Frage von DeadlineDodo, 32

Hatte man im Mittelalter weniger psychische Probleme als heute?

Antwort
von voayager, 3

Glaube und ausgeprägte Unwissenheit ließen die Menschen verängstigen. Die Kirche verstärkte mit ihrer Haltung und ihren Glaubensinhalten dieses Phänomen. Ein Unterschied zu heute war allerdings der, dass die Menschen weitaus weniger weinsam waren, als dies heute der Fall ist. Auch so was wie Entfremdung war den damaligen Menschen unbekannt.

Antwort
von TheTrueSherlock, 9

Das kann man nicht so leicht beantworten.

- Heutzutage gibt es viel mehr Druck: Stichwort Leistungssteigerung, immer besseren Schulabschluss, Druck im Berufsleben. Man muss heutzutage einfach funktionieren. Heutzutage gibt es immer mehr Burn-out-Fälle, das gab es früher sicherlich nicht.

- Früher wusste man nicht wirklich was über psychische Störungen und heutzutage wird es auch schnell diagnostiziert.

- Heutzutage hört man über viele Fälle mit psychisch Kranken und im Gegensatz zu früher, haben wir keine Fälle im Mittelalter mit psychisch Kranken. Das löst natürlich erst recht in uns das Denken aus, dass es heute mehr psychische Probleme gibt.

Antwort
von Domidergee, 20

Also ich glaube nein. Nur wusste man damals evtl nicht das es von dem Hirn kommt sondern man schiebte es auf böse Geister oder so. Heute macht man sich mehr verrückt denke ich. Wir haben eh alle den Bezug auf das wirklich wichtige verloren. Bei Interesse informier dich mal über die zirbeldrüse und ihre Wirkung.

Antwort
von nowka20, 6

da waren dieselben wie heute, wurden aber nicht als solche erkannt

Antwort
von Sonnenstern811, 13

Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Vermutlich wussten die meisten Menschen überhaupt nichts vo dieser Art Problemen.

Die hatten eher Sorgen, wie sie genug zu essen bekommen konnten, ein primitives Dach über dem Kopf und schlimme Krankheiten zu überleben.

Dazu noch Krieg, Mord und Totschlag.

Apropos Krieg: Ich verstehe schon sehr gut, dass Soldaten nach einem Einsatz in Afghanistan und anderswo massive psychische Probleme haben. Von US Kriegern USA in Vietnam und im Irak ganz zu schweigen.

Aber die hatten die Soldaten und Zivilisten im 1. und 2. Weltkrieg garantiert ebenso. Nur damals kümmerte sich keine Sau um sie.

Erstaunlicherweise haben sogar die allermeisten Kinder diese Zeit insoweit ganz gut überstanden, dass sie nicht kriminell, verrückt oder sonstwie entartet wurden, sondern sogar noch viel Anständiges und Erfolgreiches aus ihrem Leben machten.



Antwort
von Maienblume, 6

Es wird immer einen gewissen Prozentsatz von Personen gegeben haben, die psychisch krank waren, nur gab es die Diagnose ja damals noch nicht.

Wer auffällig wurde, war dann eben vom Teufel besessen. Oder von Dämonen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten