Frage von MarioSchoenfeld, 140

Hatten sich Gott und sein Sohn Jesus sich mit den Frauen überworfen, da sie in keinen größeren nennenswerten biblischen Zusammenhang mit ihnen erwähnt werden?

Antwort
von Matzko, 59

Du kannst unsere heutige Situation des Umgangs zwischen Mann und Frau nicht mit der Zeit gleichsetzen, als die Bücher der Bibel geschrieben wurden. Das Zusammenleben der Menschen und das Verhältnis von Mann und Frau zu einander war völlig anders und dadurch können die Aufzeichnungen auch nur so sein, wie die Umstände es zugelassen haben. Von Gleichberechtigung war man damals noch sehr weit entfernt. 

Kommentar von KaeteK ,

Die Schöpfungsordnung Gottes ist heute noch gültig, nur der Mensch möchte sich Gott und Seinem Wort nicht unterordnen.

Kommentar von Matzko ,

Was bedeutet das also konkret für dich: "Die Frau sei dem Manne Untertan"? 

Antwort
von DerBuddha, 41

1. es gibt weder einen gott, denn die geschichte der religionen beweist genau dass................:)

2. gibt es gerade beim thema jesus neue erkenntnisse, die aufzeigen, dass jesus mit sicherheit viele frauen im umfeld hatte und sogar mit ihnen spass hatte.....:)

3. sind viele märchenschriften bei der kanonsierung entweder verfälscht oder nicht mit aufgenommen wurden............ z.b. ist der alleinige machtanspruch eines einzelnen gottes eine lüge und zeigt sich schon im schöpfungsmärchen, denn dort steht geschrieben, "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau"........... es waren also ZWEI, MANN UND FRAU...................und das lässt sich auch in der geschichte des monotheistischen gottes gut nachweisen bzw. belegen:

Jahwe, Gott oder JHWH/Allah: ist in Wahrheit ein "Heiden"-Gott, denn er war der Vulkangott der Schasu-Nomaden, der zusammen mit der Göttin Aschera von den Schasu angebetet wurde und in die Ägyptische Tausende-Götter-Welt der ägyptischen Mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde.
800 v. Chr. wurde dieser Gott dann zum alleinigen monotheistischen Gott, denn zu dieser Zeit führte Israel viele große Kriege und in dieser Zeit war kein Platz mehr für eine Fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem Glauben verschwand, im Schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der Aussage: "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau". Im übrigen entspringt der Name Jahwe der gleichnamigen Region, aus dem die Schasu ursprünglich kamen und dieser Ortsname wurde schon 1400 v. Chr. erwähnt, denn es gibt in Soleb im Sudan einen Tempel vom Pharao Amenophis dem 3., auf dem er alle Völker in Hieroglyphen verewigt hat, die er in Feldzügen jemals besiegt hat. Selbst in der Bibel wird seine echte Abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden Dornbusch, oder bei der Beschreibung des wandernden Volkes Israels, denn was steht dort in der Bibel? Genau, am Tage weist eine Rauchfahne den Weg, in der Nacht eine Feuersäule. So sieht man auch einen Vulkanausbruch, aber keinen echten Gott, der jemanden einen Weg weist....*g*. Selbst bei der Beschreibung, als Moses die Gebote empfangen hat, wird ein möglicher Ausbruch eines Vulkanes beschrieben, denn die ganze Gegend war vor über 2000 Jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

im klartext, sämtliche frauen und frauengeschichten wurden spätestens bei der kanonsierung der märchenbibel dann aus den schriften verbannt............. man wollte den alleinigen machtanspruch eines gottes OHNE seiner göttin geltend machen und sein sohn durfte natürlich auch keine frau mehr haben..............

der monotheismus ist nur auf lügen und betrug aufgebaut..................:)

Antwort
von derbas, 73

Also ich bin überzeugt davon, dass Maria Magdalena nicht einfach nur irgend eine Gefolgin Jesus' war sondern seine Frau. Aber beweisen kann ich's nicht.

Kommentar von TreuZuGott333 ,

Das stimmt nicht.

Kommentar von KaeteK ,

....aber dann spekulieren. Lies die Bibel...bevor du meinst, etwas zu behaupten, wo es nichts zu behaupten gibt.

