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Hatte schon mal jemand den Verdacht, dass seine Migräne von Energiesparlampen kommt?

gefragt von harmonyharmony am 21.01.2008 um 18:43 Uhr

Seit ich das ganze Heim mit Energiesparlampen ausgestattet hab, leide ich viel öfter an Migräne als früher. Der Zusammenhang fiel mir aber erst richtig auf, als ich das auch las- die Dinger flimmern bis zu 100 Mal pro Sekunde. Habt Ihr so etwas auch beobachtet oder bilde ich mir das ein?


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Reply


Minax
beantwortet von Minax am 21. Januar 2008 18:52
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Laut diesem Bericht schon. http://www.engon.de/c4/theorie/elampen.htm

Es könnte ja auch etwas mit dem Quecksilber zu tun haben?

Ich selbst kenne das Phänomen nicht, habe aber auch noch nicht alle Birnen ausgetauscht.

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 21. Januar 2008 18:55

Ein aktueller Bericht: http://www.wahrheitssuche.org/energiesparlampen.html

Mögliche Ursachen:

  • Starke elektromagnetische Felder mit ausgeprägten Oberwellen?

  • Nervende Flimmerfrequenzen?

  • Giftiges Quecksilber?

Wenn man googelt, kommt man zumindest auf viele Seiten bzw. Berichte von Betroffenen, die über Kopfschmerzen und Migräne klagen.

Kommentar von Christoph63 am 22. Januar 2008 18:56

Das "Flimmern" hat eine Frequenz von 40.000 Hertz, das kann man nicht wahrnehmen. Das Quecksilber in der Energiesparlampe entspricht einem Fleck Fliegenschiss (1 bis 2 Milligramm = tausendstel Gramm) und ist hermetisch in der Glasröhre eingeschlossen. Die hochfrequenten elektromagnetischen Felder einer Energiesparlampe sind nicht höher als bei einem Fernseher (auch wenn "Baubiologen" anderes propagieren: Die Messung von Energiesparlampen nach der schwedischen TCO-Richtlinie ist und bleibt nur für Computermonitore sinnvoll - alles andere ist Schwachsinn!)

Kommentar von Christoph63 am 22. Januar 2008 19:09

Und warum findet man im Internet nicht die Statements von Millionen von Leuten, die mit Energiesparlampen keinerlei Probleme haben? Weil das in der Natur der Dinge liegt, dass man sich im www. viel mehr über Mängel auslässt als über Vorteile. Der statistische Erkenntniswert einer solchen "Google-Referenz" ist demnach gleich Null!


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 21. Januar 2008 22:57
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Ich kenne Menschen mit Migräne ohne Sparlampen im Haus.

Kommentar von Christoph63 am 22. Januar 2008 18:46

Wohl wahr! Migräne kann durch alles mögliche ausgelöst werden, das reicht von Käse über Schokolade bis hin zu Rotwein, Hitze/Kälte, Sonnenschein, Stress usw. Manchmal reicht auch der reine Glaube, dass etwas Migräne auslöst.

Kommentar von DJStivi25 am 11. März 2008 23:59

Also ich habe schon ein paar Jahren in mein Arbeitsraum eine Leuchtstoffröhre und habe keine Probleme mit der gesundheit auch nicht mit dem TFT
Monitor.Ich bin auch der meinung das das mit dem Gesundheitlichen schaden Unfug ist.


sheela2011
beantwortet von sheela2011 am 21. Januar 2008 18:58
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Energiesparlampen: Gut für die Umwelt, schlecht bei Migräne? (09.01.2008)

Umweltfreundliche Glühbirnen können bei empfindlichen Personen möglicherweise Migräne auslösen. Wie die britische Migraine Action Association angibt, haben einige ihrer Mitglieder von diesem Zusammenhang berichtet. Verantwortlich sei das Flackern von Energiesparlampen, meint die Interessensvertretung. Auch sei deren Licht mitunter schwächer, was die Augen belasten und dadurch wiederum das Auftreten einer Migräne begünstigen könne.

