Frage von Wassereisschnee, 108

Hausbau, wie den Partner absichern?

Hallo, wir werden kommendes Jahr ein Haus bauen/kaufen. Die Finanzierung läuft nur über Person A, daher kommt auch das meiste EK. Wir sind nicht verheiratet, es gibt ein Kind aus vorheriger Zeit von Person B, welches auch im gemeinsamen Haushalt lebt. Jetzt stellt sich für uns die Frage, wie man das mit der Absicherung am besten handhaben kann. Person B verzichtet auf Grundbuch Eintrag, wird aber Summe x monatlich dazu steuern um das Haus in 15 Jahren abbezahlt zu haben. Was ist die beste Möglichkeit? Einen "Mietvertrag" zwischen Person A und B mit Summe x monatlich? Beim Notar eine Mit-Grundschuld eintragen lassen, dass beide gemeinsam haften, im Falle einer Trennung, so lange bis eben das Haus fertig bezahlt ist?

Die Summe welche Person B monatlich beisteuert, gleicht die einer Warmmiete. Im Fall einer Trennung, wäre es immer noch möglich Summe x an Person A zu bezahlen und im Trennungsfall ggfs eine Mietwohnung zu beziehen.

Sollte Person B eventuell doch im Grundbuch eingetragen werden? Im Falle das in 20 Jahren eine Trennung vollzogen wird und Person B quasi die Hälfte des Hauses gehört? Eventuell zahlt Person B dann Person A aus?

Für uns ist es wichtig, dass Person A abgesichert ist, natürlich auch Person B, für denn Fall das A eine andere Person kennenlernt und B quasi auf die Straße setzen möchte oder andersrum sich Person B einfach aus dem Staub macht. (Man hofft es natürlich nicht aber man weiß es schließlich nie, auch wenn man 10 Jahre liiert ist)

Fragen über fragen, es wäre nett ein paar Anregungen oder Möglichkeiten zu erfahren. Ggfs auch ein Hinweis ob man sich mit solchen Dingen lieber an einen Anwalt oder direkt an einen Notar wenden soll/kann.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von zonkie, 24

Habe ähnliche Situation. A bekommt Darlehen B nicht weil befristeter Arbeitsvertrag.

Die bevorzugte Lösung war Grundbucheintrag 50/50 und separaten Vertrag untereinander in dem die Finanzierung geregelt ist. Also Kosten jeweils 50/50 zu tragen, und im Fall einer Trennung Vorkaufsrecht für den entsprechend Anderen. Ablösung vom Darlehen durch Verkauf bzw Ankauf des anderen und Aufteilung enstandender Mittel ebenfalls 1/2. Das muss dann auch kein Notar teuer Vorlesen aber man kann sich da von einem Anwalt helfen lassen das sollte billiger sein.
Eventuell ist in dem Ansatz auch was für dich dabei ^^

Antwort
von nordseekrabbe46, 43

Da müßt ihr euch einigen, und diese Vereinbarung beim Notar mit in den Kaufvertrag reinschreiben lassen

Kommentar von Wassereisschnee ,

Danke. Wir sind uns einig, bezüglich der Kosten und im Falle einer Trennung. Können wir dies am Tag des Notartermins wo es um das Haus geht ebenfalls mit eintragen lassen oder benötigt dies einen extra Notar Termin / Vertrag?

Antwort
von DerGeodaet, 9

Hallo zusammen,

ich würde zu einem Notar gehen und mich beraten lassen. Zu 98 % braucht Ihr ja eh einen Notar.

Antwort
von JanRuRhe, 23

Die Frage ist: ist Person B Mieter oder kaufen/ finanzieren beide das Haus zusammen?

Kommentar von Wassereisschnee ,

Person B bezieht das Haus gleichzeitig mit Person A. Es gibt keine Einliegerwohnung. Der Gedanke mit einem Mietvertrag war nur eine mögliche Idee um den anderen abzusichern. Ob das tatsächlich machbar oder logisch ist, versuchen wir grade hier rüber herauszufinden.

Die Finanzierung läuft nur über Person A.

Kommentar von JanRuRhe ,

Personen A und B müssen sich 100% einig sein, was sie tun und was im Falle einer Trennung und im Falle eines Todes etc das Ziel sein sollte.
Es geht um viel Geld im Laufe der Jahre. Denkt mal 40 Jahre weiter.

Kommentar von Wassereisschnee ,

Wir haben uns für eine Lebensversicherung entschieden, allerdings diesbezüglich noch keine weiteren Überlegungen getroffen.
Da wir noch ca 3-4 Monate Zeit haben bis es los geht.

Kommentar von JanRuRhe ,

Viel Glück! Vielleicht habt ihr die Partnerschaft Eures Lebens vor Euch und erzählt in diesem Haus den Urenkeln etwas von gute-frage.net :-)

Antwort
von robi187, 33

du must sowieso zum notar, dort kannst du dich beraten lassen.

ansonst würde ich immer die verbraucherzeintale hören was die empfehlen?

wieso soll der mietzahler im grundbuch stehen?

Kommentar von Wassereisschnee ,

Hallo, an die VBZ haben wir noch nicht gedacht, danke.
Das mit dem Mietzahler im Grundbuch war ein Gedanke um diese Person ggfs auch abzusichern. Es wird ein Einfamilienhaus, aber ohne Einliegerwohnung. Ist solch eine Idee mit dem Mietvertrag untereinander eigentlich sinnvoll?

Kommentar von robi187 ,

oh ihr wohl alles super machen? dann rede mit orgas die erfahrung haben. das sind sozialarbeit / schuldenberater, oder juristen.

der eigentümmer soll haften, der mieter soll meite bezahlen und hat das risiko wie jeder mieter. das finde ich klar.

ansonst ist für mich vertauensarbeit das wichtigste.

dabei soll geben und nehmen ca ausgegichen sein? wenn eine störung komme dann sollte man dieses miß-trauen eine möglichkeit geben wieder zum vertauen zu wandeln?

nur wenn die vertauensbasis stimmt kann man auch zusammen leben? dazu ist es nötig dass alle mal was zurrückstecken dürfen?

aber das ist meine meinung nach viele jahrzente ehe

denn das leben ist immer im wandel?

Kommentar von Wassereisschnee ,

Netter Anfang, wenn eine Vertrauensbasis nicht vorhanden wären, würde man solch einen Schritt nicht gemeinsam wagen, oder? Abgesehen von Menschen mit wenig logischen Verstand. Das Leben sollte immer ein geben und nehmen sein - selbstverständlich im Gleichstand.

Kommentar von robi187 ,

ich wollte damit nur sagen man kann nicht alles regeln? aber die vertauensarbeit wird oft vergessen:

und diese finde ich wichtig.

Antwort
von Grammatikus, 10

Vom Schiff aus, kann man diese komplexe Frage nicht beantworten. Legen Sie diese einem Anwalt vor. Es geht vor allem auch um eine Absicherung beider Partner im Falle einer Trennung.

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