Hatte Marianne Bachmeier recht, als sie den Mörder ihrer Tochter im Gerichtssaal erschoß?

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3 Antworten

Vom rechtlichen Standpunkt aus gesehen mit Sicherheit nicht. Ich habe aber vollstes Verständnis für die Frau und kann ihre Tat absolut nachvollziehen.

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Es war Selbstjustiz aber ich als Mutter hätte es auch getan weis Gott

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Würde jemand meine Familie oder meinen Freundes- und Bekanntenkreis antasten, so würde ich nicht ruhig schlafen können, bevor nicht das allen im Unterbewusstsein seit Urzeiten wachgebliebene befriedigende Gefühl von Rache vollzogen worden ist. Wir geben uns mit Gerichtsurteilen und Gesetzen und Strafen zufrieden, aber tief in uns ist trotz alledem noch etwas nicht völlig befriedigt. Der Wunsch nach Rache. Das Christentum predigt: liebe und vergib Deinem Nächsten. Aber das gibt Dir keinen Frieden, wenn Du Dein Herz unvoreingenommen und unparteiisch betrachtest.

Ich würde mich einen Dreck scheren um Polizisten, Gesetze und öffentlichen Frieden, denn wir haben keinen Frieden. Unser Friede ist nur ein äußerst zerbrechliches Dünnglaskonstrukt. Es braucht kein Stein zu fliegen - ein 1cm³-Kieselchen reicht aus, um alles zusammenbrechen zu lassen.

Die Polizei kann Morde, Vergewaltigungen und Körperverletzung mit bleibendem Schaden nicht befriedigend genug aufklären. Wir können denen nicht vertrauen, und die Behauptung, dass unsere Behörden als einzige auf der Welt nicht korrupt und bestechlich seien, ist genauso lächerlich wie die These, Charles Manson wäre ein guter Kindergärtner.

Darum kann auf Vergewaltigung, Mord und Terror die einzige wirklich Befriedigung bringende Antwort nur ViGiLANZ sein. Wer was anderes behauptet, ist ein Traumtänzer, ein verklärter Humanist, oder ein Christ, der auf seinem hallozinogenen Dope so ziemlich JEDES Gespür für die gnadenlose Realität verloren hat.

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht! kämpft .. HAT schon verloren.

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Kommentar von Konzulweyer
29.11.2016, 20:31

Genau so isses. Du kennst doch den Fall wo der vernehmende Polizist dem Kindesentführer Folter angedroht hat, wenn er nicht sagt wo das Kind ist. Leider hat es nichts genutzt, denn er hatte das Kind schon ermordet. Und da besitzt dieser Mörder noch die Frechheit und zeigt den Polizisten oder Staatsanwalt wars glaub ich an, und unser Rechtsstaat verurteilt den Polizisten noch. Die hätten ihn wahrscheinlich auch verurteilt, wenn das Kind durch die Folterandrohung gerettet werden konnte. Unglaublich ist so was. Hut ab vor der Bachmeier.

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