Frage von Phantasmagon, 643

Hat Wissenschaft etwas mit Glauben zu tun?

Mein Biologielehrer sagte letztes zu uns, Wissenschaft habe, genauso wie Religion, etwas mit Glauben zu tun. Es ging in dem Fall um die Evolutionstheorie, die damals gegen die Schöpfungsgeschichte der Bibel gestellt wurde. Ist es wirklich eine Frage des Glaubens, ob man denkt, der Mensch stamme vom Affen ab und ist nicht von Gott geschaffen? Was sagt ihr dazu?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von gromio, 158
Ja, weil...

...der Begriff GLAUBEN wie folgt zu definieren ist:

" Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Beweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht!"

Zunächst mal Kompliment an Deinen Biolehrer, der offenbar zugibt, dass auch oder gerade die Wissenschaft Glauben im Sinne der oben genannten Definition benötigt, da viele der von Wissenschaftlern beschriebenen VORGÄNGE in der Natur letztlich nicht bis ins Detail durch Versuchsergebnisse nachgewiesen sind.

Nimm zum Beispiel die Photosynthese:

Der folgende link beschreibt den derzeitigen Kenntnisstand über die Photosynthese, deren Varianten und Parameter recht detailliert. 

http://www.chemie.de/lexikon/Photosynthese.html

Wir Menschen wissen, dass diese Photosynthese funktioniert und wir wissen, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, DAMIT sie funktioniert. Allerdings ist bis heute nicht vollständig geklärt, welche chemischen PROZESSE genau Bestandteil der Photosynthese sind UND WIE GENAU die funktionieren.

http://www.pflanzenforschung.de/index.php?cID=8253

Wegen der allgemeinen Bedeutung der Photosynthese für die Menschheit, ja für Leben überhaupt auf unserem Planeten versuchen Wissenschaftler seit langem, die chemischen Prozesse derselbigen genau zu verstehen.

Dennoch "glauben" insbesondere Wissenschaftler an das Stattfinden dieser Photosynthese, an die bisher erforschten Detailkenntnisse über diesen für uns so lebenswichtigen Prozess. Für weitere Forschung benötigt man diesen GLAUBEN auch, da man ja nur gezielt forschen kann, also auf der Grundlage von bestimmten Annahmen. Der Unterschied zu WISSEN auf Grundlage der o.g . Definition: Sind Einzelprozesse der Photosynthese erst einmal wissenschaftlich nachgewiesen, also in Versuchen erfolgreich "nachvollzogen", nun dann WEIß man, wie es funktioniert, und dann muss man nicht mehr GLAUBEN, es zu WISSEN.

Somit steht GLAUBEN nicht im GEGENSATZ zu Wissen, wenn man Glauben wie o. g. definiert.

Viel Spass beim Nachlesen und -denken.

Kommentar von Mark1616 ,

Ach, jetzt erfindet man sich sogar eigene Wortdefinitionen um seine verquere Ansicht durchzusetzen? Wenn ich nach der Definition von Glaube suche, dann kommt das dabei heraus:

  1. feste Überzeugung, die nicht auf Fakten, Beweisen, sondern auf dem Gefühl beruht."Sein Glaube an die Zukunft ist unerschütterlich."
  2.      religiöse Überzeugung."Ein fester Glaube bestimmte ihr Leben."
  3.      Religion."Sie trat zum christlichen Glauben über."

Deine Definition findet sich dort nirgends. Es hat dich aber noch nie gestört die Fakten zu deinen Gunsten zu manipulieren, was? ;)

Wir Menschen wissen, dass diese Photosynthese funktioniert und wir wissen, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, DAMIT sie funktioniert. Allerdings ist bis heute nicht vollständig geklärt, welche chemischen PROZESSE genau Bestandteil der Photosynthese sind UND WIE GENAU die funktionieren.

Du bringst hier ein wunderbares Beispiel. Die Evolution ist ein Fakt, genauso, wie auch die Photosynthese. Die menschlichen Theorien, versuchen diese Vorgänge zu beschreiben und die Evolutionstheorie gehört mittlerweile zu den am besten belegtesten Theorien unserer Geschichte. Die Fakten sprechen für sich.

Nur um das noch einmal klarzustellen: Die Evolution findet tagtäglich statt. Die Evolution ist ein Fakt. Bestes Beispiel dafür ist doch, wie wir Bakterien, durch künstlichen Selektionsdruck durch Antibiotika, zur "Evolution" zwingen. Wie würdest du das sonst nennen wenn nicht Evolution?

Dennoch "glauben" insbesondere Wissenschaftler an das Stattfinden dieser Photosynthese

Wissenschaftler glauben nicht. Wissenschaftler sehen sich die vorhandenen Fakten an und erarbeiten daraus die am wahrscheinlichsten zutreffendste Möglichkeit.

Kommentar von gromio ,

Guck Deinen Kommentar an: Erneut Polemik, Beleidigung, aber : Keine Fakten.

DIE ET ist - wissenschaftlich - nicht widerlegt und deshalb noch anerkannt, aber keinesfalls BEWIESEN.

Wissenschaftler GLAUBEN im Sinne der von mir zitierten Definition (ist nicht von mir), BIS SIE ES WISSEN.

Dass Du die von mir zitierte Definition von GLAUBEN nicht kennst, wundert mich nicht.

Augen auf im kosmischen Verkehr, cheerio.

Kommentar von Mark1616 ,

Dass Du die von mir zitierte Definition von GLAUBEN nicht kennst, wundert mich nicht.

Herzlichen Dank. Ja, Unsinn schaue ich mir normalerweise nicht näher an.

DIE ET ist - wissenschaftlich - nicht widerlegt und deshalb noch anerkannt, aber keinesfalls BEWIESEN.

Beweise für die Evolutionstheorie, um nur einmal ein paar zu nennen:

  • Fossilien und lebende Fossilien
  • Ergebnisse von diversen DNA Analysen
  • Rudimentäre Organe (Der meiner Meinung nach am einfachsten verständliche Beweis für die Nicht-Existenz eines intelligenten Schöpfers.)
  • Eingetroffene Vorraussagen der ET
  • Momentane Entwicklungen, wie z.B. multiresistente Bakterienstämme (Die töten dich übrigens auch wenn du nicht an die Evolution glaubst.)
  • Darwinfinken
  • Homologie und Analogie im Aufbau von Lebewesen

Die Beweise sind da, man muss sie sich nur einmal ergebnisoffen ansehen. Wenn du nicht dazu in der Lage bist die Beweise zu verstehen ist es deine Schuld.

Kommentar von gromio ,

Die von Dir genannten BEWEISE sind eventuell - vorbehaltlich der wissenschafltichen Absicherung . Beweise für mikroevolutionäre Entwicklungen.

Das Problem der ET-Anhänger sind jedoch die fehlenden Beweise für die Theorie zur Makro-Evolution.

Im Übrigen können die von DIR genannten Fakten (endlich mal) genauso trefflich als "Beweise" für eine schöpferische Intelligenz stehen, aber das dürftest Du selbst wissen.

Es bleibt spannend....

Kommentar von Respawn618 ,

Spannend ist hier gar nichts. Wir versuchen lediglich einem Realitätsverweigerer die Realität zu erklären. Der Ausgang ist dabei klar: Du wirst um kein Grad Deine falschen Meinungen abändern. Letztlich schreibe ich also nicht für Dich, sondern für mitlesende.
 


Das Problem der ET-Anhänger sind jedoch die fehlenden Beweise für die Theorie zur Makro-Evolution.

Ja. Und das Problem von Uhren ist dass man dem großen Zeiger bei der Bewegung zusehen kann, dem kleinen hingegen nicht. Somit funktionieren Uhren nicht. Exakt Deine Argumentation hierbei.

Nachweise der Makroevolution (was übrigens ein relativ sinnloser Begriff ist. Es ist einfach: "Evolution"):

http://www.talkorigins.org/faqs/comdesc/

zzgl. einer Widerlegung Deiner Kritik daran: 

http://www.talkorigins.org/indexcc/CB/CB901.html

Kommentar von Fantho ,

Der Ausgang ist dabei klar: Du wirst um kein Grad Deine falschen Meinungen abändern.

Spiegeleffekt?

Ihr beide beharrt auf eure Meinungen; Du bist um keinen Deut besser...

Gruß Fantho

Kommentar von Respawn618 ,

Ihr beide beharrt auf eure Meinungen; Du bist um keinen Deut besser...

Falsch. Ich ändere augenblicklich meine Meinung zu egal welchem Thema, sobald man mir ausreichend Nachweise und somit Grund genug dafür zur Verfügung stellt.

Kommentar von Mark1616 ,

Im Übrigen können die von DIR genannten Fakten (endlich mal) genauso trefflich als "Beweise" für eine schöpferische Intelligenz stehen, aber das dürftest Du selbst wissen.

Wie sollten Fehler in der "Konstruktion" des Menschen, die kein menschlicher Ingenieur gemacht hätte, ein Beweis für die Existenz eines "intelligenten Schöpfers" sein?

Wieso haben wir Muskeln an den Ohrmuscheln, obwohl wir unsere Ohrmuscheln nicht gezielt bewegen können? Wieso haben wir Überbleibsel eines Schwanzes? Wieso haben wir einen absolut nutzlosen Darmfortsatz, der uns bei einer Entzündung töten kann? Wieso entwickeln sich bei einem Embryo Kiemen? Wieso ist der rückläufige Kehlkopfnerv so unglaublich dumm "verlegt" worden? (Bei Giraffen wird der Fehler noch deutlicher.)

Kommentar von Abahatchi ,

Wieso ist der rückläufige Kehlkopfnerv so unglaublich dumm "verlegt" worden?

und wieso haben Erwachsene noch gelegentlich einen Schluckauf, obwohl dies ein Reflex für Säuglinge ist, damit sie unmittelbar nach der Entbindung zu Atmen beginnen? Wozu bekommen viele von uns Weisheitszähne, die keinen Platz auf unseren Kiefern finden, so dasz diese gezogen werden müssen? Wieso wird bei manchen Anstrengungen das menschliche Zwerchfell so starkt durchblutet, dasz es schwillt und auf die Milz drück und wir Seitenstechen bekommen? Schon mal ein Reh auf der Flucht mit Seitenstechen gesehen?

Selbst dem dämlichsten Schöpfer würden solche Fehler nicht unterlaufen. Bei Evolution ist es aber eben anders, denn sie denkt nicht mit. 

Kommentar von ArchEnema ,

Wissenschaftler glauben nicht. Wissenschaftler sehen sich die
vorhandenen Fakten an und erarbeiten daraus die am wahrscheinlichsten zutreffendste Möglichkeit.

Wissenschaftler (Plural) vielleicht. Aber der einzelne Wissenschaftler wäre ohne Vertrauen in die Arbeit anderer praktisch handlungsunfähig. Er müsste das Rad ständig neu erfinden. Sich jeden Tag alle (wirklich alle!) Fakten ansehen. Kein Flug zum Mond mehr drin...

Und Vertrauen ist ja nichts anderes als Glaube. Es sollen übrigens auch schon Wissenschaftler gelogen und betrogen haben.

Man kann Glauben daher als eine Form von Pragmatismus ansehen. Weil "Fakten" bezüglich nichtabstrakter Sachverhalte sowieso nur stochastisch greifbar sind. Die aristotelische Einteilung in wahr und falsch funktioniert nun in der Theorie, im Labor. In Wahrheit gibt es nur "glaubhaft" und "nicht glaubhaft" - und dazwischen beliebig viele Abstufungen.

Ohne den "Glauben" (=Pragmatismus) wären wir allesamt handlungsunfähig. Und dann würde die Evolution zuschlagen. Bzw. hat sie ja. Deshalb sind wir Übriggebliebenen solche Pragmatiker.

Kommentar von gromio ,

Glauben ist nicht dasselbe  wie Vertrauen, aber es hängt zusammen.

Allerdings finde ich Deine Erklärung dieses Pragmatismus sehr gelungen!

Cheerio

Kommentar von Respawn618 ,

Das hier ist komplett ungerechtfertigterweise zur besten Antwort ausgezeichnet worden. Obige Argumentation steht vollständig und klar erkennbar auf einem komplett falschen Verständnis dessen, was die wissenschaftliche Methode ist. Nebst anderem, grundsätzlicherem.

Erst schreibt Gromio dies hier:

Wir Menschen wissen, dass diese Photosynthese funktioniert und wir wissen, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, DAMIT sie funktioniert.

Kurz darauf schreibt er das:

Dennoch "glauben" insbesondere Wissenschaftler an das Stattfinden dieser Photosynthese,...

Wie man einen solch klaren Widerspruch nicht schon beim tippen erkennen kann, ist schwer verständlich.

Ja. Wir wissen zum Teil nicht genau WIE die chemischen Prozesse in restlos allen Aspekten funktionieren. Egal ob Photosynthese, Evolution oder was auch immer sonst. Korrekt. 
Aber offensichtlich wissen wir, DASS jene Dinge funktionieren. Dass "Laub" zuständig dafür ist, "unseren" Sauerstoff zu produzieren, das wissen wir. Bis runter zum Grundschulkind. 

Gravitation. Gegenstände bewegen sich zur Erde mit 9,81ms/2. Wissen (!) wir. Dennoch ist sie, die Gravitation, in ihren Ursachen und Zusammenhängen noch weit weniger verstanden als zum Beispiel die Evolution. 

...

Er hebt es sogar noch hervor:

Wegen der allgemeinen Bedeutung der Photosynthese für die Menschheit, ja für Leben überhaupt auf unserem Planeten versuchen Wissenschaftler seit langem, die chemischen Prozesse derselbigen genau zu verstehen.

Eben! Weshalb sollte hier also Glaube irgendwo zur Anwendung kommen? Es geschieht offensichtlich und es ist ebenso offensichtlich elementar wichtig. Fertig. Also forscht man. Kein Glaube nötig. 

...

Zum Fehler im Verständnis des Ganzen:

Wenn man ein 1000-teiliges Puzzle hat. Und man erkennt im noch unfertig angelegten Bildgefüge bereits den Eiffelturm als klar zentrales Thema (hier: Die Photosynthese), dann ist es vollkommen irrelevant ob noch ein paar hundert Teile dabei fehlen. Es ist nicht nötig alles bis ins allerletzte Detail zu wissen, um klare Aussagen zum Gegenstand der jeweiligen Forschung zu treffen. 

Kommentar von gromio ,

Den von Dir benannten Widerspruch mußt Du mal erklären, ich sehe da keinen.

Du hast  leider eine falsche Definition von Glauben im Kopf, denk nochmal drüber nach.....

Es ist nicht irrelevant, ob 100 von den 1000 Puzzleteilen fehlen, denn solange die fehlen, ist das Puzzle nicht fertig, d.h. konkret bezogen auf die Photosynthese: MAN weiß noch nicht, wie genau so funktioniert. SOBALD MAN ES WEIß, Muß MAN NICHT MEHR GLAUBEN, ES ZU WISSEN.

cheerio

Kommentar von Respawn618 ,

Den von Dir benannten Widerspruch mußt Du mal erklären, ich sehe da keinen.

Ernsthaft?

 Dennoch "glauben" insbesondere Wissenschaftler an das Stattfindendieser Photosynthese,...

Ich unterstelle Dir nun mal die Allgemeinbildung eines Grundschülers und frage Dich direkt: Findet Photosynthese statt, ja oder nein?

Kommentar von Fantho ,

Ich unterstelle Dir nun mal die Allgemeinbildung eines Grundschülers

Herzlich Willkommen im Club der Arroganten, der Hochnäsigen und der Hochmütigen!

Wer jene 'Clubmitglieder' sind, wirst Du bald selber herausfinden...

Ich besitze keinen Mitgliedsausweis für diesen Club - möchte ich aber auch nicht....

Findet Photosynthese statt, ja oder nein?

Hast Du von gromio hierzu irgendetwas Gegenteiliges vernommen? Ich nicht...

Du scheinst nur nicht verstanden zu haben, worauf gromio abzielte...

Gruß Fantho

Kommentar von Respawn618 ,

Er sagt es würde daran geglaubt. Glaube ist nicht nötig, wenn sie klar erwiesen ist. 

Kommentar von Respawn618 ,

Es ist nicht irrelevant, ob 100 von den 1000 Puzzleteilen fehlen, denn solange die fehlen, ist das Puzzle nicht fertig, d.h. konkret bezogen auf die Photosynthese:

Hier mal ein passender Link für Leute wie Dich:

http://i.imgur.com/1BXxi.jpg

Kommentar von Abahatchi ,

herrlich!

Kommentar von Abahatchi ,

Den von Dir benannten Widerspruch mußt Du mal erklären, ich sehe da keinen.

Dasz Du nicht fähig bist Widersprüche zu erkennen noch zu verstehen, wenn man sie Dir aufzeigt, hast Du schön ausgiebig mit Deiner eigenen Antwort offenbart.

Grusz Abahatchi

Kommentar von Respawn618 ,

P.S.:

Somit steht GLAUBEN nicht im GEGENSATZ zu Wissen, wenn man Glauben wie o. g. definiert.

Ja. Und wenn man Pfannkuchen als schallplattenförmig definiert, kann man aber trotzdem keine Musik damit abspielen.

Kommentar von gromio ,

Super Sachbeitrag von Dir.....

Kommentar von Respawn618 ,

Super Sachbeitrag von Dir.....

Ja. Ist es. Nennt sich "Reductio ad absurdum".

http://rationalwiki.org/wiki/Reductio_ad_absurdum

https://de.wikipedia.org/wiki/Reductio_ad_absurdum

Kommentar von Fantho ,

Nein!

Nennt sich Blödsinn! Das ist das Ergebnis, wenn man kein vernünftiges Argument mehr vorbringen kann...

Du scheinst wahrlich die Definition des Begriffes 'Glaube' nicht ganz zu kennen...hier gibt es unterschiedliche...

Gruß Fantho

Kommentar von Respawn618 ,

Nope. Das nennt sich so wie im Link beschrieben. Eine Herausarbeitung seines Argumentationsfehlers.

Wenn ich komplett wahllos die Prämissen festlege, kann ich daraus ableiten was immer ich will. DAS war sein Fehler.

Kommentar von Respawn618 ,

P.P.S.:

Viel Spass beim Nachlesen und -denken.

Hatte ich. Danke.

Kommentar von gromio ,

Nun, wenigstens die kleine Freude konnte ich Dir machen....

Kommentar von Respawn618 ,

Gromio, wer solche Argumentationsfehler macht und dann solche Sätze noch dranhängt, der hat definitiv keine Orientierung mehr. 
Es ist zum fremdschämen.

Kommentar von Abahatchi ,

...der Begriff GLAUBEN wie folgt zu definieren ist:

Das hättest Du wohl gerne!

Erstens ist Deine Antwort einfach nur falsch, selbst wenn sie vom Fragesteller als "hilfreichste" Antwort ausgezeichnet wurde. Zweitens ist die gestellte Frage vom Support samt Deiner Antwort zu löschen, weil wir hier auf einer Ratgeberseite sind und nicht auf einer Missionierungsseite. 

Welchen Rat sucht denn der Fragesteller? Es ist keine Ratsuche gefragt uns somit verstöszt die Frage gegen die AGB.

