gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ

Hatte Noah noch Beiboote?

gefragt von SchmutzfinkSchmutzfink am 20.06.2009 um 13:32 Uhr

Ich blättere gerade wieder in der Bibel und da steht ja daß Noah von jeder Tierart zwei mitgenommen hat. Ein Junge und ein Mädchen.

Selbst wenn ich jetzt die ganzen Fische nicht mitzähle weil die ja schwimmen können muß die Arche von Noah aber riesig gewesen sein.

Weil es gibt ja mindestens 13 Millionen Tierarten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Art_%28Biologie%29

Hatte der Noah nur eine Arche oder waren das ein paar Archen?

Wie kann ein Mann von 13 Millionen Tiere ein Pärchen zusammensammeln?

Frage beantworten

Hier finden Sie weitere Fragen zu den Themen:

Tiere x 14.467 Religion x 3.595 Gott x 836 Glaube x 801 Evolution x 282

Vom Fragesteller als hilfreichste Antwort ausgezeichnet


playswithwolves
beantwortet von playswithwolves am 20. Juni 2009 15:03
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
Hilfreichste Antwort

Die Geschichte von Noah's Arche hat einen ganz anderen Ursprung, als in der Bibel dargestellt.

Der jährliche Monsunregen in den Hochebenen Zentralafrikas wurde von den Menschen Nordafrikas, im Nildelta Ägyptens und der umliegenden Wüstenlandschaften, stets mit Grauen erwartet. Durch diese sehr ergiebigen Regenfälle, wurde das Nildelta nicht selten überflutet. Es war jedes Mal für die Bewohner dieser Region eine Tragödie. Die große Flut. Unkontrolliert spülte das Wasser alles davon und zerstörte Land und Heim. Aber trotz der Zerstörungskraft des Wassers, brachte es auch neues Leben. Ohne jenes Wasser wären die Wüstenregionen am Nil total ausgetrocknet und nichts täte wachsen. So erkannte man, dass die jährliche Flut in Wahrheit eher ein Segen für die Menschen war. Nachdem das Wasser zurückging, hinterließ es frische Mineralien, woraufhin die Pflanzen für die Nahrungsgewinnung besser wuchsen und somit die „Gute Zeit“ anbrach.

Die alten Ägypter zelebrierten diese Zeit und nannten das Fest „Argha-Noa“ (Leben-neu oder neues Leben). Mit diesem Fest wurde die große Flut gefeiert, welche die alte Welt wegspült, neues Leben brachte und somit Ägypten „wiederauferstehen“ ließ. Stets zur Zeit der Flut, war der Mond am Himmel als Sichel mit den Enden nach oben gerichtet zu sehen, so dass er aussah wie ein schwimmendes Boot. Im Laufe der Zeit wurde der Mond in dieser Form und in dieser Stellung bekannt als Argha-Noa und NICHT Arche Noah. Bezug nehmend auf das Wasser, welches neues Leben bringt bzw. etwas wiederauferstehen lässt, finden sich bis heute parallelen im Christentum. Die Taufe eines Kindes oder eines Erwachsenen zum Beispiel, wird durch das eintauchen in Wasser, oder dem Beträufeln des Kopfes eines Säuglings mit Wasser, vollzogen.

Die Geschichte des altägyptischen Festes Argha-Noa gilt als Vorlage vieler Flutgeschichten und Mythen, unter Anderem auch für das auf ca. 2600 BCE datierte altsumerische Gilgamesch-Epos.


Weitere gute Antworten


Volker99
beantwortet von Volker99 am 20. Juni 2009 13:35
6x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hallo, das ist nicht die einzige Stelle der Bibel, die man nicht zu wörtlich nehmen darf(Methusalems Alter usw. In der Bibel geht es um Glauben, nicht um eine naturwissenschaftliche Beschreibung. Wenn man das alles wörtlich nimmt, wird man so schräg wie Nordamerikaische Christen.

Kommentar von C254f51b581787a235b4bcf0116d9242smallErsterSchnee am 20. Juni 2009 13:38

Super Antwort! DH!

