Hat vielleicht jemand gute Bewerbungen 😊?

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5 Antworten

Einfache, in 15 Minuten erstelle Bewerbungen bringen heute keinen Arbeitsuchenden mit einem Arbeitgeber zusammen. Der Arbeitsmarkt ist sehr hart und nur die fleißigsten Bewerber werden einen Wunsch-Job ergattern. Wer bei seiner Bewerbung sich nicht bemüht, der macht es sich nur noch selbst schwerer, eine Arbeitsstelle oder Ausbildung zu bekommen.

Heute führen „Bewerbungen von der Stange“ kaum zum Erfolg, sondern meist individuelle Bewerbungsschreiben – also perfekte Bewerbungen so zu sagen.

Schreiben Sie eine einzigartige Bewerbung, dann haben Sie schon mal sehr viel höhere Chancen auf einen Vorstellungsgespräch, als die meisten anderen Mitbewerber, die für das Bewerbungsschreiben immer noch abgestumpfte, oft nicht funktionierende Vorlagen verwenden.

Damit Sie einer perfekten Bewerbung einen guten Schritt näher kommen, wurde dieser Einstiegskurs verfasst. Hier finden Sie wertvolle Tipps, die Ihnen das Schreiben einer guten bis perfekten Bewerbung erleichtern sollen. Dieser Kurs zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie eine wirkungsvolle Bewerbung aufgebaut sein sollte und wie sie so eine Bewerbung selbst schreiben können.

Bevor wir mit dem Kurs beginnen, ein Hinweis vorab: Die perfekte Bewerbung schreiben ist keine Kunst, aber auch schreibt sich so eine Bewerbung nicht von alleine – alles, was Sie dazu benötigen, ist ein Wegweiser und viel Übung.

Bei einer perfekten Bewerbung darf natürlich das Anschreiben nicht fehlen. Durch das Anschreiben teilen Sie dem Personalchef / Bearbeiter der Bewerbung mit, wer Sie eigentlich sind und warum Sie der/die richtige für die freie Stelle sind. Eigene Kenntnisse und Fähigkeiten müssen in das Anschreiben sauber und beispielhaft eingearbeitet sein und sollten glaubwürdig rüber kommen.

Der Personalchef wird anhand Ihres Anschreibens zuerst überprüfen, ob Sie in das Berufsprofil passen und ob Sie Ihre Hausaufgaben gut gemacht haben. Sie müssen auch Angaben zu Ihren Fähigkeiten und der Motivation machen, damit der zuständige Bearbeiter der Bewerbung entscheiden kann, ob Sie zu den heißen Kandidaten gehören.

Es ist sehr wichtig, dass Ihr Anschreiben professionell aussieht, individuell ist und alle benötigten Angaben an der richtigen Stelle zu finden sind, sonst kann Ihre Bewerbung schnell im Papierkorb landen.

Folgende Angaben dürfen in Ihrem Anschreiben auf keinen Fall fehlen:

    Absenderadresse, Telefonnummer (optional E-Mail)Anschrift der Firma, bei der Sie sich bewerbenOrt und aktuelles Datum, an dem das Anschreiben gedruckt wurde/wirdBetreff (sehr wichtig!)Anrede (wenn möglich den Namen des Ansprechpartners verwenden)TextteilGruß und Unterschrift (in Handschrift)Hinweis für die AnlagenPS. (optional, aber empfehlenswert)

© ausbildungspark.com

Es ist schnell passiert und schon haben sich einige Rechtschreibfehler in den Bewerbungstext eingeschlichen. Egal für welchen Job Sie sich bewerben, Rechtschreibfehler sind immer ungern gesehen. Jedes Unternehmen erwartet von seinen Bewerbern, dass diese zumindest die deutsche Sprache beherrschen und die Grammatik korrekt ist.

Versuchen Sie im Bewerbungsschreiben sich verständlich auszudrücken und schreiben Sie kurze, aussagestarke Sätze. Vermeiden Sie wenn möglich auch verschachtelte Sätze. Natürlich sollten Sie auch nicht vom eigentlichen Thema abschweifen und immer zum Punkt kommen.

Denken Sie immer daran: Das „perfekte Bewerbung schreiben“ erfordert durchdachte, punktgenaue Satzbildung ohne Abschweifungen.

Es wäre sicher ein sehr großer Vorteil, wenn Sie sich über Ihren potenziellen Arbeitgeber und dessen Firma gut informieren. Bringen Sie alles mögliche in Erfahrung, damit Sie im Bewerbungstext klar vermitteln können, dass Sie wissen, was Sie bei Ihrem neuen Job erwartet und dass es genau das Richtige für Sie ist.

