Frage von systi, 35

Hatte am 28.12.2015 meine OP Impigment-Syndrom und war guter Dinge, habe aber jetzt immer noch Nachtschmerz der mich verzweifeln läßt, bin ich zu ungeduldig?

okay, die OP ist gerade erst eine Woche her aber die Schmerzen fühlen sich nicht wie Wundschmerzen an, die sind eher im Oberarm, da wo die Schmerzen auch vor der Operation waren. Mir wurde der Schleimbeutel entfernt, entzündetes Gewebe und ein Knochendorn wurde abgeschliffen. Die ersten beiden Tage nach der Operation ging es mir relativ gut, ich denke aufgrund der hochdosierten Medikamente. Jetzt nehme ich nur 3x 800 Ibuprofen mehr darf ich nicht. Ich mache täglich Übungen und die Wunden heilen gut, aber nachts könnte ich verzweifeln. bin gespannt wie es allen anderen nach dieser OP erging 

Dankeschön viele Grüße

Antwort
von bit77, 19

Das Du jetzt noch Nachtschmerz hast ist durchaus möglich. Bedenke, daß Du bei der OP ausser das Narkosemittel (z.B.Propofol oder Etomidat) auch noch andere Medikamente bekamst, namentlich solche die schmerzausschaltend wirken (Alfentanil, Sufentanil usw.) und nach der OP bestimmt auch noch mal eine oder 2 Dosen Piritramid bekommen hast (ein sehr starkes Schmerzmittel).

Das hat sich jetzt alles abgebaut. Wer den Unterschied von Opioid-Schmerzmitteln  und normalen Schmerzmitteln kennt, weiß wovon ich rede. Es wird bestimmt noch mal ein Röntgenbild von der Schulter gemacht um festzustellen, ob sich das Schulterdach nicht nochmal irgentwie gesenkt hat und ob der Spalt groß genug ist zwischen Schulterdach und Gelenk. Er sollte im Normalfall etwa Fingerdick sein.

Geh doch mal zum Arzt und bitte ihn um Rat. Ich nehme an, er wird auf Entzündungen untersuchen und evtl. ein Röntgenbild machen. Vielleicht verschreibt er Dir für die Nacht ein stärkeres Medikament. Du bist doch durch die OP doch innerlich verletzt (Knochen abgeschliffen etc.), das kann schon ganz schön weh tun.

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