Die Lighting Association, welche die Hersteller der Leuchtmittel vertritt, weist indes auf die Unterschiede zwischen älteren und neueren Modellen von Energiesparlampen hin: Jene Fälle, in denen es zu körperlichen Reaktionen auf die stromsparenden Glühbirnen gekommen sei – auch von epileptischen Anfällen war im Vorjahr berichtet worden – seien allesamt in Verbindung mit veralteten Modellen erfolgt. Energiesparlampen der neueren Technologie würden kein Flackern mehr verursachen, versichert die Lighting Association.

Quelle: http://www.netdoktor.at/nachrichten/?id=119107&date=2008-01-09

Kommentar von Christoph63 am 22. Januar 2008 18:57

Siehe oben - da flackert nix! Genauso könnte man den Verzehr von Schokolade oder schweizer Käse für bedenklich ansehen, das sind (im Gegensatz zur Energiesparlampe) erwiesenermaßen (!) Migräneauslöser.


anonym
beantwortet von Entenfahrer am 21. Januar 2008 19:01
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Ich habe zwar keine Migräne von diesen Lampen, fühle mich aber bei solcher Beleuchtung äußerst unwohl und bekomme so subtile Kopf- und Augenschmerzen. Aus diesem Grund habe ich die Teile schon vor Jahren wieder rausgeschmissen. Sie haben bei mir einen ähnlichen Effekt wie Neonröhren, ich habe schon mehrfach vermutet, daß das Ganze mit einer Zündfrequenz (?) zu tun hat.


elmara
beantwortet von elmara am 21. Januar 2008 19:13
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Ich hab im ganzen Haus Energiesparlampen und bis jetzt keine Unbequemlichkeiten. Ich habe aber "warmes Licht". - Gibt es ja mittlerweile auch bei den Energielampen.




Kommentar von Christoph63 am 22. Januar 2008 18:49

Meine Frau ist Migränikerin. Seit ein paar Jahren haben wir 99 Prozent unserer Beleuchtung auf Energiesparlampen umgestellt. Effekt auf die Migräne: Null Wirkung. Im Gegenteil - sie hat weniger Migräne. Weil sie sich nämlich weniger über die Stromrechnung aufregt (das ist natürlich eine Scheinkorrelation: tatsächlich nimmt Migräne vielfach mit höherem Lebensalter und enstsprechenden hormonellen Veränderungen ab.)


anonym
beantwortet von koffermann am 21. Januar 2008 19:17
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Ich hab auch welche und bisher nichts bemerkt. Einen Bericht dazu las ich allerdings auch schon. In dem stand, dass es auch auf die Sensibilität des Nervensystems ankommt, ob die Lampen Störungen auslösen oder nicht. Also bin ich wohl nicht sonderlich sensibel ;-(


LiviaCat
beantwortet von LiviaCat am 22. Januar 2008 05:32
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Energiesparlampen schädigen die Augen und fördern auf Grund ihres Licht- (Farb-)Spektrums die Entstehung von Kurzsichtigkeit.

Bin mir also ziemlich sicher, dass sie auch Migräne verschlimmern können.

Ausserdem beeinträchtigt das extreme Spektrum unseren Hormonspiegel noch stärker, als normale Glühlampen.

Ich empfehle, entweder Vollspektrum-Energiesparlampen (gibts im Ökohandel, sind sauteuer) oder Niedervolt-Halogenlampen zu verwenden. Letztere sind auch energiesparend, haben aber ein angenehmes Lichtspektrum und sind sehr günstig!

Kommentar von Christoph63 am 22. Januar 2008 18:43

Energiesparlampen fördern Kurzsichtigkeit? Interessant. Dachte das käme vom Lesen unter der Bettdecke. Oder vom "Zwielicht". Oder vom exzessiven Onanieren!

Fakt ist: Energiesparlampen haben kein "schädliches" Farbspektrum. Kurzsichtigkeit ist in erster Linie genetisch bedingt.

