Hat Tesla eine Zukunft?

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10 Antworten

Es gab ja auch schon "mehrere schlimme Unfälle" mit Leuten, die selbst ihr Auto gesteuert haben.

Tesla sagt ausdrücklich, dass das "autonome Fahren" eben genau das noch nicht ist und der Mensch hinter dem Lenkrad in Verantwortung bleibt. Es gibt wohl Hinweise darauf, dass der im Tesla Getötete das nicht beachtet hat.

Die Firma ist mit der Weiterentwicklung des autonomen Fahrens auf dem richtigen Weg - es wird besondere bei Langstrecken viele ermüdungsbedingte Unfälle vermeiden und das Auto für Menschen, die keinen Führerschein haben oder gesundheitlich bedingt kein Auto steuern können, als Verkehrsmittel ermöglichen.

Das mit den Bränden scheint auch mit den noch relativ geringen Stückzahlen zu tun zu haben. Man hört auch immer wieder von gehäuften Brandfällen bei exotischen Sportwagen - wenn alles noch nicht millionenfach durchgetestet ist, bleiben Fehlerquellen unbemerkt, die in der Serie dann ernste Folgen haben können.

Das halte ich nicht für ein langfristiges Problem der Marke.

Ich finde ziemlich beeindruckend, wie reif die Fahrzeuge gemessen an der kurzen Unternehmensgeschichte schon sind. Die Auto motor und sport hat mal einen Model S gegen einen Porsche Panamera getestet, und der Porsche hat gar nicht mal so überzeugend gewonnen, wie ich das im Kampf des Platzhirschen gegen den Newcomer erwartet hätte.

Das Hauptproblem sehe ich immer noch bei der Batterie:

was hilft mir ein Auto, das mich theoretisch irgendwann mal autonom 1.000 km durch die Nacht fahren könnte, während ich schlafe - wenn die Batterie nur die Hälfte der Strecke reicht und ich dann auch an einer "Schnellladestation" sehr lange herumstehen muss, bis ich weiterkann?

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Kommentar von Havenari
17.08.2016, 12:16

Wie oft fährt man denn 1000 Kilometer am Stück mit dem Auto? Ist dieser Faktor in irgendeiner Weise relevant?

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Ich sehe mittelfristig keine Zukunft für Tesla als eigenständiges Unternehmen.

Bisher ist Tesla nur im relativ hochpreisigen Segment unterwegs und verbrennt dabei noch jede Menge Geld. Wie sie es schaffen wollen, das Model 3 für 35k$ auch nur herzustellen, steht in den Sternen.

Hinzu kommt: andere große Hersteller mit unendlich viel mehr Erfahrung im effizienten Automobilbau warten doch nur darauf, bis der Markt für Elektroautos ein interessantes Volumen erreicht. Wenn das mit dem Model 3 der Fall sein sollte, können sie Tesla jederzeit gnadenlose Konkurrenz machen - die das Unternehmen mit seiner ohnehin prekären Finanzsituation nicht lange überleben wird.

Das Ende vom Lied wird wohl sein, dass einer der großen Konzerne Tesla günstig aufkauft und sich einverleibt. Die Marke wird dabei möglicherweise bestehen bleiben.

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Kommentar von dagobert68219
20.08.2016, 23:59

das bei tesla die gesamtbilanz negativ ist dürfte daher rühren, dass tesla weltweit ein einmaliges schnellladenetz aufbaut, mit dem sie nichts verdienen UND tesla baut die grösste batteriefabrik der welt

die anderen autobauer können keine e-autos in relevanten stückzahlen  bauen, da es keine freien akkukapazitäten gibt, auch einer der gründe, weshalb die europäischen e-vehikel diese lächerlichen reichweiten erzielen, eine dringend benötigte batteriefabrik baut sich nicht übernacht - es wird leider hierzulande immer noch mehr kohle mit veralteten und energieuneffizienten verbrennern verdient.....benzin ist ja sooooo billig :-(

daher wünsche ich tesla alles gute und der e-mobilität viel erfolg

ich für mein teil werde nie wieder ein verbrennerfahrzeug kaufen.... noch nicht einmal freiwillig (mit-)fahren

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Youtube > Lars Thomsen.