Lieber Support, die Frage ist zu löschen, samt den Unsinn als sogenannte Antwort. Wer missionieren will oder Lügen verbreiten, der sollte nicht eine Ratgeberseite dazu miszbrauchen können.

Grusz Abahatchi

Antwort
von grtgrt, 177
Nein, weil...

Wissenschaft hat streng zu unterscheiden zwischen

  • Meinung (als dem, was nur geglaubt wird)
  • und dem, was sich - wenigstens teilweise - durch Beobachtungsergebnisse und streng logische Schlussfolgerung als plausibel oder gar als beweisbar zeigt.

Was nur Meinung ist, kann und darf nicht als wissenschaftliches Ergebnis gelten. 

Solange für eine (durch mindestens ein nachprüfbares Argument gestützte) Vermutung noch kein strenger Beweis existiert, spricht Wissenschaft von einer Theorie, welche dann aber so beschrieben sein muss, dass sie - falls falsch - widerlegbar ist. Theorien in diesem Zustand nennt man falsifizierbar.

Aussagen, die weder bewiesen noch falsifizierbar sind, gelten als nicht wissenschaftlich.

Expertenantwort
von DiegoderAeltere, Community-Experte für Evolution, 149
Nein, weil...

In der Wissenschaft kann man höchstens bei unbestätigten Hypothesen von Glauben im Sinne von bloßem Meinen sprechen. Bevor ein Modell oder eine Theorie aber Bestandteil der Lehrmeinung wird, muss es deutlich höheren Ansprüchen genügen.

Einerseits sind da natürlich die formalen Ansprüche, andererseits muss so eine Theorie auch schlüssig mit Belegen untermauert sein, die z.B. im Experiment gewonnen wurden. 

Die Deszendenz- und Evolutionstheorien stützen sich auf eine gewaltige Last von Belegen und sind mit jedem neuen Fund im Einklang. Sie deshalb als Beschreibungen der Realität zu betrachten, hat mit Glauben nichts zu tun.

Von absolutem Wissen würde ich aber dennoch nicht sprechen. Es ist eine, wenn nicht DIE zentrale Erkenntnis der Wissenschaftstheorie, dass 100%-iges Wissen nicht möglich ist, sondern wir uns nur an die Realität stückweise annähern. Mit jeder noch so eleganten Theorie wird stets unter dem Vorbehalt gearbeitet, dass sie durch neue Befunde widerlegt oder eine bessere Theorie ersetzt werden kann.

Wenn keine phänomenalen neuen Erkenntisse aus dem Hut gezaubert werden, die alles bisherige in Frage stellen, bleiben die grundlegenden Theorien der Naturwissenschaft bestehen, aber sie sind eben doch "nur" mit an Sicherheit angrenzender Wahrscheinlichkeit zutreffend.

Kommentar von gromio ,

Du solltest Deine Definition von Glauben überprüfen....

cheerio

Kommentar von Mark1616 ,

Du solltest Deine Definition von Glauben überprüfen....

"Wenn du nicht zu meinem Ergebnis kommst, dann musst du die Tatsachen so lange manipulieren bis du zu meinem Ergebnis kommst."

Kommentar von Abahatchi ,

Definition von Glauben überprüfen.

Selbst wenn der User es 1000 mal machen würde, Du würdest die offizielle Definition nicht wahr haben wollen und nur Deine Wunschvorstellung akzeptieren. Frei nach dem Motto, nur wer meiner Meinung ist kann auch Recht haben. 

Das ist diktatorisch und bekanntlich sind genau an dieser Einstellung so ziemlich alle Diktatoren gestürzt.

Grusz Abahatchi

Antwort
von uteausmuenchen, 191

Hallo Phantasmagon,

Naturwissenschaft hat vor allem mit dem Zweifel zu tun.

Der beruht auf der Erkenntnis, dass alles Wissen fehlerbehaftet ist. Man könnte sich irren.

Naturwissenschaften stellen notorisch die Frage "woran würde man merken, dass diese Modellvorstellung die Natur nicht gut beschreibt"? Diese Frage führt zur gezielten, immer während durchgeführten Überprüfung von Theorien im Experiment.

Der Naturwissenschaftler glaubt nicht, er überprüft im Experiment. Als beste Theorie gibt dann die, die am öfteren überprüft wurde und alle Tests mit Bravour besteht.

Willst Du Naturwissenschaften zu Glaubensystemen deuten, musst Du sehr tief in die Metaebene menschlicher Erkennrnisfähigkeit.

Jeder Aussage über die Welt liegen Metaphysik Annahmen zugrunde. Bei Naturwissenschaften z.B. dass man durch Beobachtung etwas über die Welt lernen kann.

Wer hier einen Ansatz sieht, die eigene Herkunft zu leugnen, der hat die Evolutionstheorie nicht verstanden. Und auch nicht, durch welche enorme Datenfluss gestützt wird.

Grüße

Kommentar von warehouse14 ,

Wie wurden denn die Zeitangaben in der Evolutionstheorie geprüft? Also dieses ewige Gerede über millionen/milliarden Jahre, bis sich irgendwas spezifisches entwickelt hatte? Sind das nicht alles nur unbeweisbare Annahmen?

Selbst die "heiligen" Datierungsmethoden sind nicht fehlerfrei. Da wird für meinen Geschmack immer noch zuviel nur interpretiert und vor allem ausgeschlossen, was nicht ins Konzept passt... 

Und nur, weil sich verschiedene ausgestorbene Primaten in eine lediglich logisch aussehende Reihe aufstellen lassen müssen die noch lange nicht irgendwas miteinander zu tun haben. Selbst dann nicht, wenn es genetische oder sonstige Ähnlichkeiten gibt.

Was uns also als Vorfahre präsentiert wird muss nicht auch tatsächlich in unserer Ahnenlinie gewesen sein.

Die meisten Menschen können den Aussagen von Wissenschaftlern nur glauben, weil sie diese nicht wirklich überprüfen können.

Insofern unterscheidet sich die Wissenschaft nicht im geringsten von irgendeiner Religion.

warehouse14

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Lieber warehouse, es mag ja für dich bedauerlich sein, dass du wissenschfatliche Vorgehensweisen, Theorien und Beweise nicht begreifst, aber das ist kein Problem der Wissenschaft, sondern das ist dein persönliches Problem.

Befasse dich mit der Thematik, lerne die Methoden und du kannst verstehen, wie das mit den Zeitangaben und dergleichen ist.

Deine Unwissenheit jedoch der Wissenschft in die Schuhe schieben zu wollen, sorry, das ist unlauter.

Kommentar von gromio ,

Nun, OnkelSchorsch......ich glaube DU begreifst nicht, hast du dem Kommentar von warhouse14 vollständig gelesen UND verstanden?

Ich habe nicht den Eindruck...........

.....panta rhei.....sagen die Griechen. Dies gilt insbesondere für die Wissenschaft. Was heute gilt, ist morgen schon Schnee von gestern.

Bist DU denn auf dem Laufenden?

Augen auf im kosmischen Verkehr.........cheerio.

Kommentar von Abahatchi ,

es mag ja für dich bedauerlich sein, dass du wissenschfatliche Vorgehensweisen, Theorien und Beweise nicht begreifst, aber das ist kein Problem der Wissenschaft, sondern das ist dein persönliches Problem.

Das eigentliche Problem ist, dasz genau dies viele noch nicht einmal verstehen

Es ist doch immer wieder amüsant zu lesen, wie viele an den "Wissenschaften" zweifeln und sie diese als reinen "Glauben" abtun, nur weil sie die Sprache z.B. von vielen Physikern nicht verstehen aber sich dann nicht wundern, dasz ihre schlauen und gewieften Alleskönnertelefone gerade wegen der Anwendung dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse funktionieren. 

Das ist in etwas so, also würde man einem Motorenbauer unterstellen, er würde mystischen Blödsinn von sich geben, wenn er erklärt wie Motoren funktionieren aber man würde im Gegenzug sich nicht wundern, warum dann das eigene Auto trotzdem mit so einem erlogenen Motor fahren kann.

Für mich der klare Beweis, dasz die Spezies Mensch noch weit von der "Krone" einer "Schöpfung" entfernt ist. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von OlliBjoern ,

Zeitangaben beruhen auf sog. Datierungen. Dies sind oft Datierungen von Gesteinen, dies ist möglich durch die radioaktiven Zerfallsreihen. Dadurch ist es möglich, diese Gesteine auf einen Zeitraum festzulegen. Fossilien wurden in diesen Gesteinsschichten gefunden.

Junge Funde, die organisches Material enthalten, können durch die C14-Methode datiert werden (hierbei wird das organische Material selber datiert, z.B. ein Stück Stoff, ein Stück erhaltener Knochen).  Diese reicht aber nicht beliebig in die Vergangenheit.

Wenn man noch nicht mal genetische Ähnlichkeit (und da reden wir von Werten, die über 95% liegen) akzeptiert, dann weiß ich auch nicht. Man will offenbar nicht sehen, was man nicht sehen möchte. Man behauptet, man wolle Beweise sehen, aber wenn man sie vorgezeigt bekommt, lehnt man sie (aus Prinzip) ab.

Natürlich lassen sich Aussagen überprüfen. Dass natürlich nicht jeder ein entsprechendes Equipment (Labor) zu Hause hat, ist freilich klar. Aber die Überprüfbarkeit ist gegeben.

Kommentar von Grobbeldopp ,

Hast du einen Alternativvorschlag dazu, was man mit solchen unglaublichen Indizien wie genetische Ähnlichkeiten, nachvollziehbare Mutationsverläufe in der Entwicklungsgeschichte oder Entwicklungslinien belegenden Fossilbefunden anfangen soll?

Also was war das wenn nicht Evolution? Zauberei? Will Gott uns alle verarschen?

Das ist durchaus möglich in irgend einer Bedeutung des Wortes "möglich" - aber so kann man keine Entscheidungen über die Welt treffen, es würde uns in allen alltäglichen Bereichen handlungsunfähig machen. Komischerweise finden es viele dann aber völlig ok, erkenntnistheoretisch Amok zu laufen sobald es ums "Große Ganze" geht.

Kommentar von holodeck ,


Willst Du Naturwissenschaften zu Glaubensystemen deuten
musst Du sehr tief in die Metaebene menschlicher Erkennrnisfähigkeit.

Nö. Simple Psychologie ist völlig ausreichend.  


Naturwissenschaften stellen notorisch die Frage "woran würde man merken, dass diese Modellvorstellung die Natur nicht gut beschreibt"?  

Ach na ja, ein Blick in die Geschichte der wissenschaftlichen Irrtümer führt auch hier auf den Weg der Realitäten. Spontan fällt mir in solchen Zusammenhängen wieder und wieder Alfred Wegener ein, den Entdecker der Kontinentaldrift, der Zeit seines Lebens von den seinerzeit führenden Experten verlacht und ins wissenschaftliche Abseits gestellt wurde. 

Wenn schon notorisch, dann betrifft dies das Festhalten an persönlichen Überzeugungen und das Verteidigen gewohnter Weltbilder mit Zähnen und Klauen, selbst dann, wenn neuere und andere Erkenntnisse vorliegen. Das ist heute nicht anders. 


Der Naturwissenschaftler glaubt nicht, er überprüft im Experiment.

Nun kann ja aber auch der willigste Naturwissenschaftler nicht jedes Experiment in der heimischen Besenkammer nachvollziehen. Man denke da nur an die Teilchenphysik.  

Er ist natürlich in weiten Teilen seiner Disziplin auf Glauben angewiesen. Zumal nicht jeder Biologe gleichzeitig ein guter Quantenphysiker ist.   

Kommentar von Abahatchi ,

Der beruht auf der Erkenntnis, dass alles Wissen fehlerbehaftet ist. Man könnte sich irren.

Warum sollte man sich beim Satz des Pythagoras irren? Warum sollte man sich irren, wenn man statt 0,99999999999 Periode einfach 1 schreibt?

Grusz Abahatchi

Kommentar von TheStone ,

"Warum sollte man sich beim Satz des Pythagoras irren? Warum sollte man sich irren, wenn man statt 0,99999999999 Periode einfach 1 schreibt?" Das sind Beispiele aus der Mathematik. Im Gegensatz zu Naturwissenschaften sind in der Mathematik Beweise möglich. (allerdings nur unter der Annahme, dass das Menschliche Gehirn zum Erkennen logischer Zusammenhänge fähig ist.)

Kommentar von Abahatchi ,

Weil wir selbst festlegen bzw. definieren, was logisches Erkennen von Zusammenhängen ist, ist es eben völlig ohne Relevanz, ob unser Gehirn fähig ist, logische Zusammenhänge zu erkennen. 

Wer festlegt, ab wann etwas per Definition Real ist, der kann eben auch bestimmen, ab wann etwas Real ist. 

Antwort
von OlliBjoern, 58
Ja, weil...

... es auf die Auslegung der Begriffe ankommt. Was man unter dem Wort "Glauben" versteht, kann durchaus verschieden sein. Ich erläutere das später.

Als Wissenschaftler glaube ich daran, dass man für die Beobachtungen, die wir in der Welt machen, eine zusammenhängende Erklärungsform finden kann (die ohne "magische" Begründungen auskommt). Daher habe ich für Ja gestimmt.

Nun noch zu dem Wort. Leider ist die ansonsten recht differenzierte deutsche Sprache hier recht ungenau. Die Sätze
"Ich glaube, dass der Bus um 7:45 Uhr abfährt" und
"Ich glaube an Gott" haben zwar dasselbe Verb, dennoch sind es zwei verschiedene Dinge. Letzteres hat einen religiösen Kontext, aber die Person, die etwas über den Bus aussagt, sagt damit nichts über ihren Glauben im religiösen Sinne aus.

Ich hätte natürlich auch für Nein stimmen können, dann hätte ich "Glauben" als "religiösen Glauben" interpretiert, und die Wissenschaft kommt ohne diesen aus.

Die Vereinbarkeit der beiden Dinge ist wieder ein anderes Thema. Sie sind meiner bescheidenen Meinung nach vereinbar. Wichtig war mir vor allem, dass es sprachliche (semantische) Dinge sind, die hier den Unterschied Ja und Nein ausmachen können. Ich meine, würden wir hier 2 verschiedene Verben benutzen, könnten wir viele Missverständnisse vermeiden.

Kommentar von OlliBjoern ,

Latein kannte "credere" (glauben in einem religiösen Kontext) und "putare" (glauben in einem nicht-religiösen Kontext). Man lese sich die Diskussionen hier im Thread mal sorgfältig durch, und wie viel Text dabei drauf geht, diese Differenz immer wieder (mit anderen Worten) deutlich zu machen.

Antwort
von DarkSepia, 15
Ja, weil...

In erster Linie selektiert Wissenschaft Aussagen, indem Hypothesen getestet werden und einige Hypothesen sich gegenüber anderen durchsetzen. Wie beispielsweise Atommodelle.

Woran Menschen glauben sind auch Aussagen.

Theoretisch könnte man versuchen, beides getrennt zu halten, aber ich denke, das hätte sehr unbefriedigende Folgen. Angenommen jemand der glaubt, die Erde sei 6000 Jahre alt, akzeptiert eine wissenschaftliche Theorie, nach welcher die Erde einige milliarden Jahre alt ist, so akzeptiert diese Person eine Theorie, obwohl sie diese für falsch hält. Das ginge theoretisch mithilfe eines wissenschaftlichen Fiktionalismus: "Wissenschaftliche Aussagen sind falsch, aber wir nehmen sie trotzdem an". Davon abgesehen, warum man das tun sollte, stellt sich dann allerdings die Frage: Warum sollte die Wissenschaft erklären, warum die Erde milliarden Jahre alt ist, wenn sie in Wahrheit 6000 Jahre alt ist? Warum suchen wir nicht nach Erklärungen für die Existenz einer jungen Erde. Wieder gilt: Vielleicht kann es Motive geben, genau das zu tun. Aber normalerweise denken Menschen nicht so. Normalerweise suchen Menschen wissenschaftliche Erklärungen für das, was sie glauben. Und solange das so ist, hat Wissenschaft etwas mit Glaube zu tun.

Allerdings sollte man auch berücksichtigen: Nicht jeder Glaube ist gleich rational. Die Phrase etwas sei "auch nur ein Glaube" ist so trivial, wie die Aussage "1+1=2 ist auch nur eine Gleichung". Manche Gleichungen sind besser, als andere. Die Evolutionstheorie und religiöse Schöpfungsmythen sind nicht gleichwertig. Nur die Evolutionstheorie wurde erfolgreich wissenschaftlich nachgeprüft.


P.S.: Ich definiere Glaube hier als die Annahme, eine Proposition habe eine Wahrscheinlichkeit > 0,5.

Antwort
von Eselspur, 187

Die Parallele ist, dass wir manchmal nicht alles überprüfen können und/oder wollen, sondern Autoritäten "glauben".
Im religiösen Sinn meint "Glauben" ein tieferes Wissen.

Kommentar von LetalisAffectus ,

Im religiösen Sinn meint Glaube auch nur Glaube.
Wissen bezieht sich immer auf einen Beweis, egal wie Tief dieses Wissen steckt.

Kommentar von DerBuddha ,

Im religiösen Sinn meint "Glauben" ein tieferes Wissen.

im religiösen sinn bedeutet glauben = nichts wissen und nicht wirklich wissen wollen...........

Kommentar von Eselspur ,

nein: personales Vertrauen

Kommentar von AaronMose3 ,

Eher blindes Glauben und bewusste Entziehung aus der Realität, aus der Eitelkeit heraus nicht zugeben zu können das man nicht weiß warum man lebt, und lieber 2000 Jahre alte Geschichten glaubt, als sich damit abfinden zu müssen, das es dafür keine plausible Antwort gibt.

Kommentar von Fantho ,

Eher blindes Glauben und bewusste Entziehung aus der Realität

Erstaunliche Selbsteinsicht, welche Du hier offenbarst...

Ein guter Schritt in die richtige Richtung...  ;-)

aus der Eitelkeit heraus nicht zugeben zu können das man nicht weiß warum man lebt

Wie kommst Du darauf, dass Religionsanhänger und andere Gottgläubige nicht wissen, warum man lebt?

Solch eine Aussage ist polemisch...

Gruß Fantho

Kommentar von Mark1616 ,

Erstaunliche Selbsteinsicht, welche Du hier offenbarst...

Wo bzw. wieso hat er Unrecht?

Es gibt Tausende von verschiedenen Ideologien, deren Anhänger allesamt ein "personales Vertrauen" in sie haben. Diese Ideologien behaupten tlw. diametral entgegengesetzte Dinge. Sind all diese Ideologien die "Wahrheit", nur weil irgendein Mensch das denkt?

Wie kommst Du darauf, dass Religionsanhänger und andere Gottgläubige nicht wissen, warum man lebt?

Weil jede Religion etwas anderes behaupt. Irgendjemand muss falsch liegen. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass die falsch liegen, die an etwas aus einer Zeit glauben, als die Welt der Bewohner des Mittelmeerraums am Antlantik aufgehört hat.

Kommentar von Eselspur ,

... oder einfach: sich trauen!

Kommentar von Eselspur ,

Hallo Fantho, ich nehme an, du willst mich bewusst nicht verstehen oder - sorry - ich weiß wirklich nicht, was du von mir willst. Wenn du von mir etwas wissen willst, dann stell bitte deine Frage exakt. Wir können uns aber auch einfach einig sein, inhaltlich nicht einig zu sein. LG

Antwort
von najadann, 18
Nein, weil...

