Frage von AntiControlle, 20

Haus meines Großvaters stinkt neuerdings streng nach Kot und Urin. Großvater muss in Pflege, wie am besten ansprechen?

Mein Opa is 88 Jahre Alt, kann sich eig. halbwegs selber Helfen nur neuerdings ist er Inkontinent sagt auch die Mobile Pflegekraft die ihn immer betreut.. Er wohnt noch in dem Haus wo er mit meiner Oma bis zu ihrem Tot gelebt hat wo sogar noch meine Mutti und meine Tanten aufgewachsen sind. Jedenfalls ist mein guter Opa inkontinent und versteck die Windeln weil es ihm so unangenehm ist jetz Hinter Schränken und hinterm Ofen, hinter dem Klo etc. warum er se nicht wegwirft ist uns schleierhaft. Nun ist es ja so dass ältere Menschen gern was Renitent sind und das ist mein Oppa auch... War er schon immer was aber im Alter ist es schlimmer geworden, er muss eindeutig ins Pflegeheim er kann nicht mehr Allein leben weil er rund um die Uhr hilfe braucht. Aber er wehrt sich lautstark dagegen allein wenn dieses Thema nur gestreift wird. Geistig ist er völlig Fit nur Körperlich geht es nicht mehr. Wie soll man ihm denn klar machen dass er einfach Rund-Um-Pflege braucht? Ich würde es ja gern machen, aber ich hab kein Haus und mein Freund und ich sind beide Berufstätig wir haben keine Zeit um ums ganztags um ihn zu kümmern und meine anderen Familien auch nicht weil die auch alle Arbeiten und teilweise Kinder haben also das is alles schwierig. Wie soll man ihm das nur klarmachen dass er bei uns nich leben kann und ins Seniorenheim muss?

Nur konstruktive Vorschläge bitte..!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von TheNeverNamed, 12

Also wir haben das selbe Problem mit meiner Oma gehabt...
Das war wirklich unangenehm mit ihr darüber zu reden, für beide Parteien...

Sie hatte Nachts immer Flashbacks an den Krieg und hat uns dann die ganze Nacht mit Anrufen terrorisiert...

Bei ihr war das auch immer so, dass sie beim besten Willen nicht ausziehen wollte.
Schlussendlich ließ sie sich mit dem Argument es wäre kein Altersheim, nur ein betreutes Wohnen, überzeugen.

Der Unterschied ist aber, dass dein Opa noch gut im Kopf is, was bei meiner demenzkranken Oma nicht der Fall war...

Ihr könnt es auch natürlich mit einer 24- Stundenpflege versuchen, meine Oma hat die hochkant mit ihrem ganzen Zeugs vor die Tür gesetzt, dachte sie wäre eingebrochen...

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück beim überreden🙈
Lg

Antwort
von Eckmuehl, 16

das wird ne ganz unangenehme Sache !! Zunächst müsst Ihr Angehörigen Euch  a l l e  einig sein, dass es keinen Sinn, dass der Opa in seinen eigenen vier Wänden (fast unter Aufsicht) verwahrlost. Dann kommt es zu dem Gespräch mit dem Opa bei dem keiner ausscheren darf (ist eigentlich ne üble Erpressung aber wirklich nur zu seinem Wohl). Ihr müsst Kompromisse eingehn was den neuen Aufenthalt angeht, er darf mit bei der Suche nach einem Pflegeheim, ihr garantiert ihn regelmäßig abzuholen (Familienfeier etc), ihn regelmäßig zu besuchen.

Sollte er (nach Bednkzeit von ein paar Tagen) nicht einlenken, müsst Ihr mit Eurem Rückzug drohen. Ist ne Sch...situation, aber oft gehts nicht anders.

Antwort
von Zumverzweifeln, 17

Und wenn eine 24 Stunden-Pflege einzieht?

Antwort
von Liesche, 20

Wendet Euch an den Hausarzt des Opas, damit dieser mit ihm spricht!

Kommentar von Eckmuehl ,

die winden sich meist raus

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