Kommentar von 08eb2abae118f2d06c98adfaf6779428smallOubyi am 20. Juni 2009 13:39

Also für mich ist Methusalems Alter noch eine der glaubhaftesten Stellen der Bibel ^^


Wandpilzchen
beantwortet von Wandpilzchen am 20. Juni 2009 13:35
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Du hast die Insekten vergessen.

Und zu deiner Schlussfrage: Lügen können soviel Blödsinn enthalten, wie reinpassen. Es sind ja Lügen.

Kommentar von 23cbf379d378c7243c7c8fd303d71651smalltinimini am 20. Juni 2009 13:49

Der Kern ,das es eine Überschwemmung gab zu der Zeit ist was,das wurde auch von anderen Kulturen berichtet.

Kommentar von 9911b452b18e73f26427765112b5e102smallWandpilzchen am 20. Juni 2009 13:52

und daher ist es okay, diesen Stuss mit Noah als Wahrheit zu verkaufen?

lach


Schinderhannes
beantwortet von Schinderhannes am 20. Juni 2009 13:34
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich bin sicher damals gab es noch keine 13 Mill. Tiere.

Kommentar von 0575f91c1a92ec591d16d28447f3778dsmallWhitefall am 20. Juni 2009 13:39

Aber woher sind dann bloß die ganzen anderen Arten gekommen? Evolution kommt ja nach Ansicht derer, die die Arche-Noah-Sache wörtlich nehmen, nicht in Frage.

Kommentar von 10b4eb76294b70d7fd6df997ff06edb1smallComplex am 20. Juni 2009 13:44

Exakt. Sintflut-Anhänger glauben offenbar tatsächlich an eine Super-Evolution ... und leugnen die Evolution an sich trotzdem.

Kommentar von C254f51b581787a235b4bcf0116d9242smallErsterSchnee am 20. Juni 2009 13:51

Welcher Christ leugnet die Evolution? (Von denen in den USA jetzt wirklich mal abgesehen?) Zumindest hier in Deutschland sind es ja wohl die allerwenigsten - und Sonderlinge gibt es halt überall!


anonym
beantwortet von Stefek am 20. Juni 2009 15:40
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Zunächst Allgemeines über die Sintflut.

Der Bericht von einer Sintflut ist weit verbreitet.

Er findet sich in allen Erdteilen und in äußerst verschiedenen Kulturen.

Eine Sintflut gehört zu den "FUNDAMENTALEN KULTURGÜTERN DER MENSCHHEIT." (Westermann, Genesis I/1, S. 531).

Man sammelte inzwischen 250 verschiedene, über die ganze Welt verstreute Berichte über eine Menschheitskatastrophe durch das Hereinbrechen einer Flut.

Dass es sich bei der Sintflut nur um ein regionales Ereignis gehandelt hat wiederspricht der weltumspannenden Kenntnis dieser Flut.

Eine regionales Ereignisse hätte nicht zu dieser weltweiten Kenntnis geführt. Es ist ein Widerspruch zu dem, was ein GF/GA Teilnehmer geschrieben hat.

Zur Frage: Wieviele Tiere hatte Noah mitgenommen?

Über die Anzahl der Tierpaare, die sich in der Arche befunden haben, wird nichts berichtet.

Es ist anzunehmen, dass bestimmte Grundarten die Katastrophe überlebt haben.

Was Du mit den 13 Millionen Tieren meinst müßtest Du spezifizieren. Tierarten, Tiergattungen usw.


Oubyi
beantwortet von Oubyi am 20. Juni 2009 13:38
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich denke die AUSREDE der Kirche lautet:
Damals gab es erst 1000 Spezies. Die anderen 12.999.000 habe sich erst nach der Sintflut entwickelt.
(Was, wie mir gerade aufgeht, bedeuten würde, dass der Mensch (Noah und Co.) eines der primitivsten Lebewesen der Evulotion ist (:-)))

Kommentar von 81a3d24978d392672b3b37758c5c8b53smallBuchfink am 20. Juni 2009 13:41

In den paar Tausend Jahren sollen sich alle anderen 13.000.000 Lebewesen entwickelt haben?

Lass das mal nicht die Kreationisten (oder in dem Fall auch Darwinisten) hören.


