Frage von Schischa3, 82

Hattet ihr es in der Schule sehr schwierig und habt ihr es doch ziemlich nach oben geschafft?

Ich bin der Überzeugung, dass welche, die es am Anfang schwierig hatten dennoch etwas erreichen könnten. Wie habt ihr es geschafft? Ich meine solche, die sich in der Schule nicht bemüht haben oder sonst schlecht waren und danach eine bessere Arbeit als andere, die studiert haben hatten. Es gibt immer wieder solche. Mir interessieren die Wege und wie die Sachen möglich sind. Vielleicht könnt ihr mir auch Literatur empfehlen.

Expertenantwort
von goali356, Community-Experte für Schule, 18

Ich war von der 4-7 Klasse auf einer Förderschule und studiere nun. In der Grundschule hatte ich durch meine schwerhörigkeit und motorischen Probleme einige Schwierigkeiten. Mein Schnitt in Klasse 3 lag bei 4,1.

Auf der Förderschule bin ich entsprechend gefördert worden so dass ich zur 8.Klasse auf eine Hauptschule gewechselt bin. Ich wurde aber bereits auf der Förderschule nach Hauptschulniveu unterichtet und habe auch keine Lernbehinderung o.ä..

Dort habe ich dann meinen Realschulabschluss gemacht und im Sommer mein Fachabitur mit einem weit aus besseren Schnitt abgeschlossen.

Ich habe aber zugegebener Maßen nur eine vergleichsweise leichte Beeinträchtigung. Ich kenne auch einige die eine ähnliche Entwicklung hingelegt haben. Auch gibt es beidseitig taube oder gar taubblinde die Abitur gemacht haben und studieren.

Mit entsprechender Förderung und Entwicklung kann man einiges ereichen. An einer Förderschule können die Lehrer viel mehr auf die einzelnen Schüler eingehen, da die Klassen viel kleiner sind. Auch sind die Klassengemeinschaften dadurch viel besser, so dass man ein bessseres Lernklima hat. Dazu braucht man natürlich auch den Willen dazu.

Dass hier finde ich auch sehr bemerkenswert:  https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd...

Kommentar von Schischa3 ,

Ich finde mich in kleinen Klassen auch sehr wohl. In der 1. und 2. Klasse musste ich wegen der Fremdsprache im Deutschnachhilfe gehen. Die Schule hatte auch etwas für gute Schüler (denen es langweilig war) und dort war ich etwa für 2 Jahren. In der Klinik war ich auch in sehr kleinen Klassen.
Ich gehe jetzt in eine Schule, die eine Klasse im Februar (in der Hälfte des Jahres) starten liess (wegen z.B. Gymi- oder Lehrabbrüchen) und wir sind in dieser Klasse 10 Schüler.
Ich stimme Ihnen also 100% zu, dass man in kleinen Klassen gut lernen kann.

Kommentar von Schischa3 ,

Mein Vater hatte im Mathestudium (an einer guten Schule) fast immer die beste Note und hatte danach noch das Doktorat gemacht. Nebenbei hat er Physik und noch etwas anderes studiert. Das ist eigentlich nicht mein Ziel. Ich möchte nur einen Beruf haben, der gut ist und mir gefällt.

Antwort
von RudiRatlos67, 19

Ich hab in der Hauptschule nie wirklich was gemacht, anschließend habe ich eine Handwerkliche Ausbildung gemacht, die ich aber auch nur so gerade eben erfolgreich absgeschlossen habe.
Später bin ich als Angestellter in den Verkauf gegangen und habe mich als ungelernter Bürokaufmann bis zur Geschäftsführung hoch gearbeitet. Vor 9 Jahren habe ich mich dann slebstständig gemacht und meine Prüfung zum Versicherungsfachmann abgelegt (als Bester), habe in der Abendschule BWL für Finanzen und Versicherungen studiert (mit 45 Jahren angefangen). Nebenher habe ich die Börsenzulassung erlangt, habe die von mir aufgebaute Versicherungsagentur mit anfangs 2 angestellten Versicherungsfachleuten besetz und mich um den Börsenhandel gekümmert. Irgendwann musste ich mein Geld anlegen, habe Immobilien wie aus dem Supermarktregal gekauft und anschließend eine Immobilienverwaltungsgesellschaft gegründet. Ein Jahr Später habe ich einen Kfz eingestellt der sich um meine Autos (telw. Oldtimersammlung) kümmern sollte. Als die Werkstatt aus allen Nähten platzte, habe ich in einem sehr großzügigen Neubau ein Autohaus mit Immobilienverwaltungsgesellschaft, Versicherungsbüro und Restaurant mit  Kantine für die Mitarbeiter untergebracht (das Restaurant ist an einen selbstständigen Unternehmer verpachtet). vor 3 Monaten habe ich dann noch weiteres Geld investiert und eine design- Möbelfabrik aus dem nichts aufgebaut. Bis auf die Möbelfabrick arbeiten alle meine Unternehmen ganz deutlich in der Gewinnzone. Die Möbelfirma soll sich im nächsten Jahr mindestens selbst tragen und in spätestens 2 JAhren auch gute Gewinne abwerfen. Naja alles in allem vermiete ich heute kanpp 250 Wohnungen, habe insgesamt mitlerweile 102 Angestellte, mache mit dem Versicherungsbüro sehr gute Gewinne im jährlich 6 stelligen Bereich und habe ein sehr gut gefülltes Aktiendepot das im durchschnitt wöchentlich bis 6 stelligen Eurobetrag an Gewinnen abwirft.

