Hat unsere Bundeskanzlerin durch ihre Politik im letzten 1/2 Jahr auch zum Brexit mit beigetragen?

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8 Antworten

  1. Es ist davon auszugehen das Frau Merkel durch:

    • Flüchtlingspolitik
    • Dominanz auf dem europäischen Parkett

    auch einen Teil zum britischen Drama beigetragen hat.

    Allerdings....die Sache ist vielschichtig.

    David Cameron hat in den letzten 10 Jahren nichts besseres gewusst, als sämtliche politischen Patzer mit dem Namen EU zu verbinden, oder es sogar komplett der EU in die Schuhe zu schieben. Nachdem die Britten dies 10 Jahre gehört haben, haben sie entsprechend gehandelt.

    Auch Herr Junkers und Herr Schultz haben ihren Teil dazu beigetragen, da sie jetzt zwar die empörten und brüskierten Alleingelassenen spielen, aber vorher dem Treiben ohne Aktion zugeschaut haben.

    Es waren somit eigentlich alle.

    Richtig wäre es gewesen, wenn die EU dem zweifelnden Partner dargelegt hätten:

    1. Das habt ihr von der Gemeinschaft
    2. Das werdet ihr bei einem Austritt verlieren
    3. Und das müsst ihr bei einem Austritt dann alles neu erarbeiten
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Kommentar von 1988Ritter
29.07.2016, 17:07

Vielen Dank für die Auszeichnung.

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Nein! Meiner Meinung nach ist das aktuell eine gute Situation: Europa muss sich bei dem schnellen Wachstum auf seine Werte besinnen und die hören nicht an den Außengrenzen auf.

Geschäfte mit Waffen: ja, Konsequenzen daraus: nein, kann keine schlüssige Handlungsmaxime sein.

Die Briten waren nie so richtig dabei: Immer Sonderrabatte und Drohungen, keine Teilnahme am Euro, sondern das Pfund behalten. Immer latent auch halb draußen! Jetzt muss es zu einer klaren Entscheidung kommen. (Vielleicht wird das Ruder ja doch noch herumgerissen, wo man sieht, wie die Brexit-Befürworter der 1. Reihe da sVolk belogen haben und am zurückrudern sind.)

Verantwortlich für den Brexit sind eher die britischen Politiker, die sich selbst zu wenige eindeutig positiv zu Europa positioniert haben und die "Rattenfänger", die durch ihre populistischen Äußerungen ihre (partei-) politische Kraft steigern wollten.

Vielleicht sind genau diese aufgeflogenen "Rattenfänger"-Methoden sogar wirksam für andere Euro-Länder bei denen die Wahlen bevorstehen und ähnliche Parolen ausgegeben werden!


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Ich mag die Bundeskanzlern zwar nicht besonderst ... aber die Alternativen sind noch unbrauchbarer. Und die hätten das gleiche Problem wie die Merkel: sie muss versuchen vernünftige Vorgehensweisen, gegen einen Haufen von eingebildeten, aufgeblasenen, populistischen, blöschwätzenden Vollpfosten durchzusetzen.

Für die Flüchtlinge kann sie nichts .. da kann sie nur versuchen irgendwie, der Lage Herr zu werden. Und das macht sie so gut wie es geht.

Was den "Brexit" betrifft, so ist das eine verblödete Idee von, strohdummen Populisten, die die 36% der wahlberechtigten Briten dazu aufgestachelt haben etwas zu verlangen, was totaler Unfug ist.

Eine "Volksabstimmung", wo ca 36 % der Bevölkerung, mit 52% der abgegebenen Stimmen die grosse Mehrheit des Volkes bevormunden, ist nur ein Zeichen dafür, dass "Volksabstimmungen", totaler Unfug sind. Von diesen 52%, sind, schon in den ersten Tagen, nach dieser vertrottelten Abstimmung über 5 % "abgesprungen" und schämen sich dafür, dass sie den "Jungen", die zu blöde waren und nicht abstimmen gegangen sind, die Zukunft versauen.

Dazu kommt noch, dass Schottland und Irland sehr wahrscheinlich in der EU bleiben werden und sich dann noch von GB abspalten werden. Toll ... dann werden das "Inseln" (=keine direkte Landverbindung mehr mit der EU) auf einer Insel.

Für die EU ist der Austritt von GB eine enorme Chance ... die waren sowieso nie richtig in der EU. WAS um Teufels willen, wollen wir mit solchen Vollpfosten und Rosinenpflückern, die zudem noch auf der falschen Strassenseite Autofahren. Diese vertrottelten Träumer die den Brexit angezettelt haben, die wollen aus GB eine Art Singapoore 2 (mit Banken und "offshore Firmen") basteln und haben noch nicht einmal gemerkt, dass das alte "Bankensystem" ein Auslaufmodell ist und dass die "offshore Firmen", die sie schon seit langem Anbieten, ein "System" sind, was nur die völlig Dämlichen nutzen.

