Frage von kuhleKuh 08.11.2010

Haus über Zwangsversteigerung kaufen oder freihändiger Verkauf??

  • Hilfreichste Antwort von Urwaldschmiede 08.11.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ersteigern ist besser. Das mit den Bekannten und miete zahlen geht sicher nach hinten los! Bedenke bitte, das du im Streitfall deine Bekannten im Nachhinein nicht mehr so schnell los wirst. Und es hat ja sicher einen Grund warum das Haus versteigert wird und vor allem warum die ersten beiden Male keiner Interesse hatte. Vorher anschauen geht oft nicht und vllt. Kauft ihr dann bereits eine Schrottimmobilie mit Mietnomaden!

  • Antwort von restaurant 08.11.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Zwangsversteigerung ist auf jeden Fall für den Käufer das bessere Geschäft, die aussergerichtliche Einigung für die Bank, da meist ein höherer Verkaufspreis erzielt wird.

  • Antwort von hoewa14 09.11.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Bei einer Zwangsversteigerung erhält der "neue Eigentümer" auch ein neues Grundbuch. Heißt: es gibt ein neues und "schneeweißes" Grundbuch. Das allein wäre für mich ausschlaggebend!!! Egal was vorab eingetragen sein sollte, wird durch den Zuschlagsbeschluß "hinfällig". Es können demnach auchkeine weiteren Fußangeln wie Mietrechte, Altenteile etc. mehr geltend gemacht werden. So Sie die Bekannten genügend einschätzen können, wäre es doch auch für beide Seiten eine runde Sache. Der Alteigentümer bleibt wohnen, kümmert isch in allerter Manier um die Immobilie und Sie kassieren die Miete. Sie sollten allerdings vorab sauber klären, ob denn die Mietzahlungen gewährleistet sind bzw. werden können -Job, Einkommen-. Ein freihändiger Verkauf wird wohl nicht zu dem Preis stattfinden können. Das hat unter anderem auch mit Bankinternen Dingen wie Abschreibung zu tun. Auch eine Bank kann nur "ausgeklagte" und nicht einbringbare Forderungen abschreiben. Falls die Bank einem freihändigen Verkauf zustimmen sollte, fällt das auf jedenfall "nicht" unter ausgeklagt und nicht einbringbar. Demnach sehr sehr selten, dass das so von einer Bank Zustimmung finden wird. Viel Erfolg

  • Antwort von Quasselstrippe9 08.11.2010
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    Macht euch klar, dass es eher NICHT klappen wird mit dem Kauf - gerade bei Zwangsversteigerungen findet ein Verkauf oft gar nicht statt (auch nicht vorher) bzw. es kommt oft nicht zur Versteigerung. Da es in die dritte Runde geht, stehen die Chancen vielleicht etwas besser...

    Am allerbesten und sichersten fände ich es, wenn es nur einen Gläubiger gäbe und man von dem zu einem bestimmten betrag die Grundschuld abkaufen könnte.

    Dann hast du nicht den Ärger mit den Bekannten (du wirst überrascht sein, was denen bei Direktverhandlungen alles an Wünschen einfällt und zu guter letzt gehen sie vielleicht mit eurem Angebot hin und suchen jemanden, der sich dann noch rüber legt...). Ich habe solche Verhandlungen schon geführt, weil ich es irgendwie fairer und sicherer gefunden hätte, wenn es so funktionieren würde... aber jedes Mal gab es einen Bauchklatscher. Schließlich ist auf der anderen Seite jemand, bei dem es um die bloße Existenz geht, da gelten keine ethischen Grundsätze mehr.

    Und das Risiko der Versteigerung hast du auch nicht - denn wie gesagt wird oft gar nicht versteigert bzw. es sind andere da, die auch mitbieten (manchmal helfen wohl Absprachen... du bietest nicht... und ich geb dir was auf die Hand...) bzw. die Gläubiger stimmen dem Verkauf nicht zu (wobei es beim dritten Termin ja vermutlich nicht mehr erforderlich ist?!).

    Viel Erfolg!

  • Antwort von Andrar 08.11.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das ist eine Frage der Moral. Ich würde das nicht ersteigern sondern mit den Leuten direkt machen. Du kommst möglicherweise bei der Versteigerung günstiger Weg, aber in dem Fall würde ich drauf verzichten.