Ich sags mal so... ich zahle im Jahr mehr Einkommensteuern als ein gut bezahlter Angestellter in seinem ganzen Leben an Bruttoeinkommen verdienen kann.
Habe ein Schönes Anwesen in Deutschland, halte mich aber die meiste Zeit auf einer kleinen Insel etwa 4.200 Seemeilen von meinem Zuhausse in Deutschland entfernt auf und fliege meist alle 2 Monate für 2 Wochen nach Deutschland.

Was ich aber auch sagen muss... es geht nicht ohne die Ärmel hoch zu krämpeln. Ich habe oft rund um die Uhr gearbeitet, gelernt oder was auch immer bis ich es geschafft hatte.
Aber ich danke meinem früheren Chef.... wenn der mich nicht wegen Familiennachfolge aus dem Unternehmen geworfen hätte, wäre ich wahrscheinlich immer noch der unterbezahlte Bürokaufmann der das ganze Unternehmen für kleines Geld leiten würde.

Antwort
von nerd4you, 31

Mich wollte man damals auf die Hauptschule stecken. Ich war eher der verträumte schüchterne Junge. In der Schulzeit hatte ich es nicht soo leicht. Am Ende habe ich studiert und habe nun einen guten Job.

Man hat allerdings auch etwas erreicht wenn man einen Hauptschulabschluss hat. Wichtig ist was man daraus macht. Studieren ist nicht für jeden Sinnvoll. 

Kommentar von Schischa3 ,

Ich selbst bin auch sehr schüchtern und habe deswegen schlechte Noten von der Unterrichtsbeteiligung. Bei 2 Fächern war ich beim Schriftlichen einer der 3 Besten und beim Mündlichen einer der 3 Schlechtesten. Ich kann es nicht besser, ich habe alles versucht. Ich konnte sogar ein Jahr lang kein Gruppensport machen, weil ich psychisch nicht fähig war.

Kommentar von nerd4you ,

Kann ich nachvollziehen. Ich habe einfach die Schüchternheit überspielt, indem ich getan habe als ob ich Selbstbewusst bin. Ja ich weiß... verrückt .. ;)

Antwort
von ZweitesIch87, 30

Hey schischa3;)

Ich bin selbst noch Schülerin und konnte diese Erfahrung selber noch nicht machen(bin selbst aber auch nicht wirklich gut).

Ich denke aber, das es durchaus Leute gibt, die dieses Phänomen miterlebt haben. Ich bin auch der Meinung, das Leute die nicht wirklich gut in der Schule sind später sogar besser sind als die die alles bekommen haben was sie wollten, weil die etwas schwächeren haben gelernt Ehrgeiz zu entwickeln und zu kämpfen. Diese Disziplin zieht sich dann durch ihr ganzes Leben, während die guten denken, das sie alles schaffen ohne nur einen Hauch von Kampf.

Mit freundlichen Grüßen

ZweitesIch87

Antwort
von 91Shadow, 29

Was heißt noch oben Chef Etage?

Ich war nie gut in der Schule hab ne Lehre als Maler gemacht. Und bin jetzt beim Security Team von DHL Hub Leipzig

Kommentar von Schischa3 ,

Oben muss nicht immer Chef Etage heissen. Wenn man z.B. mit 0 angefangen hat, ist ein normaler Job schon gut. Aber um es besser zu definieren: überdurchschnittlichen Lohn (nicht Weltweit).

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