Kommentar von Fantho ,

Er hat das nicht behauptet, sondern doch nur seine Überzeugung dargelegt, zumal er noch diese seine Überzeugung im letzten Satz als nicht von ihm zu beweisen bestätigt hatte...

Gruß Fantho

Kommentar von derbas ,

Kaete wie du vielleicht weißt ist die Bibel nur eine willkürliche Zusammenstellung von Büchern etc.
Es hat z. B. wesentlich mehr evangelien gegeben. Unter anderem das Evangelium nach Maria 😉

Antwort
von Bodesurry, 27

Das Gegenteil ist der Fall. Zur Zeit von Jesus hatten die Frauen keinen grossen Wert und keine Bedeutung. Doch Jesus verhielt sich zu ihnen gleich wie zu den Männern.

Als Rabbi und Jude hätte er sich zum Beispiel nicht mit der Sameriterin am Brunnen unterhalten dürfen (Johannes 4,1-42)

In der Bibel ist auch die deutliche Rüge einer Frau an seinem Verhalten zu lesen und er akzeptiert diese, zu damaligen Zeit, "Frechheit" der Frau (Markus 7,24 - 30)

Frauen waren mit Jesus auf der Wanderschaft und unterstützten ihn  finanziell.

Als Jesus am Kreuz hing, waren die Frauen die einzigen, die ihm die Treue hielten.

Antwort
von Dxmklvw, 55

Zur damaligen Zeit gab es weder die Bildzeitung noch RTL usw. Dadurch ist es naheliegend, daß man damals auch noch nicht die Tratschgeschichten zum Sinn des Lebens erhoben hat.

Antwort
von Philipp59, 25

Hallo MarionSchoenfeld,

ganz sicher haben sich weder Gott noch Jesus Christus mit Frauen überworfen. Leider unterstellen einige der Bibel ein frauenfeindliches Bild. Das Gegenteil ist der Fall! Dazu einige Fakten.

Werden Frauen in der Bibel z.B. herabgesetzt? Oder erschuf Gott Eva als Mensch 2. Klasse? Nun, beide bekamen von Gott denselben Auftrag (nach 1. Mose, Kapitel 1, Vers 28 - 31). In 1. Mose 2:18 heißt es: " Und Jehova Gott sprach weiter: „Es ist für den Menschen nicht gut, dass er weiterhin allein sei. Ich werde ihm eine Gehilfin machen als sein Gegenstück.“ Diese Stelle kann auch mit "eine Hilfe, die ihm entspricht", übersetzt werden. Man könnte das mit einem Chirurgen oder Anästhesisten vergleichen. Beide benötigen den anderen und keiner kommt alleine zurecht. Hier sind noch andere Beispiele, die zeigen, wie Gott Frauen gegenüber wirklich eingestellt ist:

- Das mosaische Gesetzt verlangte z. B. Vater und Mutter zu ehren (2. Mose 20, Vers 12) und forderte Rücksicht gegenüber Schwangeren (2. Mose 21, Vers 22).

- Im Vergleich zu den Frauen vieler anderer Länder genossen Israelitinnen ein großes Maß an Freiheit. Der Mann hatte zwar die Führungsrolle inne, die Frau konnte sich aber ein Feld kaufen und einen Weingarten pflanzen und ein eigenes Geschäft betreiben ( Sprüche 31, Verse 11, 16 - 19).

- Frauen, wie Debora und Hulda wurden von Gott für besondere Aufgaben eingesetzt und Männer von Rang holten sich bei ihnen Rat ( Richter 4, Verse 4 - 8 und 2. Könige 22, Verse 14 - 16 und 20).

- Frauen wurden auch zum Vorlesen des Gesetzes eingeladen (5. Mose 31, Vers 12) .

