, er hört und er riecht auch nicht. Kann man den Vermieter vllt doch umstimmen oder ist das nicht möglich?

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 44

Hallo,

du musst das auf jeden Fall versuchen, denn auch, wenn ein generelles Hundeverbot im Mietvertrag nicht mehr rechtens ist, bedeutet dies nicht automatisch, dass die Hundehaltung erlaubt, bzw. genehmigt werden muss.

Das heißt nur, dass beim Vermieter nachgefragt werden muss (kann, sollte), dieser aber durchaus mit gutem Grund die Hundehaltung ablehnen kann.

Hat man also einen Hund, muss die Haltung vorher abgeklärt und schriftlich im Mietvertrag fixiert werden - sonst wäre das ein Grund für eine fristlose Kündigung - oder eben ein Hund im Tierheim mehr.

Ich würde entweder sofort nach einer Hundehaltung fragen, oder aber, wenn es kaum solche Wohnungen gibt, mir die Wohnung anschauen und wenn der Vermieter nett ist und die "Chemie" stimmt, freundlich die Rede darauf bringen.

Gutes Gelingen

Daniela

Antwort
von neununddrei, 46

Ich würde fragen.
In meiner Wohnung stand auch Hundehaltung untersagt, da ich aber wusste das der Vormieter 2 hatte, habe ich nachgefragt und es war kein Problem.
Also kann durchaus prophylaktisch gedacht sein.

Antwort
von vollbusige Blondine, 72

Du kannst es versuchen, die Wahrscheinlichkeit eines Einlenkens ist aber klein.

Hat er mehrere Wohnungen, muss er alle Mieter gleich behandeln. Hat er nur diese eine Wohnun, lässt er vielleicht mit sich reden. Allerdings befürchte ich, dass es eher auf ein Nein hinauslaufen wird...

Antwort
von HikoKuraiko, 41

Du kannst versuchen mit dem Vermieter zu reden, aber umstimmen werdet ihr die wohl nicht bekommen. Meist hat es einen guten Grund warum sie die Haltung von Hunden und/oder Katzen verbieten (Kleintiere wie Meerschweinchen, Kaninchen, Vögel, Hamster usw können nicht verboten werden)

Antwort
von SusanneV, 45

Stellt ihm den Hund vor, vielleicht ändert er dann seine Meinung. Wenn nicht, müßt ihr Euch was anderes suchen.

Antwort
von lordy20, 73

Einfach mal mit dem Vermieter reden und am besten den Dackel gleich mitnehmen, damit der Vermieter sieht, wie sich das Tier verhält.

Es liegt aber beim Vermieter, ob er euch die Erlaubnis erteilt bzw. euch als Mieter annimmt.

Antwort
von Shany, 44

Fragen kostet Nichts

Aber wenn seine Meinung feststeht steht sie dann eben fest

Antwort
von anitari, 87

Ein generelles Haustierverbot wäre unwirksam.

Allerdings sollte man auch dann den Vermieter um Zustimmung zur Hundehaltung bitten.

Denn die Haltung ohne Zustimmung kann im E-Fall die Kündigung zur Folge haben.

Kommentar von MKausK ,

Natürlich kann der Vermieter dir wegen eines Hundes kündigen. Nur ist diese Kündigung nicht Rechtens sofern der Hund Teil einer medizinisch begründeten Heilmassnahme ist- Wichtig ist das der Hund nicht kläfft oder Nachbarn beisst, denn dann muß dieser Hund durch einen anderen ersetzt werden oder man muß ausziehen, da der Hund stört. Stört der Hund nicht, gibt es keinen Grund zur Kündigung.

Kommentar von dsupper ,

Verbreite hier doch nicht reihenweise diese falschen Angaben. Du kannst sie zwar noch 100 mal wiederholen - aber dadurch werden sie rechtlich nicht richtiger.

Nur einen Blindenführhund, der ein rechtlich anerkanntes medizinisches Hilfsmittel ist, muss ein Vermieter IMMER dulden. Alle anderen Hunde nicht, auch keine für Einsame und Trauernde, selbst Therapie- und Assistenzhunde sind nicht zwingend zu erlauben!

Kommentar von MKausK ,

Das ist falsch ein Hund der Dir vom Arzt verschrieben worden ist, kann sogar steuerlich abgesetzt werden, ich habe ein dreifaches Selbstmordattentat in Israel mit bekommen 13 Tote 400 Verletzte das älteste Todesopfer war 19 Jahre, alles Schüler. Ein Hund hat mir bei der Verarbeitung besser geholfen als mein Therapeut der auch sehr gut gewesen ist.... kein Vermieter hätte mir den Hund weggenommen, verlass Dich drauf nur über meine Leiche

Kommentar von dsupper ,

Noch einmal: Es gibt KEINE Hunde, die ein Arzt verschreiben kann - NUR den Blindenführhund!!