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"...und Europa bröselt etwas (sehr), weil einige Länder keine Lust (mehr) haben.. "

Da ist wohl auch der Wunsch der Vater des Gedankens. Es sind nämlich höchstens ein paar irregeleitete Zukurzgekommene (die es in jedem Mitgliedsland der EU gibt)  die meinen, sie könnten sich mit einem Austritt aus der EU ihre Ausländerphobie vom Halse schaffen.

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Kommentar von Jiggy187
29.06.2016, 16:31

die können nicht nur, sondern sie werden es dadurch auch. warum sollte man auch bei diesem selbstherrlichen machtgehabe unserer "kanzlerin" mitmachen? gibt keinen grund dafür

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Kommentar von bachforelle49
29.06.2016, 16:45

.. was ist denn mit Schweden, die wohl die meisten Flüchtlingen aufgenommen haben? Eigentlich sind wir es ja, aber es heißt ja " gemessen an ihrer Einwohnerzahl ".. von " Swexit " (Schwexit..) ist schon die Rede..

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Mag sein, dass die Merkel wegen ihres schulmeisterlichen Auftretens dazu beigetragen hat, dass der BREXIT zustande kam. Aber der Hauptgrund liegt doch bei den Briten selber. Die haben sich noch nie so richtig zur EU bekannt. Man möchte sich eben von Brüssel nicht bevormunden lassen und die Eigenständigkeit behalten. Das geht eben nur, wenn man sich aus dieser Gemeinschaft verabschiedet. In England traten eben einige Populisten auf, die dem Volk erzählten, welche Vorteile es angeblcih hat, sich aus der EU zu verabschieden. Denen sind die Wähler gefolgt. Die Populisten haben sich indessen zurückgezogen und überlassen es nun anderen, die Sache zu erledigen. Die EU wird auch ohne die Briten weiterbestehen. Der BREXIT wird auch für England keine grosse Folgen haben. Man wird in nächster Zeit Mittel und Wege finden, damit es keine Probleme gibt. 

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Würde da zustimmen, wenn es um die Frage geht, ob die Merkel da eine Mitschuld an der Entwicklung in Europa, trägt. Sie tendiert eben dazu, Anderen vorschreiben zu wollen, was sie zu machen haben. Sie sieht sich als Weltkanzlerin weil sie ein Land wie Deutschland vertritt. Doch nicht alle EU Länder folgen dieser Art Diktatur. Die Engländer schon gar nicht. Den Briten hat man mehr Zugeständnisse gemacht, als kaum einem anderen EU-Land. Wenn es Probleme bei Abstimmungen gab, waren es meist die Briten. Kann mir gut vorstellen, dass einige froh sind, das Problem England nicht mehr am Tisch zu haben. Die Aussage der Merkel an die Flüchtlinge "Welcome to Germany" trug auch zu der Situation bei, die wir heute haben. Alle wollten diesem Ruf folgen. Die Menge an Flüchtlingen die zu uns kommen wollen, hat die Merkel sicher unterschätzt. Deshalb hat sie mit Erdogan einen Deal vereinbart, dass dieser gegen Zahlung von einigen Milliarden die Flüchtlinge in seinem Land behält, für Unterkunft und Essen sorgt. Doch damit hat sie sich dem Erdogan ausgeliefert. Sie hat ihn hofiert und sich dadurch erpressbar gemacht. Hinzu kommt, dass der Erdogan nun Forderungen stellt, wie z. B. visumfreie Einreise der Türken nach Deutschland. Ursprünglich war die Merkel gegen den Beitritt der Türkei in die EU. Ihr Fähnchen hat sie inzwischen gedreht und im Grunde keine Einwände mehr, für die Aufnahme der Türkei in die EU zu stimmen. Dann wollte sie anderen EU Ländern vorschreiben, wieviele Flüchtlinge diese aufzunehmen haben. Diese Art Politik kommt nirgends gut an. Der Islam sei ein Teil Deutschland, das sagte die Merkel auch. Der Islam kann nie ein Teil Deutschlands sein oder werden..Da trennen uns Welten. Die Polen nehmen keinen Flüchtling auf, der ein Moslem ist. So tritt die Merkel eben von einem Fettnäpfchen ins andere. Kein EU Land will seine Eigenständigkeit abgeben und sich der Diktatur Brüssels oder der Merkel unterwerfen. Die Briten werden  nicht die Einzigen sein, die sich aus der EU verabschieden. Lassen wir in Frankreich die Le Pen an die Regierung kommen, könnte es ähnlich aussehen, wie mit den Briten. Auch die Niederlande wären da zu erwähnen, wenn eine Regierung an die Macht kommt, die sich gegen die EU wehrt. Für mich bröckelt der Konstrukt Europa langsam, aber sicher.