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 20. Juni 2009 13:37
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Also um mal die Historischen Fakten, die an der Geschichte ja stimmen, zu nehmen. Es war ja nicht die ganze Welt unter Wasser, es war einfach eine große Flut in Mesopotamien und Noahs Familie hat die auf einem Schiff verbracht und auch viele Tiere mitgehabt. Daraus ist dann die Geschichte von der Sintflut und der Arche Noah entstanden.


Teddylein
beantwortet von Teddylein am 22. Juni 2009 00:04
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Arche war 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch. Setzt man die Elle mit nur 44,5 cm an (einige meinen, die alte Elle sei eher 56 cm oder 61 cm gewesen), dann wäre die Arche 133,5 m lang, 22,3 m breit und 13,4 m hoch gewesen. Sie wäre also fast halb so lang gewesen wie der Ozeandampfer Queen Elizabeth II. Dieses Verhältnis von Länge zu Breite (6 zu 1) wird heute noch im Schiffsbau benutzt. Dadurch hatte die Arche einen Bruttoraumgehalt von fast 40 000 m3. Ein solches Schiff hätte schätzungsweise in etwa die gleiche Wasserverdrängung wie der 269 m lange Ozeanriese des 20. Jahrhunderts, die Titanic. Kein Frachtschiff der alten Zeit hätte einem Vergleich mit der gewaltigen Größe der Arche auch nur annähernd standgehalten. Sie hatte, da sie von innen durch zwei zusätzliche Böden verstärkt war, drei Decks und verfügte dadurch über eine Bodenfläche von ungefähr 8 900 m2.

Die Bezeichnung „Arten“ für die Tiere, die ausgewählt wurden, bezieht sich in diesem Fall auf Tier„arten“, deren Angehörige sich innerhalb der ihnen vom Schöpfer gesetzten eindeutigen und unveränderlichen Grenzen, „nach ihren Arten“, fortpflanzen können. Die Hunderttausende von Tierarten, die es heute gibt, könnten nach gewissen Schätzungen auf eine verhältnismäßig geringe Zahl von Familien„arten“ — wie die Art der Pferde und die Art der Kühe, um nur zwei zu nennen — reduziert werden. Die Grenzen, die Gott für die Fortpflanzung innerhalb der „Art“ festgelegt hat, konnten nicht überschritten werden. Daher sind einige Forscher der Meinung, daß nur 43 Säugetier„arten“, 74 Vogel„arten“ und 10 Reptilien„arten“ mit in die Arche genommen werden mußten, damit die verschiedenen heute bekannten Arten hervorgebracht werden konnten. Nach anderen, etwas großzügigeren Schätzungen hätten 72 „Arten“ von Vierfüßern und nicht ganz 200 Vogel„arten“ genügt. Ein Beweis dafür, daß die große Vielfalt in der heute bekannten Tierwelt nach der Flut durch Kreuzungen innerhalb dieser wenigen „Arten“ hervorgehen konnte, ist die unendliche Vielfalt innerhalb der „Art“ Mensch. Abgesehen von der Verschiedenartigkeit der Haar-, Augen- und Hautfarbe, gibt es kleine, große, dicke und dünne Menschen, und alle stammen von der Familie Noahs ab.

Diese Schätzungen mögen einigen als zu niedrig erscheinen, zumal in Werken wie The Encyclopedia Americana gesagt wird, es gebe über 1 300 000 Tierarten (1977, Bd. 1, S. 859—873). Doch über 60 Prozent davon sind Insektenarten. Von den 24 000 Arten der Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere sind 10 000 Vogelarten, 9 000 Reptilien- und Amphibienarten, von denen viele außerhalb der Arche überleben konnten, und nur etwa 5 000 sind Säugetierarten, zu denen Delphine und andere Wale zählen, die ebenfalls außerhalb der Arche überleben konnten. Andere Forscher schätzen, daß es nur etwa 290 Arten Landsäugetiere gibt, die größer sind als Schafe, während etwa 1 360 Arten kleiner sein sollen als Ratten (B. C. Nelson, The Deluge Story in Stone, 1949, S. 156; A. M. Rehwinkel, The Flood in the Light of the Bible, Geology and Archaeology, 1957, S. 69). Selbst wenn man also von den Schätzungen ausgeht, denen diese großzügigen Zahlen zugrunde liegen, hätte von all diesen Tieren ohne weiteres je ein Pärchen in der Arche Platz gefunden.

