Frage von Daylight009, 93

Hattet ihr beim 1. Kind eine Hebamme nach der Geburt?

Hi zusammen,

ich bin schwanger im 6. Monat und tausche mich auch gerne mit 3 Kolleginnen aus. Wir haben eine Whatsapp-Gruppe gegründet schon vor Monaten und schreiben uns gegenseitig wenn wir etwas neues haben, Fragen haben etc.

Nun sind die Mädels einige Wochen weiter als (34, Woche, 33. Woche und 27. Woche) :)

Eine Kollegin hat jetzt schon eine Hebamme und trifft sich die eine Woche mit ihr und die darauffolgende ist sie bei der Frauenärztin.

Sie sagt die Hebamme sei eine große Hilfe, sie beantwortet viele Fragen und untersucht sie, misst Blutdruck etc... also wirklich top.

Meine Mutter ist 6-Fach Mama ^^ und sagte mir (da ich relativ schüchtern bin und noch unsicher ob ich eine Hebamme möchte..) sie würde mir auch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Sie wohnt mit dem Auto 5 Minuten von mir entfernt.

Jetzt frage ich mich, ob ich trotzdem eine Hebamme beanspruchen sollte? Denn man bekommt es ja bezahlt nach der Geburt und daher kann man das ruhig nutzen sagte eine Kollegin aus der Babygruppe. Sie allerdings hat selbst eine Mama die ebenfalls 5 Kinder zur Welt brachte und ihr auch zusätzlich zur Seite steht.

Also ich bin da noch unsicher. Hattet ihr Unterstützung von einer Hebamme? Oder hat es beim 1. Kind auch so geklappt und ihr habt euch den Rat von den Eltern oder älteren Geschwistern geholt die ebenfalls Kinder hatten?

Wäre sehr dankbar über eure Antworten :)

Antwort
von Allyluna, 50

Ich würde mir an Deiner Stelle auf jeden Fall vor der Geburt - rechtzeitig!, je nachdem, wo Du wohnst, kann es da schnell eng werden - schon mal eine für die Nachsorge besorgen. Das ist soooo wichtig! Natürlich kann Dir Deine Mutter ja zusätzlich hilfreich zur Seite stehen - aber es schadet nie, einfach noch einen Blick "von außen" zu haben.

Und glaube mir, einen grooooßen Teil Deiner Schüchternheit wirst Du mit der Geburt ablegen, denn unter der Geburt ist es Dir irgendwann egal, wer was wann und wo von Dir sieht oder hört. Hebammen haben schon so ziemlich alles erlebt, was es diesbezüglich zu erleben gibt. ;-) Du brauchst Dich nicht schämen. Mir persönlich war es sogar lieber, eine "fremde" Frau auf meine Dammnarbe schauen zu lassen, ob alles in Ordnung ist. Bei meiner Mutter hätte ich das eher nicht gewollt. Mal ganz abgesehen davon, dass die es auch nicht wirklich hätte beurteilen können... Zudem weiß ich nicht, ob Deine Mutter beurteilen könnte, ob sich Deine Gebärmutter richtig zurückbildet. Eine Hebamme ist auch jemand, den Du bei Stillproblemen fragen kannst, welche Medikamente Du ggf. in der Stillzeit nehmen kannst, ob es "normal" ist, dass Dein Kind alle zwei Stunden an die Brust will (obwohl das vielleicht keines Deiner Geschwister gemacht hat...) usw. 

Wenn alles wunderbar läuft und Du sie hinterher doch nach drei Besuchen nicht mehr brauchst, ist ja auch alles gut. Du bist nicht gezwungen, die 10 Dir zustehenden Besuche auszuschöpfen und kannst jederzeit abbrechen.

Alles Gute für Euch!

Kommentar von Daylight009 ,

Naja meine Mutter würde nicht auf meine Wunden schauen ^^ dafür würde ich dann doch zum Frauenarzt gehen. 

Aber die Mehrheit ist für eine Hebamme. Dann werde ich mal lieber schauen :) Ich war mir da noch sehr unsicher.

Kommentar von Allyluna ,

Eben - und da ist eine Hebamme bei weitem "bequemer", wenn sie zu Dir nach Hause kommt. Du wirst womöglich froh sein, wenn Du nicht wegen jedem "Kleinkram" unbedingt mit Säugling zum Arzt musst - weil das Baby vielleicht gerade eben im Bettchen eingeschlafen ist, oder es lieber essen will als Auto fahren oder es sich kurz vor Betreten der Praxis entweder vollspuckt, die Windel sprengt oder auch beides. ;-)

Wie gesagt - wenn es nicht passt oder Dir nichts bringt, kannst Du ja die Hebammenbetreuung jederzeit beenden. 

