Frage von tongoepfi, 25

Hausaufgabe, Wie fühlt sich Hamlet?

Analysieren Sie den vorliegenden Text unter dem Gesichtspunkt:

Wie fühlt sich Hamlet?

Und zu welchen Ergebnis kommt er?

Hamlet 1. Akt 5. Auftritt

Hamlet:

O Heer des Himmels! Erde! - Was noch sonst? Nenn ich die Hölle mit? O pfui! Halt, halt, mein Herz! Ihr meine Sehnen, altert nicht sogleich, Tragt fest mich aufrecht! Dein gedenken? Ja, Du armer Geist, solang Gedächtnis haust In dem zerstörten Ball hier. Dein gedenken? Ja, von der Tafel der Erinnrung will ich Weglöschen alle törichten Geschichten, Aus Büchern alle Sprüche, alle Bilder, Die Spuren des Vergangnen, welche da Die Jugend einschrieb und Beobachtung; Und dein Gebot soll leben ganz allein Im Buche meines Hirnes, unvermischt Mit minder würdgen Dingen. Ja, beim Himmel! O höchst verderblich Weib! O Schurke, lächelnder, verdammter Schurke! Schreibtafel her, ich muß mirs niederschreiben, Daß einer lächeln kann und immer lächeln Und doch ein Schurke sein; zum wenigsten Weiß ich gewiß, in Dänmark kanns so sein. Schreibt. Da steht Ihr, Oheim! - Jetzt zu meiner Losung! Sie heißt: Ade, ade! Gedenke mein! - Ich habs geschworen.

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Antwort
von kidsmom, 13

Textanalyse schreiben | Aufbau, Gliederung, Tipps - Wortwuchs
wortwuchs.net/Textanalyse

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Kommentar von tongoepfi ,

Es ging mir eher um konkretere Beispiele und nicht den Aufbau einer textanalyse.

Antwort
von Appelmus, 15

Was sind denn deine eigenen Ansätze bisher. So machst du es dir verdammt bequem.

Kommentar von tongoepfi ,

naja ich habe zu allererst den Monolog in 4 Abschnitte gegliedert Der erste bis "Tragt mich fest aufrecht" (V.4) Durch die vielen Wechsel von Frage und Aussagesätzen wird eine innerliche Unsicherheit definiert dies wird auch durch die Antithetik bei "Himmel" (V.1) und "Hölle" (V.2) verstärkt auch die vielen Wiederholungen lassen ihn aufgewühlt, erschütternd und geschockt wirken. bei "Ihr meine Sehnen, altert nicht zugleich; Tragt mich fest aufrecht" nahm ich an das er es so meint das der "Schock" nicht über seinen Verstand kommen regieren soll. Teil 2 geht von "Dein Gedenken?" bis zu "Mit minder würdgen Dingen" spricht er nicht mehr aus emotionalen gründen sondern versucht rational zu denken dies spiegelt auch seine Modernen ansichten wieder es werden auch wenig sprachliche bilder verwendet Bei Teil 3 von "O höchst" bis "in dänmark kanns so sein" erscheinen seine emotionen wieder, es ist auch ein Corectio zu erkennen und das festhalten einer ersten idee außerdem kommt er zu der erkenntnis das Claudius falsch und verlogen sei und seine mutter unmoralisch. der letzte Teil wird durch kurze Sätze wieder die rationale sicht gezeigt es kommt mir so vor als verabschiedet er sich von seiner alten Denkweise.

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