Hatte Preußen 1866 den Krieg gegen Österreich nur aufgrund ihrer den habsburg. Vorderladergewehren überlegenen Zündnadelgewehre gewonnen (Königsgrätz 1866)?

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3 Antworten

Millitärtechnisch war das sicher entscheidend.
Während die Oesterreicher stehend laden und schießen mussten, legten sich die Preußen bequem ins Gras.
Befanden sich damit halbwegs in Deckung, wärend die Oesterricher wahrlich Reihenweise auf's Gesicht fielen.

Dauerte nicht lange bis Panik die Truppen ergriff und Fersengeld gaben.

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Dazu kam auch eine Doku, und da war es so , Österreicher hatten alte Gewehre Vorderlader, also sie mussten das Pulver erst vorne reinmachen und das im stehen und das dauerte zu lange und die Preussen hatten bessere, neue Gewehre die sie im liegen von oben laden konnten und viel schneller und so konnten sie einfach die Soldaten die standen und luden abschießen und hatten selbst fast keine Verluste und siegten leicht.

Die Österreicher waren Katholiken und die Preussen Protestanten.

Und daher war der Unterschied aus veraltet und modern sagt man.

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Das Zündnadelgewehr hat sicher einen großen Beitrag geleistet. Hinzu kam, dass in Preußen die Wehrpflicht durchgezogen wurde, man sich in Österreich aber davon freikaufen konnte. Der Bildungsstand war deshalb dort geringer. Hinzu kamen im Vielvölkerstaat Österreich Sprachprobleme, die die Kommunikation störten. Außerdem hatten die Preußen die bessere Taktik.

Vgl.:
Gordon A. Craig: Königgrätz. 1866 – eine Schlacht macht Weltgeschichte. 4. Auflage, Zsolnay, Wien 1997, ISBN 3-552-04824-3.[13]



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