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Hat schonmal jemand was von einer "Zinsaufwendung für Abwrackprämie" gehört???

gefragt von Nine25 am 14.05.2009 um 10:08 Uhr

Hallo an alle!!!

Folgendes: Habe mir einen Neuwagen zugelegt und für meinen "Alten" die Abwrackprämie bekommen. Gestern erhielt ich vom Autohaus ein Schreiben, dass sie von mir eine "Zinsaufwendung für Abwrackprämie" vom Anfang bis Ende (wahrscheinlich nach Genehmigung) eines Monats verlangen??? Kein Verständnis, da ja bekanntlicher Weise mit Zahlen im Tausender Bereich gearbeitet wird.

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Abwrackprämie x 343 Autohaus x 31 Bereitstellungszins x 2

jbinfo
beantwortet von jbinfo am 14. Mai 2009 18:27
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Grundsätzlich ist es natürlich möglich, dass der Händler für die Abwrackrämie, die er dir ja bevorschusst, Zinsen verlangt bis die Bafa an den Händler gezahlt hat.

Das muss aber natürlich schriftlich zwischen euch vereinbart sein. Wenn es nirgends in euren Verträgen steht, liegt das Risiko beim Händler und Du musst nichts zahlen.

Ich kann den Händler schon verstehen, denn mit so einer langen Wartezeit hat er sicher auch nicht gerechnet.

Nur mal als Beispiel 50 verkaufte Autos mit jeweils 2500 Prämie sind 125000,- Vorschuss die er ja über seine Bank auch erstmal finanzieren muss. Somit hat er dadurch monatliche Zinsaufwendungen von gut 1000,- zusätzlich. Die gehen von seinem Gewinn dann auch noch ab. Also noch weniger Verdienst als bisher schon. Und da nützen ihm dann die vielen verkauften Autos auch nichts mehr.


sonnenlady
beantwortet von sonnenlady am 14. Mai 2009 10:12
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Die haben die 2.500 Euro vorgeschossen richtig?

Dann ist das auch gerechtfertigt. Hoffentlich musst du nicht zu lange bis zur Genehmigung warten, sonst wirds teuer.

Allerdings solltest du den Vertrag prüfen, ob diesbezüglich irgendeine Klausel (sehr wahrscheinlich ganz klein gedruckt) vorhanden ist.

Das Problem werden jetzt viele bekommen...

Kommentar von coroner am 14. Mai 2009 10:17

ja, völlig gerechtfertigt. Da warst du dir wohl nich tganz im Klaren, wie das mit der Prämie läuft ? Eigentlich müsstest du halt trotzdem den normalen Preis zahlen, erhälst halt in ein paar Monaten die 2.5k zurück. Hast du diese eigentlich garnicht, musst du sie halt vorfinanzieren. Das hat nun wohl das Autohaus übernommen. Sowas wird aber im Prinzip wie ein Darlehen behandelt und bedarf deiner unterschrift.


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 14. Mai 2009 12:13
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Wende Dich mal an die KfZ-Innung bzw. an die Schiedsstelle und frag dort mal, was so was soll.


Sascher
beantwortet von Sascher am 14. Mai 2009 10:14
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Wenn das Autohaus Dir diesen Betrag im Vorfeld abgezogen hat und Du etwas unterschreiben hast, haben die Dir ein Darlehen von 2.500 Euro gewährt, auf das Zinsen anfallen.


MikeFFM
beantwortet von MikeFFM am 14. Mai 2009 10:13
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Die soll das Autohaus gefälligst von der Bundesregierung fordern, wenn das Geld von dort so spät kommt...


BirgitAltmann
beantwortet von BirgitAltmann am 14. Mai 2009 10:12
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Da das Autohaus ja nicht grundsätzlich verpflichtet ist, dir die Prämie sofort und vor Prämiengenehmigung auszuzahlen, bin ich der Meinung, solltest Du das nicht zahlen! Schau dir mal deinen Kaufvertrag und den Abwrackvertrag an, was da drin steht! Im Zweifel zum Anwalt! Aber vorsichtshalber die Zinsrechnung zu deiner Entlastung zurück!


steakhouse
beantwortet von steakhouse am 14. Mai 2009 10:09
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Kaufvertrag stornieren, das ist eine Unverschämtheit.


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