Mir erscheinen diese Menschen in gewisserweise vertrauenswürdig -bedrohlich. Wisst Ihr was ich meine? Du hast sofort das Bedürfnis, einen Seelenstreptease hinzulegen und willst eigentlich garnicht so recht raus mit der Sprache. Aber immer hat man das Gefühl, die können einen sofort duchschauen. Unheimlich irgendwie...Oder? Wer weiß, wie man sich da verhält? Eigentlich interessiert mich dieses Gebiet brennend - nur nicht als mittelbar betroffene Person.
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

eine Bekannte hat einen Psychologen in der Familie. Als ich ihn kennen lernte und mich mit ihm unterhielt, sagte ich ihm bereits nach 5 Minuten, das er selbst sein bester Patient sei und ich ihn am liebsten einweisen würde. Ich glaube dies ist kein Einzelfall und irgendwie haben die alle (zumindest die ich kenne) einen an der Waffel

die Hauptfaktoren sind Offenheit und Ehrlichkeit. Immer raus mit der Sprache und sage dem Psychologen, dass du nicht weisst was von dir erwartet wird/was du sagen sollst usw.Ich denke der Patient kann sich auch um das Thema herumdrücken oder Antwort verweigern.Niemand verpflichtet einen zum Reden.Eine gewisse Symphatie dem Psychologen gegenüber sollte dasein,das hilft beim Sprechen.Stell dir vor du denkst dir vor jedem Termin"nicht schon wieder zu diesem Ar.sch".Bringt so auch überhaupt nichts!Der Psychologe sollte auch ein Mass an Sicherheit und Vertrauen übermitteln.
Ja, hatte ich, bin nämlich selber eine Psychologin. Ich kann Dir versichern, dass wir niemanden in den Kopf gucken können, auch wenn manche meiner Zunft so tun. Ich finde, jemanden der ungefragt und ungewünscht anderen erklärt, was sie denken und welche Macken sie haben, hat den Titel Psychologe nicht verdient. Lass Dich also nicht verunsichern und wehre Dich, wenn Dir so jemand zu nahe tritt.

Ein ehemaliger guter Freund war und ist noch heute auf der Schiene unterwegs. Natürlich muß man dem "Seelenklempner" schon seine Seele öffnen, wenn man Hilfe will. Aber ungefragt hat dort niemand etwas zu suchen, auch wenn das ewige Coolsein eher ein gesellschaftliches Kommunikationsproblem ist. In den 80er Jahren gab es ein schönes Buch zu dieser Zunft: Die hilflosen Helfer. Vielleicht gibt es das heute noch. Es ist geeignet die vermeindliche Übermacht doch ein wenig zu relativieren.

Jo ich weiß was du meinst, Psychologen sind darin ausgebildet "durch dich durchzuschauen" nur so ist es ihnen möglich mit dir deine Probleme zu lösen. Verstellen würde ich mich nicht, weil du es ihnen dadurch nur unnötig schwer machst. LG Amin
JoeWied am 19. August 2008 15:26 Psychologen sind überhaupt nicht dazu da dich durchzuschauen und sie wollen und können deine Probleme nicht lösen !
Lösen kannst du deine Probleme nur selber. Der Psychologe ist darin ausgebildet, dir zu zeigen, wie man sich selber analysiert und wie du wieder auf den Boden kommst. Er ist eine Hilfestellung aber nicht der Problemlöser. Wenn du das aber so interpretiert haben solltest, werden sich deine Probleme nie lösen. Denk darüber mal nach.

Ich hatte während der Ausbildung einen Lehrer, der war Psychologe. Kann aber nicht behaupten, dass ich bei dem den Wunsch hatte mein ganzes Seelenleben vor dem auszubreiten. Für mich sind Psychologen eh eine eigene Spezies. Ich muss nicht umbedingt den Kontakt haben. Ich möchte hier nun nicht Oberlehrer spielen, grins. Aber Deine Frage gehört ins Forum, Entschuldigung. LG TawaGirl

Ein Polizeipsychologe wird andere Interessen verfolgen als ein Psychologe, der einem anderen hilft oder helfen will, das Leben wieder in den Griff zu bekommen. Wenn Du aber nichts herausläßt, können beide nichts "herausfinden". Leider haben viele ihre akademisch geprägte Schiene, die häufig in Kindheit oder Jugend des Hilfesuchenden endet, obwohl da garnicht die Ursache der beschwerlichen Dinge liegen. "Jetzt haben wir(!!) herausgefunden, Dein Vater hat Dich in der nassen Windel liegen lassen, deshalb haßt Du ihn noch heute. Ende der Therapie" (Ergebnis nach vielen, vielen Sitzungen) Aber..Freud hat gesagt..., dann ist das so!
JoeWied am 19. August 2008 15:31 Doch in den meisten Fällen sind die Ursachen in der Kindheit zu suchen. Die applizieren sich in die Zukunft und zeigen sich an Verhaltensweisen, Empfindungen, die sich ganz anderst manifestieren. Leider sind solche ' Krankheiten ' sehr langwierig und aufwändig, weil sie tief und schon lange sitzen.

ich war schon mal beim psychologe, ich habe ihn 3 mal wechseln müssen, weil sie unsympathisch waren .. psychologen sind keine anderen Menschen wie du & ich :D. Wenn sie psychologie studieren, studieren sie eigentlich nur die gedankenvorgänge & so. Natürlich, wie man sich bewegt & so können sie auch deuten. zb. wenn du nervös bist, sehen sies dir an & bla bla. aber gedanken lesen können sie bis heute nicht ;). Naja, ich war dann bei einer psychologin die echt super nett war. Die 1. paar stunden sind ja zum kennenlernen. Die leute wollen nicht dein freund sein :b sie wollen nur dir helfen probleme zu lösen.
Gute Antwort! DH!
Das ist genau das, was ich in meiner Anwort als eigene Spezies betitelt habe. Genau so sehe ich Psychologen auch immer. LG TawaGirl
Also, Psychos können sich natürlicherweise nicht selbst helfen. Selbstgespräche fuhren zu nichts, es muß ein zweiter Pol vorhanden sein.