Nein,
- Glauben heißt nicht wissen. (Im Sinn von, Ich weiß nicht ob du mir die Wahrheit erzählst, aber ich glaube Dir, ohne es zu überprüfen.)
Religiöse Menschen, Bibel und Koran-Gläubige torkeln so durchs Leben.

- Wissenschaft wird erforscht, getestet, analisiert und überprüft.
(z.B. man weiß dass sich etwas genau aus diesen 6 Komponenten zusammensetzt.)

Die Wissenschaft ist nie abgeschlossen, kommt ein neues bisher unentdecktes Element hinzu, (eine 7. Komponente) muss die bisherige Erkenntnis angepasst werden.

Zu deiner Annahme mit dem Affen?
Ob wir vom Affen oder einem anderen Vorfahren abstammen, Urknall oder nicht,.../ das sagt nichts darüber aus, ob dies nicht doch ein göttlicher Ursprung hat.

Antwort
von Jonnymur, 134

Ja, es geht um den Glauben daran, dass die plausibelste Antwort relevant ist.

Generell sollte aber einem Wissenschaftler natürlich bewusst sein, dass es Objektivität entweder nicht gibt oder sie aber nicht erreicht werden kann. Auf dieser Grundlage kann einen kaum etwas erschüttern.

Antwort
von Kunfilum, 126
Weder noch, weil...

Wir wissen es nicht zu 100% - das können wir gar nicht. Daher glauben wir es nur zu wissen, aber der entscheidende Unterschied ist, wie wir es belegen. Der christliche Glaube - also die Bibel - ist nach unseren  Wissensstand falsch, was aber einen Gott an sich nicht ausschließt, jedoch sehr unwahrscheinlich macht. Zur Evolution: Die Vorfahren des Menschen sind sehr umstritten.   Wir stammen jedoch vermutlich von einem Menschenaffen ab, ob das ein Affe ist, ist jedoch eine Frage der Definition. 

Antwort
von Einstein2016, 178
Nein, weil...

Die Wissenschaft verlangt ständig nach Fakten, ist aber teilweise untereinander trotzdem zerstritten, weil vieles eben doch auch nur unbewiesene Theorien sind. Ich würde das nicht Glauben bezeichnen.     Glauben ist für mich etwas heiliges, was auch mit Intuition und spirituell-religiösen, weisen Lehren zu tun hat. Ohne Verlangen nach Beweisen.

Kommentar von DerBuddha ,

Glauben ist für mich etwas heiliges, was auch mit Intuition und spirituell-religiösen, weisen Lehren zu tun hat. Ohne Verlangen nach Beweisen.

glauben hat nicht nur mit irgendwelchen spirituellen oder religiösen dingen zu tun.........wäre ja quatsch............wenn menschen an sich selbst glauben, an ihre stärken oder schwächen, ist dass nichts, was mit religiösen oder spirituellen dingen zu tun hat........... wenn fans glauben, dass ihr team meister wird, hat dass nichts mit religionen zu tun.............so kann man das ewig weiterführen.......... glauben ist auch nichts heiliges............ es ist nur eine art, etwas zu bezeichnen.............mehr nicht...............:)

Kommentar von Einstein2016 ,

Glauben heisst etwas zu erfahren, ohne nach Beweisen dafür zu verlangen, welche einem der begrenzte Verstand hierfür auferlegt.

Antwort
von MaggieundSue, 100
Weder noch, weil...

Der Mensch stammt nicht vom Affe ab....herrgottnochmal......:))

Kommentar von JanfoxDE ,

Mehr oder weniger doch. Es gab sogar mehrere Homosapiens Arten, wir sind Homosapien Homosapien. Wir haben als einziger Überlebt von unserer Homosapien Art.

Kommentar von UniCornisback ,

Homo Sapiens schreibt man erstens auseinander und zweitens hat das überhaupt nichts mit der Angeblichen Abstammung von Affen zu tun.

Kommentar von MaggieundSue ,

Dryopithecus ist unser Vorfahre. 
Der Dryopithecus war noch kein Affe, wie wir ihn heute kennen, sondern ein Vorfahre von Menschen und Affen.

Die Affen gingen danach in die eine Richtung und die Homo hatte eine andere Linie. 

Wir stammen grob gesehen, aus einem nicht definierbaren Wesen ab.

Kommentar von TheStone ,

"Der Dryopithecus war noch kein Affe, wie wir ihn heute kennen, sondern ein Vorfahre von Menschen und Affen." 


Menschen sind Affen.


"Die Affen gingen danach in die eine Richtung und die Homo hatte eine andere Linie. " Falsch. Bonobos und Schimpansen sind näher mit Menschen verwandt als mit allen anderen Primaten.

Kommentar von TheStone ,

ach ja: und Dryopithecus war sehr wohl ebenfalls ein Affe. Sogar ein Menschenaffe. 

Antwort
von mastema666, 191
Nein, weil...

Nein, Wissenschaft hat nichts mit Glauben zu tun, sondern mit Beweisen und Erfahrungswerten, "Glauben" heißt dagegen ja gerade irgendwas ohne Beweise für wahr zu halten, ist also eher das genaue Gegenteil von Wissenschaft.

Gerade was dein Beispiel angeht ist das natürlich keineswegs eine Glaubenssache, an die Evolutionstheorie muss man nicht "glauben", genauso wenig wie man daran "glauben" muss, dass die Erde sich um die Sonne dreht oder so... Wer behauptet nicht an die Evolutionstheorie zu "glauben", der ist offenbar, nennen wirs mal so, "intellektuell benachteiligt".

Von einem Religionslehrer würde man so einen Stuss ja erwarten, aber von einem Biologielehrer...? Der hat wohl selber nicht verstanden was eine "Theorie" im wissenschaftlichen Zusammenhang (also auch im Falle der Evolutionstheorie) ist, das hat nämlich nicht wirklich etwas mit unserem umgangssprachlichen "theoretisch" zu tun, sondern ist viel mehr sogar das, was einer absolut sicheren Tatsache am nächsten kommt.

BTW: Nur so als Anmerkung, die Evolutionstheorie besagt nicht, dass der Mensch vom Affen abstammt, sondern nur, dass wir gemeinsame Vorfahren haben ;)

Kommentar von Einstein2016 ,

BEWEISE sind nur etwas, was (minderwertige) Wahrheiten mit dem begrenzten menschlichen Verstand erklärbar macht bzw. mit der begrenzten Wahrnehmung unserer 5 Sinne als zutreffend erscheinen lässt bzw. als richtig bewertet wird - mehr NICHT !

GLAUBEN intuitiv erfahren kann in seinen Wurzeln auf weitaus tiefgründigeren, spirituellen, weisen Erkenntnissen beruhen. Man kann sowas NICHT mit BEWEISEN belegen, weil BEWEISE an sich (s.o. !) hierfür ganz einfach NICHT anwendbar sind !

Kommentar von TheStone ,

Ich versteh den Text nicht. Was genau ist in deiner Sprache ein "Beweis" was "Glauben", was eine "minderwertige Wahrheit" und was bedeutet "intuitiv erfahren"?

Kommentar von Respawn618 ,

Frag erst gar nicht. Was da steht ist blanker Müll. Er sagt "spirituelle Erkenntnisse" (was er nicht mal definieren könnte), wäre verlässlicher als die wissenschaftliche Methode. 

Bullshit. 

Kommentar von holodeck ,


Er sagt "spirituelle Erkenntnisse" (was er nicht mal definieren könnte), wäre verlässlicher als die wissenschaftliche Methode. 

Nein. Das hat er nicht gesagt.

Er sagte, dass spirituelle Erkenntnisse (=transzendente Einsichten wie beispielsweise die Einheit aller Dinge) der naturwissenschaftlichen Methode nicht zugänglich sind.

Und das wirst du als hoffentlich intelligenter Mensch ja wohl nicht ernsthaft abstreiten wollen. 

Kommentar von Respawn618 ,

Ich möchte außerdem wissenschaftliche Erkenntnisse gar nicht schlecht machen sowie interessiere mich auch sehr dafür.   Wissenschaftliche Erkenntnisse sind aber von der Natur der Sache her eben leider limitiert (wie von mir hier s.o. erläutert).   Mir geht es aber persönlich aber auch um "höhere" Wahrheiten.

Doch. Genau das sagt er. Das eine sei verlässlicher, da das andere limitiert wäre.

Kontext und Ankerpunkt sind seine, sagen wir Leitersprossen der Wahrheit. Und laut ihm kommt man nun mal "verlässlich" höher hinaus, verlässt man sich auf spirituelle Erkenntnisse, denn nur auf Wissenschaft.

Und das wirst du als hoffentlich intelligenter Mensch ja wohl nicht ernsthaft abstreiten wollen. 

Kommentar von holodeck ,


Doch. Genau das sagt er. Das eine sei verlässlicher, da das andere limitiert wäre.

Noch immer nein, das sagt er nicht. Auch nicht im von dir zitierten Passus. Das ist ausschließlich DEINE Konstruktion, deine Verantwortung.    

Erinnert mich gerade ein wenig an Wallace Stevens   


They said, "You have a blue guitar, 
You do not play things as they are." 
 
The man replied, "Things as they are  
Are changed upon the blue guitar." 


:-)

Unabhängig davon .. die naturwissenschaftliche Methode IST limitiert. Oder wie genau wolltest du damit transzendente Einsichten messen, wiegen, zählen?

Und wie genau sollte jemand auf Basis naturalistisch naturwissenschaftlicher Denke zu "höheren" Einsichten gelangen, wenn doch selbige "höhere" Einsichten negiert? Weshalb sollte jemand seinen Rasenmäher nach rechts lenken wollen, wenn er doch felsenfest überzeugt davon ist, dass er sich nur nach links lenken lässt?       

Dem von mir höchst geschätzten Biologen, Anthropologen und Kybernetiker Gregory Bateson wurde von seinem Vater, dem Genetiker William Bateson, einem überzeugten Atheisten, seine ganze Kindheit hindurch täglich aus der Bibel vorgelesen. Begründung: Der alte Bateson wollte nicht, dass aus seinen Kindern einst "hirnlose Atheisten" (O-Ton) würden. Bei Gregory hat es funktioniert. Aus ihm wurde ein brillianter Geist und begnadeter Wissenschaftler, Atheist wie sein Vater, aber mit einer intuitiven Begabung für das "Heilige".  

Was hatte sich der alte Bateson nur dabei gedacht? Könnte es vielleicht am Wissen um "höhere" Einsichten gelegen haben?    

http://www.danrichter.de/improblog/Nachmanovitch-GregoryBateson-German.pdf   ...

Ich habe dir den Artikel verlinkt, denn darin geht es in gewisser Weise um "höhere" Einsichten. All diese Dinge halt, die nicht wirklich höher sind, aber zumeist unsagbar, weil unser sequentiell analytisch arbeitender Verstand sie in seiner Begrenztheit nicht wirklich zu fassen bekommt, und wir keine Sprache kennen dafür Kurzum, es geht um die Beziehung zwischen den Dingen und um Non-Dualität. Und spätestens ab hier heißt es für die naturwissenschaftliche Methode: "wir müssen leider draußen bleiben". Denn dies ist das Hoheitsgebiet des Geistes oder auch der umfassenderen Intuition.  

Bateson nannte es manchmal das Zeugs oder das Dingens, diese Sachen, oder worum es eigentlich geht - manchmal auch Ökologie des Geistes oder Dinge, die noch nicht ordentlich formalisiert wurden, Paradigmen, die er in seiner Vorratskammer aufhängen würde. Gedanken des präverbalen Lernens auszudrücken, ist in jeder akademischen Disziplin so gut wie unmöglich.

Kommentar von holodeck ,


http://www.danrichter.de/improblog/Nachmanovitch-GregoryBateson-German.pdf

Seltsam, woher kommen nur immer diese Zusätze an Links, die dann zu 404 Error führen? Ich habe das jetzt explizit gelöscht, der Link müsste funktionieren. Er funktioniert.

Kommentar von Respawn618 ,

Das ist ausschließlich DEINE Konstruktion

Und was Du mir unterstellst ist die Deine. 
Jedoch entgegen einem vorliegenden Kontext, Schwarz auf Weiß.

 


Unabhängig davon .. die naturwissenschaftliche Methode IST limitiert.

Du traust Dich was. Siehe oben.
 


Oder wie genau wolltest du damit transzendente Einsichten messen, wiegen, zählen?

Weder noch. Sie sind Behauptungen.

 

Bateson nannte es manchmal das Zeugs oder das Dingens, diese Sachen, oder worum es eigentlich geht

Mach ich auch. Zeugs. Dingens. Behauptungen.

Kommentar von holodeck ,

Jedoch entgegen einem vorliegenden Kontext, Schwarz auf Weiß

Es ist richtig, dass der Kontext bedeutungsgebend ist. Und eben darum hat er das noch immer NICHT gesagt, wenn man versteht, WAS er gesagt hat. Aber das, jeder für sich zu entscheiden, können wir nun getrost den Lesern überlassen.     

Du traust Dich was. Siehe oben.

Nein. Das muss ich mich nicht trauen, sondern das ist Fakt und wissenschaftlicher Konsens. Solltest du das nicht wissen, reicht dies bereits aus, an deiner wissenschaftlichen Befähigung und Qualifikation zu zweifeln und das Niveau der Debatte herunterzuschrauben. Hast du eine wissenschaftliche Ausbildung gehabt?   

Dawkins gelesen zu haben ist keine ausreichende Qualifikation für wissenschaftliches Denken.

Vielleicht packst du für den Anfang zumindest noch ein wenig David Chalmers dazu, Bateson sowieso, und befasst dich mit 1st und 3rd Person Views in der Erforschung menschlicher "Einsichten", denn dies ist die Domäne des Geistes. Ob wir die nun transzendent nennen oder realistisch ist sich Jacke wie Hose.

Weder noch. Sie sind Behauptungen.

Ganz recht. Ebenso wie neulich deine Bemerkung, du habest Zahnschmerzen. Das kann man dir in einer gänzlich schmerzfreien Welt auch nur glauben. Vermutlich jedoch wird man dich bestenfalls milde belächeln oder aber in die Klapsmühle einweisen und dich sedieren.

Mach ich auch. Zeugs. Dingens. Behauptungen.

Allein es fehlt der Kontext. Deiner ist eine Antihaltung, dich mit dem vorgestellten Text überhaupt auch nur ansatzweise ernsthaft zu befassen. 

Kommentar von Einstein2016 ,

"Minderwertige" Wahrheiten kommt evtl. etwas zu  negativ rüber. BEWEISE ergeben "begrenzte" Wahrheiten aufgrund der begrenzten Wahrnehmungen bzw. Möglichkeiten unseres begrenzten Verstandes und unseren faktisch begrenzten Sinneswahrnehmungen (5 Sinne) innerhalb der begrenzten Wahrnehmungen unserer bekannten 4-dimensionalen Welt.

INTUITIV erfahren bedeutet folglich, über das "hintergründige" Bewusstsein (NICHT der "vordergründige" Verstand !) zutreffend urteilen zu können. Mit dem hintergründigen Bewusstsein sind tiefliegendere - z.B. auch spirituelle Wahrheiten - "verwurzelt". Wenn man dafür "innerlich offen" ist kann man diese intuitiven Erfahrungen entsprechend sinnvoll anwenden bzw. nutzen.         Z.B. durch die "Öffnung "des 3. Auges (durch die Zirbeldrüse im Gehirn) sind spirituelle Wahrnehmungen möglich, was mit unseren "normalen" 5 Sinnen definitiv eben nicht möglich ist.       Ich verfüge selbst über solche praktische Erfahrung damit.     Auch das hochinteressante "Luzide Träumen" gehört dazu.   

Mein gutgemeinter Kommentar zum "Müllmann" RESPAWN618:   Das von mir beschriebene ist alles andere als "blanker Müll".   Ich möchte außerdem wissenschaftliche Erkenntnisse gar nicht schlecht machen sowie interessiere mich auch sehr dafür.   Wissenschaftliche Erkenntnisse sind aber von der Natur der Sache her eben leider limitiert (wie von mir hier s.o. erläutert).   Mir geht es aber persönlich aber auch um "höhere" Wahrheiten.

Kommentar von OlliBjoern ,

Übrigens kann man die Evolutionstheorie auch ganz intuitiv erfahren. Ich empfehle einen Besuch in einem guten Zoo mit Menschenaffen (z.B. Gorillas). Ich behaupte, dass jeder aufmerksame (und unvoreingenommene) Zuschauer merkt, dass Gorillas mit uns verwandt sind. Oder Orang-Utans.

Natürlich liefert die Wissenschaft unabhängig davon dasselbe Ergebnis.

Übrigens hatten Menschen in naturnahen Gesellschaften schon früher ein gutes, intuitives Verhältnis zu Affen. Malaien bezeichneten den dortigen Menschenaffen als "Orang Utan", orang = Mensch, utan = Wald, also "Waldmensch".

Erst durch unsere Kultur haben wir uns von der Natur entfremdet, und den Kindern wurde beigebracht, dass Menschen etwas "ganz anderes" seien als Tiere. Erst durch Darwin und die Zeit danach setzte ein Umdenken auch in unserer Kultur ein.

Dass Menschen aber "ganz anders" wären, hat noch nie meiner Intuition entsprochen.

Kommentar von Einstein2016 ,

Danke für Deinen weisen Kommentar. Man lernt immer dazu.       Ich möchte gerne noch anmerken, je mehr wir in der Lage sind unser Ego in den Hintergrund zu stellen, desto mehr kann innere Bereitschaft frei werden für das Leben im Einklang mit der Natur und respektvollem Zusammenleben gerne auch mit den Tieren.

Antwort
von Skeeve1, 92
Nein, weil...

Bei Wissenschaft geht es ausschließlich um Fakten. An Fakten muß man nicht glauben, die kann man überprüfen.

Beim Glauben geht es um genau das Gegenteil. Der Glaube erfordert Vertrauen: "Sagt zu ihm Jesus: weil du mich gesehen hast, bist du gläubig worden. Selig, die nicht sahen, und glaubten." (Joh. 20, 29)

Deswegen taugt die Wissenschaft nicht als Religion, und Religion nicht als Grundlage für Wissenschaft.

Antwort
von Giustolisi, 97
Nein, weil...

In der Wissenschaft geht es um die strikte Trennung von Glauben und wissen, beim religiösen Glauben geht es um das Ignorieren dieser Trennung.
Wenn ein Wissenschaftler eine Hypothese hat, ist diese zunächst unbelegt. Dann glaubt er nur, dass sie zutrifft, weiß aber auch, dass das nicht unbedingt so sein muss, seine Hypothese könnte sich auch als falsch herausstellen. deswegen pocht ein guter Wissenschaftler nicht auf die Richtigkeit einer Hypothese, bis er Belege für seine Behauptung in der Hand hat.

Beim religiösen Glauben wird sich nicht um Belege geschert, es wird einfach geglaubt. Im Gegensatz zur wissenschaftlichen Vorgehensweise wird aber auf die Richtigkeit einer Behauptung gepocht, obwohl es keinerlei Belege gibt.

