MatthewSan am 30.04.2009 um 10:15 Uhr
Unser Hund (11jahre) spinnt sehr oft. Z.B wenn er mal alleine bleiben muss, dann kault und bellt er wie verrückt. Wir sind zu dritt in unsrer Wohnung und wenn auch nur 2 das Haus verlassen und einer noch daheim bleibt, dann jault und bellt er trotzdem die ganze Zeit bis alle wieder zu Hause sind. Und beim Gassi gehen zieht er wie ein verrückter und erürgt sich fast weil er so zieht. Und wenn man ihn ableint, dann rennt er sofort weg (wir mussten ihn ma 4 stunden lang suchen!)
Und dann kommt das Hauptproblem: Abends, wenn wir ins Bett gehen, dann spielt er total verrückt! Er jault, bellt, schnappt nach uns und er beruhigt sich erst wenn alle in ihren Betten liegen. Woran liegt das? Wie kann man das abtrainieren? Bitte helft mir!

kontaktiere nen hundetrainer oder hundepsychologen. es kann sehr gut sein das er ein psychisches problem hat. die psyche des hundes ist sehr kompliziert. es kann sein das einige sachen vom rudelverhalten her kommen. aber wie gesagt frag nen experten. evtl. nen tierarzt
Das ist ein tiefergehendes Problem. Eine Hundeschule kann helfen. Oder rufe einen mobilen Hundetrainer an, der dann zu euch nach Hause kommt.
Geh in eine Hundeschule zu einem Trainer, der wird dir vielleicht helfen können. Vielleicht ist er krank?

Kann es sein das er sehr früh von seiner Mutter und den Geschwistern weggekommen ist? Das klingt teilweise nach "Verlustängsten".

Hatte der Hund das schon immer!? Kommt er aus nem Tierheim?
MatthewSan am 30. April 2009 10:18 Ja der hatte das schon immer :-(
wart mal, der ist 11? Und macht das schon immer? Oder kam das jetzt vor einiger Zeit erst? Welche Rasse? bzw. von welcher Größe sprechen wir hier?
MatthewSan am 30. April 2009 10:19 Das war eigentlich schon immer. Das ist ein Labrador Mischling und is ungefähr 45 cm hoch
Du schreibst ja unten, dass ihr ihn 8 Jahre lang habt.
Habt ihr in dieser Zeit schon irgendwas dagegen unternommen? Also, wenn eine solche massive Verhaltensauffälligkeit schon so lange besteht und die Hundeseele so aus dem Lot geraten ist, seh ich wenig Chancen, dass ihr das kurzfristig wieder in den Griff kriegt.
Ich tendiere zu RedLions Vorschlag: Hundepsychologe oder einen homöopathisch arbeitenden Tierheilpraktiker.
MatthewSan am 30. April 2009 10:27 Wir haben schoneinmal nen Hundetrainer kontaktiert und der hat z uns gesagt der ist zu alt und mann kann das nich mehr in den griff bekommen. Aber so kann das soch nicht weitergehen?
klar - der arbeitet sicher lieber mit jungen Hunden, weil er das erfolgreich ist :-/
Ich würde es auf homöopathischem Weg oder mit Bachblüten versuchen, vielleicht können seine Ängste dadurch gemindert werden.
Mit Hausmitteln oder Erziehung kann man da sicher nichts mehr ausrichten.
MatthewSan am 30. April 2009 10:46 Und wo kann man so etwas bekommen? beim Tierartzt oder wo?
Du kannst hier bei GF fragen, ob jemand bei Dir in der Gegend jemand kennt, der sowas anbietet und seriös ist. Oder in einem entsprechenden Forum über Hundehaltung (Google: homöopathie + bachblüten + hunde)
Viele Grüße und viel Erfolg - Stef
MatthewSan am 30. April 2009 14:58 Danke du hast mir echt geholfen :) vielen Dank^^

