Oder wird es eher da keine Wertsteigerung in Zukunft mehr geben?
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Das kann man nicht pauschal beantworten.
Wenn jemand eine Immobilie zum Eigennutz erwirbt, ist dies eine gute Sache, da er sich im Alter die Miete spart. Stell dir vor 100 m² Wohnfläche 10 € Kaltmiete + 3 € Nebenkosten=13 € Warmmiete =1300 €/Monat. Diese Geld muss dir erst mal als Rentner zur Verfügung stehen und das nur für die Miete.
Als Kapitalanlage ist es ganz klar ein Rechnung der eingesparten Steuern über die ganze Laufzeit.
Wichtig für beide Zwecke ist 1. die Lage der Immobilie und 2. der Kaufspreis.
Bei hauseigentumn geht man ja meist von einer Altersvorsorge aus. Wenn man genügend Eigenkapital hat, und die monatlichen Hypothekenraten so ausfallen, daß man bei Arbeitslosigkeit oder weniger Verdienst nicht gleich in Not gerät, ist es ein sehr gute und sichere Altersvorsorge/Geldanlage. Denn im Alter keine Miete zahlen zu müssen, hat bei geringer Rente große Vorteile. Man kann ja auch erst mal etwas kleineres kaufen und verdient sich dann soviel Geld, um es zum richtigen Zeitpunkt für etwas größeres wieder zu verkaufen. Oder man nimmt den Erlös für andere Dinge.
ich glaube nicht dass es eine gute geldanlage ist. verliert inzwischen sehr viel an wert. habe auch ein haus geerbt und war entsetzt wie wenig es nur noch wert ist. geldanlage in form von cash bringt wenigstens zinsen, und muss nicht ständig renoviert werden.

Als Vorsorge für´s Alter denke ich mal, ist ein Haus nach wie vor eine gute Geldanlage. Vorausgesetzt es ist bis zum Eintritt ins Rentenalter abbezahlt.

Auf die Dauer ist Wohneigentum die preiswertere Möglichkeit zu wohnen, da man nach einer gewissen Zeit fast nur noch die Nebenkosten zu tragen hat. Zu denken jedoch, dass man aus dem elterlichen Häuschen trgendwann Kapital schlagen kann, ist unbegündet und daher falsch. Das klappt nur in den sog. Boomtowns und selbst dort eher in Ausnahmefällen.
ich habe mal eine stellungnahme eines Finanzexperten gelesen, da hat er ausgerechnet, dass ein haus keine Wertanlage/Altervorsorge sei. Da ich mich mit Finanzberechnungen nicht so auskenne, konnte ich seine Berechnungen nicht nachvollziehen. Und schätze daher einfach mal ganz ideell die Möglichkeit nachts, wenn Männe arbeiten ist, meine Musik anzudrehen und Choreographien zu schreiben. :-) Und andererseits: Zeit ist auch Geld, oder?
In jedem Falle, wenn man es sich leisten kann. Geld oder andere Anlagen können verlorengehen, ein Haus oder Eigentumswohnung bleibt bestehen, auch wenn die Immobilien z.Zt. nicht so hoch bewertet werden, so kommt doch wieder eine andere Zeit und es wird wieder bergauf gehen. Auf der anderen Seite ist es auch von Vorteil, wenn man als Rentner in seiner eigenen Immobilien leben kann und keine Miete zahlen muss.
Vor kurzem war darüber ne TV-Sendung zu sehen.Leider is mir Datum und Name der Sendung nicht mehr erinnerlich. Die dort interviewten Fachleute kamen zu dem Schluß, daß mit großen Wertsteigerungen nicht mehr zu rechnen sei, eher Minderungen und zwar aufgrund der sinkenden Bevölkerungszahl in D. Klingt auch logisch: wenn 2020 nur noch 75 statt jetzt 82,4 Mio Menschen hier leben, dann werden weniger Immobilien zum Mieten und Kaufen nachgefragt werden.
wer sagt denn daß 2020 weniger Menschen in Deutschland leben werden? Das weiß niemand. Niemand weiß etwas über den Zuzug aus dem Ausland. Abgesehen davon leben seit 30 Jahren ca. gleichviele Leute ind Deutschland und trotzdem ist der Bedarf rasant gestiegen. Dies liegt unter anderem an den immer größer werdenden Ansprüchen. Wer lebt denn heutzutage noch mit 5 Leuten in einer 2 Zimmerwohnung, wie es vor 50 Jahren noch Gang und gebe war? Fachleute wissen rein gar nichts über die Zukunft. Befragungen vor 20 Jahren von Fachleuten haben nicht ändernd das vorhergesagt, was heutzutage gilt
Absolute Gewißheit gibt es nie. Ein halbes Jahr vor dem Zusammenbruch der DDR hätte auch niemand für möglich gehalten, daß die Zuwanderer aus der DDR den Wohnungs- und Arbeitskräftemarkt aufmischen würden - und das noch Jahre nach dem Beitritt der DDR. Aber: die Leute, die da sprachen waren keine Ahnungslosen, sondern ich geh davon aus, daß sie die Enwicklung seit langem beobachten. Da keine Art DDR mehr in unsrer Nachbarschaft existiert sehe ich nicht, woher eine massive Zuwanderung kommen soll. Die ist auch bei der Masse der Wähler gar nicht erwünscht - außer bei einigen Multikultifans. Bei den immer größer werdenden Platzansprüchen pro Wohnung oder Kopf geb ich dir Recht! Es kommt ja nicht von ungefähr, daß in D jeden Tag 93 Hektar Fläche zugebaut wird, obwohl die Bevölkerung stagniert. Außerdem: siehe Mismid; ist natürlich von der Lage der Immobilie abhängig.
das ist Ortsabhängig.. in Ballungsgebieten steigt der Wert eher in ländlicher eher nicht... ansonsten befrage das Orakel
Das selbstbewohnte Haus als Eigentum wäre natürlich keine ertragsbringende Geldanlage, sondern höchstens eine Anlagealternative.
Wenn das Haus zu groß wird, weil nicht mehr so viele Familienmitglieder drin wohnen, dann entsteht das Problem des ungenutzten Wohnraums (der sich oftmals nicht separat vermieten läßt).
Andererseits erspart Dir das selbstgenutzte Objekt die Netto-Mietsteigerungen. Die Nebenkosten hast Du so oder so am Bein. Allerdings kommen auch bei einem selbstgenutzten Eigenheim irgendwann Instandhaltungsaufwendungen auf Dich zu.