Sie würden sich wundern, wenn Sie wissen würden, was ein Personalchef alleine anhand Ihres Bewerbungstextes für versteckte Details über Ihre Person und Ihre Einstellung zum Job aufdecken kann.

Die meisten Anschreiben beginnen mit der Standard-Anrede: „Sehr geehrte Damen und Herren“, und das ist eben nichts Besonderes. Stellen Sie sich vor, wie positiv Sie punkten könnten, wenn Sie nur wissen würden, wer Ihre Bewerbung später in den Händen halten wird?

Wenn Sie ausführlich über Ihren potenziellen Arbeitgeber recherchieren, dann werden Sie auch den Namen der Person kennen, die Ihre Bewerbung später auf dem Tisch liegen haben wird.

So können Sie anstatt: „Sehr geehrte Damen und Herren“, die Person mit dem korrekten Namen ansprechen, zum Beispiel: „Sehr geehrter Herr Müller“. Damit werden Sie in jedem Fall auffallen und zeigen, dass Sie Ihre Hausaufgaben ordentlich gemacht haben.

Wenn Sie von Anfang an mit Ihrem Anschreiben mehr Aufmerksamkeit erhalten als die Mitbewerber, dann werden Sie auch wesentlich höhere Chancen haben, dass Sie zu den Top-Kandidaten zählen.

Im Anschreiben sollten Sie in klaren Worten vermitteln, warum Sie sich bewerben und warum Sie „der/die Richtige“ für dem Job sind. Erwähnen Sie, worin Ihre Stärken bestehen und warum Sie denken zum Jobprofil zu passen. Geben Sie dazu klare Beispiele, um Ihre Qualifikation zu untermauern.

Aber seien Sie immer ehrlich!

Etwas vorzutäuschen, es aber nicht vorweisen können, kann Ihnen nur kurzfristig zu mehr Erfolg verhelfen. Spätestens bei dem Vorstellungsgespräch werden Sie sich sehr wahrscheinlich irgendwann widersprechen und werden somit als Lügner entlarvt… das kann alles ruinieren.

Wenn Sie bereits Erfahrungen in dem Beruf haben, dann müssen Sie diese vorweisen können. Vielleicht haben Sie alte Arbeitszeugnisse oder Weiterbildungsnachweise irgendwo rumliegen, die Sie selbstverständlich mit den Bewerbungsunterlagen, Ihrem potenziellen Arbeitgeber zuschicken sollten (Kopie), um Ihre Berufsqualifikationen nachzuweisen.

Abschließende Worte im Anschreiben

Im letzten Satz Ihres Anschreibens haben Sie die letzte Chance, zu zeigen, wie interessiert Sie an einem Vorstellungsgespräch sind. Schreiben Sie klipp und klar, dass sich der Bearbeiter der Bewerbung von Ihren Stärken und der Eignung für den Beruf in einem persönlichen Vorstellungsgespräch selbst überzeugen kann.

Ein guter Ratgeber für eine perfekte Bewerbung (unser Tipp):

Der perfekte Einleitungssatz bei einer Bewerbung

Eine perfekte Bewerbung schreiben setzt richtige Formulierungen voraus. Es ist nicht einfach, in wenigen Sätzen zusammenzufassen, warum man in das Berufsprofil passt. Für eine perfekte Bewerbung muss vor allem der Einleitungssatz sehr überlegt verfasst sein.

Ist der Einleitungssatz nicht überzeugend genug, könnte Ihr Anschreiben an Wirkung verlieren. Ein gelungener Einleitungssatz weckt das Interesse des Personalchefs und hilft Ihnen, mit höherer Aufmerksamkeit, Ihre Kompetenz zu untermauern.

Man kann nicht oft genug erwähnen, dass ein Anschreiben von der Stange, Ihnen keinen Individualitäts-Vorteil verschaffen kann.

Stellen Sie sich einmal vor, wie und warum soll der Personalchef gerade Sie auf die Liste der heißen Kandidaten setzen, wenn Sie und weitere 50 Bewerbungen im gleichen Stapel, nach einer kostenlosen Vorlage erstellt wurden, die man an jeder Ecke im Internet finden kann…

Im kreativsten Fall wurden vielleicht einige Formulierungen etwas verändert, aber weit über 80% des Anschreibens besteht immer noch aus Formulierungen aus einer Standard-Vorlage – von Individualität kaum eine Spur!