Ein guter Ehemann sollte gem. der Bibel die körperlichen und biologischen Grenzen seiner Frau berücksichtigen. Ab dem 4. vorchristlichen Jahrhundert machte sich im Judentum jedoch der Einfluss Griechenlands bemerkbar, wo Frauen eine untergeordnete Rolle spielten. Der griechische Dichter Hesiod (8. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung) erwähnt in seinem Werk "Theogonie "das arge Geschlecht und die Stämme der Weiber, die zum Unheil wohnen mit sterblichen Männern zusammen". Diese Vorstellung fasste im 2. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung Fuß. Die religiöse Führungsschicht der Juden entstellte Gottes Ansicht und schürte bei Männern Verachtung für Frauen. Der Talmud, der ab dem 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung zusammengestellt wurde, enthielt die Warnung: "Unterhalte dich nicht viel mit einem Weibe, denn schließlich kommst du zur Hurerei." Dieses Misstrauen hat die Rolle der Frauen in der jüdischen Gesellschaft über Jahrhunderte geprägt. Zur Zeit Jesu durften sie im Tempel nicht weiter als bis zum Vorhof der Frauen.

Ließ sich Jesus Christus davon beeinflussen? Nein, denn Jesus wies Männer an, die Frauen mit Würde zu behandeln, anstatt sie auszunutzen. In Matthäus, Kapitel 5, Vers 28 heißt es: "Ich aber sage euch, dass jeder, der fortwährend eine Frau ansieht, um so in Leidenschaft zu ihr zu entbrennen, in seinem Herzen schon mit ihr Ehebruch begangen hat." Er unterhielt sich auch mit Frauen in der Öffentlichkeit und lehrte sie vieles (Lukas 10, Vers 38 - 42). Jesus ließ seine Auferstehung zuerst von Frauen bezeugen (Matthäus 28, Verse 1 und 8 - 10), obwohl sich die Apostel damit schwer taten, ihrer Aussage zu glauben (Matthäus 27, Verse 55,56).

LG Philipp

Antwort
von LordofDarkness, 48

Es gibt Hinweise darauf, dass an den Evangelien des Neuen Testaments herumgepfuscht wurde. Man hat bei Ausgrabungen uralte Textfragmente aus der Antike gefunden, in denen Jesus über "seine Frau" redet.
Die Kirche hat das natürlich nicht anerkannt und sich irgendwie rausgeredet.

Es gibt aber gute Gründe anzunehmen, dass an den Evangelien tatsächlich etwas faul ist. So wird Jesus von seinen Gefährten häufig "Meister", "Lehrer" oder "Rabbi" genannt. Rabbiner waren aber IMMER verheiratet, das ergibt sich aus der Forderung "Seid fruchtbar und mehret euch" aus dem Alten Testament, bzw. der jüdischen Thora (Jesus war Jude). Ein unverheirateter Rabbiner wäre von niemandem ernst genommen worden.

Jesus ist auch so ziemlich die einzige frauenfreundliche Figur des Neuen Testamentes... Er hat sie vor falschen Verurteilungen geschützt und sogar gleichberechtigt in seine Gefolgschaft aufgenommen. Kaum war er aus dem Weg geräumt, wurde der Ton wieder rauer.

Ich bin absolut überzeugt, dass die Kirche (unter der frauenfeindlichen Lehre des Paulus) die Inhalte der Evangelien verfälscht, und vielleicht sogar ganze Personen sozusagen "wegretuschiert" hat.

Kommentar von WALDFROSCH1 ,



@LordofDarkness

_______Es gibt Hinweise darauf, dass an den Evangelien des Neuen Testaments herumgepfuscht wurde._____


  • könnte ich diese  Hinweise mal sehen bitte ? Quellen für diese Behauptung ?
______Ich bin absolut überzeugt, dass die Kirche (unter der frauenfeindlichen Lehre des Paulus) die Inhalte der Evangelien verfälscht, und vielleicht sogar ganze Personen sozusagen "wegretuschiert" hat.___

  • Diese Behauptung höre ich zwei mal die Woche ,einen Beweis dafür hat mir noch keiner gebracht ,wo möglich wirst du uns alle endlich... genau hier und heute damit erquicken ? 



Kommentar von KaeteK ,

Du hast aber auch absolut keine Ahnung

Kommentar von 666Phoenix ,

Käthe, Du meinst jetzt Waldfrosch?

Antwort
von nowka20, 15

nein, sondern deren bewußtsein war und ist völlig unabhängig von irdischen interessen

Antwort
von claushilbig, 5

Für Texte der damaligen Zeit werden in der Bibel Frauen schon erstaunlich häufig erwähnt ...

