In unserem Gymnasiums werden kaum Hausaufgaben aufgeben. Die Lehrer erklären uns: "Ihr sollt schon früh lernen, selbständig zu arbeiten."
Das klingt zunächst nachvollziehbar. Aber: Wenn ein Lehrer seine U.-Stunde beendet hat, läßt er uns ohne Hausaufgaben zurück. Nun soll sich also jeder selber den U-Stoff zuhause nochmals anschauen. Prima. Was aber, wenn wir Übungen machen wollen, um das Gelernte zu festigen?
Chemie, Physik, Deutsch, Englisch, Latein, Geschichte, .... bei uns immer dasselbe: Der Lehrer steht vorne und redet und redet und redet. Manchmal werden Fotokopien verteilt, schlecht gestaltet, oft ohne Zusammenhang. Man weiß als Schüler oft nicht, was genau denn nun wichtig ist und was man üben/lernen soll.
Ich wünsche mir Hausaufgaben, die besprochen werden (od. Lösungsblatt).
Wie macht Ihr das in Eurer Schule? Habt Ihr die Chance, das Gelernte zu üben und zu festigen? Wie helfen Eure Lehrer Euch?
Hausaufgaben sind defintiv nötig um den Unterrichtsstoff zu festigen, auch wenn sie manchmal nervig sind :) ich finde es falsch gar keine hausaufgaben aufzugeben... Bei uns wurde es so gehandhabt, dass wir hausaufgaben bekommen haben, die in der nächsten stunde auch besprochen wurden. Das erledigen blieb, zumindest in der oberstufe, jedem selbst überlassen!
Bei uns war es so üblich, dass man zwar wenig Hausaufgaben auf hatte, aber wenn dann komplex, also z.B. Vorträge oder Ausarbeitungen oder ähnliches. So hat man auch eigenverantwortlich gelernt, aber man hat das ganze in diesen komplexen Hausaufgaben nochmal verglichen, wenn diese dann vorgestellt wurden. In anderern Fächern z.B. Mathe hatten wir regelmäßig Übungsblätter, welche wir verglichen haben. Ich fand das ganz gut, da man so besser erkannt hat, was man noch lernen muss und was man schon verstanden hat.

uiuiui.... also ich kenne einige Gymnasiasten, war bis zur 8. Klasse auch selber auf einem. Und da gibts immer reichlich und genug zu tun für daheim, auch wenn die manchmal 8 Stunden haben, da wird keine Rücksicht drauf genommen. Eigentlich kannst du froh sein, dass du nich so viel machen musst. Aber du bist bestimmt nicht der einzige der sich Sorgen desswegen macht. Frag doch mal, wer eine Lerngruppe für die Nebenfächer mit dir machen möchte. Oder wenn deine Leher ganz okay sind, dann geben die dir bestimmt auch ein paar Arbeitsblätter nach jeder Schulwoche, damit du das am Wochenende nochmal durchgehen kannst. Aber mit den Hauptfächern geht das so eigentlich nicht. Da solltest du nochmal mit der ganzen Klasse reden ob nur du das so siehst oder die anderen das auch nicht in Ordnung finden. Und dann am besten direkt zum Direktor, der Klassenlehrer macht da eh nicht viel.
Danke. Sehr gute Unterstützung von Dir!!
Meine Klassenkameraden sehen das locker: keine HA? Also frei haben. Die Leistungen unserer Klasse sind mittelmäßig. Gut sind nur diejenigen, deren Eltern hinterher sind, mit denen zusammen lernen oder Nachhilfe bezahlen.
Die Lehrer ansprechen geht in unserer Schule nicht. Haben wir schon versucht. Die sind total g e g e n jedes Einmischen! SOOO sehen die das! Ich finde ees schlimm. Der Schulleiter ist wenig engagiert (entsprechend seine Lehrer). Da kriegt man keine Hilfe.
AMiCELLix3 am 4. November 2009 00:18 in welcher Klasse bist du denn jetzt??
Warum fragst Du?
Klasse 9.
Ich finde, in jeder Klassenstrufe führt der Lehrer durch den Unterrichtsstoff des jeweiligen Schuljahres. Da weiß ER doch am besten, welche Übungsaufgaben zum jeweiligen U-Soff paßt. Ich denke, das gilt mindestans bis Klasse 10. In der Oberstufe müssen die Grundlagen vorhanden sein, um diskutieren und neues Wissen sich anzueignen. Und wenn das Grundwissen in den Jahren davor nicht gefestigt ist, dann ist`s in der Obrestufe echt mau mit guten Leistungen. Deshalb will ich ja, dass unsere Lehrer uns helfen, dass wir mehr Wissen festigen können.
AMiCELLix3 am 4. November 2009 23:21 Oh, dann habt ihr ja dieses Jahr die ganzen komischen lehrer neu bekommen, wie's aussieht. Und die hast du dann ja auch noch im 10. Schuljahr. Also ganz ehrlich, ich würde die Schule wechseln. Dieses eine Jahr noch irgendwie durchboxen und dann auf 'ne andere Schule. Von denen würde ich mir nicht meine Schullaufbahn versauen lassen... ist mir übrigens auch passiert: Meine Religionslehrerin hat mir ne 5 gegeben, obwohl es locker ne 4 gewesen wäre. Wegen der Schl*mpe bin ich dann hängen geblieben. Und du hast bei so scheiß Lehrern irgendwann keine Lust mehr dich selber daheim tierisch anzustrengen und zu versuchen den Stoff zu verstehen... Also nach dieser Klasse erkundigst du dich nach einer Schule mit guten Pädagogen, die sich auch Gedanken machen um die Probleme von den Schülern. Mein Deutschlehrer & stellvertretender Direktor hat drei Mitschülern von mir extra Arbeitsblätter angefertigt weil die extreme Rechtschreibprobleme haben. Da hat der sich extra für hingesetzt. Das hätte auf meiner alten Schule kein Schwein gemacht. Und auf deiner anscheinend auch nicht. Und das darf so echt nich sein... Glaub mir, 'ne andere Schule wäre viel besser für dich...