Lies mal den entsprechenden Katalog für medizinische Hilfsmittel - dann bist du klüger.

Kommentar von MKausK ,

Die Krankenkasse bezahlt das nicht, das ist ein Privatrezept, das vom Finanzamt akzeptiert wird, also amtlich abgesegnet ist

Kommentar von dsupper ,

Dann solltest du dich mal darin üben, dich richtig auszudrücken!

Wenn etwas verschrieben wird - dann zahlt das die Krankenkasse - dann hätte also die KraKa den Hund bezahlen müssen. DAS gibt es aber eben nur bei einem Blindenführhund.

Auch ein Privatrezept kommt hier nicht zum Tragen, denn auch das gilt nur für verschreibungspflichtige Medikamente/Hilfsmittel. Dazu zählt ein Hund (außer dem besagten Blindenführhund) aber NICHT! Ein Arzt kann eine Hundehaltung befürworten - ist aber für einen Vermieter nicht bindend!

Kommentar von MKausK ,

Mein Vermieter hat das akzeptiert, es gibt viele Medikamente die du nur auf Rezept bekommst, die Krankenkasse aber nicht bezahlt. Ich habe übrigens auch 3x die Woche Sauna verschrieben bekommen, blaues Rezept 5% deines Einkommens mußt du in deine Gesundheit investieren, alles darüber hinaus gehende kannste absetzen, sofern ein Arzt das dir verschreibt, dazu gehört Hund, Sauna, Fitnessstudio, Tanzkurs alles was eine traurige Seele braucht um glücklich zu sein. Sauna und Fitnessclub kosten zusammen fast 2000,00 Euro

Kommentar von Berni74 ,

kein Vermieter hätte mir den Hund weggenommen, verlass Dich drauf nur über meine Leiche

Das ist aber dennoch keine Rechtsgrundlage.

Kommentar von MKausK ,

ein ärztlich verschriebener Hund ist eine Rechtsgrundlage

Kommentar von dsupper ,

Nein, das ist er nicht! Und wie gesagt, ärztlich verschrieben werden nur Blindenhunde - auch keine Sauna, kein Tanzkurs und kein Fitness-Studio!

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 6

Du kannst ihn fragen. Bleibt er dabei, dann mußt Du wohl oder übel eine andere Wohnung suchen.

Antwort
von dogmama, 35

Kann man den Vermieter vllt doch umstimmen oder ist das nicht möglich?

das kommt auf den Vermieter an, müßt Ihr mal sprechen mit ihm!

Viel Erfolg!

Antwort
von Narva, 41

Nein und wenn Ihr trotzdem mit Hund einzieht ist er Ärger vorprogrammiert.

Kommentar von psychopathin5 ,

Hatten wir nicht vor.

Antwort
von Secretstory2015, 42

Fragen kostet ja bekanntlich nichts ;-) Stehe vor dem gleichen Problem, nur dass ich keinen Hund habe, aber mir auf Dauer einen zulegen möchte.

Antwort
von MKausK, 71

Ein Hund in Dackelgröße darf gesetzlich nicht verboten werden. Einfach einziehen, sich von einem Hausarzt attestieren lassen, das der Hund Teil einer therapeutischen Massnahme ist, (z.b. als Antidepressiva) und artig die Miete zahlen. Er kann euch wegen des Dackels nicht kündigen.

Der Kommentar hat unrecht, da gibt es ein Grundsatzurteil zu

Kommentar von LukaUndShiba ,

Jeder Hund darf verboten werden.

Das einzige was nicht verboten werden darf sind Vögel, Mäuse usw.

Kommentar von dsupper ,

ja, in deinem Link befinden sich Urteile zur Hundehaltung, aber in keinem steht, dass kleine Hunde nicht verboten werden dürfen.

kann auch nicht sein, denn das würde den gesetzlichen Bestimmungen widersprechen.

Hund ist Hund - das wird nicht an der Größe festgemacht.

Verboten ist es allerdings, in einem Mietvertrag grundsätzlich die Hundehaltung auszuschließen. Der Mieter muss immer die Möglichkeit haben, um diese Erlaubnis nachzufragen - die der Vermieter aber mit guten Gründen dann trotzdem durchaus ablehnen darf.