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Auch, Kanzelrin Merkel (CDU) hat ihren Teil dazu beigetragen, die Steilvorlage lieferten SPD/Grüne mit der unsinnigen Agenda 2010.

Was müsste geschehen um den Schaden zu beheben?

- den Neoliberalismus beenden
- Rückkehr zur sozialen Marktwirtschaft, d.h. wirtschaftichen Erfolg und
  Wohlstand gemeinsam betrachten

Das wird mit CDU/CSU/SPD/Grünen so schnell nicht zu machen sein, diese sind heillos wirtschaftshörig.
Wer dann?
Genau diese Frage stellen sich gerade die Bürger und Wähler, in Deutschland und europaweit.

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Kommentar von lupoklick
29.06.2016, 22:26

Schröder unternahm mit der Agenda 2010 einen zaghaften VERSUCH, aus dem reaktionär-sozialistischen DOGMEN-Schema auszubrechen....  Aber die klassenkämpferischen "Genossen" verunglimpfen ihn bis heute als "Verräter"....

Um die FDP zu schädigen wurde zu Wahlkampfzwecken  der Begriff "Neoliberalismus" aus den "Arbeiterfingern" gesogen....

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Britische Bekannte sagen, dass Merkels "Grenzöffnung für alle" in GB von sehr vielen angelehnt wird. Sie haben keinerlei Verständnis dafür, dass ein Staat unkontrollierte Massen ins Land lässt. Der britische Professor Gleese bezeichnete das als unverantwortliche "Hippie-Politik". Viele Briten haben längst den Eindruck, dass zu viele Migranten in GB sind. Wenn dann die Merkel-Refugees mit deutschen Pässen dazukommen, sind sie "not amused". Sie wollen eben völlig zu Recht selbst bestimmen, wer und wie viele kommen können. So wie AUS, Kanada und USA. Dass Merkel ihnen sogar "Flüchtlinge" aufdrücken will, hat zum Brexit beigetragen, ganz klar. 

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Kommentar von lupoklick
29.06.2016, 17:04

England hat als Erntearbeiter seit Jahren POLEN, von denen manche im Lande blieben und endlich für schmackhaftes Essen sorgten, ohne MINZsoße.... ( Bei niedrigen Arbeiten würden Engländern die Nelke aus dem Knopfloch fallen,,,)

 Dem "Professor" wie auch machem AfD-"Professor" sollte man einen kräftigen Tritt in den Hintern verpassen!

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Kommentar von PatrickLassan
29.06.2016, 19:23

Wenn dann die Merkel-Refugees mit deutschen Pässen dazukommen, sind sie "not amused"

Wie viele der Flüchtlinge haben denn die deutsche Staatsangehörigkeit und somit einen deutschen Reisepass? Kein einziger bisher, weil man nämlich die deutsche Staatsangehörigkeit nicht so schnell bekommt.

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Kommentar von OlliBjoern
29.06.2016, 22:27

Man muss aber auch dazu sagen, dass sehr viele Menschen nicht-europäischer Herkunft schon lange im UK waren, bevor die aktuelle Flüchtlingssituation entstand. In Birmingham leben z.B. viele Menschen aus der Karibik, und sehr viele Pakistani. Das hat nichts mit der EU zu tun, vielmehr mit den vielen Überseekontakten Britanniens.

2001 (also 15 Jahre vor heute!) gehörten schon 30% der Bevölkerung in Birmingham ethnischen Minderheiten an. Dass die aktuelle Situation so extrem viel mehr Ausländer nach England bringen würde, halte ich für sehr übertrieben (in einem Land, das schon seit Jahrzehnten Menschen aus Übersee in einem hohen Maße (!) aufgenommen hat).

Schon als ich in England war (um 2000), gab es mehr indische als englische Restaurants (wobei letzteres ohnehin eine komische Kombination ist). 150.000 Pakistani lebten schon vor der aktuellen Krise in Birmingham. Jetzt kommen vielleicht 1.500 Afghanen dazu, aber das ist dann natürlich zu viel.

Die Dinge in Relation zu sehen, hilft schon auch.

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Kommentar von MickyFinn
30.06.2016, 08:48

Da hast du vollkommen recht hutten52... aber das geht nicht vielen nicht in die Köpfe. Sie kapieren es einfach nicht...

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