Hinzu kommt noch, dass nach neuerer Bibelforschung vielleicht sogar manche Frauen aus Jesu Umfeld nachträglich von der Kirche in Männer "verwandelt" wurden.


Antwort
von mulano, 24

Eine nennenswerte Stelle fällt mir gerade ein, nämlich das es Fraue waren die zuerst das leere Grab von Jesus nach seiner Auferstehung entdeckt haben.

Antwort
von gromio, 28

guck mal da:

http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/2014603?q=frauen&p=par

Frau(en) soll(t)en eine wichtige Rolle im Vorhaben Gottes spielen. Dies hat sich nicht geändert.

Abraham, David, Jakob, Mordecai - in allen genannten Fällen spielten Frauen eine wichtige Rolle im Plan Gottes, und loyale Frauen wurden Immer unterstützt und nicht zuletzt deshalb in der Bibel erwähnt, nicht nur Maria, die Mutter Jesu .

Auch in den christlichen Bibelbüchern werden Frauen oft positiv , manchmal negativ erwähnt. 

Insofern ist es ein Fehlschluss, zu vermuten, dass GOTT und Christus sich mit Frauen generell oder grundsätzlich überworfen hätten.

Im Gegenteil.

cheerio

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Bitte jetzt keine erneute Lehr Stunde unter dem Wachturm !

Antwort
von Scriptorium, 25

Frauen spielen im Evangelium Schlüsselrollen, von der Mutter Jesu über weibliche Begleiterinnen bis zu Maria Magdalena der Jesus mehr offenbarte als seinen Jungs in der Gruppe. Es waren Frauen am Grab.  Aber auch im Alten Testament, im Judentum finden wir zahlreiche bemerkenswerte Frauen. 

Antwort
von WALDFROSCH1, 14

Hier liegt eine Missverständnis deiner Seits vor .

Die Geschehnisse der Bibel sind über 2000 Jahre alt .Das alte Testament reicht bis in die Urgeschichte zurück und Bibelwissenschaftler datieren einen Abraham auf ca 17 oder 1800 Vor Christus 

Wenn du dich einmal mit der damaligen Gesellschaft im vorderen Orient befasst wirst,wirst du gewiss feststellen das es nichts mit einen Zerwürfnis Jesus Christus( der ja Gott selbst ist ), mit Frauen zu tun hat,sondern viel mehr mit der damaligen Kultur, in der nun mal Frauen im öffentlichen Leben kaum vorkamen und kaum einen Platz einnehmen konnten .

Es ist immer einfach aber nun mal Falsch, vergangene Epochen mit dem denken der heutigen Zeit zu beurteilen .Und dann den Stab darüber zu brechen ..

Nach Biblischem Zeugnis sind Frau und Mann ganz klar gleichwertig aber eben nicht gleichartig .

Antwort
von 666Phoenix, 25

Was ist denn für Dich ein "größerer nennenswerter biblischer Zusammenhang"?

Kommentar von MarioSchoenfeld ,

Ich weiß, die Frage ist nicht genau genug

Kommentar von 666Phoenix ,

Dann präzisiere Dich doch! Es werden genug Frauengestalten in der Bibel genannt! Ob der Zusammenhang "nennenswert" ist, müssen Dir Theologen erklären.

Antwort
von Meatwad, 11

Du hast da etwas Grundlegendes falsch verstanden. Gott und Jesus sind Figuren der Mythologie. Die Bibel ist das Werk von Menschen. Von Menschen, denen daran gelegen war (und es nis heute ist), die Frau klein zu halten.

Antwort
von josef050153, 12

Schau doch einmal in deiner Bibel nach, da wirst du zwei Bücher finden, die nach Frauen benannt sind.

Abgesehen war Petrus verheiratet und hat die Nächte mit seiner Frau sicherlich nicht nur mit 'Mensch ärgere dich nicht'-spielen verbracht.


