Frage von ggxgb, 41

Hat wer Tricks für das Lernen von Klarträumen?

Ich will unbedingt mal einen Klartraum haben. Hat wer Tricks für das luziden Träumen?

PS: Ich mache schon RC's

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von jackjack1995, 16

Hi.

Ich bin seit vier Jahren Klarträumer und hatte schon viele Klarträume.

Mache dich nur erzählt, sondern stelle die auch mehrmals am Tag die kritischen Fragen und ob du wach bist oder träumst.

Denn mit den kritischen Fragen hast du immer noch mehr Gewissheit ob du wach bist oder träumst, denn Realitätschecks  können im Traum auch fehlschlagen und du könntest auch nicht durch die geschlossene Nase atmen können oder könntest auch wie in der Realität fünf Finger an einer Hand haben. 

Eine kritische Frage könnte zum Beispiel sein, wo bin ich? Denn im Traum befindet man sich meistens an einen unbekannten Ort. Ist dieser nicht unbekannt, dann kann dieser Ort jedoch große Unterschiede zur Realität aufweisen.

Zum Beispiel können Personen, Gegenstände und so weiter auftreten, die in der Realität nie da gewesen sind oder Gegenstände verschwinden, die in der Realität eigentlich in deinem Zimmer sind.

Oder was ganz anderes.

Und wenn dir das dann unlogisch vorkommt, mach ein Realitätscheck. 

Und sage dir mehrmals am Tag, dass das jetzt alles auch nur ein Traum sein könnte.

Noch mehr kritische Fragen Realitätschecks und was die kritische Haltung zur Realität angeht, wird hier in diesem Video genauer erklärt.

Und beschäftige  dich halt am Tag öfter mit dem Klarträumen, da dann die Wahrscheinlichkeit höher ist, von Realitätschecks, den kritischen Fragen und soweiter zu träumen und dann durch einen Klartraum zu bekommen.

Dann gibt es aber auch noch die Autosuggestion.

Die kannst du auch anwenden, wenn du willst.

Sage dir vor dem Einschlafen mehrmals im Satz, dass du Klarträumen wirst. 

Oder das du RCs machst und bemerkst, dass du träumst. 

Oder das du dir die kritischen Fragen stellst und bemerkst, dass du träumst. 

Oder oder oder...

Wenn du dich an deine Träume erinnern willst, was auch gut für Klarträumen ist, sage dir vor dem Einschlafen mehrmals den Satz, dass du dich nach dem Aufwachen an deine Träume erinnern wirst.

Nach mehrmaligen Wiederholung wird sich dein Unterbewusstsein beziehungsweise du dich daran erinnern, dass du Klarträumen wirst, Realitätschecks machst, dir die kritischen Fragen stellst und dadurch bemerken, dass du träumst.

Kenne mich mit dem Thema Klarträumen aus.

Ich würde eigentlich gerne wieder einen Klartraum haben, aber ich bin momentan leider zu sehr in Gedanken, als einen klaren Gedanken zu fassen, Klarträume zu kriegen. :-( 

Du kannst auch WBTB ausprobieren, wenn du willst.

WBTB ist keine Technik an sich, sondern nur eine Hilfstechnik, die andere Klartraum Techniken unterstützt.

Hierfür weckt man sich einfach nach vier bis sechs Stunden, bleibt für ca. 30 Minuten wach, beschäftigt sich in der Zeit mit dem Thema Klarträumen, den RCs, den kritischen Fragen und so weiter, geht wieder ins Bett, führt eine bestimmte Technik aus, wie zum Beispiel DILD, WILD, iWILD, MILD, SSILD oder was auch immer, geht wieder schlafen und freut sich auf den Klartraum.

Ziel von WBTB ist es, sich in einer REM Phase zu wecken, da man sich dann meistens noch an seine Träume erinnern kann, man die Schlafphase verlängern an, um noch mehr Traumzeit zu bekommen.

Bei mir funktioniert WBTB meistens, wenn ich mich noch 4 Stunden und 15 Minuten wecke. 

Wann der perfekte Zeitpunkt für einen WBTB ist, muss aber jeder für sich selbst herausfinden, da das bei jedem unterschiedlich ist.