Es gibt bei unsrem Hund ja noch einen entscheidenden Faktor: Unser Hund war ganz früher ein Starssenhund in Kroatien. Dann nahm ihn eine Frau auf, die unsren Hund wiederum an meine Tante vermittelte. Die hat uns dann den Hund gegeben und den haben wir jetzt schon 8 jahre lang.
vegas19 am 30. April 2009 10:27 Ich hatte meinene Hund Aus nem Tierheim, der hatte die haargleichen symtome, glaube der ist zu früh von der mutter getrennt worden, oder hatte als welpe wenig (keinen) menschlichen Kontakt,Aufmerksamkei...etc, die er jetzt ja hat, und nicht wieder verlieren WILL mit allen Mitteln halt...! Glaub das dass starke Verlustängste sind, unserer Hatte das ein Leben lang...
MatthewSan am 30. April 2009 10:29 Wenn er verlustängste hat, wieso rennt er dann durch die ganze Stadt sobald man ihn ableint? ich glaube das ist nicht d as problem oder?
vegas19 am 30. April 2009 10:31 Keine Ahnung unserem war abgeleint auch nicht zu trauen...
MatthewSan am 30. April 2009 10:33 okay dann glaube ich mal, dass das verlustängste sind. kann man das irgendwie noch wegbekommen oder muss das jetzt bleiben?
vegas19 am 30. April 2009 10:34 Vielleicht steht er auf die Aufmerksamkeit die im dann zugeteilt wird!
MatthewSan am 30. April 2009 10:35 das wär ja wirklich sinnls von ihm^^ meinst du so ne art aufmerksamkeitssyndrom oder so etwas`?
vegas19 am 30. April 2009 10:36 Keine Ahnung wir waren Welpenschule/Hundeschule.. alles drum und dran. Hat er auch Probleme mit hunden die er nicht kennt?
vegas19 am 30. April 2009 10:37 unserer ist sogar mal bei der Hundeschule abgehauen!........
MatthewSan am 30. April 2009 10:38 ja aber nur mit rüden. ALLE rüden die ihm übern weg laufen bellt und knirscht er an und so etwas. aber bei hündinnen geht's. Er ist auch n Rüde, ich denk ma das is au wichtig^^
vegas19 am 30. April 2009 10:40 war unserer auch!Wenn du wenn länger umarmst und du denn Hund nicht beachtest wird er da zornig?(dazwischen drängen, leichtes zwicken...etc?
MatthewSan am 30. April 2009 10:43 Hmm nein eigentlich nicht. Aber manchmal schon. Nicht immer aber manchmal.