Kommentar von Christoph63 am 22. Januar 2008 19:00

Niedervolt-Halogenlampen sind KEINE Energiesparer. Sie werden mit einem Trafo betrieben. Wäre ich Elektrosmog-Guru, müsste ich sogar darauf hinweisen, dass so ein Trafo jede Menge "elektromagenetische Oberwellen" aussendet.

Kommentar von Christoph63 am 22. Januar 2008 19:03

Vollspektrum-Energiesparlampen haben durch 5-Banden-Leuchtstoffe eine besonders gute Farbwiedergabe und eine Lichttemperatur von 6.500 Kelvin. Dieses Licht wirkt aber sehr weißlich/neutral. Im Wohnbereich wird es als ungemütlich empfunden. Dort sollte man besser eine gute Marken-Energiesparlampen mit 2.700 Kelvin (warmweiß) verwenden. Diese entspricht einer Glühlampe.


anonym
beantwortet von Christoph63 am 22. Januar 2008 19:05
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Meine Frau ist Migränikerin. Seit ein paar Jahren haben wir 99 Prozent unserer Beleuchtung auf Energiesparlampen umgestellt. Effekt auf die Migräne: Null Wirkung. Im Gegenteil - sie hat weniger Migräne. Weil sie sich nämlich weniger über die Stromrechnung aufregt (das ist natürlich eine Scheinkorrelation: tatsächlich nimmt Migräne vielfach mit höherem Lebensalter und entsprechenden hormonellen Veränderungen ab.)


LiviaCat
beantwortet von LiviaCat am 23. Januar 2008 03:13
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Lieber Christoph,

du klingst wie ein Elektriker!

Energiesparlampen haben ein anderes Farbspektrum als Glühlampen oder gar das normale Sonnenlicht. Dadurch werden im Auge die Farbsubstanzen (spezielle Aminosäuren-Carotinoid-Umwandlungen) aufgebraucht, die man eigentlich für das Nachtsehen braucht. Hierdurch wird die Entstehung von Kurzsichtigkeit gefördert. Ausserdem ist es mittlerweile bekannt, dass Kurzsichtigkeit zwar in einer genetischen Disposition angelegt sein kann, in erster Linie aber durch zu viele Tätigkeiten im Nahbereich während den Wachstumsphasen ausgelöst und verschlimmert wird. Das wird nur nicht publik gemacht, weil sonst millionen empörter Eltern eine Umstellung des Schulsystems (in dem überwiegend im Nahbereich gearbeitet wird) verlangen würden.

Und zur Energieeffizienz kann ich dir folgendes sagen:

Eine Energiesparlampe = 10 bis 20 Watt Eine Glühlampe = im Schnitt 60 Watt Eine Niedervolt-Halogenlampe = 20 Watt + Trafo = ca. 10 Watt (zumindest unsrer, wir habens gemessen, mein Mann ist Ingenier für Gebäudetechnik, der hat professionelle Messgeräte).

Wir haben im Wohnzimmer ein Seilsystem mit 3 Niedervolt-Halogenlampen incl. dem Trafo. Macht zusammen 70 Watt! Und eine wunderschöne Raumbeleuchtung in einer angenehmen Farbe! Das sind 10 Watt mehr, als bei einer normalen Glühbirne und die 50 Watt mehr als bei der Energiesparlampe nehmen wir für eine angenehme Wohnraumbeleuchtung gerne in Kauf.

Ausserdem haben wir Ökostrom - also ist unsere Umweltbilanz völlig in Ordnung! Man muss nicht Energie sparen, man muss klug mit ihr umgehen!

Und die Frage hier war auch, ob es Migräne verschlimmern KANN, keiner hat gesagt, es muss! Glückwunsch für deine Frau, dass es ihr besser geht - aber für Migräne gibt es viele Ursachen! Und Schokolade und Käse sind auch aus anderen Gründen bedenklich und sollten eher sparsam gegessen werden.

Ach ja, ich halte den Elektrosmog des Trafos, der sich in einer Nische zwischen der Schrankwand und der Wand befindet für vernachlässigbar! Die Strahlen der Lampe breiten sich im ganzen Raum aus!

Was ärgert dich denn so an dem Thema?




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