Kommentar von holodeck ,

Beim religiösen Glauben wird sich nicht um Belege geschert, es wird einfach geglaubt. Im Gegensatz zur wissenschaftlichen Vorgehensweise

„Die Leute, die so recht darauf pochen, auf dem Boden der Tatsachen zu stehen und mit Hypothesen durchaus nichts zu tun haben wollen, sitzen doch allemal selbst mit einer falschen Hypothese drin […]. Hätten sie die Verschiebungstheorie schon auf der Schule gelernt, so würden sie sie mit demselben Unverstand in allen, auch den unrichtigen Einzelheiten, ihr ganzes Leben hindurch vertreten, wie jetzt das Absinken von Kontinenten.“ Alfred Wegener

Kommentar von Giustolisi ,

Und was willst du damit sagen?

Kommentar von holodeck ,

Dass du einem Idealbild von Wissenschaft anhängst, dass nur ein Zerrbild der Realität sein kann ;-)

https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Wegener#Wirkung

Und das ist nur ein Beispiel von Vielen. Es müssen auch heute noch erst die führenden Meinungsinhaber des Wissenschaftsbetriebs ins Gras beißen, bis darüber Neues wachsen kann.  

Kommentar von Giustolisi ,

Wissenschaftler sind eben ständig damit beschäftigt, die Arbeit anderer Wissenschaftler zu verreißen. Deswegen will niemand eine Angriffsfläche bieten, denn wer seine Theorien nicht ordentlich belegen kann, geht einfach unter. Seit Alfred Wegener hat man sich ein ganzes Stück weiter entwickelt. der Mann wurde noch zu Lebzeiten von Charles Darwin geboren, als viele Menschen noch glaubten, die Lebewesen und die Erde wären von einem Gott geschaffen worden. Die wissenschaftliche Methodik hat sich seit dem schon weiter entwickelt.

Kommentar von holodeck ,

Die wissenschaftliche Methode mag sich hier und da weiterentwickelt haben. Ganz sicher sogar.

Unter geht auch jeder, der jenseits des Mainstreams forscht. Ist so. Weil sich eben daran, wie Ergebnisse bewertet werden, seither nichts geändert hat.   

Kommentar von Giustolisi ,

Gerade an der Bewertung von Belegen hat sich einiges geändert.
Früher gab es noch wissenschaftliche Gesellschaften und man konnte belege bringen wie man wollte, man hatte nichts zu melden, wenn man nicht anerkannt war. Charles Darwin hatte damit noch sehr zu kämpfen. Heute ist das anders, es zählt nur noch was veröffentlicht wird, nicht von wem.
In der Forschung gibt es auch keinen Mainstream bei all den verschiedenen Fachrichtungen

Kommentar von holodeck ,

Heute ist das anders, es zählt nur noch was veröffentlicht wird, nicht von wem.

Nein. Auch das stimmt nicht. "Wer" veröffentlicht ist spätestens dann Thema, wenn es um Heilige Kühe und Weltbilder geht. Allein die erbarmungswürdige Auseinandersetzung mit Wissenschaftlern, die an der Peripherie forschen, spricht Bände davon.              

In der Forschung gibt es auch keinen Mainstream bei all den verschiedenen Fachrichtungen

Der Mainstream befindet sich jeweils innerhalb einer Fachrichtung.

Beispiel: In den Neurowissenschaften bildet die Annahme, das Bewusstsein sei eine Folge von Hirnaktivität die Mainstreamanschauung. Diese in Frage zu stellen, kostet Karriere. Vom Mainstream abweichenden Wissenschaftlern geht es nicht anders, als damals Alfred Wegener.

Darwin mag tot sein, das Problem aber lebt munter weiter. Im Übrigen ist die Epigenetik drauf und dran, die Ansichten eines gewissen Herrn Lamarck zumindest teilweise zu rehabilitieren, welche man ja bereits als "Unfug" entsorgt hatte. Vorschnell, wie sich jetzt herausstellt. 

Kommentar von Giustolisi ,

 Allein die erbarmungswürdige Auseinandersetzung mit Wissenschaftlern, die an der Peripherie forschen, spricht Bände davon.            
Beziehst du dich da auf einen konkreten Fall?

Beispiel: In den Neurowissenschaften bildet die Annahme, das Bewusstsein sei eine Folge von Hirnaktivität die Mainstreamanschauung. Diese in Frage zu stellen, kostet Karriere. Vom Mainstream abweichenden Wissenschaftlern geht es nicht anders, als damals Alfred Wegener.
Das ist Quatsch. Sobald jemand belegen kann, dass das Bewusstsein mehr ist als reine Hirnaktivität, bleibt nichts übrig, als das zu akzeptieren. Nur konnte das eben noch keiner belegen, also bleibt es eine Vermutung, eine Hypothese.

Im Übrigen ist die Epigenetik drauf und dran, die Ansichten eines gewissen Herrn Lamarck zumindest teilweise zu rehabilitieren, welche man ja bereits als "Unfug" entsorgt hatte. Vorschnell, wie sich jetzt herausstellt. 

Lamarckismus ist ja auch Unfug. Lamarck propagierte die Vererbung von körperlichen Eigenschaften, die ein Lebewesen während seines Lebens erwirbt. Er ging zum Beispiel davon aus, dass Giraffen so lange Hälse haben, weil sie sie strecken mussten, um an hoch gelegene Blätter zu kommen und das der im laufe des Lebens gestreckte Hals an die Nachkommen vererbt wurde. Da lag er falsch, denn die Hälse nahmen nicht im Laufe eines Lebens durch Strecken an Länge zu. Die Länge ist genetisch bedingt und bestimmte Merkmale setzten sich eben durch, womit wir wieder bei der darwinschen Evolutionstheorie wären. Von Genetik wusste der Mann noch nichts.
So weit ich erkennen kann, ist das Unfug, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Kommentar von holodeck ,

Nur konnte das eben noch keiner belegen, also bleibt es eine Vermutung, eine Hypothese.

Korrekt. Ebenso wie die Annahme, das Gehirn sei Verursacher von Bewusstsein. Beides Hypothesen, beides steht gleichberechtigt nebeneinander.     

Beziehst du dich da auf einen konkreten Fall?

Fälle! Allein die Erforschung der Nahtoderfahrungen ist Beispiel genug.   

Lamarckismus ist ja auch Unfug. Lamarck propagierte die Vererbung von körperlichen Eigenschaften, die ein Lebewesen während seines Lebens erwirbt.

http://scilogs.spektrum.de/menschen-bilder/epigenetik-wie-erworbene-eigenschafte...  

http://www.spektrum.de/news/wie-die-umwelt-unser-erbgut-veraendert/1302426

http://www.wissensschau.de/genom/epigenetik_lamarck_evolution.php

Kommentar von Giustolisi ,

Ebenso wie die Annahme, das Gehirn sei Verursacher von Bewusstsein. Beides Hypothesen, beides steht gleichberechtigt nebeneinander.     
Gleichberechtigt würde ich nicht sagen. Die Existenz des Gehirns ist recht gut belegt. Dass es für das Bewusstsein notwendig ist, ist auch belegt. Da liegt der Schluss einfach nahe. 

Allein die Erforschung der Nahtoderfahrungen ist Beispiel genug.
Da gibt es durchaus ernsthafte versuche, aber der Versuchsaufbau ist eben wichtig und in dem bereich treiben sich reichlich Pseudowissenschaftler rum, die allen Anderen den Ruf versauen.

Kommentar von holodeck ,

Die Existenz des Gehirns ist recht gut belegt. Dass es für das Bewusstsein notwendig ist, ist auch belegt.

Da wäre ich mir an deiner Stelle nicht so sicher. Es gibt reichlich Belege dafür, dass das Gehirn für das Bewusstsein nicht so notwendig ist, wie wir glauben.

http://www.beobachter.ch/gesellschaft/artikel/forschung_es-geht-auch-fast-ohne-h...

und in dem bereich treiben sich reichlich Pseudowissenschaftler rum

Echt jetzt? Ich kenne mich ganz gut aus in dem Fach. Von wem redest du?   

Auch in der Quantenphysik treibt sich allerlei Volks herum; aber noch nie wurde einem Quantenphysiker dadurch der Ruf versaut. Wie kommt's?

Kommentar von Giustolisi ,

Es gibt reichlich Belege dafür, dass das Gehirn für das Bewusstsein nicht so notwendig ist, wie wir glauben.Ohne geht es offensichtlich nicht, auch wenn man nicht viel Hirnmasse braucht, denk zum Beispiel mal an das winzige Gehirn einer Krähe, die sich im Spiegel erkennen  und komplexe Aufgaben lösen kann. Die Größe des Gehirns scheint nicht so wichtig, sonst müssten Pottwale ja besonders intelligent sein, deren Gehirne wiegen fast 10 Kilo.
Das Gehirn ist ein faszinierendes Organ, das wir erst anfangen zu verstehen. 
Nach bisherigen Erkenntnissen ist es nötig für ein Bewusstsein, in Ermangelung von alternativen Theorien ist es die beste Erklärung, die wir im Moment haben.

Von wem redest du?   

Von niemand speziellem, einfach von einer großen Masse an Eso-Scharlatanen, die sich Forscher oder Experten nennen. Rudolf Steiner der alte Dummschwätzer ist allerdings ein vorzügliches, wenn auch etwas älteres Beispiel.

Inzwischen weiß man, dass auch seelische Ängste und Eigenheiten, die sich als Reaktion auf Umweltereignisse bilden, vererbt werden können. Insofern kann man schon fast von einem "Familienkarma" sprechen.
Das Wort "seelisch" impliziert die Existenz einer Seele. Es gibt aber tatsächlich eine vererbbare Anfälligkeit für Ängste. Das dafür verantwortliche gen wurde bereits identifiziert. 
Nur erwirbt man sich diese genetische Abweichung nicht im laufe des Lebens, wie es Lamarck propagiert hat mit seiner Behauptung, dass die erworbenen Eigenschaften vererbt werden. Das ist ja der Knackpunkt. Lamarck behauptete, die veränderten Eigenschaften würden während der Lebenszeit erworben.

Kommentar von Giustolisi ,

Dass Gene ein und abgeschaltet werden können, ist nichts Neues. das führt unter Anderem dazu, dass das Kind einer Mutter, die während der Schwangerschaft hungert, eher zu Übergewicht neigt. Eine Evolution auf diesem Wege wie Lamarck sie propagiert hat ist aber was ganz Anderes.

Kommentar von holodeck ,

Inzwischen weiß man, dass auch seelische Ängste und Eigenheiten, die sich als Reaktion auf Umweltereignisse bilden, vererbt werden können. Insofern kann man schon fast von einem "Familienkarma" sprechen.

Kommentar von Barney123 ,

Vorsicht Giustolisi,

Lamarck propagierte die Vererbung von körperlichen Eigenschaften, die ein Lebewesen während seines Lebens erwirbt.

Genau da scheint es einige Dinge zu geben, die da irgendwie den Weg ins Erbgut zumindest bis in die nächste Generation findet! Daran witrd durchaus geforscht, weil es genau dazu anzeichen gibt!

LG

Kommentar von Giustolisi ,

Ich warte aber auf belege. Wenn ich die nicht habe, liegt Lamarck weiterhin falsch, wobei seine Vorstellung eh zu einfach war, er wusste ja noch nichts von DNA und ging von falschen Voraussetzungen aus.

Kommentar von holodeck ,


Dass du einem Idealbild von Wissenschaft anhängst, dass nur ein Zerrbild der Realität sein kann ;-)   

Und guck mal .. die GF Wissenschaftsfreaks sind sogar so aufgeschlossen, dass sie alles beanstanden und löschen lassen, was ihnen nicht in den persönlichen Glaubenskram passt. Noch gar nicht so lange her, dass auch dieser thread bereinigt wurde.  

's passt scho! Noch immer.    


Es ist der notorische Versuch, das Idealbild der Wissenschaften zu zeichnen. Beschworen wird das stereotype Bild eines Wissenschaftlers, der völlig frei von menschlichen Bedürfnissen, Emotionen, Eigenschaften, Eitelkeiten und Narzissmen, objektiv erkenntnisheischend, ratiogesteuert über den Phänomenen dieses Universums schwebt. Das hat fast etwas von ...

Marienverehrung. Das zugrundeliegende Muster der Verklärung ist aber dasselbe ;-)  



Kommentar von Giustolisi ,

Ich finde die Löschung schade und kann sie auch nicht nachvollziehen, war ja nichts Schlimmes dabei

Kommentar von holodeck ,

Das glaube ich dir auf's Wort.    

Nein, es war nichts Schlimmes dabei. Aber immer wenn bestimmte Leute in einem Thread wie diesem aktiv sind, werden ganze Stränge entfernt. Und die sind gewiss nicht nur zufällig "pro persönliches Weltbild dieser Leute", man merkt es ja daran, wo genau gekappt wird.   

Kommentar von Mark1616 ,

Jeder kann bestimmte Antworten oder Kommentare beanstanden. Die grobe Verallgemeinerung einer Seite ist ziemlicher Blödsinn, denn es verschwinden oft genug Beiträge von beiden Seiten. Oft Arten die Diskussion auch aus, da bekenne ich mich gerne sogar selbst schuldig, wo eine Löschung sogar gerechtfertigt ist.

Die "Wissenschaftsfreaks" haben meiner Einschätzung nach übrigens keinen Grund Dinge löschen zu lassen, denn die Fakten stehen auf deren Seite.

Beschworen wird das stereotype Bild eines Wissenschaftlers, der völlig frei von menschlichen Bedürfnissen, Emotionen, Eigenschaften, Eitelkeiten und Narzissmen, objektiv erkenntnisheischend, ratiogesteuert über den Phänomenen dieses Universums schwebt.

Wenn ich mich entscheiden müsste, ob ich lieber einem Wissenschaftler vertraue, der (persönlich geprägt) beobachtbare Phänomene anhand von Fakten beurteilt, oder einem Gläubigen, der anhand von antiker Märchen versucht die Welt zu erklären, dann wüsste ich wie mich entscheiden würde.

Es gibt heutzutage auf dieser Welt Regionen, wo antike Märchen rationales Denken abgelöst haben. Wir können sehen wo so ein verhalten hinführt. Was du hier auch kritisierst, es ist deutlich besser als die alternative Methode das Universum zu erklären.

Kommentar von holodeck ,


Die grobe Verallgemeinerung einer Seite ist ziemlicher Blödsinn, denn es verschwinden oft genug Beiträge von beiden Seiten.

Das ist keine Verallgemeinerung, sondern schlicht eine Erfahrungstatsache. Ich bin ja nun hier schon etwas länger zugange als du und habe ganze Threads untergehen sehen; zumeist dann, wenn die eigene brüchige Argumentation zu offenbar wurde.


Was du hier auch kritisierst, es ist deutlich besser als die alternative Methode das Universum zu erklären.

Du meinst, der Regen ist besser als die Traufe?

Diese Einstellung ist mir zu bequem angesichts der Tatsache, dass Starrköpfigkeit und Dogmatismus bei Wissenschaftlern den Fortschritt nicht minder verhindern, als die Idee, ein göttliches Wesen habe das Universum geschaffen.   

Kommentar von Giustolisi ,

Besonders schade finde ich, dass ohne Begründung gelöscht wird. Das hat was von Willkür, denn so weiß man nicht einmal warum von wem gelöscht wurde, was nicht gepasst hat und künftig vermieden werden soll. Es ist einfach weg.
Das ist etwas was mich an dieser Plattform sehr stört.

Kommentar von holodeck ,

Ganz genau!

Kommentar von Mark1616 ,

Ich bin ja nun hier schon etwas länger zugange als du und habe ganze Threads untergehen sehen

Joa, da stimm ich dir voll und ganz zu. Rechte lassen linke Diskussionen löschen. Linke lassen rechte Diskussionen löschen. Atheisten lassen religiöse Diskussionen löschen. Religiöse lassen atheistische Diskussionen löschen. Muslime lassen christliche Diskussionen löschen. Christen lassen muslimische Diskussionen löschen.

Die Liste könnte man wahrscheinlich endlos so weiterführen. Wer letzten Endes was löschen lässt kann außer dem Support niemand sagen, denn der Support löscht ohne Statement an die User, lässt tlw klare Regelverstöße stehen und Beiträge, die keine Regel brechen, werden tlw. gelöscht.

Ich habe es auch schon einmal gesehen, dass eine beleidigende Änderung an einer Frage freigegeben wurde. Der Support dieser Seite entscheidet entweder willkürlich, oder ist so überarbeitet, dass er die Meldungen tlw. gar nicht mehr durchliest.

wenn die eigene brüchige Argumentation zu offenbar wurde.

Das hier kann auf beide Seiten einer Diskussion angewendet werden. Ich bin mir sicher, dass ich bereits einmal eine Diskussion in einer uralten Frage mit jemandem geführt habe, der seine Beiträge selber löschen lassen hat, als er sich über seine "brüchige Argumentation" klar wurde.

Diese Einstellung ist mir zu bequem angesichts der Tatsache, dass Starrköpfigkeit und Dogmatismus bei Wissenschaftlern den Fortschritt nicht minder verhindern, als die Idee, ein göttliches Wesen habe das Universum geschaffen.   

Du tust hier gerade so, als ob Starrköpfigkeit und Dogmatismus die einzigen Charaktereigenschaften von Wissenschaftlern wären, was aber definitiv nicht der Fall ist. Klar gibt es solche Wissenschaftler, aber es gibt auch Wissenschaftler die idealistisch sind, die Neues entdecken wollen oder die das ganze nur als Job sehen und denen egal ist was sie entdecken.

Der Unterschied gegenüber einer Religion ist, dass das Ergebniss in der Wissenschaft nicht von vorneherein feststeht. Betonköpfe mag es auch unter den Wissenschaftlern geben, aber die Wissenschaft entwickelt sich trotz denen immer weiter. Das einzige was hierzu nötig ist sind neue Fakten, denn denen kann sich niemand widersetzen.

Eine Religion, wie das Christentum oder der Islam, kann nur durch die Verwässerung der entsprechenden Schriften verändert werden. Die Schriften stehen aber eigentlich unveränderlich für alle Ewigkeit fest. Eine Weiterentwicklung, ohne Einfluss von außen, ist nur durch die Veränderung von deren Kernaussage möglich.

Kommentar von holodeck ,


der Support löscht ohne Statement an die User, lässt tlw klare
Regelverstöße stehen und Beiträge, die keine Regel brechen, werden tlw. gelöscht.

Ganz genau. Und wie kommt jetzt ein Supporter zu seinen Heuristiken, nach denen er/sie entscheidet?
  


Ich bin mir sicher, dass ich bereits einmal eine Diskussion in einer
uralten Frage mit jemandem geführt habe, der seine Beiträge selber löschen lassen hat, als er sich über seine "brüchige Argumentation" klar wurde    

 
Tja, das kenne ich gut.  
Mich ärgert es immer dann besonders, wenn man Tage und viel Hirnschmalz aufgewandt hat. Inzwischen habe ich es mir zur Regel gemacht, die best of holodeck zu speichern. Verbrate ich es halt in irgendeinem Blog Artikel. Zum Studium irrational pseudoskeptischer Verhaltensweisen reicht GF allemal dicke aus. Für echten Content ist es zu schade.