Der Hund hat Verlassensängste.Klar wenn er mal hier mal da hin gekommen ist.Fällt euch ziemlich spät ein mal eventuell etwas dagegen zu tun. Das der Hund so zieht wenn ihr Gassi geht ist ein typisches Zeichen von...der Hund kommt zu wenig raus...hat keine Erziehung.Hunde die nur ab und an zum Pinkeln ausgeführt werden und das wars ziehen an der Leine! Ihr solltet euch echt mal an einen Fachmann wenden der nicht gleich sagt der Hund ist zu alt. Und öfter lange Spaziergänge braucht ein Hund...und Aufmerksamkeit Beschäftigung und nicht nur füttern...Gassi gehen und in der Ecke liegen.
MatthewSan am 30. April 2009 10:42 wir gehen mit dem Hund 3 mal am Tag sehr lang spazieren und wir spielen jeden Tag mit ihm. Er bekommt mehr beachtung wie's eigentlich notwendig ist und deswegen versteh ich ja nich wieso er das macht!
Schnuffduff am 30. April 2009 11:02 War ja nicht böse gemeint meine Antwort.Wenn er schon elf Jahre ist...oki wenn er es schon immer macht hätte man sich eher drum kümmern sollen um diese Probleme.Ihr solltet auch ihm auch mal zur Kontrolle sein Blut untersuchen lassen...Herz Niere...Leber...Schilddrüse.Wenn es zur Zeit noch schlimmer ist als sonst...viele Tiere verhalten sich extremer oder anders weil ihnen etwas fehlt...ist ja auch klar sie können uns nicht sagen was es ist also gibts eine Wesensveränderung.
MatthewSan am 30. April 2009 11:17 Wenn das so einfach wäre mit dem untersuchen. Wir sind auch nich grade reich^^ Na ja kennt man ja xD Aber ich glaube nicht, das ihm wa sfehlt, schließlich ist er putzmunter wenn man mit ihm spielt
Schnuffduff am 30. April 2009 11:26 Ja das liebe Geld...mit Putzmunter hat das nicht immer was zu tun...mein Kater ist auch Putzmunter aber doch irgendwie anders...habe Bluttest machen lassen...und siehe da er hat es an den Nieren :/ Na ja vielleicht solltet ihr dann noch öfter mit ihm raus und ihn richtig auspowern damit er müde wird und zufrieden ist.
MatthewSan am 30. April 2009 11:42 ich glaube wir machen die spaziergänge jetzt einfach noch länger. Und dann werde ich ja sehen was rauskommt^^
Schnuffduff am 30. April 2009 13:32 genau und dann nehmt ihr euch einen ball mit und lasst ihn richtig flitzen...zur Not könnt ihr doch eine superlange Leine holen damit er euch nicht abhaut.Oder selbst eine gaaanz lange Verlängerung basteln aus einem dicken Strick oder so.
MatthewSan am 30. April 2009 14:58 ja das wär doch die Lösung :) Danke für die Hilfe^^
Schnuffduff am 30. April 2009 16:31 :) erzähl mal wies war mit einer langen Leine ;)
wäre einen Versuch wert. Denn ein 11-jähriger Hund, der sich am Tag richtig austoben kann, muss am Abend müde sein. Sicherlich habt ihr in den vergangenen 8 Jahren einiges nicht richtig gemacht, aber das wirst du jetzt nicht mehr ändern können.
auch wenn dein hund schon nicht mehr zu den jüngsten gehört, lernen kann der immer noch. es ist wie bei den alten menschen, die brauchen etwas länger, sind aber durchaus noch in der lage dazu zu lernen. als erstes müsst ihr selber daran glauben und eurem hund vertrauen dass er das schafft. aber das macht ihr ja, sonst hättet ihr schon längst aufgegeben. als labrador ist er ja sehr verfressen. ich würde ihn belohnen wenn er etwas gut macht. zuerst mit der langen schleppleine spatzieren gehen, ihn abrufen und wenn er wieder kommt sofort belohnen. er riecht ja auch die belohnung nur schon wenn ihr die wohnung verlässt. nicht zuviel tamtam um ihn machen. schweigend mit ihm spatzieren und nur ihn nur dann ansprechen wenn du wirklich was wichtiges zu sagen hast. sonst hört er nicht mehr hin oder hat das gefühl dein ganzes leben dreht sich nur noch um ihn. zuhause: bevor du oder ihr beide weggeht den hund auf seinen platz schiccken, dann den raum verlassen und die dritte person lobt und futtert ihn solange er ruhig bleibt. mit der zeit entfernt ihr euch immer weiter. das braucht aber möglicherweise mehrere wochen zeit. auch da ist wichtig: nicht die ganze zeit auf ihn einreden und schon gar keine diskussionen mit ihm führen. in der wohnung muss es taburäume geben wo er nicht hin gehen darf. er braucht eine konsequente führung,(gibt ihm sicherheit) was das alles beinhaltet könnt ihr in der hundeschule oder im internet finden.aber zum schluss, ihr habt ein grosses herz und macht ganz vieles gut und das ihr immer noch dran bleit, bewundere ich an euch. ich glaube an euch, dass schafft ihr!