Einleitungssätze wie: „hiermit bewerbe ich mich als…“ oder: “ich habe Ihre Stellenanzeige in der Zeitung gelesen und bewerbe mich hiermit um einen Ausbildungsplatz als…“ sind in jeder Standard-Bewerbung zu finden. Aber Sie wollen doch kreativ sein und sich von anderen Mitbewerbern unterscheiden, oder?

Beispiele für gute Einleitungssätze für eine perfekte Bewerbung

„…durch Recherchen konnte ich in Erfahrung bringen, dass Sie neue Mitarbeiter für Ihr Unternehmen suchen. Da ich schnell wichtige Entscheidungen treffen kann und gerne in gut organisierten Teams arbeite, bewerbe ich mich hiermit um die freie Stelle als Personalleiter…“

„…in Ihrem Stellenangebot auf Ihrer Firmen-Homepage, stellen Sie eine Arbeitsstelle vor, die meinen Kompetenzen entspricht. Da ich in den letzten Jahren solide Kenntnisse in … und … mir aneignen konnte, bewerbe ich mich hiermit als…“

„…von einem Bekannten habe ich erfahren, dass Sie eine zuverlässige, selbständig denkende und kontaktfreudige Mitarbeiterin suchen, die für … und … eingesetzt werden soll. Da ich diesen Anforderungen entspreche, bewerbe ich mich um die freie Stelle als…“

„…da ich im Bereich Internetmarketing seit vielen Jahren tätig bin und langjährig eine Gruppe von motivierten, jungen Unternehmern geleitet habe, bin ich davon überzeugt, dass ich auch mit meinen ausgefallenen Marketing-Ideen zum steigenden Erfolg Ihres Unternehmens positiv beitragen kann und bewerbe mich hiermit um die kürzlich frei gewordene Stelle als Marketing-Leiter…“

An diesen Einleitungssätzen sieht man sofort, dass wir zum einen zeigen, dass wir gut recherchiert haben und zum anderen, dass wir ganz genau wissen, was von uns verlangt wird und wo unsere Stärken sind. Auch ist ein Stück Kreativität inklusive.

Der perfekte Lebenslauf bei einer Bewerbung

Der Lebenslauf wird in tabellarischer Form verfasst. Die meisten Lebensläufe werden heute mit einem PC geschrieben. Es kann auch vorkommen, dass in der Stellenbeschreibung ein handschriftlicher Lebenslauf  gefordert wird. Bei einem handschriftlichen Lebenslauf sollten Sie sehr ordentlich schreiben, denn anhand der Eigenschaften der Handschrift kann man einiges über den Charakter des Verfassers herausfinden.

Worauf sollte man beim Schreiben generell immer achten?

Es sollen keine Knitterfalten zu sehen seinWählen Sie ein weißes Papier, kein dunkles Recycling-Papier und kein kariertes PapierEs sollten keine Flecken auf den Unterlagen zu sehen seinAchten Sie besonders auf die Rechtschreibung und lassen Sie – wenn möglich – Ihre Bewerbungs-Unterlagen von einer geeigneten Person korrigieren.

Der Lebenslauf wird in 4 Bereiche unterteilt:

Angaben zu der PersonDer bisherige Bildungsweg (schulische Ausbildung)Die berufliche Karriere (berufliche Laufbahn)Qualifikationen (Stärken)

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Lösungen für Unschlüssigkeit im Lebenslauf

    Bei einer größeren Lücke zwischen Ausbildung und dem ersten Job sollten Sie auf keinen Fall schreiben: „von … bis … ohne feste Anstellung“, sondern unbedingt einige Tätigkeiten angeben, auch wenn es einfache Zeit, Ferien- oder Aushilfsjobs waren. Bei fehlender Berufserfahrung können Sie ein Praktikum oder einen Aushilfsjob im Lebenslauf gut als Berufspraxis verkaufen.Wenn Ihnen gekündigt wurde und Sie dadurch arbeitslos geworden sind, dann nennen Sie den Grund für eine „Betriebsbedingte-Kündigung“ im Lebenslauf. Stellenabbau oder Betriebsschließung sind gute Gründe, um den Jobverlust nicht mit persönlichem Verschulden zu begründen. Wenn diese Gründe in Ihrem Fall nicht zutreffen, dann brauchen Sie das im Lebenslauf nicht zu erwähnen.Bei längerer Arbeitslosigkeit können Sie die Lücke als „berufliche Spezialisierung“ oder „Neuorientierung“ in Ihrem Lebenslauf bezeichnen. Dabei sollte zu erkennen sein, dass Sie in dieser Zeit berufliche Ziele verfolgt haben.Wenn Sie ein Studium oder Ausbildung angefangen und nicht abgeschlossen haben, dann sollte der Satz: „von … bis … Studium / Ausbildung ohne Abschluss“ in dem Lebenslauf nicht zu finden sein. Nennen Sie einfach den Zeitraum der Beschäftigung inkl. Fächer.Sollten Sie im letzten Job keine besonderen Kenntnisse erworben haben, dann können Sie das nicht einfach als „nicht erwähnenswert“ betrachten. In jedem Job erlebt man besondere Situationen, die nicht bei jedem Angestellten eintreffen. Suchen Sie sich etwas Besonderes aus (z.B. Firma auf einer Messe repräsentiert…)