Der Verbrenner wird in wenigen Jahren Geschichte sein, die E-Revolution ist nicht mehr zu bremsen. Allein schon wegen der Fortschritte in der Akku-Technik:

http://live-counter.com/tesla-akku-fortschritt/

Dadurch, dass diese Akkus in Massen produziert werden, hat sich der Preis für
eine Kilowattstunde Batteriekapazität stark verringert.
2011 kostete diese noch um die 500 Dollar, 2015 nur noch knapp 200 Dollar.
Die Kosten werden sich mit Bau der Gigafactory noch einmal deutlich verringern,
dort sollen in Nevada in einer einzigen Fabrik mehr Batterien produziert werden,
als zuvor weltweit.
Elektroautos werden dann deutlich weniger in der Produktion kosten als Autos mit
Verbrennungsmotoren. Ausserdem fallen keine Wartungskosten mehr an, woran
bisher die Autofirmen über ihre Vertragswerkstätten mit verdient haben.
(Bei TESLA bekommt man 8 Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung, auch
wenn man das Auto nicht warten lässt)
Das ist vermutlich mit ein Grund, warum die Autohersteller das E-Auto nicht
wollen.
Es scheint fast Absicht zu sein, Elektroautos so aussehen zu lassen, dass sie sich
von “normalen” Autos optisch deutlich unterscheiden, im negativen....

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also es ist erst der 2. dokumentierte brand eines tesla model s ohne äussere einwirkung - ärgerlich, aber bei rund 100.000 fahrenden fahrzeugen ein verschwindend geringer anteil - AUSSERDEM ist dabei noch nie jemand zu schaden gekommen - verbrenner, verbrennen deutlich häufiger und fordern auch menschenopfer, da die kisten sehr schnell hohe temperaturen erzeugen

es gab genau 1 ! unfall mit todesfolge, bei dem der autropilot aktiviert war und schuld war nicht der autopilot, sondern der dusselige lkw-fahrer, der unachtsam in die gegenfahrbahn eingebogen ist, das sollte man nicht vergessen

also auf dem teppich bleiben..... ich hoffe sehr, dass tesla seinen weg macht und den etablierten "wir könnten e-autos bauen... das ist gar kein problem" labersäcken ordenlich die kunden wegnimmt - wem es nur um die kohle geht, dem gehört eine lektion verpasst

wenn wir so weitermachen, vernichten wir unsere eigene existenzgrundlage

für eine "nach mir die sinnflut" mentalität, habe ich kein verständnis

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Für die Zukunft sollte Man sich tesla merken

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Das mit den Autopilot da haben IMMER die Menschen am Steuer schuld (erst recht da es ein BETA Programm ist)

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Soweit ich mitbekommen hab ist Tesla eigentlich ein Akku-Hersteller, mit Autos haben die doch eigentlich nur angefangen um zu zeigen was deren Akkus draufhaben.

Als Akku-Hersteller wird diese Firma ziemlich sicher überleben aber auch als Auto-Hersteller nehme ich an dass die eine führende Rolle in der E-Mobilität übernehmen werden und die wird wahrscheinlich zunehmen (auch wenn es umwelttechnisch noch immer fraglich ist).

Das mit dem Autopilot ist hald so dass Hinfallen zum Laufenlernen dazugehört. Irgendwann werden solche Systeme ausgereift genug sein um anstandslos zu funktionieren, bislang sind sie es eben noch nicht.

Natürlich redet sich der Hersteller bislang noch fein raus weil ja Jemand drin sitzt der das überwacht und der den Fehler machte weil der nicht auf den Fehler des Autopiloten reagierte. Aber klar dass Jemand der als Testfahrer täglich über Stunden hinweg problemlos gefahren wird nicht mehr wirklich darauf achtet.

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Kommentar von PatrickLassan
17.08.2016, 06:19

Soweit ich mitbekommen hab ist Tesla eigentlich ein Akku-Hersteller

Nein.

Tesla Motors, Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das 2003 von Elon Musk, Martin Eberhard, Marc Tarpenning, JB Straubel und Ian Wright mit dem Ziel gegründet wurde, Elektroautos für ein breites Publikum zu bauen

https://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Motors

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Sie haben leistungs mäßig immoment mit die besten batterien was sie auf jedenfall relevant sein lässt.

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Das kann gar nicht sein also mit den brand, da tesla sehr stabile autos baut tesla hatte das erste auto was ein dummy zum ersten mal zerstört hat und nicht dabei kaputt gegangen ist gebaut.

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Kommentar von Gym80951996
17.08.2016, 06:13

Machst deinem Namen alle Ehre was

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Kommentar von NoobNR1
20.08.2016, 02:01

ja

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