Du tust hier gerade so, als ob Starrköpfigkeit und Dogmatismus die einzigen Charaktereigenschaften von Wissenschaftlern wären, was aber definitiv nicht der Fall ist.  


Natürlich nicht. Es gibt richtig gute. Das hier ist meine Antwort auf die gern kolportierte Marienverehrung von Wissenschaftlern als überrational objektive Wesen ohne jede Weltanschauung und Emotion.   

"Die Wissenschaften" machen nämlich überhaupt nichts. Sondern sie werden gemacht. Von fehlbaren Menschen mit Überzeugungen und Glaubenssätzen.


Betonköpfe mag es auch unter den Wissenschaftlern geben, aber die Wissenschaft entwickelt sich trotz denen immer weiter.

Mit 100 Jahren Verspätung und viel Nerven bei den Neuerern. Ich habe an der Universität in meinem Fachgebiet Psychologie einen "Paradigmenwechsel" miterleben dürfen. Wir wurden von den Vertretern der etablierten psychotherapeutischen Ansätze bekämpft und verlacht, heute kommt keine anständige Familienberatungsstelle mehr ohne die systemische Familientherapie aus. Kein Business Coaching ohne Systemtheorie und Kybernetik. Ach, was soll's ...     

Viel schlimmer - das Neue ist, besonders dann, wenn es an althergebrachten Überzeugungen und Grundsätzen rüttelt, im Wissenschaftsbetrieb gerne ein Karrierekiller. Auch das habe ich live miterleben dürfen.


Das einzige was hierzu nötig ist sind neue Fakten, denn denen kann sich niemand widersetzen.

Och, das ist ganz einfach. Man ignoriert sie einfach. Werden einem die Fakten frecherweise hinterhergetragen, hält man die Ignoranz aufrecht, indem man die Reputation bzw. die Glaubwürdigkeit des Forschers/der Forscherin in Zweifel zieht. Falls das immer noch nichts nützt, guckt man sich Versuchsaufbau und Studie an, nur um irgendeinen Bullshit zu bemängeln, und die Aussage zu untergraben.     

Ich erinnere hier eine Studie von Daryl Bem zur Telepathie. Bemängelt wurde allen Erntes, dass Bem den Probanden Entspannungsmusik vorspielte, bevor das Experiment begann. Ungefähr auf diesem billigen Niveau läuft es ab.


kann nur durch die Verwässerung der entsprechenden Schriften verändert werden. Die Schriften stehen aber eigentlich unveränderlich für alle Ewigkeit fest.


Die Schriften schon. Aber nicht deren Auslegung. Hast du gestern die Nachricht des Jahrhunderts mitbekommen? Die Katholiken diskutieren ernsthaft die Abschaffung des Zölibats.  

Kommentar von LetalisAffectus ,

Mark1616

Gut! Da kann ich nur noch Immanuel Kant zitieren: "Sapere Aude".

Antwort
von vonGizycki, 68

Grüß Dich Phantasmagon!

Seriöser Wissenschaft, also damit Erkenntnisse, die sich in Wissenschaftskreisen als anerkannt durchgesetzt haben, kann man glauben. Allerdings muss man wissen, das die Ergebnisse immer nur den neusten Stand widerspiegeln.

Immer wieder kommt es vor, das neue Erkenntnisse gewonnen werden, die alte über den Haufen werfen. Seriöse Wissenschaft weiß darum. In einem strengen Auslese,- und Beweisprozess müssen sich die seriösen Wissenschaftler einem Diskussionsprozess unterwerfen und Nachweise erbringen, die die jeweilige Erkenntnis untermauern. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, die Methode zuaufzulisten, mit der man diese neue oder auch modifizierte Erkenntnis gewonnen hat.

Damit soll gesichert werden, das niemand irgendwelchen Unsinn verbreitet. Dann erst, wenn die Erkenntnis allgemein Eingang in die Wissenschaft gefunden hat, ist sie natürlich auch glaubwürdig und hat dann selbstverständlich etwas mit Glauben zu tun.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Kommentar von TheStone ,

"Immer wieder kommt es vor, das neue Erkenntnisse gewonnen werden, die alte über den Haufen werfen." 

Seit Naturwissenschaften Arbeiten, wie sie heutzutage Arbeiten, passiert sowas nicht. Jede Theorie muß im Einklang mit allen bekannten Beobachtungen stehen und überprüfbar sein. Wenn eine Theorie durch eine bessere ersetzt wird (die beispielsweise in so fern besser ist, als dass sie auch Phänomene erklärt, die zur Entstehung der alten Theorie unbekannt waren), wird in dem Bereich, in dem die alte Theorie Aussagen gemacht hat, auch die selben Ergebnisse, wie diese liefern. (Die alte Theorie hat ja schließlich funktioniert. Sonst wärs ja keine Theorie gewesen...) 

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Stone,

dann beschäftige dich einmal mit dem Lebenswerk vn John Nash, Gott hat ihn selig, er verstarb letztes Jahr auf der rückreise von der Verleihung des Abelpreises bei einem taxiunfall

LG

Antwort
von OnkelSchorsch, 59
Nein, weil...

Nein, Wissenschaft hat nichts mit Glauben zu tun, weil Glauben schlicht und einfach in der Wissenschaft nicht vorkommt.

Wissenschaft hinterfragt sich ständig. Genau das tut Glaube nicht.

Glaube ist allenfalls Studienobjekt für Wissenschaften wie Vergleichende
Religionswissenschaft, Psychologie, Neurologie, Ethnologie und
Soziologie.

Antwort
von Philipp59, 70

Hallo Phantasmagon,

Dein Biologielehrer hatte insofern recht, als nicht alles, was die Wissenschaft als Wahrheit verkündet, auch ausreichend durch Tatsachen gestützt wird. Das trifft auch auf vieles zu, was Verfechter der Evolutionstheorie behaupten. Damit will ich nicht sagen, dass diese Theorie mehr auf Glauben als auf Tatsachen beruht, da sie sich ja bekanntermaßen auf eine Vielzahl von Belegen stützt. Doch gerade an dem von Dir angeführten Beispiel der Abstammung des Menschen zeigt sich, dass vieles auf Auslegung und Deutung beruht und nicht auf unumstößlichen Tatsachen. Die nachfolgenden Darlegungen sollen das begründen.

Viele Evolutionsbefürworter sehen den Übergang zwischen Affen und Menschen durch Fossilien als gut belegt an. In der aktuellen Diskussion werden hauptsächlich die Australopithecus-Arten und solche Formen genannt, die mit dem Gattungsnamen Homo bezeichnet werden.

Die inzwischen 10 bekannten Arten des Australopithecus sind dem Menschen zwar ähnlicher als die heutigen Menschenaffen, doch weisen diese eine ganze Reihe affentypischer Merkmale (wie z.B. Schnauze, gekrümmte Zehenknochen, Gehirnstruktur usw.) auf, so dass hier nicht von einem Übergangswesen die Rede sein kann. Auch hat man inzwischen erkannt, dass der Gang des Australopithecus (nicht schreitend) nicht dem des Menschen glich und die gekrümmten Finger- und Zehenknochen eher auf eine Fortbewegung überwiegend auf Bäumen schließen lassen. Somit kann eine Übergangsstellung zwischen Affen und Menschen mit diesem Wesen nicht bewiesen werden.

Was ist aber zu den Neandertaler-Funden zu sagen? Der Neandertaler unterschied sich zwar vom heutigen Durchschnittsmenschen durch Merkmale wie eine gedrungene Körperstatur, eine langgestreckte Schädelform u.ä, doch zeigen Vergleiche, dass diese Merkmale auch bei Menschen unserer Tage gelegentlich vorkommen. Es könnte sich bei diesen Merkmalen um Anpassungen an die damaligen klimatischen Bedingungen handeln. So findet man auch heute unter den Bewohnern kälterer Klimazonen, wie z.B. den Eskimos oder den Lappländern, Menschen mit einem recht kurzen und stämmigen Körperbau.

Es gibt auch nichts, was darauf hindeutet, dass der Neandertaler weniger entwickelt gewesen wäre, als der heutige Mensch. Im New Scientist hieß es: "Seit Langem wird die Ansicht vertreten, der Neandertaler sei dem Homo sapiens unterlegen gewesen. Das ändert sich jetzt jedoch, denn nach und nach findet man heraus, dass er Fähigkeiten besaß, die man bisher nur dem modernen Menschen zuschrieb." Außerdem weisen die Knochenfunde, die in den gleichen Schichten vorkommen, in denen auch Funde des Homo sapiens sapiens, also des Jetztmenschen, gemacht werden, darauf hin, dass der Neandertaler nicht als Übergangsform zwischen Affen und Menschen zu sehen ist.

Wie sieht es mit dem sog. Homo erectus, dem "aufrecht gehenden Menschen" aus? Deuten nicht seine recht kleine Gehirngröße, die kräftigen Augenwülste, die fliehende Stirn u.ä. auf eine echte Übergangsform hin? Was zeigt hier der Vergleich zum heutigen Menschen? Wenngleich auch die durchschnittliche Gehirngröße des Homo erectus nicht dem des heutigen Menschen entspricht, fällt sie dennoch nicht so weit aus der Norm, dass man von ihm als von einem affenähnlichen Vorfahren sprechen könnte. Auch heutige Gehirngrößen lassen sich mit dem von Homo erectus durchaus vergleichen.

Wie man erkannt hat, ist es, entgegen vielfacher Darstellung, nicht gerechtfertigt, von der Größe des Gehirns eines Schädelfragments darauf zu schließen, dass es sich dabei zwangsläufig um das einer Übergangsform handeln muss. In der Zeitschrift Scientific American Mind ( 2008) wurde dazu folgende interessante Aussage gemacht: „Hirnforschern ist es bei Menschen und Tieren nicht gelungen, einen Zusammenhang zwischen absoluter oder relativer Hirngröße und Intelligenz herzustellen. Auch die Größe oder das Vorhandensein bestimmter Hirnregionen hat offenbar nichts mit Intelligenz zu tun. Die einzige Ausnahme bildet vielleicht das Sprachzentrum (Broca-Zentrum) im menschlichen Gehirn."

Ebenso weist seine Gehirnstruktur des Homo erectus ähnliche Merkmale auf, wie sie der heutige Mensch besitzt. Die bereits angesprochenen Körperbaumerkmale finden sich in abgeschwächter Form sogar noch heute z.B. bei den australischen Ureinwohnern, den Aborigines. Daher ist es also eher eine Sache der Deutung, Homo erectus den Übergangsformen, die zum Menschen führen, zuzurechnen. Man darf auch nicht vergessen, dass die Gene des Menschen eine große Bandbreite an Merkmalsausprägungen und Unterschieden zulassen. Somit sind Fossilfunde nicht so eindeutig, dass sie unzweifelhaft als Vorstufen zum Menschen gesehen werden müssen.

Daher schreibt der Wissenschaftler Henry Gee in einer Ausgabe der Zeitschrift "Die Zeit" (Ausgabe 13/2001) folgendes: "Es wird immer deutlicher, dass die althergebrachte Vorstellung von der Menschheitsevolution nicht der Realität entspricht. Eine Schritt für Schritt nachvollziehbare Wandlung von einem Affenwesen über immer menschlichere Zwischenstufen bis hin zum modernen Menschen hat vermutlich nicht stattgefunden - zumindest nicht in geordneter Reihenfolge".

Aus dem Gesagten lässt sich also schließen, dass die Abstammung des Menschen keineswegs so gut bewiesen ist, wie das in den Schulbüchern und in der Fachliteratur oftmals dargestellt wird. Die fossilen Funde, die man den sog. Urzeitmenschen zuordnet, sind durchaus deutbar und lassen sich daher nicht so ohne weiteres in den Stammbaum des Menschen einfügen. Das alles zeigt, dass durch die wissenschaftlichen Forschungen keineswegs der Schöpfungsbericht der Bibel über die Erschaffung des ersten Menschenpaares widerlegt worden ist. Viele fossile Funde lassen sich auch in Richtung Schöpfung deuten und sind daher kein ausreichender Beleg für die Behauptung, der Mensch stamme von affenähnlichen Vorfahren ab.

LG Philipp

Kommentar von Mark1616 ,

Viele Evolutionsbefürworter sehen den Übergang zwischen Affen und Menschen durch

Tja, blöd nur das wir immer noch in jeder Hinsicht Affen sind. Die ET redet von einem gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Affe, wobei der Mensch nichts anderes als eine relativ haarlose und ziemlich intelligente Affenform ist.

Wie viel Substanz ist wohl in deinem restlichen Beitrag, wenn du schon im ersten Absatz so einen elementaren Fehler einbaust?

Kommentar von Philipp59 ,

Merkst Du eigentlich nicht, wie Du Dich selbst widersprichst?

Kommentar von Mark1616 ,

Wo tue ich das?

Um es noch einmal klar zu stellen:
Es gab nie einen Übergang zwischen Affe und Mensch. Es gab einen Übergang zwischen dem Vorfahren der heutigen Affen und den heutigen Affen, zu denen auch wir Menschen gehören. Wir Menschen sind Trockennasenaffen.

Kommentar von Hyperhaes ,
Die inzwischen 10 bekannten Arten des Australopithecus sind dem Menschen zwar ähnlicher als die heutigen Menschenaffen, doch weisen diese eine ganze Reihe affentypischer Merkmale (wie z.B. Schnauze, gekrümmte Zehenknochen, Gehirnstruktur usw.) auf, so dass hier nicht von einem Übergangswesen die Rede sein kann. Auch hat man inzwischen erkannt, dass der Gang des Australopithecus (nicht schreitend) nicht dem des Menschen glich und die gekrümmten Finger- und Zehenknochen eher auf eine Fortbewegung überwiegend auf Bäumen schließen lassen. Somit kann eine Übergangsstellung zwischen Affen und Menschen mit diesem Wesen nicht bewiesen werden.

Mal eine -schon zig mal gestellte und jedesmal ignorierte- Frage:

Wie sollte deiner Meinung nach eine "Übergangsform" genau aussehen? Sollte sie nicht die Merkmal einer ursprünglicheren Form UND einer "weiter entwickelten" Form aufweisen (also im Prinzip genau das was du gerade als Ausschlusskriterium aufgezählt hast?)

Kommentar von Philipp59 ,

Niemand kann mit Sicherheit sagen, was z.B. der Australopithecus war, eine Übergangsform oder eine ausgestorbene Affenart. Es fehlt an Eindeutigkeit. Letztendlich kommt es immer darauf an, in welche Richtung jemand einen fossilen Fund deuten möchte. Jemand, der für die Evolutionstheorie argumentiert, deutet bestimmte Merkmale anders als jemand, der in Richtung Schöpfungslehre denkt. Auch muss das Fossil eines Hominiden, das sich von heutigen Menschenaffen dadurch unterscheidet, dass es dem Menschen näher zu stehen scheint, nicht zwangsläufig als eine Übergangsform gewertet werden. Wie gesagt, vieles ist eine Sache der Deutung und Auslegung.

Kommentar von Mark1616 ,

Letztendlich kommt es immer darauf an, in welche Richtung jemand einen fossilen Fund deuten möchte.

Da stimme ich dir ausnahmsweise sogar einmal zu. Wieso vertraust du hier aber einem religiösen Wissenschaftler mehr als einem, der die Entdeckung in nicht-religiösem Kontext betrachtet?

Ein Wissenschaftler hat nichts zu verlieren sofern er Dinge entdeckt, die der Evolutionstheorie widersprechen. Dieser Wissenschaftler könnte damit sogar Geschichte schreiben und auf eine Stufe mit Darwin gestellt werden. Eine neue Entdeckung zu machen ist in der Wissenschaft nichts schlimmes.

Ein religiöser Wissenschaftler hingegen kann keine Dinge veröffentlichen, die sein Weltbild ins wanken bringen würden. Zumindest ist dies der Fall, wenn ihm sein Weltbild wichtiger ist als die Wissenschaft. Ein religiöser Wissenschaftler wird immer versuchen die Fakten so zu verbiegen, dass sie mit seinem Weltbild im Einklang stehen.

Als kleines theoretisches Beispiel:

Würdest du einer Forschungsgruppe, die die Nicht-Existenz von Jesus Christus bewiesen hat, vertrauen, wenn diese komplett aus Mitgliedern einer islamistischen Vereinigung aus Saudi Arabien besteht?

Kommentar von Philipp59 ,

In der Evolutionsforschung lässt sich vieles nicht exakt beweisen, sondern wird gedeutet. Dabei ist in der Tat die Weltanschauung des einzelnen Wissenschaftlers nicht ganz ohne Bedeutung. Das trifft aber nicht nur auf den religiösen Wissenschaftler zu, sondern auch auf den, der nicht an Gott glaubt. Der Wissenschaftler, der von vornherein die Möglichkeit eines Schöpfers ausschließt, deutet die Fakten anders als der, der das nicht tut. Es geht hier weniger um Neuentdeckungen, als vielmehr darum, wie bereits Entdecktes (z.B die Fossilien) ausgewertet und gedeutet wird. Dabei ist es vielfach nicht möglich, exakt zu beweisen, wie sich das Geschehen (die Entwicklung der Lebewesen) tatsächlich abgespielt hat.

Es stimmt natürlich, dass das Weltbild eines Wissenschaftlers nicht wichtiger sein darf als die Wissenschaft. Doch einem religiösen Wissenschaftler grundsätzlich zu unterstellen, er würde unehrlich sein, indem er die Fakten verbiegt, zeugt von grober Voreingenommenheit. Wie gesagt, es geht vielfach um Deutungen von Fakten. Und wer wollte behaupten, dass dabei das Weltbild eines naturalistisch denkenden Wissenschaftlers dabei keine Rolle spielt?

Kommentar von Hyperhaes ,


Daher schreibt der Wissenschaftler Henry Gee in einer Ausgabe der Zeitschrift "Die Zeit" (Ausgabe 13/2001) folgendes: "Es wird immer deutlicher, dass die althergebrachte Vorstellung von der Menschheitsevolution nicht der Realität entspricht. Eine Schritt für Schritt nachvollziehbare Wandlung von einem Affenwesen über immer menschlichere Zwischenstufen bis hin zum modernen Menschen hat vermutlich nicht stattgefunden - zumindest nicht in geordneter Reihenfolge". 

Hier mal wieder ein schönes Beispiel mit welchen Mitteln die Zeugen Jehovas vorgehen, um ihren Glauben zu verkaufen... Ich vervollständige den Absatz mal...:


Stattdessen hat es offenbar anatomische Parallelentwicklungen bei den verschiedenen Linien der Vorfahren gegeben, und das auch noch zu verschiedenen Zeiten. Die Zuordnung neuer Skelettfunde wird für die Experten immer schwieriger.
Quelle: http://www.zeit.de/2001/13/200113\_hominide.xml/seite-2

Ist das die angebliche Ehrlichkeit der Zeugen Jehovas?




 Viele fossile Funde lassen sich auch in Richtung Schöpfung deuten und sind daher kein ausreichender Beleg für die Behauptung, der Mensch stamme von affenähnlichen Vorfahren ab. 

Ach ja? Nenn mal welche und in welchem Kontext?