Ein paar Tipps am Rande…

Besonderheiten, wie z.B.: Fremdsprachenkenntnisse oder berufliche Weiterbildung sollten im Lebenslauf unbedingt erwähnt werden. Das könnten unter anderem die Maßgebenden Kriterien sein, um den Job zu bekommen.

Negative Punkte, bei denen Sie wissen, dass diese sich nicht positiv auf die Berufsqualifikation auswirken oder die einfach zu unpassend sind, können Sie in Ihrem Lebenslauf einfach auslassen.

Ein guter Ratgeber für eine perfekte Bewerbung (unser Tipp):

Die Bewerbungsmappe einer perfekten Bewerbung

Eine perfekte Bewerbung muss nicht nur sauber geschrieben sein, sondern diese muss auch vollständig sein. Empfehlenswert ist es, wenn Sie Ihren Bewerbungsunterlagen durch eine Bewerbungsmappe etwas Professionalität einhauchen und diese in einem DIN-A4 Brief per Post versenden.

Lassen Sie uns noch einmal näher anschauen, woraus die gesamte Bewerbungsmappe bestehen muss.

Die Bewerbungsmappe sollte diese Unterlagen enthalten:

AnschreibenLebenslaufAnlagen

Optional können Sie die Unterlagen zusätzlich mit einer Heftklammer fixieren. Bei einigen Bewerbungsmappen werden die Unterlagen auch ohne die Benutzung einer Heftklammer fest zusammengehalten.Weite rin den Kommentaren

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Kommentar von levent200g
19.01.2016, 18:28

Die Reihenfolge der Bewerbungsunterlagen

Hier die Reihenfolge der Bewerbungsunterlagen von oben nach unten:

Anschreiben (Bewerbungsschreiben)Lebenslauf mit professionellem Passfoto (kein Freizeitfoto)Referenzen, die Sie im Anschreiben oder dem Lebenslauf erwähnt habenSchulzeugnisse (Schule und Ausbildung)Arbeitszeugnisse (auch für Weiterbildungsmaßnahmen)

Bei den meisten Bewerbungen sind diese Unterlagen in der richtigen Reihenfolge enthalten.

Achten Sie darauf, dass die Unterlagen bei der Lagerung in der Bewerbungsmappe nicht zerknittern. Die Bewerbungsmappe wird in einem DIN-A4 Brief mit einem Fenster verschickt. Die Zieladresse sollte durch das kleine Fenster, dass sich in der linken, oberen Ecke befindet, vollständig sichtbar sein.

Die Frankierung kostet mindestens 1,45€ und hängt vom Gesamtgewicht und dem Versandweg des Briefes ab. Die Versandkosten tragen „Sie“ und nicht der Empfänger!

Auf was sollten Sie sonst noch achten?

Die Bewerbungsunterlagen müssen vollständig seinChecken Sie noch einmal das Datum, Foto und die UnterschriftÜberprüfen Sie alle Unterlagen auf sichtbare FleckenDie Unterlagen müssen nur von einer Seite bedruckt seinVon allen Zeugnissen und Referenzen nur Kopien versendenEine farbige Bewerbungsmappe fällt auf (erfolgreich von der Maße abheben)Sollten Sie nach mehreren Wochen keine Antwort erhalten, dann fragen Sie ggf. telefonisch nach (Eigeninitiative).

Kaum etwas ist schlimmer, als ein abgelaufenes Datum in den Unterlagen anzugeben oder das Passfoto oder die Unterschrift zu vergessen. Sollten Sie nach einer Bewerbung eine Ablehnung erhalten, dann sollten Sie die bereits benutzten Unterlagen bei einer neuen Bewerbung nicht noch einmal verwenden, da sie bereits „benutzt“ aussehen.

Sie können in diesem Fall höchstens die Bewerbungsmappe wieder verwenden. Die gesamten Bewerbungsunterlagen müssen jedoch angepasst und neu ausgedruckt werden (auch Zeugnisse). Ein geschultes Auge erkennt sofort, wenn die Unterlagen bereits mehrfach bei früheren Bewerbungen benutzt wurden.