Kommentar von 6aed9bcf458c544e2e75ce0d919a9707smallSchmutzfink am 25. Juni 2009 16:08

Und wie hat der die alle gefüttert?

Und hat er die alle selber ins Bott geholt oder sind die freiwillig gekommen oder hatte der Noah Helfer?

Sind das die ersten biblischen Tierschützer gewesen?

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 25. Juni 2009 19:16

Es ist anzunehmen, dass Gott dafür gesorgt hat, dass die Tiere zur Arche kommen. Ansonsten wäre es ja für Noah ein nahezu unmögliches Unterfangen gewesen...
Ähnlich mit der begrenzten Futtermenge: Gott könnte dafür gesorgt haben, dass die Tiere nicht so viel brauchen. Schließlich war Moses auch einst 40 Tage auf dem Berg Sinai um mit Gott zu reden, ohne Nahrung...


Kitecat
beantwortet von Kitecat am 21. Juni 2009 19:12
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Es betraf sicher nur die Gegend, in der die Menschen damals wohnten und denen Noah von Gott predigte, die aber Gott verachteten. Neben den Einzelpaaren beauftragte Gott Noah von den reinen Tieren je 7 Paare mitzunehmen. Ich hab mir auch viel Gedanken gemacht, wieviel Platz das Futter einnahm und wie Noah all die Tiere herrief, aber die hat Gott sicher geschickt. Deshalb glaube ich, dass es nur um das "Einzugsgebiet", vielleicht Mesopotanien, des Noah ging. Nicht um alle Gebiete auf dieser Erde. Ich glaube der Bibel und halte die Geschichte nicht für ein Gleichnis. Obwohl es auch diese in der Bibel gibt, Jesus hat selbst welche erzählt.


MagnoliaNe
beantwortet von MagnoliaNe am 20. Juni 2009 14:41
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Lt. WIKIPEDIA war die Arche 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch. Setzt man die Elle mit nur 44,5 Zentimeter an, dann wäre die Arche 133,5 Meter lang, 22,3 Meter breit und 13,4 Meter hoch gewesen. Sie wäre also fast halb so lang gewesen wie der Ozeandampfer Queen Elizabeth 2. Dieses Verhältnis von Länge zu Breite (6 zu 1) wird heute noch im Schiffbau benutzt. Dadurch hatte die Arche einen Bruttoraumgehalt von fast 40.000 Kubikmeter. Ein solches Schiff hätte schätzungsweise in etwa die gleiche Wasserverdrängung wie der 269 Meter lange Ozeanriese des 20. Jahrhunderts, die Titanic. Sie hatte dem biblischen Bericht zufolge, da sie von innen durch zwei zusätzliche Böden verstärkt war, drei Decks und verfügte dadurch über eine Bodenfläche von ungefähr 8.900 Quadratmeter.


So weit WIKIPEDIA! Allerdings darfst Du die Geschichten, und ich betone „Geschichten“, die in der Bibel stehen, nicht wörtlich nehmen. Das sind mündliche Überlieferungen, die jeder nach seinem Gusto weiter ausgeschmückt hat. Moderne Märchen, wenn man so will. Ganz amüsant zu lesen, manchmal furchteinflössend (was beabsichtigt ist wie in jedem Märchen), manchmal faszinierend und auch beeindruckend, aber sie entsprechen einfach nicht der Wirklichkeit.


Stell Dir einmal vor: Von jedem Tier ein Paar! Was da los gewesen sein müsste! Wie hat Noah die wilden Raubtiere von den pflanzenfressenden Tieren getrennt? Wie soll die Fütterung vonstatten gegangen sein? Einfach „märchenhaft“!

Natürlich hat es früher auch riesige Überschwemmungen gegeben, und Mensch und Tier wird auf hohe Berge geflüchtet sein, um sich zu retten und um zu überleben.

Ich befürchte, dass das der Menschheit in einigen Jahrzehnten abermals bevorstehen wird!