Antwort
von chrisbyrd, 18

Die damalige Gesellschaft war patriarchal geprägt und Frauen hatten allgemein nicht viel zu sagen. Deshalb war die Botschaft des Neuen Testaments geradezu revolutionär, dass Frauen und Knechte (Sklaven) als gleichberechtigt gelten sollen:


"Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus" (Galater 3,28).
Antwort
von joergbauer, 15

Wieso überworfen? Wie kommst du darauf? Frauen spielen in der Bibel ebenso eine Rolle wie die Männer. Beide sind gleichwertig, aber nicht gleichartig. Entsprechend sind ihre Aufgaben auch unterschiedlich. Wenn du verstehst wer Jesus Christus ist, wirst du so eine merkwürdige Frage nicht mehr stellen müssen.

Frauen werden oft in der Bibel erwähnt und haben dort auch bedeutende Dinge getan, ebenso wie die Männer. Hier einen Zwiespalt zwischen Gott und den Frauen hinein interpretieren zu wollen, ist weder begründet noch in irgendeiner Weise nötig und sinnvoll.

Maria war auserwählt den Messias zur Welt zu bringen, Lydia war die erste Person, die in Europa zum Glauben kam, Maria von Magdala war die erste Person, die den auferstandenen Heiland zu Gesicht bekam. Bedeutende Frauen in der Bibel waren zudem Ruth, Sara, Rebekka, Rahel, Lea, Mirjam, Esther, Marta, Elisabeth...!

Antwort
von KaeteK, 17

Nimm doch die Bibel selbst zur Hand und lies unter Gebet darin. Diese unsinnigen Themen, die keinerlei Grundlage bieten, sind einfach nur nervig. Wenn es dich wirklich interessiert, wer der Herr Jesus  war/ist, dann lies in den Evangelien. Bitte Christen dich dabei zu unterstützen.

https://www.bibelkommentare.de/?page=comment&comment_id=187

lg

Antwort
von rudelmoinmoin, 22

woher hat Gott einen Sohn ? da war ja noch keine Frau als "Göttin ?"

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Nicht, wie du Sohn deines Vaters bist ..sondern steht da im Urtext auf Griechisch : Monogenes ,was soviel bedeutet wie eingeborener oder einzig geborener ..

Gottes Sohn war im Altertum ein Gängiger Titel .Gottes Sohn ,das war auch ein Kaiser Augustus ...Trotzdem betet  kein Christ einen Kaiser Augustus an ..oder doch ? 

Antwort
von Scriptorium, 4

Jesus wählte zwar, das wissen wir, unter seinen Jüngern zwölf Männer als Väter des neuen Israel aus, weil er sie »bei sich haben und sie dann
aussenden wollte, damit sie predigten« (Mk 3,14–15). Das ist eine
offenkundige Tatsache, aber außer den Zwölf, Säulen der Kirche, Väter
des neuen Gottesvolkes, werden in die Schar der Jünger auch viele Frauen
gewählt. Ich kann nur ganz kurz auf jene Frauen hinweisen, die auf dem
Weg Jesu selbst anzutreffen sind, angefangen bei der Prophetin Anna
(vgl. Lk 2,36–38) bis hin zur Samariterin (vgl. Joh 4,1–39), zu der
Syro-Phönizierin (vgl. Mk 7,24–30), zu der Frau, die an Blutfluß litt
(vgl. Mt 9,20–22), und zu der Sünderin, der vergeben wird (vgl. Lk
7,36–50). Ich gehe auch nicht näher auf die weiblichen Hauptfiguren
einiger eindrucksvoller Gleichnisse ein, zum Beispiel auf die Frau, die
Brot backt (vgl. Mt 13,33), auf die Frau, die die Drachme verliert (vgl.
Lk 15,8–10), auf die Witwe, die den Richter immer wieder aufsuchte
(vgl. Lk 18,1–8). Bedeutsamer für unser Thema sind jene Frauen, die im
Rahmen der Sendung Jesu eine aktive Rolle gespielt haben.

Evangelium nach Lukas 8,1-3.

I

n jener Zeit wanderte Jesus von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und

verkündete das Evangelium vom Reich Gottes. Die Zwölf begleiteten ihn,

außerdem einige Frauen, die er von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt hatte: Maria Magdalene, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren,

Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes, Susanna und viele andere. Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie

besaßen.

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