Kommentar von MKausK ,

Nein große Hunde können untersagt werden, bis glaube 40cm Schulterhöhe sind zu tolerieren. Viele einsame Menschen finden durch einen Hund Kontakt zu anderen Hundehaltern, und Hunde können wirklich trösten, ich kenne Ärzte die Hunde verschreiben. Dann kannst Du die Kosten anteilig sogar absetzen, als medizinischer Bedarf und kein Vermieter kann Dir verbieten zu gesunden und wenn du dafür einen Hund brauchst, dann hat der Hundenichtmöger Pech gehabt! Ach ja Blindenhunde sind auch wenn sie größer sind zu tolerieren

Kommentar von anitari ,

Nein große Hunde können untersagt werden, bis glaube 40cm Schulterhöhe sind zu tolerieren.

Nein, Hund ist Hund, auch einer der in die Handtasche paßt.

Behindertenbegleit- oder Blindenhunde ist ganz was anderes, davon ist in der Frage aber nicht die Rede. 

Kommentar von dsupper ,

@MkausK - Hund ist Hund - da kannst noch noch so viele falsche Behauptungen aufstellen.

Blindenhunde sich rechtlich gesehen keine Hunde, sondern ein medizinisches Hilfsmittel, ebenso wie ein Rollstuhl - daher IMMER und ÜBERALL zu tolerieren.

Kommentar von MKausK ,

Der Vermieter kann mit Ausnahme von Blindenhunden, große Hunde untersagen, mit der Begründung das er Angst vor Hunden hat. Gegen einen medizinische verordneten Seelentröster ist ein Vermieter machtlos. Kannste mir glauben, ich hatte jahrelang einen Hund und im Mietvertrag (uralt) steht Haustierhaltung verboten. Als der Vermieter meinte der müsste weg, hab ich ihm ein Attest zu geschickt und das war es dann....und der Hund war sogar größer als 40 cm

Kommentar von dsupper ,

Es gibt überhaupt keine medizinisch verordneten Seelentröster. Was du schreibst, ist absoluter Unfug!! Kein Arzt kann einen Hund verschreiben - die stehen überhaupt nicht im Katalog der rezeptpflichtigen "Medikamente" oder "Hilfsmittel".

Einzig einen Blindenführhund kann ein Arzt "verschreiben", damit die Kostenübernahme durch die Krankenkasse erfolgt.

Ansonsten KEINEN!!

Kommentar von MKausK ,

Die Dame hat einen Hund, jetzt brauch sie nur noch den Grund warum sie den hat. (Ärztliches Attest) und es gibt keinen Kündigungsgrund, sie ist auch nicht verpflichtet, ihre depressive Erkrankung vor Vertragsabschluss zu sagen, da es dann nämlich den Vertragsabschluss gefährden könnte. Und wer sich Psychopatin5 nennt wird sicher manchmal traurig sein, und Traurigkeit ist das erste Anzeichen einer depressiven Erkrankung und da sind nunmal Hunde eine der besten Therapien.

Kommentar von MKausK ,

@dsupper ob ein Hund einen Blinden begleitet oder einen Depressiven macht keinen Unterschied, wer aus Krankheitsgründen einen Hund braucht, braucht einen Hund und der Blindenhund ist ein Hund, halt einer mit einer Aufgabe und das gleiche gilt für Hunde die Einsame, Trauernde oder Depressive oder auch Autisten das Leiden erleichtern...Hunde werden auch bei Alzheimerpatienten eingesetzt, da sie den Weg nach Hause finden ... und dagegen wird kein Vermieter erfolgreich eine Kündigung aussprechen können, gegen ein solchen Freund auf vier Beinen

Kommentar von dsupper ,

Auch wenn du das meinst - es ist FALSCH!!

Ein Vermieter MUSS nur einen Blindenführhund dulden, weil das rechtlich gesehen eben KEIN Hund ist.

Alle Therapiehunde, selbst Assistenzhunde muss ein Vermieter NICHT dulden. Und mit den richtigen Argumenten kommt er damit sogar vor Gericht durch.

Kommentar von MKausK ,

Wenn ein Arzt Dir einen Hund verschreibt, wird der Vermieter den akzeptieren müssen. Wäre ja noch schöner, wenn ein Vermieter einem depressiv Erkrankten den Hund wegnimmt und der dann durch das geschlossene Fenster springt.....

Gesundheitsförderung  geht in Deutschland vor krankhaftem Machtgefahren, für daran Erkrankte gibt es Gummizellen

Kommentar von dsupper ,

Du schreibst schon wieder Unfug. Ein Arzt KANN überhaupt keinen Hund verschreiben.

Im Katalog der verschreibungsmöglichen medizinischen Hilfsmittel steht einzig und alleine der Blindenführhund!!