Bild/er:

Bild
Bild
Bild



Oubyi
beantwortet von Oubyi am 20. Juni 2009 13:34
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

...und vor allen Dingen: 13 Millionen PÄÄRCHEN! Was muss da LOS gewesen sein!!!


anonym
beantwortet von xxxDiegoxxx am 7. Juli 2009 17:31
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Bibel ist nicht immer ganz logisch. Aber es klingt besser, wenn alle Tiere in einem Boot sitzen.


quetzalcoatl
beantwortet von quetzalcoatl am 21. Juni 2009 17:30
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich glaube daran, dass es damals eine regionale Überschwemmung gab, die zu einer weltweiten Flut aufgebau(sch)t wurde. So ist es in anderen Kulturen auch gewesen (siehe Gilgamesch-Epos).
Dass die Flutgeschichte in der Bibel mit vielem nicht zusammenpasst, ist klar. Das eine ist die Auswahl der Tiere, das andere sind z.B. im Kapitel vorher eine Angabe über eine Flötenspieler-Kultur. Wenn die Sintflut alle Menschen vernichtet hat außer die 5 auf der Arche, wieso scheinen dann andere Kulturen außerhalb der Arche die Sintflut auch überlebt zu haben ?


Terrier74
beantwortet von Terrier74 am 21. Juni 2009 16:46
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Nimm die Bibel bitte nicht so wörtlich. Oder noch besser, gib überhaupt nichts drauf.


Dagur
beantwortet von Dagur am 21. Juni 2009 16:43
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Weitere Beiboote wären dann unbemannt gewesen ... denn es haben ja nur die acht Leute in der Arche überlebt.

Laut Bibel steht da nix von Beibooten, würde also von einem einzigen Schiff ausgehen.

--

Tiere & Evolution, Platz in der Arche:

Wenn du die Aussagen der Bibel einfach mal als gegeben annimmst, dann ...

  • haut das mit der Evolution im bekannten Sinne (Schule & Co.) nicht ganz hin. Denn Gott schuf jedes Tier nach seiner "Art" - und zwar vor dem Sündenfall, wo es noch keinen Tod gab. Also mit Fressen und Gefressenwerden und Selektion durch Auffraß war noch nicht. Das spricht nicht gerade für die üblicherweise angenommenen Evolutionsbedingungen.

  • Andererseits ist natürlich die Frage, wie sich dann alle Tierarten in der Arche unterkriegen ließen. Jedenfalls waren (fast)alle drin (Fische vermutlich nicht). Und nach der Flut lebte nur noch acht (ich wiederhole ;-) - a - c - h - t! - Menschen. Das sprich stark für eine weltweite Flut (oder es lebten noch die gesamte Menschheit auf einem Fleck).


Wie bekommt man beides zusammen?

Nachdem die Fische vermutlich schwimmen durften, die Dinos (ist jetzt nur ne Vermutung) vielleicht als Eier mitgereist sein könnten ...

Es gibt ne Theorie (die ich logisch finde, die aber nicht stimmen muss):

Im Schöpfungsbericht steht etwas von "Art". Es steht aber nicht die genaue Definition dabei. D.h.: Es gab unterschiedliche, gerennte Arten. Das heißt aber nicht, das dies die gleichen Arten sind, die wir heute in Bio lernen.

Möglicherweise - das ist nur eine Theorie - könnte es Grundarten gegeben haben. Also beispielsweise eine Art Wolf(hundfunchs) (die sind ja miteinander verwandt), deren Nachkommen genmäßig das Zeug hatten, sich in Wolf, Hund, Fuchs aufzuteilen.

Das wäre dann nur bedingt eine Evolution. Genaugenommen keine Höher(/ Besser)-Entwicklung, sondern nur eine Aufteilung. Eine die (Grund-)Arten übergreifende Entwicklung wäre danach trotzdem ausgeschlossen. Also nicht vom Fisch zum Hund, sondern nur ein Wolfshund, der sich halt richtung Wolf und Hund auseinanderentwickeln kann.

Auch bei anderen Tierarten wäre das denkbar. Beispeilsweise kann man wohl auch (hab die Einzelheiten hier nicht parat) Löwe und Tiger (oder irgendeine der Raubkatzen) kreuzen, und man erhält plötzlich weder einfarbige noch gestreiften, sondern kreisförmige gepunktete (Gepard oder dergleichen. D.h. diese Raubkatzen hängen auch irgendwie zusammen.