Tipps für eine perfekte Bewerbung

Unten aufgeführt sind einige Tipps, die Ihnen bei Ihrer nächsten Bewerbung helfen, besser zu werden. Wenn Sie eine perfekte Bewerbung schreiben möchten, müssen Sie vor allem im Anschreiben von sich überzeugen, hier kann man recht viele Fehler machen, die natürlich vermeidbar wären.

Beispiele im Anschreiben, keine leeren Behauptungen

Im Anschreiben sollte man durch Beispiele Pluspunkte sammeln, und nicht mit irgendwelchen Behauptungen. Beschreiben Sie ganz genau durch Beispiele, warum Sie qualifiziert für den Job sind. Behauptungen bringen Sie hier nicht weiter, denn hier kann man sehr schnell übers Ziel hinausschießen.

Wie motiviert sind sie wirklich

Im guten Anschreiben kann man die Motivation herauslesen, die den Bewerber zum Schreiben der Bewerbung bewegt hat. Es ist daher sehr wichtig, dass Sie im Anschreiben deutlich machen, was Ihre Beweggründe für die Bewerbung sind. Diese Motivation muss ehrlich sein.

Der Aufbau und die Formatierung des Anschreibens

Das Anschreiben ist nach einer bewährten Struktur aufgebaut. Der Aufbau des Anschreibens sieht wie folgt aus:

Adressdaten mit Name, Anschrift, Telefonnummer und eventuell E-Mail-AdresseEmpfängeradresse aus der Stellenbeschreibung, Ansprechpartner (falls bekannt)Ort und DatumBetreffzeile mit klarem Bezug zum StellenangebotTextteilGruß und UnterschriftAnlagen

Beim Schreiben des Anschreibens sollte man diese bewährte Struktur einhalten und möglichst nicht experimentieren. Auch sollte man bei der Formatierung des Textes nicht mit exotischen Schriftarten   oder Farben herumexperimentieren.

Der Schlusssatz sollte stimmen

Beim Schlusssatz soll man herauslesen können, dass Sie sehr motiviert sind, sich schnellstmöglich persönlich vorstellen zu dürfen. Denn Sie haben sich schließlich die Mühe gemacht, zu erklären, warum Sie den Job haben wollen und warum Sie ideal dafür sind – durch glaubwürdige Qualifikationsbeispiele.

PS – Ihre Trumpfkarte

Haben Sie jemals Briefe erhalten, in denen ein PS (Postskriptum) enthalten war? Und haben Sie gelesen, was hinter dem PS stand? Natürlich! Auch der Personalchef liest gerne, was Sie im PS zu sagen haben. Da Sie seine Aufmerksamkeit haben, können Sie hier zum Beispiel folgendes schreiben:

PS.: Konnte ich Sie noch nicht von meinen Qualifikationen überzeugen? Dann besuchen Sie doch meine Homepage unter http://webseite.de und schauen Sie das Video an, das ich für Sie extra vorbereitet habe.

Sie können davon ausgehen, dass Sie sich mit diesem kleinen Trick von allen anderen Mitbewerben deutlich abheben werden – garantiert!

Besorgen Sie sich einen guten Coach

Auch wenn Sie alle Bewerbungstipps in Ihre Bewerbung einfließen lassen, muss es noch nicht heißen, dass Ihre Bewerbung dann perfekt ist. Es kann sich durchaus lohnen, einen Coach aufzusuchen, der Ihre Bewerbung anschaut, diese bewertet und Ihnen Verbesserungsvorschläge macht.

Hoffe konnte weiterhelfen ;)

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Kommentar von judgehotfudge
19.01.2016, 19:47

Bei aller Anerkennung für die ausführliche Antwort (habe sie nur überflogen) bin ich aber doch der Meinung, wenn man schon konkrete Textbausteine vorschlägt, dann sollten diese auch fehlerfrei sein. Und der Vorschlag, in einer Bewerbung ein Passfoto zu verwenden, kann ja wohl nicht Dein Ernst sein, oder???

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Für welchen Bereich?

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Da ich ne Stelle bekommen ahb und mehrere Vorstellungsgespräche waren sie wohl gut genug, schau mal hier: http://bwt.planet-beruf.de/ Das könnte weiter helfen!

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Heute brauchst Du für jedes Unternehmen eine individuelle Bewerbung. Copy/Paste läuft da nicht. Es empfiehlt sich sogar, den Lebenslauf auf die jeweilige Stelle zu optimieren.

Also bitte die Bewerbungen nur als Inspiration benutzen und dann selber schreiben...

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