KEIN anderer Hund, kein Therapiehund, kein Assistenshund, kein Hund für Einsame und Traurige etc. pp.

Bitte erkundige dich, bevor du hier so falsche Aussagen in die Welt tönst.

Kommentar von MKausK ,

ich habe einen Hund  verschrieben bekommen und niemand hat sich daran gestört ausser Dir... es werden übrigens Hunde speziell für Demente und Alzheimererkrankte seit etwa 2 Jahren ausgebildet... scheint also Bedarf zu geben

Kommentar von MKausK ,

noch eine Anmerkung, ich bin durch Selbstmordattentäter die gebombt haben traumatisiert, mein Hund hat mir damals sehr geholfen meinen Lebenswillen zurück zu bekommen. Hätte mir mein Vermieter den wegnehmen dürfen, wäre die Gefahr sehr hoch gewesen, dass ich den sehr doof gefunden hätte  ...und ich vielleicht bei Verlust der Hündin ( eine Seele von Mensch) in seinem doofen Haus ein Gasexplosion ausgelöst hätte und dann wäre er kein Vermieter mehr gewesen, sondern Ruinenbesitzer

Kommentar von dsupper ,

Es kann sein, dass ein Arzt bei dir eine Hundehaltung empfohlen hat - VERSCHRIEBEN haben kann er ihn dir nicht! Wenn du das behauptest - dann hätte die Krankenkasse den Hund also bezahlt - dann erzählst du hier die Unwahrheit (wenn du in Deutschland lebst).

Kommentar von dsupper ,

Und wenn du hier solche Dinge schreibst, dass du eine Gasexplosion ausgelöst hättest, dann zeigt das schon, wessen Geistes Kind du bist! Und wie glaubhaft deine ganzen Ausführungen sind!

Kommentar von MKausK ,

das ist ein Privatrezept, die sind Blau, das musst du selber zahlen, also Hundekauf, Impfungen usw, wie auch Massagen die du Blau verschrieben bekommst, du kannst aber die Kosten, also auch das Hundefutter, Steuern und Tierarzt steuerlich geltend machen. Und zu kannst das deinem Vermieter zu senden, damit er aufhört zu nerven. Vor Gericht hat er dann keine Chance, das wird ihm jeder Anwalt bestätigen und wie ich 2001 drauf gewesen bin, interessiert heute niemanden mehr...mein lieber Hund ist auch schon Tod, ohne den hätte ich mich umgebracht und wenn der Vermieter mir blöde gekommen wäre den wahrscheinlich auch. ich war sehr krank damals

Kommentar von dsupper ,

ich glaube, so wirklich gesund bist du immer noch nicht! Wenn du schreibst, du hättest eine Gasexplosion herbeigeführt und deinen Vermieter umgebracht - dann klingt das für mich immer noch sehr krank! So denkt kein gesunder, psychisch stabiler Mensch! Und daher ist sicher auch zu entschuldigen, dass du hier ständig Dinge schreibst, die einfach nicht zutreffend sind.

Kommentar von MKausK ,

ich war damals auch kein gesunder Mensch , die genaue Bezeichnung war posttraumatische Belastungsstörung mit überlappendem paranoidem Kindheitstrauma mit psychotischer Ausprägung, das heißt im Klartext ich war manchmal 9 Jahre alt und hatte Halluzinationen. Drum wurde mir ja der Hund verschrieben, heute gelte ich als geheilt, leide nur noch an Depressionen und gehe 1 x im Monat zum Therapeuten, damals ging ich jeden Tag

Kommentar von MKausK ,

Noch eine Anmerkung als ich 9 war hat der Vater meines besten Freundes die ganze Familie umgebracht, das hatte ich verdrängt durch die toten Kinder beim Selbstmordattentat in Jerusalem kam das alles hoch, das nennt man überlappendes Trauma, ist ein seltener Befund - ich hatte ihn.

Kommentar von MKausK ,

und bei meinem Befund war ich damals gesichert egal was ich getan hätte nur gemindert oder gar nicht Schuld fähig gewesen. Und das sollte sich jeder Vermieter der seine Mieter nervt durchaus bewußt machen, das es sehr viele in Freiheit befindlich psychisch Erkrankte gibt, sind bestimmt 5 % der Bevölkerung. Leben und Leben lassen, das ist echte Weisheit. Ich bin damals niemals gewalttätig gewesen, ganz einfach weil man mich in Ruhe gesund hat werden  lassen.

Kommentar von psychopathin5 ,

Kommt mal runter. Und wieso sollten nur Hunde verboten sein wenn da steht "Haustiere - Nein". Das ist bescheuert.

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