Kommentar von Philipp59 ,

Ein Zitat ist nur dann unehrlich, wenn es die Wahrheit verdreht. Und das kann ich bei dem von mir angeführten Zitat von Henry Gee beim besten Willen nicht erkennen. Auch wenn dieser Wissenschaftler offenbar nicht die Schöpfungslehre vertritt, ist es statthaft, eine Aussage von ihm zu zitieren, die als Argumentationshilfe gegen bestimmte Aussagen der Evolutionslehre dient. Es ging ja nur um den einen Punkt, der durch das Zitat deutlich gemacht wurde. Ich habe dadurch jedoch nicht den Anschein zu erwecken versucht, also ob Henry Gee sich grundsätzlich gegen die Evolutionstheorie aussprechen würde. Das wäre in der Tat unehrlich, doch mir das zu unterstellen, ist eine unzulässige Beurteilung meiner Beweggründe. Das gleiche gilt im Prinzip auch für die Zitate in der Wachtturm-Literatur, deren Verfasser Du ebenfalls unlautere Beweggründe unterschiebst.

Zu Deinem anderen Einwand, in welchem Kontext sich fossile Funde auch in Richtung Schöpfung deuten lassen; nun, das habe ich in meiner Antwort ja am Beispiel des Neandertalers und des Homo erectus erklärt. Beim Neandertaler beispielsweise kann der kräftige und gedrungene Körperbau auch als Anpassung an die damals herrschenden sehr kalten klimatischen Bedingungen gesehen werden. Auch heutige Bewohner kalter Klimazonen weisen, wie in der Antwort bereits erwähnt, einen stämmigeren und kürzeren Körperbau auf.

Auch ist, wie ebenfalls schon erwähnt, die aufgrund der in den Genen angelegten Möglichkeiten einer großen Bandbreite an Formen und Ausprägungen innerhalb eines Grundtyps zu berücksichtigen. Der Hund ist dafür ein anschauliches Beispiel. Aus der Urform Wolf sind sämtliche Hunderassen, wenn auch vorwiegend durch Züchtung, hervorgegangen. Wenn es auch im Verlauf der Menschheitsgeschichte zu sehr unterschiedlichen Merkmalen und Körperbauarten gekommen ist, so spricht das ebenfalls nicht zwangsläufig für eine Höherentwicklung im Sinne der Evolution.

Kommentar von Hyperhaes ,
Ein Zitat ist nur dann unehrlich, wenn es die Wahrheit verdreht.

Ach? Lass mich raten, du hast dir den Link bzgl. der anderen Zitate immer noch nicht angesehen, oder?

Das gleiche gilt im Prinzip auch für die Zitate in der Wachtturm-Literatur, deren Verfasser Du ebenfalls unlautere Beweggründe unterschiebst. 

Das kannst du erst beurteilen, wenn du die Vergleiche hast. Dann sehen wir weiter. Wie gesagt, dir steht es offen mich anhand der Bücher "eines Besseren zu belehren"...

 Auch wenn dieser Wissenschaftler offenbar nicht die Schöpfungslehre vertritt, ist es statthaft, eine Aussage von ihm zu zitieren, die als Argumentationshilfe gegen bestimmte Aussagen der Evolutionslehre dient. 

... und gegen welche soll das sein, vor allem weil der Rest des Absatzes deinen ganzen folgenden und vorherigen Text samt "Schlussolgerung" ad absurdum führt? Wozu hast "du" diese Passage, die eine wichtige Ergänzung für das Gesamtbild der Aussage darstellt, dann weggelassen?

 Das wäre in der Tat unehrlich, doch mir das zu unterstellen, ist eine unzulässige Beurteilung meiner  Beweggründe

Ich habe dir nicht unterstellt, dass du aus Gee einen ET-Kritiker gemacht hättest, sondern dass du seine Aussage sinnverdrehend dargestellt hast.... siehe oben

Beim  Neandertaler beispielsweise kann der kräftige und gedrungene Körperbau auch als Anpassung an die damals herrschenden sehr kalten klimatischen Bedingungen gesehen werden. 

1. ist das mit Sicherheit kein Hinweis auf eine Schöpfung im Sinne der Bibel

2. Gibt es auch noch weitere Unterschiede, wie gebogene Röhrenknochen, Schädelform, Thorax etc. die weit von dem abweichen, was man  als heutigen Homo Sapiens beschreiben könnte, selbst wenn man regionale Besonderheiten mit einbezieht. 

3. Gibt es diverse Formen "des Neandertalers", die ebenfalls alle spez. Besonderheiten aufweisen (frühe Neandertaler, späte und im Übergangszeitraum)

4. ebenso spiegelt der Homo erectus mit Sicherheit nicht ein Beispiel für Schöpfung wider.

Zu Variationen des "Grundtyps": Die Grundtypenbiologie ist widerlegt. Welche Grundtypen soll es den geben und wie genau sollen die ausgesehen haben? 

 Wenn es auch im Verlauf der Menschheitsgeschichte zu sehr unterschiedlichen Merkmalen und Körperbauarten gekommen ist, so spricht das ebenfalls nicht zwangsläufig für eine Höherentwicklung im Sinne der Evolution.

Du willst mir allen ernstes erzählen, dass in deinen angeblich nur 6.000 Jahren "Menschheitsgeschichte" der Mensch so diverse und unterschiedliche Morphologien durchgemacht haben soll, dass es sich mit dem fossilen Befund deckt und gleichzeitig
in der DNA Spuren hinterlassen hat?
Ebenso wie es sich mit allen anderen Lebewesen verhält? Das ist völlig absurd.

Kommentar von Philipp59 ,

Ich komme noch einmal auf das Zitat von Henry Gee zurück. Ich habe nicht bewusst den nachfolgenden Satz weggelassen, um die Wahrheit zu verdrehen. In meiner Antwort ging es ja darum zu zeigen, dass es bei der Deutung fossiler Funde von Hominiden oft an Eindeutigkeit fehlt und sich diese daher nicht so ohne weiteres in den menschlichen Stammbaum einfügen lassen. Die Aussage Herny Gees hat dies bestätigt. Das hat nichts mit Sinnverdrehung zu tun.

Der Link führt auf eine französischsprachige Website. Da ich kein Französisch kann, bin ich auch nicht in der Lage, Deinen Behauptungen nachzugehen. Ich gehe mal davon aus, dass dort die Zitate von Wissenschaftler in der WT-Literatur im gleichen Stil kritisiert werden, wie Du es bei meinem Zitat getan hast. Es ist letztendlich eine Auslegungssache, inwieweit eine Aussage eines Autors zitiert werden muss, um nicht den eigentlichen Sinn der Aussage zu entstellen. Ich kann Dir aber versichern, dass keiner der Verfasser der Artikel der WT-Literatur das je bewusst tun würde. Wie ich bereits in einem anderen Kommentar geschrieben habe, fühlen sich Jehovas Zeugen der Wahrheit verpflichtet, und das bringen sie in ihrer gesamten Lebensführung zum Ausdruck. Sollte dennoch in dem einen oder anderen Fall der Eindruck von Unehrlichkeit beim Zitieren entstanden sein, so liegt darin weder Absicht noch Taktik.

Kommentar von Hyperhaes ,
Der Link führt auf eine französischsprachige Website. Da ich kein Französisch kann, bin ich auch nicht in der Lage, Deinen Behauptungen nachzugehen.

Tja, hättest du es wenigstens mal versucht und die Seite angeklickt, dann hättest du festgestellt, dass diese nicht auf Französisch ist, sondern auf Englisch, von daher kann ich da nur mit einem Schmunzeln drauf reagieren...

Ich kann Dir aber versichern, dass keiner der Verfasser der Artikel der WT-Literatur das je bewusst tun würde. Wie ich bereits in einem anderen Kommentar geschrieben habe, fühlen sich Jehovas Zeugen der Wahrheit verpflichtet, und das bringen sie in ihrer gesamten Lebensführung zum Ausdruck. Sollte dennoch in dem einen oder anderen Fall der Eindruck von Unehrlichkeit beim Zitieren entstanden sein, so liegt darin weder Absicht noch Taktik.

Nun... würdest du dich mal dazu hinreissen lassen, diese Aussagen auch zu überprüfen, würde dein Urteil wohl ganz anders ausfallen. Wer so viele Zitate so deutlich sinnentfremdet, kann mir nicht erzählen, dass es sich dabei um ein Versehen handelt.

Und bzgl. Henry Gee... Seltsamerweise sieht der es genau so wie ich, denn auf der verlinkten Seite kommt auch er zu Wort und sagt, dass er (sowohl von der WTG als auch vom Discovery Institute) absichtlich sinnverfälschend "zitiert" wurde.

Daher nochmals der Link, falls du nicht nur davon "ausgehen möchtest" sondern tatsächlich überprüfen willst:

http://www.tj-encyclopedie.org/Discussion:L'Origine_de_la_Vie

Kommentar von Hyperhaes ,
Außerdem weisen die Knochenfunde, die in den gleichen Schichten vorkommen, in denen auch Funde des Homo sapiens sapiens, also des Jetztmenschen, gemacht werden, darauf hin, dass der Neandertaler nicht als Übergangsform zwischen Affen und Menschen zu sehen ist.

Dass dem nicht so ist, weiss man schon seit sehr langer Zeit und wird auch nicht so gelehrt... Lies dir mal die Forschungsergebisse von Prof. Dr. Svante Pääbo durch... Der Neandertaler ist ein ausgestorbender Seitenast, der sich aber z.T. durch Vermischung mit dem Homo Sapiens in unseren Genen findet.

z.b:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2583069/

http://www.cell.com/cell/pdf/S0092-8674(00)80310-4.pdf

Kommentar von Philipp59 ,

Ganz richtig! Doch schau Dir einmal die Lehrbücher an, die im heutigen Biologieunterricht verwendet werden. Sie zeigen den Neandertaler noch immer als ein affenartiges Wesen, das weit unter dem Menschen von heute steht. Die akutellen Erkenntnisse der Wissenschaft sind in dieser Hinsicht leider noch immer nicht bis in die Schulklassen vorgedrungen.

Kommentar von OlliBjoern ,

Dieses Denken "unter einem Menschen" hat meines Erachtens keinen Platz mehr im modernen Denken. Ein Orang-Utan steht nicht "unter" mir (übrigens wurde er von Malaien als Mensch, als orang bezeichnet, utan ist das Wort für Wald). Er ist anders als ich, klar.

Auch ein Neandertaler steht nicht "unter" mir. Er ist anders.

Wertungen haben in der Biologie meiner Ansicht nach nichts zu suchen. Keine Spezies ist "besser" als eine andere.

Kommentar von OlliBjoern ,

Es gibt nicht die eine "Übergangsform", man sollte sich die Entwicklung besser wie einen Baum vorstellen, unten schlank, und wenig ausdifferenziert, und oben breiter ausdifferenziert.

Manche Äste sind kürzer (ausgestorbene Arten) und manche Äste sind länger (heute existente Arten: Homo sapiens, Schimpanse, Gorilla, Orang-Utan).

Also gab es eine ganze Mengen verschiedener "Übergangsformen" (Astgabelungen) und auch eine ganze Menge von Seitenästen, die heute keine Rolle mehr spielen, wie z.B. der Neandertaler.

Natürlich kennt man viele Details (noch) nicht, aber wegen mangelnder Details an der Grundaussage zu zweifeln, ist nicht gut begründbar. Natürlich ist der Mensch ein Menschenaffe.

Das wäre ebenso, als ob man zu einer Kirchenruine käme, und sagen würde: das kann keine Kirche sein, das Dach ist ja kaputt.
Das ist Hinhaltetaktik, wenn man schon im Vorhinein zu wissen glaubt, was Sache ist.

Antwort
von RosaLillie, 4
Nein, weil...

in dem wort wissenschaft ist "wissen". wissen hat nichts mit glauben zu tun.

bussi Rosa Lillie

Antwort
von OttoUndAlwin, 3
Nein, weil...

Guten Tag!

Mein Biologielehrer sagte letztes zu uns, Wissenschaft habe, genauso wie Religion, etwas mit Glauben zu tun.

Dein Lehrer weiß nicht, dass wir aus Zellen bestehen? Der glaubt das nur? Dummer Lehrer.

Schönen Tag noch.

Antwort
von car123k, 90
Nein, weil...

Wissenschaft lässt sich beweisen. Der Glaube nicht

Kommentar von TheStone ,

Mathe lässt sich beweisen. Naturwissenschaften hingegen können nur überprüfen, ob etwas nicht falsch ist...

Antwort
von warehouse14, 92
Ja, weil...

Du lernst in der Schule, was die Wissenschaft so alles entdeckt hat.

Aber wie sicher ist dieses Wissen? Hast Du es überprüft? Kannst Du es überhaupt prüfen?

Oder musst Du einfach blind darauf vertrauen, daß Dir die Wissenschaftler keinen Bären aufbinden, wenn sie beispielsweise von unvorstellbaren (und in aller Regel unnachprüfbaren) Zeiträumen reden?

Glaube im religiösen Sinne bedeutet nichts anderes, als Vertrauen auf Wahrheit einer Information haben.

Verfechter der Evolutionstheorie können auch nur glauben, daß es sich so verhalten hat, wie die Theorie aussagt. Live dabei waren die Wissenschaftler jedenfalls nicht. Weder bei der Entstehung des Lebens an sich noch bei der Entwicklung/ Aufspaltung von einer Spezies in zig andere... 

Schon garnicht funktioniert das ohne das Zutun einer Intelligenz. Selbst der einfachste wissenschaftliche Versuchsaufbau im Labor beinhaltet eine Intelligenz, welche bewußt ausgeklammert wird bei der Bewertung der Testergebnisse.

warehouse14

Kommentar von Mark1616 ,

Schon garnicht funktioniert das ohne das Zutun einer Intelligenz. Selbst der einfachste wissenschaftliche Versuchsaufbau im Labor beinhaltet eine Intelligenz, welche bewußt ausgeklammert wird bei der Bewertung der Testergebnisse.

Ja, klar, genau! Laboraufbauten sind ja auch Lebewesen wie du und ich. Free the Laboraufbauten!!!11 Keine Tierversuche mehr an Laboraufbauten!!1 PETA ist informiert!

Du kritisierst also das wir angeblich "einfach so da waren" und glaubst deswegen an einen Gott der genauso zufällig "einfach so da war"?

Ist es nicht noch viel unwahrscheinlicher das ein omnipotenter Schöpfergott zufällig entstanden ist, nur um uns zu erschaffen und zu prüfen, als das wir Menschen "zufällig" entstanden sind?

Oder musst Du einfach blind darauf vertrauen, daß Dir die Wissenschaftler keinen Bären aufbinden

Nein, das ist schlichtweg falsch. Außer in Religionen, die dir je nach geographischer Lage völlig andere und komplett unbewiesene Gottesbilder vorschreiben, musst du auf dieser Erde nirgends blind glauben. Wissenschaftliche Theorien sind logisch und nachprüfbar. Dank des freien Zugangs zu Informationen im Internet steht es jedem Menschen frei die Fakten zu betrachten und Theorien nachzuprüfen.

Wenn du anhand der Fakten nun zu einem anderen Schluss kommst, dann arbeite deine Theorie aus und veröffentliche sie. Die Widerlegung der Evolutionstheorie dürfte dir einen Nobelpreis incl Preisgeld und eines Platzes in unseren Geschichtsbüchern einbringen.

Wieso verschwendest du deine Zeit also auf dieser Plattform, anstatt Geschichte zu schreiben?!

Bevor du jetzt die "bösen atheistischen Wissenschaftler" verteufelst, die dir niemals glauben würden: Georges LeMaitre, einer der Menschen die die Urknalltheorie ausgearbeitet haben, war Priester. Seltsamerweise ist seine Theorie, in die man sogar einen Gott als Ausläser hineininterpretieren könnte, ziemlich beliebt bei den "bösen Atheisten".

Kommentar von gromio ,

Das es einen omnipotenten GOTT bit, der zufällig entstanden ist, davon kann hier nicht die Rede sein.

Wir Menschen können nicht ausschließen, dass es "etwas" gibt, das ohne Anfang ist, also schon immer existiert. Vielleicht kannst Du das auschließen, dreidimensional betrachtet, aber wenn man ehrlich ist, dann kann man das nicht ausschließen. Und damit fällt Deine einfache Logik in sich zusammen.

Dreidimensionalität hilft hier nicht weiter, ich schrieb es DIR, Mark1616 schon mehrmals. Du scheinst es nicht zu begreifen.

Klar, wir alle sind LABORE auf ZWEI BEINEN, dies schrieb einer Deiner Gurus, Richard Dawkins, sehr ausführlich in dem Buch "Das egoistische Gen".

Allein in den ersten 5 Kapiteln des eben genannten Buches sind so viele Annahmen benannt, dass es wie science fiction erscheint, was Mr. Dawkins daraus schlußfolgert.

NICHTS davon ist belegt oder sogar nachprüfbar - ich denke dabei an den abstrusen Versuch, Altruismus als egoistisch darzustellen, oder den fragmentarischen Versuch, die Entstehung von Geschlechtern und Sexualität zu erläutern. Natürlich verwendet er dabei einschlägige wissenschaftliche Begriffe aus der (Evolutions-)Biologie, die - für sich betrachtet - fachlich bestätigte Begriffe sind. Dawkins Verwendung dieser Begriffe zur "Bildung" seiner Theorie egoistischer Gene, die sich Körper bauen, mit den Sie ihr Überleben sichern - guter Stoff für einen Superfilm, mehr aber wirklich nicht.

Und da kommen wir zur Kernaussage von warehouse14:



Oder musst Du einfach blind darauf vertrauen, daß Dir die Wissenschaftler keinen Bären aufbinden, wenn sie beispielsweise von unvorstellbaren (und in aller Regel unnachprüfbaren) Zeiträumen reden?



DU, Markilein, kannst glauben was Du willst, die anderen hier Lesenden und/oder Schreibenden aber auch.

Gerade Dawkins - Respekt vor seinem fast missionarischen Eifer und den Aufwand, interessante Bücher zu schreiben - ist ein Beispiel für Wissenschaftler, denen man NICHT vertrauen kann und sollte.

Aber Gläubige, nun die nehmen diese Botschaften ungeprüft für wahr und GLAUBEN daran.......wenn das man nicht schief geht.

Und auch hier: WANN ENDLICH kommen Sachargumente von Dir und nicht nur Polemik und Beleidung?

Le Maitre: Wie genau ein GOTT das Universum erschuff oder dessen Entstehung auslöste, das werden wir vermutlich verläßlich nur von diesem GOTT erfahren - wenn es den gibt.

cheerio

Kommentar von Mark1616 ,

Das es einen omnipotenten GOTT bit, der zufällig entstanden ist, davon kann hier nicht die Rede sein.

So wie er in der Bibel beschrieben wird ist er völlig zufällig entstanden. Er war einfach so da, ohne jeglichen Grund oder eine Entstehungsursache. Wenn du also "Zufall" als Entstehungsursache des Menschen ausschließt, so musst du auch zwangsläufig "Zufall" für die Entstehung eines Gottes ausschließen.

Wir Menschen können nicht ausschließen, dass es "etwas" gibt, das ohne Anfang ist, also schon immer existiert

Achja? Und wieso sollte das nicht unser Universum, völlig ohne "übernatürlichen" Einfluss von außen sein? Wieso sollte das nicht das FSM sein? Wieso sollte das nicht Shiva, Vishnu oder Manitu sein?