Antwort
von GroupieNo1, 23

Ich habe zwei kerngesunde Kinder ohne Hebamme "groß" bekommen.
Ich habe in meinem direkten Umfeld 4 Leute die ihre Hebamme weggeschickt haben, weil es nur Probleme mit denen gab. "Die bösen schrecklichen Eltern haben ihrem Kind nämlich die Flasche gegeben"
Und die "unmöglichen Eltern Liesen das Kind einfach so im wagen schlafen und haben auf ein tragetuch verzichtet!" Ach ja und "unverantwortlich natürlich das solche Eltern überhaupt kinder bekommen, die die Kinder im eigenen Bett schlafen lassen!"
Und nach dem ich wusste das ich mein Kind sicher nicht permanent tragen werde, es in eigenen Zimmer im eigenen Bett schlafen soll und ich zwangsläufig mit Flasche Füttern muss habe mir garkeine ans beim gebunden.
Eine Waage habe ich selber im Haus zum wiegen. Nabelschnur Nachsorge wird einem im Krankenhaus gezeigt, beigebracht und ohne Hebamme auch Kompressen mitgegeben.
Aber das ist nur meine persönliche Erfahrung und jeder sollte wissen ob sie das braucht, weil es wichtig ist Sicherheit an seiner Seite zu haben.

Kommentar von Daylight009 ,

Danke Dir für deine Antwort :)  Es muntert mich auf mal zu lesen, dass es jemand ohne geschafft hat. Da ich wohl eh keine mehr bekomme ^^  hier zu Gegend ist es recht schwierig und die Hebammen die ich anrief sind seit April ausgebucht...  mal schauen ich frag nochmal in Krankenhäusern und falls es nichts wird, dann eben nicht :)

Kommentar von GroupieNo1 ,

Ich hatte sogar zwei Kaiserschnitte und das ohne Hebamme. Aber ich habe einen wahnsinnig tollen Gynäkologen im Rücken, wenn mit mir was geworden wäre und eine Mutter die 3 eigene Kinder hat und seit fast 50 Jahren Krippenerzieherin ist mit medizinischen Staatsexamen

Antwort
von Birmli, 22

Ich hatte sogar 2 Hebammen. Für vor der Geburt: Schwangerschaftskontrollen. Für während der Geburt: Hausgeburt und natürlich dann auch fürs Wochenbett.

Ich "brauchte" sie nicht für Fragen oder ähnliches. Es war einfach schön das sie vorbei kamen, das Baby schnell angeschaut haben und wir uns unterhalten haben.

Deine Mutter mag viele Kinder haben (ewig her!) aber weiss sie deswegen aucuh auf was sie bei einem Säugling nach der Geburt achten sollte? Oder wiegen, oder Stillfragen (wobei die noch besser direkt an eine Stillberaterin fragen!!).. Eine Hebamme ist (nicht immer aber oft) auf dem neuesten Stand was die Säuglingspflege und Betreuung angeht. Kann also schon Sinn machen.

Meine Mutter z.B. brachte direkt 2 halbe Eimer Po-Creme mit. Früher hat man Babys damit ca. 1cm dick eingeschmiert beim Wickeln. Heute macht man das nicht mehr.

Früher wurde nach der Uhr gestillt, alle 4h, zwischendurch auf keinen Fall bla.. Total veraltet, heuute stillt man nach Bedarf und zwar dann wenn das Baby verlangt, auch wenns nach 1h ist. All die Ammenmärchen die man erzählt bekommt von Koliken und alter Milch sind Humbuk.

Antwort
von EinGast99, 30

Wir hatten eine Hebamme. Sie half mir beim Stillproblem - wir wurden als Teilgestilkt entlassen und Dank Hebamme wäre wir ein paar Tage später beim Vollstillen. Sie beobachtete die Rückbildung der Gebärmutter und stand mit Übungen und Homöopathischen Mittel zur Seite als es mit der Rückbildung stockte. Sie wog das Kibd und half mit guten Ratschlägen beim ersten Baden. Genauso hatte sie gute Tipps zur Beikosteinführubg, bei den Bauchschmerzen am Anfang und auch beim Milchstau und jetzigen Abstillen.