Du kannst aus einer Katzenpopulation ja auch allerlei verschiedene Katzen züchten.

Allerdings ... und da wären dann wieder die Schranken, dürftest du aus einer Katze vermutlich keinen Hund züchten können, oder umgekehrt.


Das mit den Grundtypen ist eine Theorie.

Die Angaben aus der Bibel (verschiedene Arten, vor Sündeanfall kein Tod, Sintflut mit nur Acht Überlebenden Menschen weltweit) sind (von Gott) (vor)gegeben.

Die Grundtypentheorie ist ein Versuch, dies Angaben gedanklich unter einen Hut zu bekommen. Da hätte Noah verschiedene Grundtypentiere mitgenommen - die sich nachher auseinanderdifferenzierten. Damit wäre das mit dem Platz vermutlich einfacher gewesen.

(Allerdings waren beispielsweise auch Taube schon Taube und Rabe schon Rabe.)


Das es sich bei der Schöpfung, Noah & Co. um ein Märchen handelt (s. einige andere Beiträge), glaub ich nicht.

Das wir (mich eingeschlossen) mit unserem Hirn bei vielen Berichten jedoch nciht beim ersten Lesen (und manchmal auch nciht beim 50. Lesen) mitkommen) glaube ich schon ;-)


Eldor
beantwortet von Eldor am 21. Juni 2009 14:05
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Du hast - wie viele - die Geschichte historisch/biologisch genommen. So ist sie schon in der Bibel nicht gemeint. Die Botschaft dieser Erzählung: Die Menschen sind ihrer Aufgabe nicht gerecht geworden - bis auf Noah und seine Familie. Deshalb hat Gott/Macht/Mächte ein neuer Anfang mit ihm und den Tieren gemacht und den Regenbogen als Zeichen seiner Bundestreue gesetzt.


oOoMeLioOo
beantwortet von oOoMeLioOo am 20. Juni 2009 17:07
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Das alles ist reine glaubenssache...es heisst er hätte 120 jahre oder so zeit gehabt...Es geht auch darum das man vertrauen zu gott hat, dass er hilft....der regenbogen soll jah das versprechen von gott gewesen sein, dass es ein solches ereignis nicht wieder geben soll! Und übrigens haben sie irgendwo unter einer extrem dicken schlammschicht artefakte gefunden die vor der sintflut eintstanden sind... Die frage ist nicht ob es stimmt oder nicht sondern ob wir es akzeptieren!!


Complex
beantwortet von Complex am 20. Juni 2009 13:47
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Was es jedenfalls nicht gibt ist ein Hinweis darauf, dass es eine globale Flut überhaupt jemals gegeben hat. Man findet in vielen Gebieten der Erde Nachweise für vergangene, lokale Fluten. Jedoch keinerlei Evidenzen für eine globale Flut.

Die Noah-Story bleibt damit eine Geschichte, da sie nicht belegt werden kann (eher wurde sie widerlegt) und den Erkenntnissen aus der Biologie und Paläontologie widerspricht.

Außerdem: Wenn du Flut global gewesen sein soll, wie hat Noah es geschafft die Tierarten über den gesamten Erdball einzusammeln ? Oder wie soll man das verstehen ?


tinimini
beantwortet von tinimini am 20. Juni 2009 13:47
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Es gab eine Sinnflut ,ob der Mann Noah hieß ,wird wohl niemand mehr nachvollziehen können.Es gab in anderen Kulturen auch eine Sinnflut die zu der selben Zeit gewesen ist und in den Erdschichten ist das nachgewiesen.Mit Sicherheit hat er alle seine Haustiere gerettet.Ob wilde Tiere damals dazu gezählt haben und die mit berechnet worden sind kann heute auch keiner mehr sagen.In der Region wo Noah damals gelebt hat haben auch andere Kulturen von einer Sinnflut berichtet.Da aber die Zeiten dieser Berichte aber nicht ganz übereinstimmen ,kann daran liegen das zu der Zeit nur Mündlich überliefert wurde und zu späterer Zeit erst diese Geschichte niedergeschrieben wurde.So wird die Warheit von Generation zu Generation anders erzählt worden sein und immer mehr ausgeschmückt worden sein.Du hast sicherlich auch schon Stille Post gespielt ,so weist du ja was losgeschickt wurde und was da bei rauskommt wenn es durch viele Münder geht.