In der Schule sollte man schon Hausaufgaben aufbekommen...und das war bei mir immer der Fall. ^^
Man liest als Schüler ja auch keine Fachliteratur oder dicke Wälzer, um sich Wissen anzueignen...welche Schule ist das denn?
Das Lernen wird uns Schülern zienlich sehr überlassen. Unsere Lehrer stehen eigentlich nur im Klassenraum, weil sie dafür Geld bekommen. Sie reden dann über ihr Thema und tragen das im Klassenbuch ein. Wie gesagt: kaum Hausaufgaben, Kontrolle nie.
Draschomat am 4. November 2009 00:01 Das finde ich ziemlich übertrieben, denn man ist in der Schule ja kein erwachsener Student...die Lehrer machen es sich zu einfach, wenn sie einfach vornestehen und Vorträge halten...das machen nur die Dozenten und Profs an der Uni, und die haben das nötige Wissen und die fachliche Kompetenz zum Halten von Vorträgen...bei Lehrern schaut's meistens schlechter aus...wie wollt ihr dann ohne richtige Übungen gute Noten schreiben?
Ich denke, ihr sollt lernen zu denken und nicht stur irgendwelche Dinge "auswendig lernen", die man nach der nächsten Klassenarbeit sowieso wieder vergisst.
Ich weiß, es ist schwierig. Und es ist etwas schwammig. Aber beschäftige dich selbst mit dem Thema. Schau dir Literatur, ergänzende Informationen zu dem Thema an und du wirst auch im Unterricht (sofern es einigermaßen guter Unterricht ist) besser mitreden können.
Prinzipiell ist das natürlich von Fach zu Fach unterschiedlich, in Mathe trifft das weniger zu, aber in den Naturwissenschaften doch sehr.
Du hast völlig recht, mit dem 'selbständigen Denken'. Aber neues Wissen muss ja auch gefestigt werden. Das geht am besten mit Übungen, Referaten, oder irgendwelchen anderen A n w e n d u n g e n. Und genau hieran haben unsere Lehrer kein Interesse. Vergleichen, kontrollieren, nachfragen, alles nicht möglich bei uns.
Ich versteh dich gut, ich finde auch nicht alles gut, was an neuer Methode jetzt aktuell ist. Aber versuche, das neue Wissen mit z.B. Referaten zu festigen und dich daran zu gewöhnen, Zusammenhänge zu erkenne usw. Das ist letztlich wichtiger als pures Wissen zu pauken, das sowieso nach 3 Tagen aus dem Kurzzeitgedächtnis wieder raus ist.

Ich finde das klingt nach Faulheit der Lehrer, da hab ich an der Uni ja mehr "Hausaufgaben" auf. In der Schule hatte ich auch immer reichlich HA und die waren ziemlich hilreich.
Auch ich empfinde das als Faulheit der Lehrer, war mir aber nicht sicher. Ich finde es saublöd ohne HA! Habe nämlich jetzt meine vierte 4 bekommen, und das obwohl ich bis zum 7. Schuljahr immer 1en und 2en hatte. Ich bin ziemlich verzeifelt.