Antwort
von sweetblueeyes84, 57

Nutze die Möglichkeit der Betreuung durch eine Hebamme. Deine Ma kann dir sicher den einen oder anderen guten Rat geben, kann dich bei den alltäglichen Dingen im Haushalt unterstützen, aber eine Hebamme kann dir fachliche und medizinische Tipps geben. Ohne es böse zu meinen: Mamas kommen auch schnell in die Versuchung in die Pflege und Erziehung rein zu reden, aber du musst als junge Mutti wachsen und auch deine eigenen Erfahrungen machen. Mit beiden als Ratgeber hast du sicher genügend Rückhalt um Unsicherheiten (die nach der Geburt des ersten Kindes ganz normal sind) zu überwinden und kannst dein Mamasein und dein Baby genießen.

Ich wünsche dir und deinem Baby alles Gute.

Antwort
von Smile2601, 47

Das kann durchaus sehr hilfreich sein, ich hatte bei meinem 1. Kind auch eine Hebamme, da fühlt man schon sicherer. Bei meinem 2. Kind hatte ich dann Keine mehr und jetzt wo das Dritte unterwegs ist auch nicht, aber beim ersten Mal kann ich es dir nur empfehlen :)

Antwort
von isebise50, 13


Obwohl selber Hebamme habe ich bei meinen Kindern eine Hebamme gehabt und würde es immer wieder so machen.

Selbstverständlich ist eine Hebamme für die Wochenbettbetreuung genauso wenig Pflicht wie die Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft beim Gynäkologen.

Für Mütter mit dem ersten Kind ist die kostenlose Fachfrauen-Unterstützung jedoch oft ein Segen.

Da du Hilfe durch deine Mutter erfährst und solange keine Beschwerden oder Besonderheiten auftauchen, ist es auch gar kein Problem, keine Hebamme zu haben.

Ich kenne jedoch keinen Kinder- oder Frauenarzt, der nachts, am Wochenende oder an Feiertagen ein offenes Ohr für eventuelle Fragen, Bedenken oder Sorgen hat und ob man immer mit jedem "Problemchen" ins Krankenhaus fahren will oder kann, steht auf einem anderen Blatt.

Und entgegen den Erfahrungen, die GroupieNo1 gemacht hat, kenne ich keine Kollegin, die ihre "Weltanschauung" den Eltern aufzwingt.

Wenn du dir hier so manche Frage zum Thema Wochenbett etc. durchliest, wirst du feststellen, dass die häufigste Antwort lautet: "Frag deine Hebamme."

Alles Gute für dich und eine gesunde Schwangerschaft und schöne Geburt!


Antwort
von Finchen600000, 18

Also ich hab vor vier Monaten mein erstes Kind entbunden. Ich hatte eine Hebamme die am Anfang jeden Tag gekommen ist.  Sie konnte mir alle Fragen beantworten auch über Sachen die einem selber unangenehm sind. Nach der Geburt hat man so das ein oder andere Wehwehchen. Sie ist einfach eine neutrale Person mit der man über alles reden kann. 

Auch bei der Pflege vom Baby kann sie super Tipps geben.  

Und das alles kostenlos. Was besseres gibt es doch gar nicht.

Antwort
von Potts86, 26

Eine Hebamme kann dir definitiv viele Sorgen nehmen und die Geburtsvorbereitung macht auch sehr viel Sinn. Da lernst du alles rund um die Geburt, Tipps und Tricks damit du es einfacher hast und genau weißt was wann mit deinem Körper/ Baby passiert.

Antwort
von eostre, 21

Ich hatte immer eine Hebamme. Rat von einer ausstehenden Person ist oft sehr hilfreich und da du ja weder Kosten noch Aufwand durch eine Hebamme hast kannst du doch nur profitieren.

Antwort
von NEONBLAUPINK99, 38

Ich hab zwar kein kind aber meine mutter hatte nach meiner geburt und der von meinem brider eine hebamme die sie ein paar monate begleitet hat und auch während der schwangerschaft

Antwort
von mausiii1910, 15

ich hatte auch eine hebamme aber nur weil wir stillprobleme hatten, sonst hätte ich auch keine gebraucht

Antwort
von FGO65, 31

Wir haben 2 Kinder und bei beiden nach der Geburt keine Hebamme

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