Kommentar von 10b4eb76294b70d7fd6df997ff06edb1smallComplex am 20. Juni 2009 13:50

Nein, in den Erdschichten lässt es sich eben gerade nicht nachweisen.

Kommentar von 23cbf379d378c7243c7c8fd303d71651smalltinimini am 20. Juni 2009 13:53

Sicher läst es sich da nachweisen.Kam letztens sogar noch ein Bericht darüber im Fernsehen.

Kommentar von 10b4eb76294b70d7fd6df997ff06edb1smallComplex am 20. Juni 2009 13:59

Den hab ich nicht gesehen, vielleicht kannst du mir einen Link schicken. Alles was ich bisher darüber gelesen habe zeigte jedoch ganz klar, dass es lokale Fluten gab und immer wieder gibt, aber dass es einen Nachweis für eine globale Flut (d.h. insbesondere eine Flut zur gleichen Zeit überall auf der Welt) nicht ansatzweise gibt.

Kommentar von 23cbf379d378c7243c7c8fd303d71651smalltinimini am 20. Juni 2009 14:06

Das habe ich damit auch nicht sagen wollen ,Es gab in der Region eine Flut die andere Völker aus der Region auch miterlebt haben und da hießen die Menschen die sich in Boten retten konnten auch anders.Den Link habe ich leider nicht,Irgend ein Wissesnsender hat das ausgestrahlt,das habe ich durch Zufall mitbekommen und das hat mich Interessiert .Daher kann ich mich da noch gut dran erinnern.daher

Kommentar von 10b4eb76294b70d7fd6df997ff06edb1smallComplex am 20. Juni 2009 14:10

Ok, aber ist dann wieder was anderes und hat mit der Bibel-Story wahrscheinlich nichts zu tun. Bzw. so wie es in der Bibel steht war es eben nicht.

Kommentar von A9e73e375931681ef72fcc92afe8bf53smallMagnoliaNe am 20. Juni 2009 21:18

@ Complex: Vllt. hilft Dir dieser Link: http://www.specialtyinterests.net/diearchenoahs.html :o)

Kommentar von 10b4eb76294b70d7fd6df997ff06edb1smallComplex am 20. Juni 2009 23:16

Nein tut mir leid, das bringt mich kein Stück weiter. Ich suche auch schon seit nunmehr zwei Stunden nach wissenschaftlichen Artikeln zu dem Thema, finde aber so gut wie nichts. Das hier ist möglicherweise interessant, aber massig Text: http://www.waschke.de/twaschke/artikel/sintflut/sint.htm

Ich konnte nur herausfinden, dass man die Sintflut mit einer vergangenen (sich im Laufe der Erdgeschichte mehrmals wiederholenden) Flut in der Region des schwarzen Meeres identifiziert.

Nur global ist das noch lange nicht, geologisch lässt sich das sogar widerlegen, ich finde nur leider keine verlässlichen Quellen dazu.


ErsterSchnee
beantwortet von ErsterSchnee am 20. Juni 2009 13:39
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Zum einen war die Arche, wenn es sie denn gegeben hat, ziemlich groß - und zum anderen waren damals mit Sicherheit noch nicht alle Tierarten, so wie wir sie heute kennen, vorhanden. Und daß man das alles nicht wortwörtlich nehmen darf, wurde ja schon ein paar Mal erwähnt.


anonym
beantwortet von invali am 20. Juni 2009 13:37
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Er hatte noch 200 Schlauchboote dabei


eltenjohn
beantwortet von eltenjohn am 20. Juni 2009 13:35
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

ischlachmischkaputt Noah war ein armes Würstchen, was froh war seine eigene Haut und die seiner Sippe zu retten, was glaubst du denn?


carlachen
beantwortet von carlachen am 20. Juni 2009 13:34
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Es gab Noah nicht.


Frage beantworten

Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

    Glaube oder Massengehirnwäsche?

    Was wäre wenn Gott wirklich wäre ?

    Gibt es im Islam ein persönliches Verhältnis zu Gott / Allah?

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.