Hat sich die Jugend zum Negativen verändert?

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12 Antworten

"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."

sagte der griechische Philosoph Sokrates (469 bis 399 v.Chr.)

Und Aristoteles (384-322 v. Chr.) meinte: „Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.“

Mit anderen Worten: Erwachsene haben sich schon immer über "die Jugend von heute" aufgeregt.

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Kommentar von Duponi
11.01.2016, 10:54

der Spruch von Sokrates war mit bekannt, dass Aristoteles ähnliches gesagt hat, nicht. Mal wieder was dazu gelernt :-)

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Kommentar von Pangaea
18.01.2017, 08:09

Vielen Dank für das Sternchen!

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Halt die ****** du ******

Nein jetzt mal ernsthaft: das hängt mit dem internet zusammen und ist eine veränderung der sprache. Du hattest als kind bestimmt auch wörter die du in dem sinne benutzt hast, nur dass diese nicht so "extrem" waren

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Kommentar von healey
11.01.2016, 10:52

Ich kannte als kleiner Knirps net die vielen Schimpfworte der heutigen  Jugend !

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Hallo,

ich glaube schon, das liegt zum großen Teil an den Medien.

Im Internet kommt alles ungefiltert und im Fernsehen kann man auch nicht wirklich kotrollieren was die Kinder schauen.

MFG

Immo

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Das mussten sich bisher in so gut wie jeder Generation die Jugendlichen sagen lassen. Und der Rowdy von heute ist vielleicht der Firmenchef  von morgen.

Grade bei den kleineren ist das auch oft Grenzen testen, oder tatsächlich das nicht sehr vorhandene Elternhaus. Meist sind die Eltern alleinerziehend, in Scheidung oder schon getrennt, die Großeltern leben nicht mehr, oder stehen selber noch im Beruf. Die Kinder sind oft mehr mit den Klassenkollegen zusammen, wie mit der eigenen Familie. Krabbelgruppe, Kinderkrippe, Hort, Kindergarten, Ganztagsschule, Ausbildung, Ganztagsjob und schon sind sie selber Familie.

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Kommentar von violatedsoul
11.01.2016, 10:57

Ob die Eltern zusammen oder getrennt sind und ob sie arbeiten oder nicht, hat nichts mit der Erziehung zu tun.

Ich bin seit jeher alleinerziehend und meine Töchter kennen mich sicher als alles, aber nicht als taub und blind. Wenn die Grenzen schon klar definiert sind, muss nichts mehr getestet werden. Wer da als Eltern-Teil eine klare Position bezieht, der erzieht auch klar.

Und als ehemaliges Schlüsselkind kann ich nur sagen, dass es meinen Geschwistern und mir nicht geschadet hat. Wir hatten unsere Aufgaben, wir hatten gewisse Freiheiten, wir leben noch.

Kinder brauchen nicht bis zum 18. Lebensjahr eine 24 Stunden-Betreuung.

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Nein, das liegt wahrscheinlich an der vergeigten Erziehung durch die Eltern, die diesen "Wortschatz" normal finden. In einem Kindergarten, in dem ich gearbeitet habe, habe ich mir einen Zwerg geschnappt, der mich als A-Loch bezeichnete, und ihn gefragt, was das denn sei. Wußte er nicht. Seinen Eltern war das allersdings nicht peinlich, als ich sie darauf ansprach.

Diese meinten lediglich, das der Kindergarten für die Erziehung ihrer Blagen verantwortlich sein. Und dieser Ansicht sind leider viele Eltern heute. 

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Die Jugend ist immer ein Spiegelbild der Gesellschaft !

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Die Jugend wurde/wird von den Eltern erzogen. Also müsste die Frage lauten, "sind Eltern heute noch erziehungsfähig?"

Da würden viele sagen, "nein, sind sie nicht".

Ich beantworte das immer so: Eltern können manchmal erziehen, wie sie wollen - wenn Kinder falschen Umgang, auch bei Freunden, haben, kann das alles ins Hintertreffen geraten.

Schimpfworte kannten aber auch früher Generationen.

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Kommentar von healey
11.01.2016, 10:54

Aber ich kannte als kleiner Knirps nicht die englischsprachigen Schimpfworte. 

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Das liegt an den "Großen".

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Das gab es zu jeder Zeit, nicht nur heute.

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Kommentar von Glueckskeks01
11.01.2016, 10:40

Das halte ich für ein Gerücht.

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Nein. Hat sie nicht, weil in den Ohren meiner Eltern das Wort "Sch***" bereits eine Ohrfeige zum Ergebnis hatte, während heute am Tisch und im Fernsehen bald jedes Dritte Wort "Sch**" ist.

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Kommentar von DanBam
11.01.2016, 10:45

Also es hat sich nicht die Jugend verändert, sondern die Messlatte und die Schmerzgrenze wird von jeder Generation niedriger angesetzt. Wenn Du also die Welt verbessern möchtest, dann sage Deinen Kindern, dass das Wort "Sche**" kein schönes Wort ist.

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Natürlich.

Keinen Respekt mehr vor älteren Menschen.

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Kommentar von FeeGoToCof
11.01.2016, 10:45

Ich lebe in einer Großstadt mit viiiieeeeelen Menschen, unterschiedlichster Herkunft, unterschiedlichstem Alter usw.

Hier trifft man in den öffentlichen Verkehrsmitteln auf Vielerlei.

Die negativen Erlebnisse sind hier keinesfalls von jungen, unflätigen, Mistgören bestimmt, sondern in der Vielzahl von respektlosen, ellenbogennutzenden und bösartigen alten Menschen!

Klar gibt es Ausnahmen, aber die Arroganz und der Altersstarrsinn, mit dem hier alte Menschen vorgehen und z.B. Mütter mit Kleinkindern einfach zur Seite "schmeissen", um den Wunschplatz zu ergattern, ist bodenlos.

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