Antwort
von nowka20, 3

Da hilft nur Erkenntnis!
Wir müssen daher draußen sein, außerhalb unseres Körpers, bei der ersten Art Träume, und wir müssen ebenso drinnen stecken in unseren Erlebnissen bei der zweiten Art. Das heißt, wir müssen tatsächlich außerhalb des physischen Leibes sein mit unseren seelischen Erlebnissen, wenn wir träumen. Insofern ist das, was sich ältere Seelenforscher gesagt haben, absolut unanfechtbar; es läßt sich gar nichts dagegen einwenden.
Aber etwas anderes muß gesagt werden. Irgendeine Erkenntnissicherheit über das Selbst kann mir der Traum nicht geben, er kann uns hinführen, wie man auf den Weg zu einer solchen Sicherheit kommt. Denn was wir innen sind, während der Zeit vom Einschlafen bis zum Aufwachen, wo wir außerhalb des Körpers sind: das, was uns der Traum da zeigt, das sind wir ja ganz gewiß nicht; denn das sind auf der einen Seite Bilder unseres körperlichen Inneren, noch dazu Sinnbilder dieses körperlichen Inneren, also das, was wiederum von unserem körperlichen Inneren genommen ist. Wir können doch nicht, wenn wir schlafend außerhalb unseres Körpers sind, sozusagen dasselbe sein, was wir im Inneren sind, im physischen Leibe sind. Es muß also etwas anderes vorliegen. Wir müssen da etwas sein außerhalb unseres Körpers, aber das macht sich nicht geltend. Dazu sind wir zunächst nicht fähig, das eigentliche Wesen des Seelischen im schlafenden Zustande zu erfassen. Das verbirgt sich und maskiert sich zunächst; es umhüllt sich mit Bildern der eigenen Körperlichkeit und zeigt sich in bezug auf sein Eigenleben in willkürlichen Zusammenstellungen des Erlebten. Daß wir außerhalb unseres Leibes sind, wenn wir träumen, das haben die älteren Seelenforscher gut geschlossen; aber daß uns der Traum etwas zeige über das außer unserem Körper befindliche Wesen, das haben sie zwar geglaubt, aber das ist nicht der Fall. Denn er zeigt uns gar nichts als das, was wir sonst erlebt haben im Leibe, und unseren eigenen Leib in Sinnbildern. Also, wenn wir außerhalb unseres Leibes etwas sind, so maskiert sich das im Traume, so trägt der Traum in bezug darauf eine Maske. Wollen wir hinter unser eigenes Wesen kommen, so müssen wir dem Traume, das heißt der Seele, diese Maske denn der Traum ist diese Maske — herunternehmen können. — Bis hierher leitet uns auf einen Weg eine intimere Anschauung vom Traume. Indem ältere Seelenforscher durchaus bemerkt haben, daß der Traum schließlich nichts anderes zeigt als das, was er selbst wiederum aus der Sinneswelt nimmt, kamen ihnen natürlich auch darüber die Zweifel. Und ebensowenig wie man Sicherheit zu haben glaubte durch eine gewöhnliche, rückwärtsgewendete Selbstbeobachtung, ebensowenig war man befriedigt von dem, was die Beobachtung der Traumwelt geben konnte.
Demgegenüber tritt nun das auf, was von mir immer genannt wird die anthroposophische Weltanschauung oder anthroposophische Forschungsart. Diese stellt sich zunächst auf den Standpunkt: Wenn uns der Traum zeigt, daß wir etwas außerhalb unseres Leibes sind, so erweist er sich ja für sich zu schwach, um sein eigenes Wesen zur Anschauung, zur Offenbarung zu bringen. Um sich zu offenbaren, bedient er sich der Erinnerungsfetzen des Lebens, der Sinnbilder der eigenen Körperlichkeit. Wir müssen daher das Seelenleben verstärken, erkraften, damit wir an das herankommen, was im Seelenleben maskiert im Traume vor uns steht. Das kann man. Man kann es dadurch, daß man, wie ich in meinem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» und in anderen Schriften ausgeführt habe, mit vollem Bewußtsein durch ein systematisch-exaktes sogenanntes «meditatives» Leben den Traum nachahmt, aber ihn nicht etwa dadurch nachahmt, daß man künstlich Träume erzeugt, sondern daß man dasjenige, was aus dem Unterbewußtsein unwillkürlich im Traume heraufsteigt, mit vollem Bewußtsein in der Seele erweckt. Dazu kommt man dadurch, daß man sich gewöhnt, ebenso zu verfahren, wie der Traum unwillkürlich verfährt so zu verfahren, daß man in innerer Meditation Dinge, die man gut kennt, sinnbildlich vorstellt. Der Traum gaukelt uns sinnbildlich unsere eigene Körperlichkeit vor. Man übt sich nun da uns weder unser eigenes Inneres noch die Natur Sinnbilder gibt streng systematisch, sinnbildlich vorzustellen. So werden Vorstellungen von uns willkürlich in ein Sinnbild gebracht, wie der Traum es uns unwillkürlich vorgaukelt. Durch innere Aktivität muß es erzeugt werden, das heißt aber, es muß der Traum verstärkt werden.
Wenn wir im äußeren Leben sind, geben wir uns passiv den äußeren Beobachtungen und Wahrnehmungen hin. Dann ist die innere Tätigkeit eine schattenhafte. Jeder empfindet eigentlich, wie schattenhaft das abstrakte Vorstellen ist, wie die Gedanken hingegeben sind an die Außenwelt und dann schattenhaft verlaufen. Jeder spricht von den schattenhaften Gedanken gegenüber der konkreten Wirklichkeit. Wenn man aber dazu aufsteigt, jetzt Sinnbildliches vorzustellen, so muß man diese Sinnbilder machen. Und wenn man nun ein vollbewußter Mensch ist und kein Narr, so weiß man, daß man sie selbst macht. Man ist dann durchaus kein Träumer, sondern ein gewöhnlich Wachender, ja noch mehr als ein gewöhnlich Wachender. Dem Träumer kommen die Sinnbilder unwillkürlich, dem Wachenden die Vorstellungsbilder durch äußere Anregung. Der Wachende, der selber sich rege macht, was die Träume geben, der Sinnbilder mit aller inneren Kraft sich vor die Seele hinstellt und in voller, bewußter Besonnenheit den Traum nachahmt, der erweckt sich sozusagen zu einer höheren Denk- und Vorstellungsaktivität und damit zu einer höheren Seelenaktivität überhaupt, als man sie im gewöhnlichen Bewußtsein hat. Das muß dann aber wirklich ganz systematisch durchgeführt werden.
(GA 213, Seite 18f : aus dem Vortrag vom 15. 11.1923 von Dr. R. Steiner)

Antwort
von Adrian593, 17

Hast du auch schon begonnen, dir vor dem Schlafen zu sagen " ich werde mich morgen an alle Träume bis ins Detail erinnern"? Ausserdem solltest du ein Traum Tagebuch führen. Der 2. Schritt wäre, zusätzlich zum erst genannten Satz dann versuchen, nach jedem Traum aufzuwachen "ich wache nach jedem Traum auf und kann mich an alles erinnern". Wenn du dann wieder einschläfst, versuche die WILD? Technik anzuwenden. LG

Kommentar von Adrian593 ,

Das mit den Sätzen dürfte MILD sein

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