Was du hier versuchst ist lächerlich, denn wir Menschen können definitiv ausschließen, dass die Bibel oder der Koran nicht von irgendeinem wie auch immer gearteten Gott stammen, denn sie sind offensichtlich voller Fehler und Widersprüche.

Allein in den ersten 5 Kapiteln des eben genannten Buches sind so viele Annahmen benannt, dass es wie science fiction erscheint, was Mr. Dawkins daraus schlußfolgert.

Dir fehlen die elementarsten Kenntnisse über dieses Thema. Erzähl mir nicht das du jemals auch nur irgendein Buch über dieses Thema gelesen hast, denn so wie du dich verhältst ist das unmöglich. Du hast dir wahrscheinlich eine Zusammenfassung auf irgendeiner Kreationisten Seite durchgelesen, aber das wars.

DU, Markilein, kannst glauben was Du willst, die anderen hier Lesenden und/oder Schreibenden aber auch.

Siehe:

Nein, das ist schlichtweg falsch. Außer in Religionen, die dir je nach geographischer Lage völlig andere und komplett unbewiesene Gottesbilder vorschreiben, musst du auf dieser Erde nirgends blind glauben. Wissenschaftliche Theorien sind logisch und nachprüfbar. Dank des freien Zugangs zu Informationen im Internet steht es jedem Menschen frei die Fakten zu betrachten und Theorien nachzuprüfen.

Dir steht es natürlich genauso frei zu glauben was du willst, allerdings sprechen die Fakten für sich, ob du es nun willst oder nicht.

Aber Gläubige, nun die nehmen diese Botschaften ungeprüft für wahr und GLAUBEN daran.......wenn das man nicht schief geht.

Die einen Gläubigen haben Fakten um ihren Glauben zu bestätigen. Die anderen Gläubigen haben alte Bücher und ihr "Gefühl" um ihren Glauben zu bestätigen. Nebenbei gesagt, von zweiteren gibt es tausende verschiedene Arten, von ersteren gibt es nur die, die den Fakten entsprechen.

WANN ENDLICH kommen Sachargumente von Dir und nicht nur Polemik und Beleidung?

Das gebe ich gerne zurück.

Abschließend, sowohl für dich, als auch warehouse (unsere beiden

Wenn du anhand der Fakten nun zu einem anderen Schluss kommst, dann arbeite deine Theorie aus und veröffentliche sie. Die Widerlegung der Evolutionstheorie dürfte dir einen Nobelpreis incl Preisgeld und einen Platzen in unseren Geschichtsbüchern sicher stellen.

Wieso verschwendest du deine Zeit also auf dieser Plattform, anstatt Geschichte zu schreiben?!

Kommentar von Fantho ,

So wie er in der Bibel beschrieben wird ist er völlig zufällig entstanden.

Ach, ich wusste gar nicht, dass Du an die Aussagen der Bibel glaubst.  ;-)

so musst du auch zwangsläufig "Zufall" für die Entstehung eines Gottes ausschließen.

Was gromio wohl auch tut. Und ich ebenso....

Befasse Dich mal mit dem EnergieErhaltungsSatz...

Und wieso sollte das nicht unser Universum, völlig ohne "übernatürlichen" Einfluss von außen sein?

Dir ist schon klar, dass hinter der Entstehung des 'Urknalls' eine Kraft und Energie vorhanden gewesen sein musste...

dass die Bibel oder der Koran nicht von irgendeinem wie auch immer gearteten Gott stammen

Korrekt! Was aber letztendlich kein Beweis gegen eine Gottheit ist....

Und wenn Du diese Bücher als Fakt für eine Nichtexistenz Gottes darlegen möchtest, dann weißt Du nicht, was Fakt bedeutet...

Dir fehlen die elementarsten Kenntnisse über dieses Thema. Erzähl mir nicht das du jemals auch nur irgendein Buch über dieses Thema gelesen hast, denn so wie du dich verhältst ist das unmöglich.

Starker polemischer Tobak hier von Dir...

Eine typische Verhaltensweise, wenn einem die (Gegen)Argumente ausfallen...

allerdings sprechen die Fakten für sich, ob du es nun willst oder nicht.

Welche Fakten bitte? Die Fakten eines Dawkins, der zB behauptet, dass die Realität deterministisch sei und feste Materie? Oder jener von ihm dargelegter Fakt, dass aufgrund der von Menschen erschaffenen Religionen es keinen Gott gibt?

Oder jenem Fakt, der Mensch und der Affe entstammten aus ein und demselben Urahn / Uraffen?

Nun, wenn Du an solche - nach meiner Ansicht hanebüchenen - Fakten glauben möchtest, dann soll es so sein...

aber alle von mir aufgezählten Beispiele sind nämlich keine Fakten...

Wieso verschwendest du deine Zeit also auf dieser Plattform, anstatt Geschichte zu schreiben?!

Das wiederum ist eine Anmaßung von Dir, denn jeder darf 'seine Zeit auf dieser Plattform verschwenden'....

Gruß Fantho

Kommentar von Mark1616 ,

Sorry Fantho, aber ich werde keine Diskussion mit dir führen, da ich nicht den blassesten Schimmer habe an was du glaubst.

Das wiederum ist eine Anmaßung von Dir, denn jeder darf 'seine Zeit auf dieser Plattform verschwenden'....

Das hier möchte ich aber trotzdem beantworten:

Klar darf jeder seine Zeit verbringen wie er will. Wenn dieser Mensch aber angeblich über Wissen verfügt, das die weltweit etablierte Ansicht in einem Fachgebiet widerlegt und er es vorzieht mit Nichtsen wie dir und mir zu diskutieren, anstatt mit der Veröffentlichung seines Wissens Geschichte zu schreiben und Geld zu verdienen, dann redet dieser Mensch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Müll.

Kommentar von Fantho ,

da ich nicht den blassesten Schimmer habe an was du glaubst.

Wieso musst Du das wissen? Kannst Du Dich nicht an den Aussagen halten, welche doch 'greifbarer' sind, als mein 'Glaube'?

Das hier möchte ich aber trotzdem beantworten

Weshlab 'trotzdem'? Ich habe doch gerade bestätigt, dass jeder hier seine Zeit 'verschwenden' darf. Im Gegenteil, ich freue mich auf konstruktive und sachliche Argumente...

das die weltweit etablierte Ansicht in einem Fachgebiet widerlegt

Und Du glaubst dieser Ansicht blindlings? Manche tun das nicht. Weißt Du, es gibt eine Menge an Wissenschaftlern, welche sich gegen die Mainstream stellen und andere 'Beweise' vorlegen...

Da fragt man sich dann schon, wie genau die angeblich 'etablierte' Ansicht wohl denn dann sein kann...

bzw. weshalb dann von der Mainstream so vehement gegen die 'anderen' Wissenschaftler vorgegangen und diffamiert wird, lächerlich gemacht und zum Teil auch beruflich zerstört wird...

Gruß Fantho

Kommentar von Respawn618 ,

Welche Fakten bitte? Die Fakten eines Dawkins, der zB behauptet, dass die Realität deterministisch sei und feste Materie?

Behauptet er nicht. Widerlegung dazu weiter oben.

 

Nun, wenn Du an solche - nach meiner Ansicht hanebüchenen - Fakten glauben möchtest, dann soll es so sein...

Du meinst Affe und Mensch haben nicht die selben Vorfahren und lehnst die Evolution also ab? Dies obwohl es klar belegt ist?

Aus reiner Neugier: Wie entstand Deiner Meinung nach der Mensch?

Kommentar von Fantho ,

Dass ich einen gemeinsame Vorfahren ablehne, muss nicht gleichbdeutend mit der Ablehnung der Evolution sein. Das ist schon einmal ein weiterer Irrtum, den Du begehst...

Der erste bzw. die ersten Menschen können durchaus von Gott erschaffen und dann auf die Erde abgesetzt worden sein. Was spricht dagegen? Deine Fantasielosigkeit? Dein 'Glaube' an die Wissenschaft und an die Nichtexistenz einer Gottheit? Was?

Ein Schwein hat gegenüber dem Mensch ebenso eine hohe genetische Ähnlichkeit. Auch eine Banane...

Das kann jedoch auch daran liegen, dass hier auf der Erde nur eine bestimmte DNS-Struktur existieren kann. Eine andere Form einer DNS-Struktur ist für diese Dimension Erde nicht nötig, nicht notwendig, nicht möglich, nicht lebensfähig, wer weiß...

Andere (ausserirdische) Lebensformen haben womöglich eine andere DNS-Struktur, weswegen sie deshalb für uns nicht sichtbar sind, oder weswegen sie nicht hier auf Erden leben können, oder, oder, oder...

Nun zu behaupten, oder eine hohe Wahrscheinlichkeit eines gemeinsamen Vorfahrens zu äußern, obwohl die Hominisation noch gar nicht ausreichernd an Material dafür besitzt und sie deshalb hinsichtlich der Stammesgeschichte auch keine absolute Gewissheit und Beweis liefern möchte und kann, ist schlichtweg töricht und blind...

Die ET besitzt zwar eine Menge an Fossilien, aber keinen einzigen Beleg für einen gemeinsamen Vorfahren, sondern nimmt nur an und stellt eine Wahrscheinlichkeit auf...

Gruß Fantho

Kommentar von Abahatchi ,

Der erste bzw. die ersten Menschen können durchaus von Gott erschaffen und dann auf die Erde abgesetzt worden sein. Was spricht dagegen?

Dagegen spricht, dasz man in einer Höhle am Harz Knochen fand. Diese Knochen gehörten zu sogenannten Höhlenmenschen. Weil es aber nach dem Glauben vieler Menschen, keine Vorarten von affenähnlichen Menschen gab, sondern die Menschen von Gott direkt als "fertige" Menschen geschaffen wurden, wären diese Knochen, die Knochen von Tieren. 

Dummer Weise hatte man aber nach Tests noch heute lebende Nachfahren dieser "Affentiere" gefunden, die noch heute im Gebiet des Harzes leben. Diese Nachfahren sitzen aber nicht hinter Gittern in einem Zoo, sondern gingen wie Du zur Schule.

Schön, wie gut man Verwandtschaftsverhältnisse an Hand des Erbgutes inzwischen belegen kann. 

Dagegen spricht im Übrigen auch, dasz die meiszten Menschen (also alle auszer sogenannte "Schwarzafrikaner") Erbgut vom Neandertaler enthalten. Stellst sich also die Frage, ob der Neandertaler selbst schon eine andere Menschenart war (und Eva zum Essen eines Apfels überredete) oder doch nur ein Tier. Sind also die eingeborenen Europäer Mischlinge zwischen Tier und Mensch, weil sie Erbgut von Neandertalern haben?

Weiterhin dagegen spricht, dasz es Menschen sind, die sich einfach den Blödsinn mit Geistwesen wie Göttern haben einfallen lassen. Es ist schlicht weg erschreckend, dasz es zwar 99 % der Kinder schaffen den Glauben an Heinzelmännchen oder die Zahnfee zu überwinden, doch das Erwachsen werden bei vielen Menschen bezüglich Geistwesen wie Göttern zum Erliegen kommt.

Grusz Abahatchi

Kommentar von Respawn618 ,

Dass ich einen gemeinsame Vorfahren ablehne, muss nicht gleichbdeutend mit der Ablehnung der Evolution sein.

Doch. Exakt das bedeutet es. Gemeinsame Vorfahren ist das Kernelement der Evolution.
 

Der erste bzw. die ersten Menschen können durchaus von Gott erschaffen und dann auf die Erde abgesetzt worden sein. Was spricht dagegen?

Die Evolution.
 

Ein Schwein hat gegenüber dem Mensch ebenso eine hohe genetische Ähnlichkeit. Auch eine Banane...

Willkommen in der Evolution.

 

Die ET besitzt zwar eine Menge an Fossilien, aber keinen einzigen Beleg für einen gemeinsamen Vorfahren

http://www.talkorigins.org/faqs/homs/

TalkOrigins ist eine der renommiertesten Seiten weltweit zu diesem Thema. Und dort findest Du tonnenfach Belege und Beweise für eine Abstammung. Egal wohin Du klickst.

Kommentar von Mark1616 ,

Ach, ich wusste gar nicht, dass Du an die Aussagen der Bibel glaubst.  ;-)

Nur weil ich gewissen Aussagen aus der Bibel kritisiere glaube ich noch nicht daran.

Was gromio wohl auch tut.

Dann dürfte er nicht mehr der Bibel folgen.

Befasse Dich mal mit dem EnergieErhaltungsSatz...

Aber das ist doch nur die "etablierte wissenschaftliche Ansicht". Es gibt haufenweise Wissenschaftler die Beweise dagegen vorlegen. Da muss man sich doch wirklich fragen, wie "etabliert" diese Ansicht wirklich ist.

Dir ist schon klar, dass hinter der Entstehung des 'Urknalls' eine Kraft und Energie vorhanden gewesen sein musste...

Dies könnte genauso sehr ein in sich zusammenfallendes vorheriges Universum sein. Bisher konnte "Gott" in allen Bereichen die wir erforscht haben noch immer als Ursache ausgeschlossen werden. Es ist also ziemlich unwahrscheinlich das er sich hinter den letzten Rätseln unserer Welt versteckt.

Korrekt! Was aber letztendlich kein Beweis gegen eine Gottheit ist....

Es ist ein Beweis gegen die Existenz eines "allwissenden" Gottes, wie er im Koran oder der Bibel beschrieben wird.

Starker polemischer Tobak hier von Dir...

Pfff... Wenn man sich ansieht was er so von sich gibt ist das der einzig mögliche Schluss.

Eine typische Verhaltensweise, wenn einem die (Gegen)Argumente ausfallen...

Sorry, aber wenn jemand die Fakten dreht und wendet wie er es will, eigene Definitionen erfindet und offensichtlich falsche Tatsachen verteidigt, dann bringt alles argumentieren nichts mehr.

Welche Fakten bitte? Die Fakten eines Dawkins

Wieso versteift ihr euch eigentlich immer so auf Dawkins? Die Fakten sind absolut neutral und sie wurden auch dir schon mindestens drölf dutzend mal erklärt. Wenn du sie absichtlich nicht verstehst oder falsch interpretierst ist es nicht meine Schuld.

Nun, wenn Du an solche - nach meiner Ansicht hanebüchenen - Fakten glauben möchtest, dann soll es so sein...

Das schöne an "Fakten" ist, dass sie sich einen Dreck um deine oder meine Meinung scheren.

Und Du glaubst dieser Ansicht blindlings? Manche tun das nicht. Weißt Du, es gibt eine Menge an Wissenschaftlern, welche sich gegen die Mainstream stellen und andere 'Beweise' vorlegen...

Ich glaube tausenden von Menschen, die über Jahre oder Jahrzehnte in diesem Fachbereich geforscht haben, die wahrscheinlich allesamt klüger sind als ich und die schon hunderte Fehler in diesem Fachbereich aufgedeckt haben.

Die etablierte Ansicht ist nicht ohne Grund die etablierte Ansicht geworden. Geisteswissenschaften mögen kein richtig oder falsch besitzen, in den Naturwissenschaften ist dies aber nicht der Fall.

Deswegen verweise ich, gerne noch einmal, auf das entsprechende Nobelkomitee:

Verdien dir dein Geld, Prestige und den Platz in den Geschichtsbüchern indem du die Welt veränderst, oder halte die Klappe wenn du offensichtlich falsch liegst.

P.S: Nenne mir doch einmal eine Gruppe von Wissenschaftlern die sich "gegen den Mainstream stellen", ohne von ihrem Glauben praktisch dazu gezwungen zu werden? Wenn es tatsächlich "eine Menge" sind, dann dürfte es dir doch nicht schwer fallen ein paar Namen zu nennen?

Dass ich einen gemeinsame Vorfahren ablehne, muss nicht gleichbdeutend mit der Ablehnung der Evolution sein. Das ist schon einmal ein weiterer Irrtum, den Du begehst...

Doch, muss es. Die Wissenschaft ist kein Wunschkonzert. Deine Meinung ist komplett irrelevant, sofern du sie nicht mit belastbaren Tatsachen belegen kannst.

Ein Schwein hat gegenüber dem Mensch ebenso eine hohe genetische Ähnlichkeit.

Männliche Schimpansen / Menschen haben eine höhere genetische Ähnlichkeit miteinander als weibliche / männliche Menschen. Findet sich so eine hohe Ähnlichkeit bei einem anderen Tier?

obwohl die Hominisation noch gar nicht ausreichernd an Material dafür besitzt

Dann sag mir doch einmal was du für dich als "ausreichend" definieren würdest. Bevor das nicht feststeht ist es sinnlos dir das entsprechende Material zu liefern, denn du würdest es einfach weiterhin als "nicht ausreichend" bezeichnen.

Kommentar von Abahatchi ,

Es gibt haufenweise Wissenschaftler die Beweise dagegen vorlegen.

Moment mal, es geht hier um den Energie Erhaltungssatz. Bisher gab es keinen einzigen Wissenschaftler der Beweise dagegen vorlegen konnte. Wichtig ist zu wissen, wie man mit diesem Satz richtig um geht. Er besagt eben nicht nur, dasz Energie sich nur von einer Form in die andere wandelt. 

Wichtig ist zu wissen, dasz in der Summe alle Energien 0 ergeben müssen. Rechnen wir alle beobachtbaren Ereignisse zusammen, dann kommen wir auf 0. Selbst wenn wir die Quantenfluktuation nehmen, bei der scheinbar aus dem Nichts zwei Teilchenpaare enstehen, dann enstehen aus 0 nicht einfach zwei Plusteilchen oder zwei Minusteilchen, was ja einer Energieschöpfung aus dem Nichts entsprechen würde, sondern es entstünden jeweils ein positives und ein negatives Teilchen. Rechnet man beides zusammen, dann kommt man bei 1 -1 genau auf den Wert, den man auch zuvor schon hatte, nämlich 0. Es ist also in der Summer keine Energie aus dem Nichts hinzu gekommen.

Energieerhaltungssatz eingehalten!

Kommentar von Respawn618 ,

Was für eine uninformierte Antwort. 

Kommentar von Giustolisi ,

Oder musst Du einfach blind darauf vertrauen, daß Dir die Wissenschaftler keinen Bären aufbinden, wenn sie beispielsweise von unvorstellbaren (und in aller Regel unnachprüfbaren) Zeiträumen reden?
Wir können nicht alle Erkenntnisse überprüfen, auf die wir uns stützen, dazu sind unsere leben zu kurz. Deswegen überprüfen wir unsere Quellen und nehmen nur die, auf die wirklich Verlass ist. 
So können wir uns nicht darauf verlassen, dass eine biblische Figur, deren Existenz nicht einmal belegt ist, die Wahrheit sagt.

Wir können aber darauf vertrauen, dass ein Wissenschaftler, dessen Belege nichts taugen, von seinen Kollegen gnadenlos verrissen wird.
Deswegen ist auf wissenschaftliche Erkenntnisse Verlass, denn sie werden von anderen Wissenschaftlern geprüft, die nur darauf warten, einem Kollegen einen Fehler nachweisen zu können.