  • Antwort von Pebbl12 30.05.2013

    Ersteigern ist in jedem fall besser! wenn man sich hier ( http://immobilien.hausbau-hilfe.info/ ) mal so die preise anschaut und mit anderen seiten vergleicht auf jeden fall!

  • Antwort von Lillymarlen 16.03.2011

    Hallo, auch wenn es gute Bekannte sind, sollten doch immer klare Verhältnisse da sein. Wie sagt man, bei Geld hört die Freundschaft auf. Also, ich würde bei der Zwangsversteigerung bieten, schließlich muß jeder zusehen wo er bleibt. Wenn diese Bekannten im Haus bleiben wollen und Miete freiwillig bezahlen wollen, dann ist es doch gut. Schlimmer wird es, wenn diese Leute aus dem Haus ausziehen sollen! Gruß Iris

  • Antwort von mundio 21.02.2011

    wenn man durch " seinen " Erwerb eventuell ein Sozialfall mitmacht oder beschleunigt, braucht man da überhaupt keinerlei schlechtes Gewissen haben, ich selber habe einmal , bewust, bei einer Versteigerung ein tolles Schnäppchen sausen lassen, weil mir einfach die anwesende Familie zu leid tat, aber dass muß jeder selbst entscheiden, ein Vergehen ist es sicher zumindest rechtlich nicht.

  • Antwort von Feurigel1 09.11.2010

    Hallo,

    ich würde an euerer Stelle schon ein schlechtes Gewissen haben.

    Besser ist jedenfalls das bieten in der Versteigerung wenns schon der dritte Termin ist.

    Gruss Feurigel

  • Antwort von Marokiel 09.11.2010

    Ganz normal ersteigern. Kein Mietvertrag mit den Alteigentümern!

  • Antwort von MirkoOtto 09.11.2010

    Wenn du meistbietender bleibst, hast du mehr geboten als alle anderen, damit hast du schon geholfen.

  • Antwort von klauss 09.11.2010

    In einer Zwangsversteigerung, selbst wenn alles glatt geht, Emotionen sind ein Problem. Da sind eine Menge unglueckliche Leute involviert. Schliesslich verliert jemend sein „Eigentum“. Ich kenne Faelle mit Wandalismus, prozessieren vor Gericht und Verluste, die schwierig zu verhindern sind. Nicht zu vergessen – ein Bargain hat sein Risiko.

  • Antwort von Lutadora 08.11.2010

    FINDE ES "BESCHEIDEN" AUS DEM LEID VON ANDEREN DEN EIGENEN NUTZEN ZU ZIEHEN!

  • Antwort von tipsie69 08.11.2010

    Das ist hart für die Eigentümer, aber vielleicht fällt ihnen der Verlust des Hauses leichter wenn sie wissen wer es bekommt. Bei Vollstreckungsangelegenheiten bieten meist Nachbarn, Verwandte oder Bekannte mit. Die einen um den Preis zu erhöhen, um den "Eigentümern" zu helfen damit weniger Schulden zurück bleiben. Die anderen in der Hoffnung auf ein Schnäppchen. Letztere kommen zu Termin und beschämen die Eigner noch zusätzlich - da nicht darüber geredet wurde.

    Mein Tipp in diesem besonderen Fall: Wenn ihr die Eigentümer kennt, redet mit diesen zum Thema Miete und allen anfallenden Kosten.

    Macht einen provesorischen Mietvertrag, bei Einigung, und geht zum Verstreckungsbetreibenden Kreditunternehmen. Mit diesem über den Kaufpreis verhandeln und unmissverständlich klarmachen das ihr im Falle einer überzogenen Forderung der Bank auf den Versteigerungstermin warten werdet. Auch anklingen lassen, das ihr Zeit habt und auch auf einen 4 Termin wartet um noch günstiger (meist ist das Mindestgebot dann auf 50% der Schätzsumme angestzt) das Haus zu erwerben.

  • Antwort von gabylehmann 08.11.2010

    na einen zwangsversteigerung ist meistens günstiger. bei einer aussergerichtlichen einigung müssen alle kosten und schuden des verschuldeten gedeckt werden, so einfach kann man nicht aus einer zwangsversteigerung aussteigen da es ein laufendes verfahren ist. der schuldner müsste den geschuldeten betrag parat haben un das verfahre zu stoppen und meistens reicht der betrag nicht aus der aus einer zwangsversteigerung erzielt wird.

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