Ein Wissenschaftler kann also niemandem durch eine Veröffentlichung einen Bären aufbinden, denn sein Ruf wäre in Kürze ruiniert und seine Karriere beendet.

Verfechter der Evolutionstheorie können auch nur glauben, daß es sich so verhalten hat, wie die Theorie aussagt. Live dabei waren die Wissenschaftler jedenfalls nicht. Weder bei der Entstehung des Lebens an sich noch bei der Entwicklung/ Aufspaltung von einer Spezies in zig andere... 

es wäre ja auch niemand so blöd zu behaupten dabei gewesen zu sein. Evolution kann aber auch live beobachtet werden bei der Zucht von Tieren oder einem anderen Beispiel, dem Kabeljau.
Die Evolutionstheorie ist widerspruchsfrei, belegt und die beste Erklärung, die wir haben. Alternativen sind mir nicht bekannt.
Nur ein Idiot würde behaupten, sie wäre eine ewige Wahrheit.
Käme jemand mit einer besseren Erklärung um die Ecke, würde die Evolutionstheorie sofort verworfen werden.
Es ist schon ein unterschied, ob man aus Belegen logische Schlüsse zieht, oder einfach den widersprüchlichen Inhalt eines antiken Buches glaubt.

Kommentar von Giustolisi ,

Komisch, da wurden Kommentare entfernt, dabei war nichts schlimmes dabei.

Kommentar von Respawn618 ,

Der Scheiterhaufen der Moderne ist eben die Zensur. Was weg muss, muss weg.

Kommentar von Fantho ,

nehmen nur die, auf die wirklich Verlass ist

Woher willst Du wissen, ob eine Quelle verlässlich ist? Selbst seriöse Wissenschaftler stellten sich hinterher als Lügner, Verdreher etc. raus...

Viele Wissenschaftler - zumeist 'Mainstream-Wissenschaftler' - sind Abhängige...

denn sein Ruf wäre in Kürze ruiniert und seine Karriere beendet.

Hier schreibt jemand, der blind oder gutgläubig durch die Welt schreitet...

Wissenschaftler, welche sich gegen diese Mainstream stellen, werden von dieser zerstört, durch den Dreck gezogen, verleumdet, als unseriöse und Pseudo-Wissenschaftler verunglimpft etc. pp...

Gerade in der Paläonthologie und in der Archäologie zB ist dies sehr gut zu beobachten...

Die Evolutionstheorie ist widerspruchsfrei, belegt und die beste Erklärung, die wir haben.

Dabei ist bekannt, dass das bisherige Wissen über die Hominisation nicht ausreichend ist, um eine stammesgeschichtlich treffende Aussage machen zu können, wie zB dass der Mensch und der Affe einen gemeinsamen Ur-Vorfahren besitzen sollen...

Wie gesagt, GLAUBE Du weiterhin...

Nur ein Idiot würde behaupten, sie wäre eine ewige Wahrheit.

Warum bist Du dann davon überzeugt?

Käme jemand mit einer besseren Erklärung um die Ecke, würde die Evolutionstheorie sofort verworfen werden.

Ach wie wunderbar. Nur ja nicht sein eigenes Köpfchen anstrengen, sondern schön warten, was alles noch so vorgeplappert kommen wird...

ob man aus Belegen logische Schlüsse zieht

Aus welchen Belegen wird der angebliche logische Schluss eines gemeinsamen Ur-Vorfahren von Mensch und Affe gezogen?

Wie bereits geschrieben, gibt es (noch) zu wenige Anhaltspunkte, um auf einen gemeinsamen Ur-Vorfahren schließen zu können...

Gruß Fantho

Kommentar von Respawn618 ,

Wissenschaftler, welche sich gegen diese Mainstream stellen, werden von dieser zerstört, durch den Dreck gezogen, verleumdet, als unseriöse und Pseudo-Wissenschaftler verunglimpft etc. pp... Gerade in der Paläonthologie und in der Archäologie zB ist dies sehr gut zu beobachten...

Wieder eine falsche Aussage. Und ich beginne Absicht zu wittern

Nenne bitte ein Beispiel. Namen, Links dazu die solches belegen.

Kommentar von OlliBjoern ,

"der Affe"? Es gibt nicht "den Affen". Es gibt mehrere heute existente Menschenaffen-Arten (mit Unterarten), es gibt viele Affen, die nicht zu den Menschenaffen gehören.

Es gibt ausgestorbene Arten.

Es gibt zahlreiche Funde von Skeletten, die sowohl "menschenähnliche" als auch "affenähnliche" Merkmale aufweisen.
Welche Schlussfolgerung würdest du daraus ziehen?

Es gibt heute keine Zweifel mehr, dass der Mensch zu den Menschenaffen gehört, die Genetik ist fast gleich. Der Satz mit den "zu wenigen Anhaltspunkten" ist meines Erachtens schlichtweg falsch.

Kommentar von Abahatchi ,

"der Affe"? Es gibt nicht "den Affen".

naja, zu mindest rottet der Mensch derzeit so fleiszig Arten aus, dasz er auf dem besten Wege ist, ihm doch noch mit "der Affe" recht zu geben.

Grusz Abahatchi

Kommentar von Respawn618 ,

Verfechter der Evolutionstheorie können auch nur glauben, daß es sich so verhalten hat, wie die Theorie aussagt. Live dabei waren die Wissenschaftler jedenfalls nicht. Weder bei der Entstehung des Lebens an sich noch bei der Entwicklung/ Aufspaltung von einer Spezies in zig andere... 

Wann immer man das Argument liest, weiß man jemanden vor sich zu haben, der keine Ahnung davon hat wie Wissen entsteht.

Wäre das ein zulässiges Argument, so säßen ca. 95% unschuldiger Menschen in den Gefängnissen. Denn sicherlich war bei den allermeisten Fällen der kriminellen Tat keine Polizei oder sonstige Zeugen zugegen. Trotzdem wurde aber offensichtlich ein Urteil gefällt, basierend auf Beweisen.

Man muss nicht grundsätzlich zugegen sein, um klare Aussagen über geschehenes zu machen. Wer das nicht weiß, ist weltfremd ohne gleichen.

Kommentar von Respawn618 ,

P.S.: 

Was ich auch gern auf dieses "Argument" antworte ist dies....

Doch. Ich war dabei. Ich war vor etlichen Millionen von Jahren dabei und habe es live beobachtet. 

Glaubst Du nicht?

Wieso? Warst Du denn dabei?

Kommentar von Abahatchi ,

Du lernst in der Schule, was die Wissenschaft so alles entdeckt hat. // Aber wie sicher ist dieses Wissen? Hast Du es überprüft? Kannst Du es überhaupt prüfen?

Dies wäre dann das Problem bzw. das Glauben des Fragestellers und nicht ein Problem oder ein Glauben der Wissenschaften. 

Grusz Abahatchi

Antwort
von DerDudude, 98
Ja, weil...

Ja, auch in der Wissenschaft gibt es viele Dinge, die es nur deswegen gibt bzw. entdeckt wurden, weil jemand dran geglaubt hat.

In der Wissenschaft werden teils wilde Theorien aufgestellt und so lange diese niemand widerlegen kann, können sie vorerst als wahr deklariert werden.

Du kannst bspw. behaupten, dass man auf dem Planeten Proxima b leben kann. So lange niemand das Gegenteil darlegt, ist die Annahme nicht verkehrt.

Kommentar von LetalisAffectus ,

In der Wissenschaft werden Theorien erst als "wahr" deklariert wenn sie die Ergebnisse der Forschung oder des Experiments reproduzierbar ist.

Die bloße Annahme etwas sei wahr, nur weil man das Gegenteil nicht beweisen kann ist Schwachsinn.

Sonst könnte ich jetzt behaupten und es als "wahr deklarieren", dass es eine Zahnfee gibt.
Oder kannst du mir das Gegenteil beweisen?

Kommentar von uteausmuenchen ,

Derdude, sorry, aber hier geht einiges durcheinander. Mit Glauben hat Naturwissenschaft nicht viel zu tun. Der Begriff der Wahrheit ist ein Philosophischer, der kommt in der Naturwissenschaft on Bezug auf allgemein formulierte Modelle nicht vor. Und der letzte Absatz ist schlicht unsinnig, wird hier eine Existenzaussage doch mit einer Allgemeinaussage verwechselt. Nein, man braucht die Existenz unsichtbarer Einhörner auf Rügen nicht zu widerlegen, um deren Existenz zu bezweifeln.

Kommentar von Skeeve1 ,

Das stimmt so nicht. Wenn man eine wissenschaftliche Behauptung aufstellt, muß sie begründet werden, wenn man nicht ausgelacht werden will. 

Man kann eine These aufstellen, aber sobald man etwas zu einem wissenschaftlichen Fakt erklärt sollte man es besser auch untermauern können. Ich kann nicht einfach irgendwelchen Unsinn "als wahr deklarieren". Also, ich könnte schon, werde dann aber zu Recht nicht für voll genommen.

Kommentar von mastema666 ,

Dein Beispiel erinnert eher an Russells Teekanne, das hat mit einer wissenschaftlichen Theorie nichts zu tun, sondern zeigt halt, dass es gerade nicht Sache der Wissenschaft ist, z.B. Religion/Götter zu "widerlegen", denn sonst könnte man ja so ziemlich alles (wie das mit dem Teekessel) behaupten mit der Begründung "aber widerlegen kannst du's ja auch nicht..." so in der Art.

https://de.wikipedia.org/wiki/Russells_Teekanne

Kommentar von OnkelSchorsch ,

In der Wissenschaft werden teils wilde Theorien aufgestellt und so
lange diese niemand widerlegen kann, können sie vorerst als wahr
deklariert werden.

Nein, das ist sachlich falsch. Genau so funktioniert Wissenschaft eben nicht.

Du kannst bspw. behaupten, dass man auf dem Planeten Proxima b leben kann. So lange niemand das Gegenteil darlegt, ist die Annahme nicht verkehrt.

Irrtum. Solange du keine Beweise bzw Belege für deine Annahme hast, gilt sie eben ganz genau nicht als wahr. Es wäre dann eine bedeutungslose Behauptung ohne jeden Wert,

Antwort
von DerBuddha, 68

es ist ganz einfach............ am anfang einer wissenschaftlichen idee steht tatsächlich ein glaube, der jedoch dann schnell durch entsprechende versuche/forschungen usw. entweder zur bewiesenen wahrheit, also echtem wissen wird, oder aber widerlegt wird und somit nicht mehr relevant für den betroffenen ist............... in der religion jedoch bleibt der glaube für immer vorhanden, auch wenn man mit echten beweisen diesen glauben als falsch belegen kann............. glauben = NICHT wissen (wollen)...............die wissenschaft glaubt also ERST und beweist es dann, der religiöse mensch glaubt für IMMER, jedenfalls solange, bis er selbst auf die wahrheit kommt und diese dann auch akzeptiert...........:)

im bezug zur frage, ob der mensch vom affen abstammt oder von gott........... es ist schon längst bewiesen, dass nicht gott den menschen sondern der mensch sich seine götter selbst erschaffen hat................:)

im übrigen stammt JEDES leben auf diesem planeten aus einer zelle.......sie war der ursprung für ALLE lebensformen hier.......selbst im mutterleib kann man beweise finden, die belegen, dass der mensch NICHT von gott sondern von der natur selbst abstammt......................denn das menschliche embryo hat bis zu einem bestimmten zeitpunkt die selben eigenschaften wie fische........das menschliche embryo hat sogar schwimmhäute, die sich dann wieder zurückbilden.............mit sicherheit nicht, weil es im fruchtwasser wettschwimmen mit sich selbst veranstaltet............*g*

und für ALLE sichtbar hat JEDES männliche säugetier, AUCH der männliche mensch, brustwarzen.......... tja, WARUM hat der mensch und alle männlichen säugetiere brustwarzen, wenn er sie nie braucht?............... mit sicherheit nicht, weil eine märchenfigur alles erschaffen haben soll und der mensch die krone der schöpfung ist..............., ist ganz einfach, weil die natur eine sicherheit eingebaut hat, denn bis zu einem bestimmten zeitpunkt in der entwicklung des embryo weiß es noch gar nicht, ob es ein männlein oder weiblein wird.............

zudem, wenn der mensch angeblich nach gottes ebenbild erschaffen wurde, bedeutet es auch, dass gott selbst brustwarzen hat?................*gfg*....oder war er einfach nur zu faul, wirklich einen unterschied zwischen menschen und säugetiere zu machen?...............

Kommentar von Einstein2016 ,

Wissenschaftliche Erkenntnisse sind meist auch nur Theorie(n). Und wenn sie etwas (angeblich) beweist, dann sind das nur mickrige Erkenntnisse, wo zudem untereinander gestritten wird. Die großen Wahrheiten werden so niemals offenbar werden. Dazu benötigt es auch Intuition und weiser spiritueller Ansätze. (Was bedeuten eigentlich die vielen Punkte in deinen Sätzen ?) 

Kommentar von OnkelSchorsch ,

nur Theorie(n)

Offenbar verstehst du nicht, was in der WIssenschaft eine "Theorie" ist. Eine Theorie ist eine belegbare Methode, sichere Angaben zur Realität machen zu können. Mit Glaube hat das nichts zu tun. Du musst an Newtons Gravitationstheorie nicht glauben. Auch wenn du nicht an diese Theorie glaubst, fällst du runter, wenn du aus dem Fenster hüpfst. Newtons Gravitationstheorie gestattet aber, auszurechnen, mit welcher Geschwindigkeit du unten aufschlägst.

"Intuition oder spirituelle Ansätze" werden in der Realität nicht benötigt.

Kommentar von Abahatchi ,

Auch wenn du nicht an diese Theorie glaubst, fällst du runter, wenn du aus dem Fenster hüpfst.

Hatte ich probiert, doch meine Erfahrung lehrt etwas anderes. Nachdem ich nun aus dem Bullauge, dem Fenster meines Ubootes hüpfte, wurde ich vom Auftrieb des Wassers, entgegen der Erdfallbeschleunigung, in Richtung Wasseroberfläche getrieben. ;-)

Kommentar von Fantho ,

Du musst an Newtons Gravitationstheorie nicht glauben. Auch wenn du nicht an diese Theorie glaubst, fällst du runter, wenn du aus dem Fenster hüpfst.

Eigenartig, denn ich fiel nicht runter, als ich aus einem Kellerfenster hüpfte...

Womit Newton nun mit seiner Gravitationstheorie wohl unrecht hatte,

oder doch Du? ;-)

Gruß Fantho

Kommentar von Respawn618 ,

Ich hoffe mal sehr das ist ein Witz.

Kommentar von Abahatchi ,

zum Glück wissen wir aber, was eine ironische Bemerkung zu dem vorangegangenen Kommentar ist und vor allem wie es gemeint ist, denn in Meinem Falle würde der Auftrieb, der Fallbeschleunigung entgegen wirken und in Deinem möchte ich mal sehen, wie Du durch ein Kellerfenster hüpfst. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von Einstein2016 ,

"Belegbare Methode..sichere Angaben zur Realität....":   Ziemlich "wackelige" Aussage, oder ?   Wir können nur das als real annehmen, was wir mit unseren 5 Sinnen und/oder Logik (wie eben auch Newtons Gravitationstheorie) als zutreffend bewerten. Was ist aber mit den Dingen, welche außerhalb unserer Realität mit unseren begrenzten Mitteln von uns NICHT realisiert werden können. Es gibt sicher noch sehr viele unrealisierte, für uns (noch) nicht zugängliche Erkenntnisse.

"Intuition oder spirituelle Ansätze...Realität ....nicht benötigt": Richtig !  Aber für unrealisierte "höhere" Wahrheiten bzw. Erkenntnisse werden diese aber ganz sicher benötigt ! 

Kommentar von DerBuddha ,

@ Einstein2016

die wissenschaft hat viele dinge schon als wahr bewiesen, der rest wird dann erstmal als theorie betitelt............und "mickrige" erkenntnisse lassen dich gerade diese zeilen lesen............*g*

die "großen wahrheiten" sind immer nur dass, was derjenige dann für sich selbst als wahrheit ansieht........im übrigen sind schon viele große wahrheiten offenbar geworden....z.b. dass nichts umsonst ist, nicht mal der tod, denn der kostet das leben............*zwinker*.........

intuition kann ein grund für neue theorien sein, aber wissenschaftliche erkenntnisse haben NICHTS mit irgendwelchen spirituellen dingen zu tun........

Kommentar von Abahatchi ,

der rest wird dann erstmal als theorie betitelt.

Vielleicht von Deutschen, die nicht wissen, was das griechische Wort Theorie wirklich bedeutet und die nicht wissen, wie Theorie-These oder theoretisch-thetisch in den Wissenschaften benutzt werden. 

Vielmehr müszte Dein Satz lauten:

der rest wird dann erstmal als these betitelt.

Grusz Abahatchi

PS auch Deinen Antworten würde es mehr "Tiefe" geben, wenn Du das Wort Theorie nicht mit These gleich setzten würdest.

Kommentar von Abahatchi ,

am anfang einer wissenschaftlichen idee steht tatsächlich ein glaube,

Bei mir war es nie "glaube" sondern nur Neugier. Wenn ich mir die Frage stelle, was passiert, wenn ich eine Kokosnusz wie Popkorn erhitze, dann mache ich es und warte gespannt das Ergebnis ab. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von DerBuddha ,

@Abahatchi

Bei mir war es nie "glaube" sondern nur Neugier.

die neugier ist der 2. punkt nach dem glauben in der wissenschaft..........*g*.......man denkt oder sagt, "ich glaube dies passiert dann so" und die neugier bringt dann das ergebnis, denn die neugier ist dafür verantwortlich, dass man dann diesen glauben überprüft.............:)

Kommentar von Abahatchi ,

man denkt oder sagt, "ich glaube dies passiert dann so" und die neugier bringt dann das ergebnis,

Ich kann in diesem Szenario nur für mich sprechen. Ob es so bei Anderen ist, liegt nicht in meiner Hand. Ich sage als 1.: komm, lasse uns mal dies und jenes machen, um zu schauen was dann passiert. Als 2. sage ich dann. Hast Du gesehen was passiert ist? 

Ich habe also keinerlei Annahmen erhoben oder einen "Glauben" geäuszert.

Kommentar von DerBuddha ,

für einen ist es die längste schokopraline der welt, für den anderen einfach nur dublo............*g*, ist eben immer nur relativ............*zwinker*

Antwort
von Mucki007xyz, 2

das ist doch inzwischen anhand von Fossilien schon lange bewiesen, dass wir gleiche Vorfahren haben mit den Menschenaffen, ist keine Glaubensfrage mehr und noch weiter zurück stammen wir allen von einem Tier, das glaube ich Miacis hiess ab. Von dem stammen auch die Wölfe/Hunde ab. 

Antwort
von Baoshan, 79
Nein, weil...

Wenn das dein biolehrer gesagt hat, wundert mich nichts mehr im deutschen bildungssystem.

Antwort
von IIIREDIIIRATIII, 4
Nein, weil...

de Wissenschaft nich de Bohne wat mit glauben zu tun hat.

the RED RAT

Antwort
von Nathanhilde, 4

Ja es die Evolutionstheorie ist ein Glaube genauso wie andere Religionen da es keinen einzigen Beweis für die Evolution gibt und sie auch ziemlich unlogisch ist

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